Schlagwort-Archiv bedingungsloses Grundeinkommen

VonRohan de Rijk

# E40 Passives Einkommen: Idee – Reich – Hängematte

Lesezeit: 2 Minuten

Heute will ich mal schauen, wie ich meinen Geldspeicher auffüllen kann.
Ich habe immer noch meine Mission, mein Ziel.

Bei der Recherche bei den Boys aus Menlo Park ist immer wieder das passive Einkommen aufgeploppt.

Aktiv passiv sein

Passiv hört sich schon mal nach nichts tun an. Gar nicht verkehrt. Eigentlich ist der Mensch, und wenn ich könnte, ein faules Stück Gen-Material. Und passiv ist auch laut Duden nicht tatkräftig, aber laut Wikipedia die Leideform. Die sollen das nicht so negativ sehen, denn es geht hier immerhin um Einkommen fürs Nichtstun.

Was denn nun

Worum handelt es sich nun beim passiven Einkommen?
Laut nicht gesicherter Definition handelt es sich dabei um eine Unternehmung, die, wenn einmal in Gang gesetzt, ohne oder mit nur wenig zu tun Geld generiert.

Passt. So habe ich gedacht. Was für Unternehmungen kommen in Frage?
Auch hier ist das Internet erstaunlich auskunftsfreudig. Mein Eindruck ist aber eher: Hier hat Mann und Frau brav von einander abgeschrieben. Die Auskünfte unterscheiden sich nur marginal.

Womit kann man Hängemattengeld verdienen?

Eine Empfehlung, man sollte ein E-Book schreiben. Ok, denkt sich derjenige, der Schriftsteller ist, also ich: So passiv ist das Ganze ganz und gar nicht. Ehe das Gegenteil. Wie ihr in den letzten Podcast-Folgen nachhören konntet, ist das jede Menge Arbeit. Gut, wenn das Buch draußen ist und das Marketing gemacht ist und die Lesungen absolviert wurden, dann, aber auch nur dann, kann man mal ans Passive denken. Aber halt: Ein Buch ist kein Buch und mit dem ersten verdient man nicht so viel Geld also noch eins schreiben. Passiv ist ab jetzt wirklich dahin.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten

Aber hallo gibt es die. YouTube-Video drehen. Logisch, beim ersten Video stehen die Werbekunden auf der Matte.

Eine Immobilie kaufen und vermieten. Halt! Wollte man nicht Geld verdienen und nicht welches ausgeben? Und was ist mit den Mietnomaden. Auch dies hatte ich schon mal beleuchtet, als ich mein Experiment vorgestellt hatte.

Aber nicht jeder Tipp ist Mist

Es gibt auch Tipps die gut sind, aber sie sind nicht wirklich ein Geheimtipp. Die Rede ist von Aktien oder ETFs. Die treuen Zuhörer werden hellhörig. Ja genau, das sind die Dinger, wo ich mein Geld investiert habe.

Da bin ich dabei, dat ist klar

Also habe ich schon bewusst oder unbewusst passives Einkommen generiert (wenn man die Aktien mit Gewinn verkauft).

Was von dem Wunsch übrig bleibt

Die Hängematte muss erstmal im Schrank bleiben. Buchverkäufe bringen Geld, sind aber alles andere als passiv.

Aktien und ETFs bringen Geld, wenn man sie mit Gewinn verkauft. Dazwischen fließt aber kein Geld. Ok, vielleicht die Dividende, aber da muss man schon einiges an Geld investiert haben, um davon gut leben zu können.

Es bleibt, wie es ist

Umsonst gibt es nichts. Geld fürs Rumgammeln ist illusorisch. Aber wenn man möchte und eine Nische oder etwas gefunden hat, wo man richtig Bock drauf hat, dann kann es mit einem kleinen, mittleren oder manchmal auch großen Zubrot klappen.

