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#96 Jenseits vom Affen

Lesezeit: 3 Minuten

Was unterscheidet den heutigen Menschen von seinen Vorfahren den Affen?

1,3% – Was für ein Vorsprung

98,7% sind die Gene vom behaarten Affen (Schimpansen) und fast nackten Affen (Menschen) gleich. Da ist die evolutionäre Gleichschaltung gar nicht so weit entfernt. Ein Vorsprung ist nach Meinung der Forscher, dass die Affen das Erlernte nicht an die Nachfahren weitergeben können, also die Intelligenz kulturell weitergeben.

Was vermacht man sich denn so?

Schauen wir uns die Krone der Schöpfung einmal genauer an. Man muss nicht lange buddeln, denn schnell erscheint das intellektuelle, kulturelle Erbe des Homo sapiens in Form von Kriegen, Rassenhass, Neid. Jetzt könnte man meinen, der Zweibeiner ist negativ. Nun ist es denn auch so? Sicherlich nicht. Es gibt auch positive Züge, aber die Geschichte ist nun man leider nicht voll von blumenpflückenden Mädchen und treu schmachtenden Boys.

Der Häuptling sprach: Es werde Krieg

Die Geschichte der Menschheit ist gespickt von Feldherren, Kriegstreibern und anderen Despoten, die Gewalt als Mittel der Wahl für ihre eigenen Interessen einsetzen. Der Mensch als intelligentes Wesen hat auch nicht dazu gelernt. Die Methoden sind perfider, ausgeklügelter und natürlich massentötungstauglich geworden, wäre auch schade, wenn die Rüstungsindustrie am Hungertuch nagen müsste.
Immer wieder treten neue Häuptlinge auf die Bühne der Welt, verkünden unsinnige Ansprüche und rufen zum gegenseitigen Säbelrasseln auf. Naja, der Krieg folgt auf dem Fuße.
War der Feldherr noch mit Ross im Gemenge des sich tötenden Fußvolkes, so verschanzt man sich heute gerne an geheimen Orten, in meterdicken Bunkern, natürlich klimatisiert, von wo man dem Gemetzel in sicherer Entfernung beiwohnen kann.

“I don’t need your civil war
It feeds the rich while it buries the poor
Your power hungry sellin‘ soldiers
In a human grocery store
Ain’t that fresh
I don’t need your civil war”
Guns ´n´ Roses – Civil War

Robin Hood in voll blöd

Und so trug es sich zu, dass sich ein kleiner, mitteleuropäischer Staat in der Rolle des Retters, des Helden, des Robin Hood einer ganzen östlichen Nation wähnte.
Sorgsam wurde der Botschafter dieser heiklen Aufgabe gewählt. Da das kleine mitteleuropäische Land ein großes Defizit an Intelligenz besaß (naja, gebessert hat sich nun mal überhaupt nichts, gar nichts, nada), zumindest, wenn es sich um Politik handelt. Es drängte sich ein haarloses Weibchen in den Vordergrund, dessen trampolin-turnerischen Fähigkeiten allerorts gelobt wurden. Auch war dieses, den Äffinnen nicht ganz unähnliche Geschöpf, ein Meister der verbalen Artikulation. Nach kurzer Amtszeit hatte der Duden mehrere Dutzend Seiten neuer deutschen Wörter. So bienenfleißig muss man erst einmal sein. Die Welt und die Wähler gegen sich aufbringen. Die deutsche Sprache bereichern und dann noch Meister der sprungunterstützenden Freizeitgestaltung sein. Dazu nach ein bisschen Frieden, ein bisschen Kriegstreiberei und eine große Portion Heuchelei.

Was bleibt außer dem affigen Getue

Fassen wir uns kurz: Nichts. Der deutsche Homo sapiens mit seiner Gurkentruppe Führungsriege hat die Nachteile dieser maximal vernichtenden Gehirnleistung mit seinem sauer verdienten Geld auszugleichen. Würde der nahe Verwandte so handeln? Wir rufen uns noch einmal kurz den Unterschied ins Gedächtnis. 1,3%. Für manche ist das die maximale Gehirnleistung eines Politikers (wenn überhaupt). Der haarige Verwandte würde es nie dulden, wenn seine “Mannschaft” solche Nachteile hätte. Also halten wir schon einmal fest: Die Evolution hat den Politikern übel mitgespielt. Versehen mit einer berufsetischen Demenz, einer kriegstreiberischen Grundstimmung und immer einem Dementi im Köcher.

Die Krone der Schöpfung

Die Krone der Schöpfung, das Ende der Nahrungskette. OK, aber wenn wir ehrlich sind, sprechen wir hier nicht von Menschen.
Vergiftete Umwelt, gerodete Wälder, Atomenergie, Krieg, Rassenhass, Kasten, Klassengesellschaft, Ausbeutung.
Dies steht auf der Habenseite des Menschen. Wenn ich ehrlich bin, ist dies nur ein winziger Ausschnitt dessen, was die Speerspitze (1,3% ???) alles Lebens mit der Erde und deren Bewohnern angestellt hat.
Jawohl, die Tierwelt ist in den Augen der Zartbesaiteten grausam. Aber ist es das? Es wird gejagt und getötet, weil man Hunger hat und dies die Form des tierischen Überlebens ist. Kein Tier würde auf die Idee kommen, mehr zu jagen als es fressen kann. Kein Tier würde einfach so töten, nur weil der Typ auf der anderen Seite ein geileres Auto oder Girl hat.

Jenseits vom Affen

Wo der Mensch ist, da ist es grausam, weil nicht das Überleben im Vordergrund steht, sondern Meinungen, Ideologien oder andere krankhafte Versionen einer Welt (natürlich auch und insbesondere Geld).
Lasst uns nicht stolz darauf sein, dass wir ganze 1,3% vom Affen entfernt sind, sondern lasst uns danach suchen, was wirklich intelligent ist.
Politiker sind von der Suche auszuschließen.

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#94 Deutschland bittet zum Maskenball

Lesezeit: 3 Minuten

Deutschland: Das Disney Land der politischen Idioten. Hier kann der geneigte Ausländer kommen, um bei Bier und Brezel die Dummheit bestaunen.
Neueste Attraktion: Kasper Kalles Wanderplan für den Winter.

Europa im Lachkrampf

Das vereinigte Europa hat zwei Jahre Pandemie gespielt, auf Kosten der Bürger und auf Kosten der Wirtschaft. Natürlich nehmen wir hier die Pharmaindustrie und die Maskenhersteller aus. Aber man hat erkannt, dass Corona und seine hübsch benannten Mutationen nichts weiter sind als eine Grippe. So beschloss man, jeder für sich in seinem eigenen, kleinen Staatskämmerlein, den Irrsinn der Gesichtswindel zu beenden und dem Leben wieder ein wenig mehr Normalität einzuhauchen.

