You are currently viewing #78 Wo stehe ich

#78 Wo stehe ich

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Blog
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare
  • Lesedauer:4 min Lesezeit

Mittlerweile sind 58 Episoden vergangen und, wenn ich richtig gerechnet habe, 59 Wochen. Ich gestehe: Einmal musste ich den Podcast schlabbern.
Wo stehe ich jetzt, nach dieser Zei, mit meinem Lebensprojekt?

Ein ganz kurzer Rückblick

Ich möchte nicht mehr arbeiten. Das möchten viele, ich bin einer davon. Dabei geht es nicht darum, faul in der Hängematte zu liegen, sondern etwas Sinnstiftendes zu tun, in meinem Fall: Schreiben und NFTs (Non-Fungible Token). Wie funktioniert das? Nun, in meinem Fall habe ich das Projekt auf die Beine Immobilien, Aktien, ETFs und Krypto gestellt, dazu kommen noch die Verkäufe aus dem Bereich Buch und, hoffentlich irgendwann aus dem Bereich NFT. Zu Beginn brauchte ich 750.000 Euro, um ohne einen Verlust leben zu können (bis zur Rente). Heute sind es eine ganze Menge Scheine weniger.

So nun Butter bei die Fische

Als Erstes: Die Investitionen, in den oben genannten Bereichen halte ich immer noch für sinnvoll.
Leider hat sich nach einer anfänglichen Vermehrung (die war schon ordentlich) das ganze jetzt ins Minus gedreht.

Was ist passiert?

Dumm investiert? Nein. Hier spielt die Politik, und wie die Politik mit Krisen umgeht, eine riesige Rolle. Ich wollte nie politisch werden. Aber im Leben geht es nun einmal nicht ohne.
Krise 1: Zwei Jahre Corona ist zuviel und hat jede Menge Schaden angerichtet. Auch wenn es der eine oder andere nicht so gemerkt hat. Die Kaufkraft ist meiner Ansicht nach gesunken, das liegt unter anderem daran, dass viele Selbstständige die Segel streichen mussten. Wer dort angestellt war, war es auf einmal nicht mehr. Wer keine Arbeit hat, hat weniger Geld, wer weniger Geld hat, kann weniger kaufen. Wer weniger kaufen kann, wird nur das kaufen, was er dringend benötigt. Sowas schickt die Firmen, die nicht für den täglichen Bedarf produzieren, zumindest theoretisch auf Talfahrt.
Krise 2: Der unsinnige Krieg. Ob er nun dafür verantwortlich ist, welche Preise im Moment ausgerufen werden, kann ich nicht genau sagen. Aber die Annahme liegt nahe, dass so ein Krieg den einen oder anderen dazu verleitet, ein wenig oder ein wenig mehr an der Preisspirale zu drehen. Die Leidtragenden: Die ewig Gebeutelten.

Verschwörung

Ich halte nichts von den Verschwörungstheorien, die immer und überall kursieren. Dies ist mein einziger Satz dazu.

Wie geht es weiter

Erst einmal, es geht weiter. Der Aktienmarkt hat im Laufe der Zeit die eine oder andere Delle bekommen. Wenn man bedenkt, dass der erste dauerhafte Handel mit Aktien schon im Jahr 1612 in Amsterdam begonnen hat und Aktien immer noch ein Mittel, wenn nicht sogar das beste Mittel für die Geldanlage ist, dann kann diese Delle meinem Geld auf kurz oder lang nichts anhaben.
Es geht weiter. Ich werde weiter investieren. Ich werde Augen und Ohren offenhalten. Mich nach Chancen umsehen und nicht auf die hören, die das “Unken” schon fast exzessiv professionell betreiben.

Werde ich was ändern

Die Summe, die ich benötige, hat sich verringert. Dies bedeutet, die Schere zwischen “Habe ich” zu der Summe “Brauche ich”, hat sich merklich verkleinert, dies hat auch die fiktive Zeitspanne bis zum Erreichen der Summe X verringert.
Ich werde auch weiterhin den Aktien- und Krypto Markt beobachten und, wenn es sein muss, umschichten. Was ich nicht tun werde: Mich auf Möglichkeiten wie Hebel (Bewertung von Optionsscheinen) oder Hedgefonds einlassen. Liegt man goldrichtig, dann sprudelt es aus dem Goldesel. Liegt man falsch, dann war es das mit dem Geld. Kurze Info: Die meisten Anleger liegen falsch.

Nicht verzagen

Auch wenn sich die gegenwärtige Situation mies anfühlt (und hier geht es auch um den Krieg). Am Ende des Tunnels gab und gibt es immer wieder Licht.
Und wie sagte schon Gary Vaynerchuk, als er nach einem Garant für den Erfolg gefragt wurde: Patience.

Abonniere den Podcast über den Dienst Deiner Wahl

Rohan de Rijk

Rohan de Rijk wurde in den 68er Jahren in Düsseldorf geboren. Rohan bezeichnet sich seit frühester Kindheit als „Extrem-Leser“. Sein erster Thriller „Schnee am Strand“ erschien 2018. Davor hatte Rohan einige Kurzgeschichten und den Gedichtband „düster Zeilen“ veröffentlicht. Er bekennt sich zum Selfpublishing, weil seine Kreativität dort am besten zum Tragen kommt. Als gelernter Mediengestalter designt er seine Cover selber. So ist jedes Buch ein 100%iger Rohan de Rijk. Sein Leben als Schriftsteller und Freigeist teilt er mit der Welt in seinem Podcast „Rohan´s 13 Minutes“. Rohan de Rijk lebt heute mit seiner Familie in Mönchengladbach und in Noord-Holland.

Schreibe einen Kommentar