Abonniere den Podcast über den Dienst Deiner Wahl

Für Apple-Geräte Für Android-Geräte Spotify
VonRohan de Rijk

Podcast E#31 Das bedingungslose Grundeinkommen: Chance oder schnöde Illusion – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 4 Minuten

Vor ein paar Episoden habe ich das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen, bzw. es eigentlich nur angesprochen und heute ist es soweit. Ich würde es genau heute zum Thema machen.
Was ist überhaupt das bedingungslose Grundeinkommen?
Was macht man zuerst? Natürlich bei Wikipedia nachschauen und Wikipedia sagt:
Das bedingungslose Grundeinkommen abgekürzt BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, Finanztransferkonzept super, nachdem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Eine Transferleistung.

Das hört sich gut an, aber was ist es genau?

Brechen wir das ganze mal runter.
Es gibt Geld für Nada, fürs nichts tun, einfach so. Das hört sich erstmal gut an. Finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber im Endeffekt ist das natürlich ein Finanztransferkonzept, dass folgende Leistungen entfallen lässt:
Es wird keine Sozialleistung und kein Arbeitslosengeld mehr geben und auch kein Kindergeld.

Ich will das Grundeinkommen testen. Aber wie?

Es gibt einen Verein, der Grundeinkommen verlost (https://www.mein-grundeinkommen.de/). Dieses Grundeinkommen beträgt monatlich 1.200 € und wird für ein Jahr verlost. Gar nicht schlecht.
1.200 € jeden Monat, für jeden. Kinder gehören auch dazu. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, sollte das Grundeinkommen irgendwann, in ferner Zukunft, mal kommen, würden Kinder wahrscheinlich weniger bekommen.
Wieviel? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unter Summe X. Bleiben wir mal bei 1200 €, dann darunter.

Deutschland Deine Kinder

Da stellt sich mir die Mutmaßung an: Deutschland bekannt als kinderfeindliches Land. Das Kind oder die Kinder zählen dann wieder nicht als vollwertiger Bürger und es gäbe weniger Geld eben für diese Kinder. Ich lasse diese Aussage einfach mal im Raum stehen.
Ungerecht. Man sollte ein bisschen mehr draufsetzen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Die positiven Aspekte des Grundeinkommens

Wie würde uns das Grundeinkommen zugutekommen?
Was würde ich mit dem Grundeinkommen machen?
Ich könnte zum Beispiel das Geld in meine Aktien, in meine ETFs stecken und schauen, dass sich das Geld vermehrt. Dies würde meinen Plan beschleunigen.
Das wäre Weg Nummer eins.
Weg Nummer zwei wäre, ich würde weiter so arbeiten oder man könnte sich überlegen, dass man nur noch 30 Stunden oder halbtags arbeitet.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Grundeinkommen einzusetzen, ich schreibe dann die halbe Woche, die ich durch das Geld gewonnen habe.

Möglichkeiten bringen Ideen

Das finde ich gar nicht schlecht, weil schon zwei Möglichkeiten mehr auf tun, um dem Ziel näher zu kommen.
Ich habe vorhin auch von dem Verein „Mein Grundeinkommen“ gesprochen. „Mein Grundeinkommen“ verlosen die Grundeinkommen, also sie verlosen ein Jahr Grundeinkommen. Letztes Mal haben sie, glaube ich, 25 Grundeinkommen verlost.
Die Gewinner wurden befragt und die fühlten sich mit dem Gewinn befreiter. Einige haben sich ihre Wünsche erfüllt, teilweise haben sie kleine Nebengewerbe eröffnet.
Das Grundeinkommen befreit die Leute und für mich als Künstler ist so etwas geil zu hören, wenn jemand seinen Traum ausleben kann und nicht nur am Zipfel von einer Firma hängt, sondern Geld zur absolut freien Verfügung hat.

Grundeinkommen = Wohlbefinden = gesünder

In diesem Interview haben die Befragten auch gesagt, das sind sie gesundheitlich besser fühlen. Ich finde, dass gar nicht schlecht dafür, denn das nimmt den Druck raus. Gerade in der heutigen Zeit, kurz vor der Bundestagswahl, kommt die Rente mit 68 Rente oder mit 70 ins Spiel. Auf der anderen Seite Work-Life-Balance, wo ist die da gegeben? Für den Arsch ist die. Die gibt es überhaupt gar nicht.