Kommt einem irgendwie bekannt vor

Wir befinden uns im Jahre 2022 n.Chr. Ganz Europa hat sich von Corona befreit.
Ganz Europa?
Nein! Eine einst führende Nation hat sich einen Gesundheitsminister geleistet, dessen einzige Aufgabe es zu sein scheint, seine komische Gestalt durch Talkshows zu schleifen, dort politische Aussagen zu treffen und diesen sofort zu widersprechen und der Bevölkerung (zumindest dem Teil, der es sich zur Aufgabe gemacht, hat ein Lemming zu sein), Angst und Schrecken einzujagen.
Europa genießt, unter krampfartigen Lachen, diese Comedy-Show.

Endlich ein schlüssiges Konzept?

Nein. Es wären keine deutschen Politiker und erst recht nicht Kasper Kalle, wenn das Konzept Hand und Fuß hätte. Der Flieger darf ohne Gesichtswindel benutzt werden, der Fernverkehrszug nicht. Da fragt der kritische Bürger, ist nicht das Flugzeug das ultimative Mittel, wenn es um Fernverkehr geht? Was ist der Sinn dahinter? Keiner. Würde man denken. Aber wie war das doch gleich mit den Fliegern, mit denen die Gurkentruppe unterwegs war. Ha, da haben wir es doch. Die wollen sich selber demaskieren, zumindest in der vom Steuergeld bezahlten Airline.

FFP2 allerorts

Die gute alte OP-Maske hat ausgedient. FFP2 ist der neue deutsche Standard, wenn es darum geht, den Killer den Garaus zu machen, der genau ab dem 1. Oktober wieder seine Letalität zurückerlangt hat. C-19 zurück aus der Sommerfrische. Gut, dass Kasper Kalle und seine Vasallen dies erkannt haben und uns vor einer weiteren Katastrophe, die noch nicht eingetreten ist, schützen wird.
Nur mal so nebenbei, das C-19 Virus kann es mit Stäuben und Partikeln aus der Metallindustrie und dem Bergbau aufnehmen, dafür ist die FFP2 Maske eigentlich gedacht.
Ein ganz fieses Kerlchen.

Hast Du Sehnsucht nach der Nadel

Eigentlich ein Song der Böhsen Onkels, aber so wie Kasper Kalle einkauft, hofft er, dass sich wieder genug Lemminge in die Impfzentren stürzen, um sich eine Dosis dieser Zaubermixtur zu holen. Aber huldigen wir doch an dieser Stelle der Königin der Dummheit: https://vm.tiktok.com/ZMNnhxYXr/ .
Ist dies die Ausnahme oder die Regel? Herzbeutelentzündung und sich dann noch die vierte Impfung geben.
Oh Gott, wollen wir das wirklich wissen.
Deutschland, das Land der… Nein, nicht Dichter und Denker, sondern das Land der Schafe und Mitläufer (zum Glück gibt es noch eine größer werdende Minderheit).

Dunkelziffer oder die Verschleierung der Tatsachen

Macht es nicht stutzig, dass innerhalb weniger Monate der Heilige Gral gegen das Monster C-19 gefunden wurde? Mit einer Technik, so revolutionär, dass wahrscheinlich nur Mediziner mRNA kannten. Aus der Notfallzulassung wurden viele Notfälle, mal mehr, mal weniger schwerwiegend oder auch mal tot. Aber in so einer noch nie dagewesenen Pandemie sind Opfer an der Tagesordnung und können zum besseren Verständnis einem nicht oder nur sehr wenig getesteten Medikament zu einer besseren Optimierung verhelfen. Danke schon einmal dafür. Aber wie sieht es mit den Zahlen aus? Zahlen der Opfer zum Beispiel. Nehmen wir die althergebrachte Dunkelziffer, diese bezeichnet die mögliche Annahme weiterer Fälle, ohne dass diese erfasst werden. Aber in der Pandemie sind die Ziffern generell dunkel. Dies bedeutet, die Bevölkerung und die Wissenschaftler bekommen kein validierbares Zahlenmaterial, um die Wirksamkeit oder die Letalität der Impfung einzuschätzen. Die Ausreden, warum dies so ist, sind mannigfaltig. Sie reichen von der Dummheit, Zahlen zu erheben, diese in einen wissenschaftlichen Kontext zu bringen bis hin zur lobbyhaften Verschleierungstaktik, wer beißt den schon die Hand, die einen so schön füttert, gerade in diesen Zeiten, wo jeder es so schwer hat, besonders die Politiker, deren Kampf um das Wohl der Bevölkerung nach Paragraf 56 Grundgesetz unermüdlich ist.

Ein tränenverschleiertes Fazit

Was einst unter dem Sparkassen-Kassierer begann und jetzt durch Kasper, ich habe alle Harvard Studien gelesen und zu meinen Gunsten umgebogen, Kalle fortgeführt wurde und wird, zeigt wieder einmal, dass der Beruf des Politikers sehr nah verwandt ist mit dem eines Psychopathen, eines Ignoranten, einer Zungenakrobatin oder eines Vaterlandshassers. Habe ich noch ein paar vergessen? Sicherlich, aber vielleicht ist dafür Zeit in einer anderen Geschichte.

 

 

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#91 Wenn ich Bundeskanzler wäre – Part 1

Lesezeit: 3 Minuten

Ein Gedankenspiel:
Nehmen wir einmal an, ich hätte eine Partei gegründet (ich habe wirklich mit dem Gedanken gespielt), würde Bundeskanzler werden, wie würde ich mir eine ideale Bundesrepublik Deutschland vorstellen?

Kommen wir kurz auf die Partei zurück. Beim Bundesministerium des Inneren (BMI) nachgeschaut. Man muss nicht viel machen. Satzung ist klar, Vorstand auch, aber es gibt keine Mindestanzahl an Mitgliedern.
Also doch Bundeskanzler? Der König ist schon von Rio Reiser besetzt.

Das Idealbild

Das Idealbild von Deutschland, Wahlversprechen einer fiktiven Partei mit dem irrsinnigen Traum, dass Politiker für das Volk eintreten.
Hier ein paar Beispiele, die, so finde ich, nicht aus der Luft gegriffen sind, was Deutschland helfen würde, wieder ein Ort zum Leben zu werden.

Die Wahlversprechen sind verbindlich

Wie schön grinsen sie von den Plakaten (außer Scholz, der grinst nur bei Erinnerungslücken), süße Versprechungen, ein Korb voller Geschenke an das Volk, das sich nach der Wahl als verfaultes Obst herausstellt: Wie immer.
Fiktive Partei: Alle Wahlversprechen sind verbindlich und sind von einer (wirklich) unabhängigen Kommission nachzuprüfen. Bei Nichterfüllung hat die Partei für den “Schaden” aufzukommen.