Rente oder mit 600 Euro ist man nicht arm

48% kriegst du als Rente in Deutschland. Ich glaube Österreich zahlt um die 100%. Das habe ich jetzt nachgesehen, ist nur eine Erinnerung aus dem Hinterkopf. Die Politik denkt immer sie erfindet sich neu, aber dann, wenn es darum geht, den alten Menschen Geld auszuzahlen, dann bleibt es immer bei dem alten scheiß. Das ist das, was ist mir so richtig auf die Nerven geht, dass man nicht einfach mal die Eier in der Hose hat und sagt, ich mache jetzt mal was anderes. Ich mache jetzt mal ein Grundeinkomme. Das würde natürlich die Republik komplett umkrempeln. Das Rentensystem. Ja und ist es mal nicht so, dass auch die Arbeitswelt sich umgekrempelt hat?

Sagen wir mal, das ist eine Dampfmaschine.

Es gibt keine Dampfmaschinen mehr. Es gibt Computer. Wir sind mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft. Im August ist eine Feldstudie zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen angelaufen. Mit von der Partie sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, der Verein mein Grundeinkommen, den ich hier schon öfters genannt habe, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität Köln.
Was ist Ziel der Studie bzw. wie sieht erstmal diese Studie aus?
Also es sind 120 Teilnehmer gesucht worden. Man konnte sich bewerben, das habe ich auch gemacht und es wurden Teilnehmer unter verschiedenen Kriterien ausgewählt, sodass es wahrscheinlich, wie die Studie dann auch festgelegt wurde, verschiedene Alters- und Einkommensgruppen gibt.

Die Studie und ein Ziel das nicht erreicht werden kann

Ziel der Studie ist oder bzw. Verlauf der Studie ist, dass die 120 Teilnehmer jeweils, für drei Jahre, 1.200 € bedingungsloses Grundeinkommen bekommen. Dazu gibt es eine Vergleichsgruppe von 1.380 Personen. Man möchte wissen, wie es aussieht, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Leben der Menschen auswirkt.
Erster Kritikpunkt: 120 Menschen in der Studie, da bekommt man überhaupt Ergebnis. Gut.
Rechnen wir das mal ein bisschen nach: 120 Teilnehmer haben wir, die bekommen drei Jahre lang, also 36 Monate, 1.200 € jeden Monat überwiesen. Macht in diesem 36 Monaten genau 5.184.000 €.

Kritik gibt es wie Sand am Meer und die Lösung sind die Perlen darin

Warum nicht mal einer Studie mit mehreren tausend Leuten durchführen. Wäre kein Problem.
Nur wer finanziert das? Ich habe es so ein geistiges Schulterzucken.
Ich weiß allerdings, was aus der Studie herauskommen wird: Eine Lebensveränderung wird es in dem Sinne nicht geben, dass Leute ihren Job aufgeben, weil, dass Geld wird endlich gezahlt. Nach drei Jahren ist Schluss. Man muss schon einen ziemlich beschissenen Job haben, um zu sagen, so jetzt kündige ich den Dreck, jetzt habe ich drei Jahre Zeit um mir was zu suchen.
So etwas wird es unter Garantie geben, aber die Zahl die wird relativ gering sein. Worauf es wahrscheinlich wieder hinaus läuft: Die Studie wird wieder aussagen, dass das Grundeinkommen nicht das bietet, was die ganzen Anhänger sich davon versprechen.
Das ist eigentlich schade. Auch der Gründer von DM macht sich immer noch stark für das bedingungslose Grundeinkommen.

Fanboy des bedingungslosen Grundeinkommens

Ich bin großer Fan davon, denn ich glaube auch, dass es die Gesellschaft verändern wird. Das heißt eine Oma, die heute mit ihrer Rente am Minimum kratz, kriegt noch 1.200 € obendrauf.
Den Menschen wird es besser gehen. Wir hätten mehr Kaufkraft. Ich weiß nicht was mit den Renten passieren wird. So tief möchte ich da auch nicht einsteigen. Da ich nur 13 Minuten Zeit habe und das ist ein Riesen Thema ist. Allerdings, was ich euch ans Herz legen möchte. Schaut mal bei „Mein Grundeinkommen“.

Linkliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
https://www.mein-grundeinkommen.de/

Abonniere den Podcast über den Dienst Deiner Wahl

Für Apple-Geräte Für Android-Geräte Spotify