Grundeinkommen

Wer hat es den heutigen Politikern ermöglicht, eine Schulbildung, Frieden und freie Berufswahl zu genießen: Richtig, die Rentner.
Wer hat eine der miesesten Renten in Europa und darf sich glücklich schätzen, dass Leute Pfandflaschen wegwerfen und damit zum Einkommen der Rentner beitragen: Richtig, die Rentner.
Fiktive Partei: Jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland erhält eine Summe X als bedingungsloses Grundeinkommen. Kinder erhalten die Summe Y. Dieses Geld wird vom Staat in ETFs angelegt (die Eltern haben das Wahlrecht, welches ETF) und mit dem 18 Lebensjahr geht das Konto in den Besitz der Kinder über (Schutz vor Eltern, die das Geld zweckentfremden).
Ich habe gerechnet:
Jedes Kind bekommt bis zu seinem 18. Lebensjahr 600 Euro/Monat. Das macht fast 130.000 Euro. Gutes Startkapital ins Berufsleben. Wie finanzieren?
Ich habe weitergerechnet:
Wer bekommt viel Geld? Richtig: Die Bundeswehr.
Nehmen wir einen Eurofighter. Anschaffungskosten 98.000.000 Euro. Jetzt teilen wir die Summe einmal mit dem Geld, das ein Kind bekommen würde. Für einen Eurofighter (der Leben auslöschen kann) bekommen 754 Kinder einen sorgenfreien Start in das Berufsleben. Die Bundeswehr besitzt 138 Eurofighter, macht nach Adam Riese und Eva Zwerg: 104.052 Kinder (gezahlt wird das Grundeinkommen über einen Zeitraum von 18 Jahren). Bei der Rechnung der Tötungsmaschinen sind keine Bewaffnung, Wartung etc. eingerechnet.
Was man für richtig eingesetztes Geld bekommen kann, ist einfach erstaunlich.

Das Rentenalter wird heruntergesetzt

Man stelle sich einmal körperliche Arbeit vor, weiterhin stelle man sich vor, diese körperliche Arbeit wurde ein Leben lang ausgeführt. Ich würde mich schämen, mein Dach von einem 70-jährigen Dachdecker decken zu lassen.
Fiktive Partei:Das Rentenalter wird herabgesetzt, sagen wir auf 60 Jahre, für anstrengende Berufe (z.B. im Pflegedienst könnte dies noch geringer sein). Gleichzeitig wird die Bildung der Kinder nach modernen Kriterien gefördert, so dass die Schere zwischen Alt und Jung verkleinert wird.

Abschaffung der Rentenkasse, Einführung von Staats-ETFs

Der marode Selbstbedienungsladen Rentenkasse wird geschlossen.
Fiktive Partei: Alle Berufsneulinge werden Geld in einen Staats-ETF einzahlen (Portfolio aus bestehenden ETFs), es gibt einen Sockelbetrag, der nach oben offen ist. Das Geld kann periodisch ausgezahlt werden (alle 10 Jahre, maybe).

Keine Immunität der Minister (Politiker)

Da hat der Kerl oder Kerlin doch Mist gebaut. Aber wofür gibt es die Immunität (nicht die pseudo gespritzte)? Mit der darf sich der gewählte Volksverarscher so einiges erlauben und kommen ungeschoren davon (inklusive geldliche Staatsversorgung).
Fiktive Partei: Abschaffung der Immunität für Minister und Politiker. Jeder Volksvertreter ist für sein Handeln in vollem Umfang verantwortlich und muss sich, wie jeder Bürger, im Falle eines Falles mit den Konsequenzen auseinandersetzen.

Dies war Part 1. Am Ende von Part 2 kommen wir zu dem Punkt in der fiktiven Bundesrepublik Deutschland, die das Land für immer aus allen (oder möglichst vielen) Miseren heraushalten kann.

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#90 Mainstreammedien auf Titanic-Kurs

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Was passiert gerade mit den heiligen Gralen der Information in diesem unserem Deutschland?
Ich habe mich umgeschaut. Objektiv, gefärbt mit etwas Subjektivität. Dass es nicht ohne eine Vorprägung meinerseits geht, versteht sich. Kein Mensch ist 100% objektiv, denn dann hätte er kein Vorleben, keine Vorlieben und keine Meinung.

Werteverfall auf Papier und Pixeln

Unrühmlich wie sich Zeitungen in ihren Print- und Online-Ausgaben in den letzten Jahren entwickelt haben.
Warum ist das so?
Zum einen müssen sie sicherlich gegen die Flut an Informationen anstinken. Das Medium Papier wird gegen Online getauscht, wo die Information beim Erscheinen meistens nichts mehr wert sind und es wird zum Halali auf die nächste Sensation geblasen. Wer nicht auf den Informationszug aufspringt, ist raus. Deshalb: Meldungen, Meldungen, Meldungen. Dementieren kann man später immer noch. Gelernt vom täglichen Handwerkszeug der Politiker.

C19 – ein Aggregator für neue Wortschöpfungen

Schwurbler: Dem Schwurbler näher zu kommen hat man mehrere Möglichkeiten. Eine nennt sich Realitätsverweigerer. Nicht der Gefahr ins Auge sehen. Nicht auf die hören, die unser Bestes und in noch größeren Maßen ihr Bestes wollen. Dann wird abgestempelt und in der Masse über die Leute hergezogen, denn die meisten Lemminge sind nur dort stark, wo sie in Massen auftreten.
So schreitet die Zeit voran und die Informationen, Argumentationen und Sachverhalte, die sonst in der gemeingefährlichen Schwurblerszene zu Hause waren, wurden wie von Zauberhand simsalabim und das Ding mit dem schwarzen Kater, auf einmal zur Wahrheit.
Funfact: Es war bei meinen Recherchen nicht herausfinden, ob es auch Schwurblerinnen gibt.

Virusmutation: Nun gut, dies ist keine neue Wortschöpfung, aber man kann die Leute wunderbar an den Urängsten packen. Etwas verändert sich. Die Richtung kennt keiner, aber es muss schlecht sein. Besonders dann, wenn es die Medien in einem nicht versiegenden Strom herausposaunen. Die Virusmutation hat sogar eine kleine Schwester. Nicht ganz so brutal im Wortlaut aber ähnlich “angsteinflößend”: Virus-Variante.

Covidiot: Ein wunderbares Kofferwort aus Covid und Idiot (da bekommt man Lust den selbigen zu packen und dorthin zu fahren, wo noch vom Hirn und nicht vom Nachblöken Gebrauch gemacht wird).
Was will uns dieses Wort sagen? Es gibt kein Covid? Um das Ganze abzukürzen: Diese Wörter wurden gekoffert, um diejenigen zu diffamieren, die nicht wie vorsortierte Lemminge in den Kanon der Medien und der Politik mit eingeschwenkt sind.

Lassen wir es an dieser Stelle gut sein. Mir wird schon ganz blümerant von dieser Verballhornung der deutschen Sprachen.

Die Wiederholung macht die Gehirnwäsche

Wie trainiert man sich eine schlechte Gewohnheit ab? Indem man diese einfach sein lässt und diesen Vorgang immer und immer wiederholt.
Wie bekommen die Medien und die Politiker (was manchmal das gleiche ist) ihre Meinung in die Leute rein? Richtig: Wiederholung, Wiederholung und Wiederholung. Wenn alles gleichgeschaltet ist, kann es nur richtig sein, sonst würde es doch woanders anders stehen. “Tut es nicht, also bin auf dem Weg der Weisheit”, denkt sich der Lemming und ist zufrieden. Gehirngewaschen und rein im Gewissen geht es weiter mit dem Leben. Aber nur ein Stück weg vom Weg des allwissenden Lemmings, ein kleines Stück über dem Tellerrand des gleichgeschalteten Mainstreams geschaut: Dort lauert auch die andere Sicht. Vielleicht sogar die negierte Wahrheit?
Der Blickwinkel eines anderen Produzenten
So hat sich ungewollt, denn es wollte nur Spaß verbreiten, TikTok zu einem alternativen Medium entwickelt. Jedenfalls wenn es dem Algorithmus gefällt. Ein Aufschrei bitte für eine solche Behauptung. Aber wenn man sich einmal die Mainstreamer und die TikToker ansieht, dann sieht man sehr sehr viele Veranstaltungen, die deckungsgleich sind. Damit meine ich Ort, Zeit und von mir aus den Sonnenstand. Aber der Blickwinkel ist ein anderer. Seltsam, es ist doch dieselbe Veranstaltung, nur man hört bei den polittreuen, hörigen Medien keine Demonstranten, obwohl die Entfernung nicht weit und die Lautstärke doch einigermassen hoch. Blockieren die die Schallwellen?
Ein Schelm, wer Böses denkt.

Eisberg voraus

Ich könnte ewig und drei Tage Beispiele anbringen, und jeder kennt so ein Beispiel oder kennt jemanden der jemanden kennt.
Trotz böser Kommentare in den Sozialen Medien machen die Zeitungen weiter. Hiermit meine ich nicht Proteste gegen Schwurbler und die anderen, sondern gegen die unwahrheitsgemäße, nicht neutrale Berichterstattung. Sie nehmen in Kauf, dass sie Leser, Abonnenten und ihr Renommee verlieren.
Volldampf, haste was, kannste was, aber die Leute sind nicht blöd. Der Eisberg wird kommen und dann schrammen sich die Titanicen der Medienlandschaft ein ordentliches Loch in ihren Rumpf.

Am Ende aller Tage wird die Wahrheit siegen, auch wenn mancher sich nicht daran erinnern kann.

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#89 Alt gegen neu

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Gibt es den Typus Künstler und wenn ja, hat sich der Typus Künstler in den Jahrhunderten verändert?
Erste Antwort: Ganz klar ja.
Eine nicht bis in die absolut letzte recherchierte Gegenüberstellung, weil es keine geschichtliche Abhandlung werden soll, sondern ein wenig den Künstler zeigen soll, wie er sich in der Zeit und in der Gesellschaft verändert hat.

Was ist alt?

Bleiben wir doch in der Zeit, die mit einer 19 anfängt.
Der Künstler als solcher wurde zwiespältig angesehen. Auf der einen Seite ein enfant terrible, das sich Substanzen gönnte, die in der Gesellschaft (zumindest vordergründig) als zweifelhaft angesehen wurden. Die Grüne Fee (Absinth) oder Opium waren beliebt. Der Künstler war anziehend für Frauen, da er etwas Anderes verkörperte als der gewöhnliche Arbeiter oder der biedere Beamte. Frivol war er und nutzte die Gunst der Stunde und die der Damen aus.

Die Mutigen haben bezahlt

Es nennt sich “Entartete Kunst”, zumindest im Jargon des dritten Reiches. Wer den falschen Pass besaß oder sich nicht in die Propagandamaschinerie integrieren lassen wollte, wurde schnell zu einem Aussätzigen. Schon früh haben sich Künstler zusammengeschlossen und aktiv dem Nationalsozialismus entgegengetreten. Der Preis war hoch. Aber hier zeigte sich, dass der Künstler nicht nur ein Intellektueller war, sondern seinen Verstand gegen das eingesetzt hat, was ihm missfallen hat.

Neu

Wie sieht es heute aus. Gibt es noch Leute wie Biermann, Bukowski oder Kinski? Obwohl Kinski wohl eher für sich gesprochen hat, aber mit einer Vehemenz, die ich mir für die heutigen, saftgespülten politischen Talk-Runden wünsche.
Ist der heutige Künstler ein Revoluzzer? Zum größten Teil nein.
Woran liegt das?
Der Künstler von heute ist mehr und mehr auf die Meinung der Massen angewiesen. Das bedeutet, Social Media entscheidet, ob wohl oder weh, hop oder top. Eine falsche Bemerkung und man hat seine Karriere kastriert. Das frühere Sprachrohr der Massen ist zu einem jämmerlichen Strohhalm verkommen, das sich nicht gegen die (gefakte) Meinung vieler auflehnen kann (oder will) oder wenn doch, dann ist das nur ein dünnes Stimmchen, das mit Hohn und Spott (über Social Media) totgemacht wird.
Oder anders ausgesprochen: “Lieber die Schnauze halten, schadet nur den Klicks”.
Eine eigene Meinung zu haben, dazu zu stehen und diese auch noch kundzutun kann (siehe Nena) kam bei den politisch- und angstgesteuerten Lemmingen nicht gut an. Hier wagt eine Künstlerin, die über Jahrzehnte Erfolg hat (und das zu Recht), die Corona Machenschaften anzuzweifeln und ruft auf, Hygienemassnahmen zu überdenken. Die reicht, um sie in eine Ecke zu drängen, in der sie nie war und mit dem Makel der hörigen Massen nur schwer wieder herauskommt.

Der Weiche und die Zarte

Hat sich der Künstler oder die Kunst verändert?
Eine ganz klare Antwort: Beides.
Der Künstler von heute ist nicht mehr mit dem Künstler von damals gleichzusetzen. Dort war der Künstler ein Intellektueller. Das sind einige Künstler heute auch noch, aber die Schwelle von einem Niemand zu einem Star ist heute so gering, dass jeder der sein (nicht vorhandenes) Talent mehr als zweimal im TV oder auf YouTube präsentiert, ein Star ist.
Das dicke Fell, die Hornhaut, die ein Künstler früher haben musste, um Erfolg zu haben, ist in den meisten Fällen verschwunden. Nun gut, diese Künstler sind auch schnell vergessen. Aufgrund dessen, dass sich die wenigsten Künstler heute etablieren, bleibt ihnen auch immer weniger Zeit, mit ihrer eigenen Meinung (sofern vorhanden) an die Öffentlichkeit zu treten.

Der Egoist

War es früher für den Künstler wichtig, Werte zu haben und diese nicht nur kundzutun, sondern auch zu verteidigen, so zählen heute die schnellen Klicks, denn morgen könnte der Star oder das Sternchen im Kosmos der Konkurrenz verglühen und da wäre eine kontroverse Meinung das sofortige Aus. Dies ist aus meiner Sicht eine fatale Entwicklung, denn Künstler haben auch Meinungen gebildet, waren polarisierend. Wenn dies alles wegfällt oder durch die Medien nicht mehr transportiert wird, werden wir eine Gesellschaft mit nur einer Meinung haben. Und dies ist schon einmal so richtig schiefgelaufen.

„Ich kann sie gar nicht so beleidigen, wie sie mir auf den Wecker gegangen sind.“ – Klaus Kinski

„Der Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie ist, dass du in der Demokratie wählen darfst, bevor du die Befehle befolgst. ” – Charles Bukowski

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#88 NFTs enthyped?

Lesezeit: 3 Minuten

Ist der Hype um die Non-fungiblen Tokens zu Ende? Fast scheint es so. Die sozialen Medien schweigen seit Langen, wenn es um das Thema NFT geht.

Auf das falsche Pferd gesetzt?

Vielleicht sollten wir das Pferd erst mal von hinten aufzäumen und dann schauen, ob es richtig oder falsch war.
NFT war (und ist es immer noch) etwas Neues. Ein Buzzword, mit dem man angeben konnte und in kurzer Zeit massig viel Geld verdienen konnte. Massig viel Geld lockt massig viel Leute an und so begann der Hype und dieser Hype (wie fast jeder) lief heiß. Es gab Trittbrettfahrer, die die Gunst der Stunde genutzt haben, um die Leute abzuziehen. Es gab wiederum Dienstleister, die an der Unwissenheit der Leute verdient haben, mit anderen Worten: Ein paar Leute haben Geld verdient und jede Menge hat Geld verloren.

Das Leben mit dem Makel

Das Ganze hat dem NFT nicht gutgetan, den dahinter steckt immer noch ein faszinierendes Stück Technik, das nicht nur den digitalen Kunstmarkt revolutionieren könnte und dies wahrscheinlich auch tun wird. Wäre das nicht der Makel, den Wegelagerer dem NFT angehangen haben. Aber wie es seiner Zeit mit dem Neuen Markt an der deutschen Börse ergangen ist, wird sich der NFT-Markt erholen, denn wo Geld ist, ist auch immer wieder das Verlangen. Es bleibt zu hoffen, dass nach den Geburtswehen so etwas wie Professionalisierung eintritt, um das NFT nicht den Todesstoß (im Bereich Kunst) zu versetzen.

Digitale Kunst einzigartig machen

NFT hat seine Berechtigung. Wo NFTs eingesetzt werden bzw. eingesetzt werden könnten, habe ich schon mal in einem anderen Artikel angerissen. Hier soll es nur um die Kunst gehen.
Digitale Kunst hat schon lange seinen Platz in der Welt gefunden. Sei es Videoinstallationen, Musik oder auch digitale Grafiken. Aber digitale Inhalte verleiten zu Strg + C oder anders gesagt zum Kopieren. So ist die Kopie nicht vom Original zu unterscheiden. Jetzt könnte der digital Kundige doch angeben, dass es Maßnahmen gibt, DRM (Digital Right Management) oder Wasserzeichen. Die Musikszene hat sich mehr als eine blutige Nase geholt, die Inhalte mit einem DRM und ähnlichen Konsorten zu versehen. Und Wasserzeichen sind heute mit Photoshop so leicht zu entfernen, dass man es auch sein lassen kann, welche auf die Grafik aufzubringen.

Jetzt schlägt die Stunde des NFT

Erst mal sollte man damit leben können, wenn man digitale Kunst erwirbt, dass es noch Kopien des Originals geben wird. Aber das Original ist das NFT, dieses ist in der Blockchain niedergeschrieben und kann nicht verändert werden. Einer besitzt das Original und die Kopien bevölkern das Netz. Aber genau das Original in der Blockchain ist für mich als Künstler wichtig. Es beweist, dass ich der Halter des Originals bin oder, wenn ich die Grafik verkauft habe, wer der Besitzer ist (und ich als Künstler stehe auch noch mit drin).

Hört sich nach wenig an, ist es aber nicht

Das ist ja gut und schön, dass das alles festgeschrieben steht, aber Kopien sind trotzdem im Umlauf.
Richtig, das ist nicht von der Hand zu weisen, aber sogar die alten Klöster haben fleißig kopiert, damit das Wissen unter die Leute kommt.
Nehmen wir mal an, jemand kommt ums Eck und ihm gefällt einer meiner Grafiken aus der Reihe “Theater of Couriosity” und er möchte, weil er vielleicht Sammler (oder Spekulant) ist, eines der Originale besitzen. Dann kann er, wenn Grafiken auf dem Markt sind, diese erwerben und in der Blockchain wird sein Name eingetragen. Spitzbuben könnten versuchen, eine Kopie an den Mann zu bringen, aber die Blockchain können sie nicht ändern, ergo kann man immer nachschauen, wer der Besitzer ist und wenn einem die Sache doch ein wenig spanisch vorkommt, doch lieber die Finger davonlassen.

Ich lasse nicht locker

Ich werde die Möglichkeiten, die einem die Blockchain und damit NFTs bieten, nutzen. Ich denke nach dem Hype braucht es einen langen Atem, aber am Ende werde ich mir die Rosinen herauspicken und digitale Kunst verkaufen mit dem Echtheitszertifikat “NFT”.

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#87 Die Lust nach Stille

Lesezeit: 3 Minuten

Gönnen wir uns mal wieder einen Urlaub, haben wir uns gesagt. Nach zwei Jahren war es mehr als Zeit. Mal was anderes sollte es sein, wurde es auch. Niederlande hörte sich schon mal cool an. Resort mit eigener Kirmes, nicht von der Hand zu weisen. Essen, Trinken, Karussellfahren without a Limit, machen wir.

Und dann war es vorbei mit der Stille

Hätte man sich denken können, dass ein Hotel mit 1.000 Betten keine Oase der Stille ist? Hätte man sich denken können, dass ein Hotel, das auf Spiel und Spaß ausgelegt ist, nicht der ruhigste Ort auf dem Erdball ist? Hätten wir es uns vorher überlegt, was auf uns zukommt, hätten wir es trotzdem gemacht.
Aber der Kontrast hätte nicht größer sein können. Wochenende 1: Kaffee im Garten und man hört nichts (außer Vögel). Wer dies schon einmal erlebt hat, weiß, wie seltsam sich so eine Stille anhören kann.
Wochenende 2: Hunderte Leute, hunderte Stimmen und allerlei Hotelgeräusche zum Frühstück, Mittag- und Abendessen und zwischendurch sowieso.

Erholung pur?

Nein. Damit war nicht zu rechnen, auch damit nicht, dass es nicht die geringste Rückzugsmöglichkeit gab, außer das Zimmer, aber wer ist im Urlaub ein Stubenhocker. Also blieb einem nichts anderes übrig, als die Ohren auf Durchzug zu stellen und die Geräusche auszublenden.

Warum ist Stille wichtig?

Warum ist schlafen wichtig? Der Körper braucht den Ausgleich. Wach sein funktioniert auch über 24 Stunden hinaus, aber irgendwann kommt der Punkt, da wird der Tribut eingefordert, in diesem Beispiel der Schlaf. Und genauso geht es mit Geräuschen (vielleicht auch nur bei mir so). Eine gewisse Zeit ist eine Geräuschkulisse duldbar, aber dann braucht man die Stille, den Ausgleich vom Trubel. Man merkt, der Mensch ist Ying und Yang. Er (natürlich auch sie) braucht den Ausgleich, die Balance um eins zu sein. Bekommt er (oder sie) dies nicht, dann fängt es an zu bröckeln. Man wird mies gelaunt, andere Menschen gehen einem gehörig auf die Nerven. Jetzt weiß man, dass der Zeitpunkt gekommen ist, auf die andere Seite zu wechseln.

Lärm ist der Killer der Kreativität

Normalerweise bin ich, egal wo ich stehe oder sitze, kreativ. Satzfragmente für das Buch oder Visionen für Grafiken galoppieren durch das Hirn. Aber je mehr Dezibel, umso weniger kommt es zu einem kreativen Gedanken. Das feuchte Brötchen ist blockiert durch den Lärm. Es fühlt sich an wie eine Kastration der Synapsen, nichts oder nur sehr wenig will überspringen.
Nun, mag sich der geneigte Leser denken, ein wenig Pause wäre mal nicht schlecht, aber das ist es ja: Wäre es eine Belastung für mich, dann wäre es richtig. Aber Kreativität ist ein Teil meines lebenserhaltenden Systems.

Nochmal?

Natürlich würden wir wieder in Hotels mit vielen Menschen Urlaub machen. Es gab nicht nur die überwältigenden Massen. Teilweise waren die Karussells so leer, dass ich eine exklusive Fahrt hatte, ist doch auch mal was. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich doch eher Team leise bin, wenn es darum geht, den Tag zu verbringen. Ausnahmen sind natürlich Kirmes, Musik oder Partys, nur empfand ich diese 8 Tage doch ein duldsam klein wenig zu viel des Lärmenden.

Lärm oder Unkoordination?

Ist vielleicht der Lärm nicht der einzige Faktor, warum ich so Events nicht immer ganz so gut aushalten kann? Leute, die im Weg stehe, nerven. Leute, die beim Büffet, an Engstellen oder im Eingang rumlungern, nerven. In einem Hotel mit 1.000 Betten sind das Umkreisen dieser Spezies Mensch schon eher ein permanenter Hindernislauf, mal mit vollen Tellern, mal mit einem Tablett mit vielen Getränken. Es nervt.

Wenn man das Gegenteil nicht kennt

Aber im ganzen Lärm und Menschen-Gewusel gibt es auch etwas, was man gelernt hat: Würde man die Erfahrung (des Lärms) nicht machen, dann würde man die Stille und deren darin innewohnende Kraft nicht zu schätzen wissen und so bin ich um einige Erfahrungen und etliche Karussellfahrten reicher.
Und zum Schluss noch einen Kopfschüttler: Eine Flüssigkeit, die man in ein Weinglas schüttet, ist nicht automatisch Wein.

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#86 NFT – Die Krux des Mehrwertes

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NFT (Non-Fungible Token), der Hype des letzten Jahres. Aber was ist das? Nun in erster Linie sind dies (im Moment) Bilder (z.B. von Affen), die man für einen mehr oder weniger hohen Krypto-Betrag erwerben kann.
Es gibt aber noch weitere Einsatzmöglichkeiten für NFT. Diese wären Eintrittskarten oder auch Serviceintervalle eines Autos, die in einem NFT festgehalten werden. Man kann sagen, dass man über NFTs den Besitz einer Sache beweisen kann, weil diese Information in der Blockchain unabänderlich festgeschrieben steht. Ob ein NFT jemals das Grundbuch in Deutschland ersetzen wird? Dies kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

Ist eine NFT-Grafik was wert?

Ich habe NFTs zum Verkauf, aber zur Auktion eingestellt. Dies war einige Zeit her (darüber hatte ich berichtet) und herausgekommen ist gar nichts. Nicht ein einziges NFT wurde verkauft.
Woran liegt das?
Nun ich könnte mir mehrere Gründe vorstellen und diese Gründe sind sicherlich richtig.
Nummer eins: Ich bin kein Künstler, der so bekannt ist, dass sich die Welt auf meine Bilder stürzt.
Nummer zwei: Ich habe, im Gegensatz zu anderen Anbietern, meine Bilder ohne einen Mehrwert angeboten.
Nummer drei: NFTs sind Hype und die meisten ertrinken in der Masse.
Nummer vier: Im Bereich der NFTs sind, wie sollte es auch anders sein, Betrüger unterwegs, die die Leute abzocken. Deshalb wird der Bereich noch zögerlich angenommen.

Das sind vier gute Gründe, um dem Ganzen auf den Zahn zu fühlen, denn ich bin immer noch davon überzeugt, dass NFTs in der Kunst eine Bedeutung haben werden.

Auf die Kacke hauen kann ich nicht

Lassen wir die Nummer eins, also die mäßige Bekanntheit, einmal weg, diesen Umstand bin ich mit Hilfe der Kunst und der Zeit am Eliminieren.
Nummer vier wollen wir auch nicht weiter betrachten. Betrüger und Wegelagerer wird es immer geben. Ein bisschen Augen auf kann nicht schaden, denn auch bei den NFTs gibt es kein schnelles Geld.
Nummer zwei wäre der Mehrwert. Schauen wir uns am Markt einmal um. Welchen Mehrwert hat die Konkurrenz zu bieten?
Die Spanne reicht von Spenden an wohltätige Organisationen (was mittlerweile ziemlich verpönt ist), über den Eintritt ins Decentralland oder zur exklusiven Party. Airdorps (also z.B. Geschenke in Form von NFTs oder Kryptos) oder spezielles Merchandise.
Ich kann da leider nicht mithalten. Die angesprochenen Mehrwerte kosten eine Stange Geld, die ich noch nicht verdient habe. Und unter uns, diejenigen die diese Mehrwerte anbieten, sind Unternehmen, die ein ganz anderes (monetäres) Standing als ich haben.

Heulen nützt nichts, eine Lösung muss her

Soweit so gut. Soweit so schwer.
Ich habe ein paar Ideen. Ob ich sie alle und alle im nächsten Projekt umsetzte, das weiß ich noch nicht. Es bleibt spannend.
Verbinden wir die Welt des Buches mit der des Bildes. Einige der Protagonisten meines nächsten Buches werden als NFTs erscheinen. Sorry Jungs, aber es werden nur Ladies sein.
Als Dreingabe wird es die deutsche und die englische Fassung des Buches (E-Book) geben. Des Weiteren könnte ich mir vorstellen, dass es exklusive Bilder aus einem anderen Projekt (Theatre of Curiosity) als weiteres “Zückerli” geben kann. Eine dritte Idee: Ich produziere mit meinem Sohn gerade ein Album. Schublade: Rap und NuMetal. Ich kann mir vorstellen, dass die Käufer des NFTs das Album als Goodie im Format FLAC (Free Lossless Audio Codec) bekommen, da wir vorhaben, es sonst als MP3 zu vertreiben.

Ideen, Ideen, Ideen – tragfähig?

Ob die Ideen zum Zuge kommen, wie viele es werden oder ob mir noch was anderes einfällt, das steht in den Sternen, aber wenn man NFTs verkaufen möchte, kommt man um den Mehrwert nicht herum (sofern es sich um Kunst handelt).
Dementsprechend ist das Thema noch lange nicht beendet und ich werde von Zeit zu Zeit berichten ob und was sich getan hat. Also bleibt neugierig.

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#84 In einer Welt, die den Plural der Egomanie geopfert hat

Lesezeit: 3 Minuten

Etwas hat die Welt verändert. Oder hat die Welt sich verändert?
Länder schließen sich zusammen. Warum? Um besser und stärker zu sein, den Gegner niederzuringen, um effizienter Krieg zu führen.
Länder schließen sich zusammen. Warum? Um einen Wirtschaftsraum zu erschaffen, der vieles einfacher aber auch billiger macht und um Grenzen im Wirtschafts- und Zahlungsverkehr zu eliminieren.
Das ist das große Ganze.
Aber wie sieht es im Kleinen aus? Im Molekül der Gesellschaft. Als Analogie sei hier das Dorf genannt. Dies gab den Menschen Schutz und verteilte die Aufgaben auf viele Schultern.
Der Stand heute? Die Gesellschaft driftet ins Atomare ab. Single ist der neue Standard, Freunde sind Bits und Bytes, Familien liegen hunderte Kilometer auseinander und/oder liegen im Klinsch der Generationen. Beziehungen sind nur noch Freundschaft Plus oder “Ich hole mir, was ich will” und damit hat es sich dann auch. Der Mensch als benutztes Objekt.
So schmilzt das Wir zu einem Ich.
Wie sieht es mit dem Monetären in dieser Welt aus?

Geldgeschäfte: Eine Doppelmoral?

Waren Geldgeschäfte schon immer dem Egoismus untertan? Immerhin geht es hier um etwas, das ich habe (Geld) und das ich mithilfe von Aktien, ETFs, Kryptowährungen oder Immobilien vermehren möchte.
Man könnte meinen, Geben und Nehmen wären hier nicht nur Regularien, sondern auch ein Freifahrtschein (die Macht des Geldes). Ist dies Ganze noch ein fairer Handel oder grenzen diese Geldgeschäfte schon an Ausbeutung? Unterliegen der Kauf und Verkauf einer Doppelmoral?
Wie das?
Nehmen wir uns die Aktie vor. Das Investment in Form von Geld geht an die Aktiengesellschaft, im Gegenzug erwirbt man Anteile am Unternehmen und ein Stimmrecht bei der Aktionärsversammlung (außer man entscheidet sich für Vorzugsaktien). Die Gewichtung kann, je nach Anteil, relativ groß sein und ich kann die Ausrichtung des Unternehmens steuern.
Auf der anderen Seite möchte das Unternehmen so aktionärsfreundlich sein wie möglich, eine Möglichkeit das Interesse von Aktionären oder noch besser Fondsmanagern zu schüren.
Ziel dieser Unternehmen sind Gewinn und Gewinnmaximierung. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Was passiert häufig bei einem positiven Jahresabschluss? Richtig, es werden Leute entlassen, damit der nächste Abschluss noch besser wird.

Wo bleibt jetzt die Doppelmoral?

Will man dies? Oder ist es überhaupt möglich, das eine (Geld) ohne das andere (z.B. Entlassungen) einzukaufen?
Für mich bedeutet es, Geld zu investieren, um damit mein Lebensziel zu realisieren, und gleichzeitig die Gefahr in Kauf zu nehmen, dass durch mein Invest Mitarbeiter entlassen werden. Zugegeben, mein Invest ist nicht so riesig, dass es das Zünglein an der Waage wäre, aber Kleinvieh macht auch Mist.
Ich werde dieses Risiko eingehen (müssen).
Ob es eine Doppelmoral ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Dann müsste man auch den Supermarkt, die Kleidung und noch vieles mehr überdenken, denn Profit wird überall auf den Rücken der Mitarbeiter erwirtschaftet.

Nachhaltig und Grün

Nachhaltig und Grün, das geht auch beim Investieren und Konsumieren. Auch hier gilt, wie bei allen Investments, dass man sich im Vorfeld gründlich informieren muss, denn Grün wird gerne als Potemkin’sches Dörfer benutzt, bedeutet, die Fassade ist grün und dahinter heiße Luft. Wir als Familie beziehen schon seit (auf- oder abgerundet) 20 Jahren Naturstrom. Natürlich ist der Strom nicht zu 100% grün, denn Strom wird als “Mischwesen” in das System gespeist.
Die Gesellschaft wird damit leben müssen, dass nicht alles schwarz und nicht alles weiß bzw. grün ist. Wer heute ein Vorzeige-Unternehmen unterstützt, kann, durch was auch immer, in der Zukunft in einen Zwiespalt geraten, wenn die Ausrichtung dieses Unternehmens wechselt.

Was gar nicht geht

Eins wird es bei mir nicht geben. Lebensziel hin, Lebensziel her. Ein Invest in Unternehmen, die Waffen und anderes Kriegsgerät herstellen. Sicherlich ist damit Reibach zu machen, besonders in dieser Zeit. Aber hier ist die rote Linie, eine Grenze, die ich nicht überschreiten werde. Geld ist Geld, aber nie so wichtig wie ein Leben.

Ellbogen und die Mentalität des Drängelns

Das Dorf ist weggefallen, die Familie auch, was bleibt, ist der Single-Mensch in einer Welt des vorgespiegelten Wohlstandes. Social-Media mit seinen “ich bin reich”-Marionetten züchten den Konsumsüchtigen heran. Einen Menschen, der alles haben muss, um sein Sein darzustellen, koste es, was es wolle.
Waren die Auktionen zu Beginn der 2000er Jahre spannend, so wird heute immer mehr der Ellbogen gefördert, um das zu bekommen, an das man vorher gar nicht gedacht hatte. Im Job wird gemobbt und Networking betrieben. Das, was in den Zeiten des Kalten Krieges als Seilschaften verpönt war, wird in der digitalen Welt als Götze auf den Altar des Erfolges gehoben. Ohne deine Ellbogen und die Ellbogen der Masse bist du ein Niemand, ein Ausschuss der neuen Zeit. Das klingt hart, ist aber ein Teil der Wirklichkeit. Überbelastung und Burn-out sind die Folge, gegengesteuert mit Beginn dem Buzzword Detox, was wieder suggeriert, ich bin immer noch hipp und bald wieder auf der Spur des Konsums und des Networkings. Nachlassen ist fast der Tod, vielleicht ist Detox eine schleichende Variante davon.

Gibt es diesmal ein Fazit?

Nein. Jeder muss selber entscheiden (so auch ich), wie er mit der Welt und seinen Gegebenheiten umgeht. Bleibt er singulär und ellbogen-behaftet oder ist der Plural im Leben wichtiger.
Entscheidet selber und werdet glücklich.

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#83 Geld verdienen mit Cannabis

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist ein mieser journalistischer Trick. Gebe ich gerne zu. Geld, Reichtum und Drogen in die Headline zu packen verleitet zum Weiterlesen. Sorry.
Es gibt aber eine Möglichkeit, mit Cannabis Geld zu verdienen. Die Info habe ich von meiner Frau. Fremde Federn sind mir fremd.
Schauen wir uns an, worum es geht und ob es etwas für mich ist, um mein Lebensziel zu erreichen.
Kleiner Einwurf: Dies ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.

Es war einmal eine Pflanze

Wie kann man Geld verdienen? Es gibt verschiedene Anbieter, aber der Modus Operandi ist immer derselbe: Man kauft sich eine bestimmte Anzahl von Pflanzen, diese werden von den Anbietern gehegt und gepflegt, die Ernte verkauft und der Gewinn ist dein.
Manche Pflanzen sind nur für ein Jahr bestimmt, andere werden bis zu fünf Jahre immer wieder angepflanzt. Die Preisspanne liegt hier zwischen 50 Euro für die Pflanze, die nur einmal angepflanzt wird, und 2.000 Euro für die fünfjährige Pflanze. So wie ich das Ganze verstanden habe, sind die Cannabis-Pflanzen einjährig und werden immer wieder neu aufgebaut.
Das hört sich alles in allem nach einem super Deal an. Cannabis verticken. Ist das legal?
Laut Beschreibung werden die Pflanzen mit THC (Tetrahydrocannabinol) oder CBD (Cannabidiol) nur dort angebaut, wo dies auch legal ist.

Soll ich mal beim Finanzamt anrufen?

Ob ich hier investiere oder nicht, wer weiß, aber ein riesen Spaß wäre es, sich beim Finanzamt zu erkundigen, in welches Formular man die Einnahmen aus dem Anbau und Verkauf von Cannabis eintragen muss.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Möglichkeit hoch ist, Besuch von Damen und Herren zu bekommen, die die Anfrage ein wenig mehr hinterleuchten wollen.
Aber Spaß beiseite: Laut meinen Recherchen handelt es sich um eine Dienstleistung und um kein klassisches Invest. Aber es sei erwähnt: Dies ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung, ich gebe nur das Ergebnis meiner Recherche wieder.
Fällig wären die Abgeltungssteuer von 25%, 5,5% Soli (ja, den gibt es bei Kapitalanlagen noch) und, sofern man nicht ausgetreten ist, 8-9% Kirchensteuer.

Hört sich toll an. Oder?

Der Outlaw in mir sagt: Machen!
Aber hinter die Kulissen geschaut, sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Die Informationsgrade der besuchten Webseiten (My First Plant, Juicy Fields, Cannergrow) unterscheidet sich stark. Mal von sehr eingeschränkt mit einer nicht funktionierenden FAQ-Seite. Bis hin zu PDFs und genauerer Auflistung der Preise (und einem Freunde werben Freunde-Programm).
Die Branche ist neu. So neu, dass es für mich noch zu wenig Erfahrungswerte gibt. Es wird von zufriedenen Kunden gesprochen. Tun dies nicht alle? Kritische Stimmen bringen kein Geld. Manche Firmen sind so jung, dass sie in Menschenalter gerechnet in den Kindergarten gehen würden. Dies muss nicht unbedingt ein Hindernis sein, aber Investition heißt auch abwägen und bei Pflanzenpreisen um die 2.000 Euro wird man vorsichtig.

Indoor und Outdoor

Man hat die Wahl. Möchte man eine Indoor-Pflanze kaufen, dann ist diese sehr viel teurer, aber es werden auch mehrere Ernten pro Jahr versprochen. Oder man wählt die günstigere Outdoor-Variante und gibt sich, soviel ich herausfinden konnte, mit einer Ernte zufrieden.
Jetzt befindet sich die Welt im Umbruch, sprich Klimawandel. Was passiert, wenn meine Outdoor-Pflanze Opfer eines Starkregens wird? Ist kein an den Haaren herbeigezogenes Szenario. Hierzu habe ich keine Angaben gefunden. Totalverlust?

Würde ich es machen

Ich habe mir hierzu eine ganz klare Meinung gebildet: Jein.
Ich werde es im Moment nicht machen (auch wenn der Abenteurer in mir etwas anderes sagt). Ich werde aber die Szene und die Unternehmen im Auge behalten. Wie entwickelt sich der Markt, wie sieht es mit der Legalisierung in Deutschland und weltweit aus. Wird mehr Cannabis für den “Verzehr”, also mit THC (Tetrahydrocannabinol) oder CBD (Cannabidiol) benötigt bzw. verkauft. Entwickelt sich das ganze solide, werde ich sicherlich die eine oder andere Pflanze kaufen. Wie immer, wenn ich ein Invest tätige, wäge ich ab und nur wenn ich mir sicher bin, es müssen nicht die 100% sein, dann nehme ich Geld in die Hand.

Vielfalt

Der Kauf von Cannabis-Pflanzen und den Gewinn, den man (vielleicht) damit erwirtschaften kann, hat das Spektrum erweitert. War es früher, ganz früher nur das Sparbuch, so hat man heute einen bunten Strauß von Möglichkeiten, sein Geld zu vermehren oder zu verbrennen. Man muss nur die Rosen finden und die Brennnesseln umschiffen.

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