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VonRohan de Rijk

# E40 Passives Einkommen: Idee – Reich – Hängematte

Lesezeit: 2 Minuten

Heute will ich mal schauen, wie ich meinen Geldspeicher auffüllen kann.
Ich habe immer noch meine Mission, mein Ziel.

Bei der Recherche bei den Boys aus Menlo Park ist immer wieder das passive Einkommen aufgeploppt.

Aktiv passiv sein

Passiv hört sich schon mal nach nichts tun an. Gar nicht verkehrt. Eigentlich ist der Mensch, und wenn ich könnte, ein faules Stück Gen-Material. Und passiv ist auch laut Duden nicht tatkräftig, aber laut Wikipedia die Leideform. Die sollen das nicht so negativ sehen, denn es geht hier immerhin um Einkommen fürs Nichtstun.

Was denn nun

Worum handelt es sich nun beim passiven Einkommen?
Laut nicht gesicherter Definition handelt es sich dabei um eine Unternehmung, die, wenn einmal in Gang gesetzt, ohne oder mit nur wenig zu tun Geld generiert.

Passt. So habe ich gedacht. Was für Unternehmungen kommen in Frage?
Auch hier ist das Internet erstaunlich auskunftsfreudig. Mein Eindruck ist aber eher: Hier hat Mann und Frau brav von einander abgeschrieben. Die Auskünfte unterscheiden sich nur marginal.

Womit kann man Hängemattengeld verdienen?

Eine Empfehlung, man sollte ein E-Book schreiben. Ok, denkt sich derjenige, der Schriftsteller ist, also ich: So passiv ist das Ganze ganz und gar nicht. Ehe das Gegenteil. Wie ihr in den letzten Podcast-Folgen nachhören konntet, ist das jede Menge Arbeit. Gut, wenn das Buch draußen ist und das Marketing gemacht ist und die Lesungen absolviert wurden, dann, aber auch nur dann, kann man mal ans Passive denken. Aber halt: Ein Buch ist kein Buch und mit dem ersten verdient man nicht so viel Geld also noch eins schreiben. Passiv ist ab jetzt wirklich dahin.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten

Aber hallo gibt es die. YouTube-Video drehen. Logisch, beim ersten Video stehen die Werbekunden auf der Matte.

Eine Immobilie kaufen und vermieten. Halt! Wollte man nicht Geld verdienen und nicht welches ausgeben? Und was ist mit den Mietnomaden. Auch dies hatte ich schon mal beleuchtet, als ich mein Experiment vorgestellt hatte.

Aber nicht jeder Tipp ist Mist

Es gibt auch Tipps die gut sind, aber sie sind nicht wirklich ein Geheimtipp. Die Rede ist von Aktien oder ETFs. Die treuen Zuhörer werden hellhörig. Ja genau, das sind die Dinger, wo ich mein Geld investiert habe.

Da bin ich dabei, dat ist klar

Also habe ich schon bewusst oder unbewusst passives Einkommen generiert (wenn man die Aktien mit Gewinn verkauft).

Was von dem Wunsch übrig bleibt

Die Hängematte muss erstmal im Schrank bleiben. Buchverkäufe bringen Geld, sind aber alles andere als passiv.

Aktien und ETFs bringen Geld, wenn man sie mit Gewinn verkauft. Dazwischen fließt aber kein Geld. Ok, vielleicht die Dividende, aber da muss man schon einiges an Geld investiert haben, um davon gut leben zu können.

Es bleibt, wie es ist

Umsonst gibt es nichts. Geld fürs Rumgammeln ist illusorisch. Aber wenn man möchte und eine Nische oder etwas gefunden hat, wo man richtig Bock drauf hat, dann kann es mit einem kleinen, mittleren oder manchmal auch großen Zubrot klappen.

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VonRohan de Rijk

E#38 Von 0 auf 100 – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich hatte nur eine vage Idee von meinem Buch-Cover im Kopf. Nichts Genaues, eher eine amorphe Vision.
Dies war Tag Eins. Ich habe also Gevatter Google befragt, weil ich wissen wollte, wo der Trend hingeht.

Nicht kopieren, sondern inspirieren

Trend hört sich nach Masse an, aber ich schaue auch, ob es sich lohnt, den Trend zu brechen oder nur Teile zu nutzen.
Das Ergebnis sollte auf alle Fälle 100% Rohan sein.
Um es kurz zu machen, einen Trend habe ich übernommen. Und zwar sind die Schriften klar, deutlich und groß geworden.

Damals war alles anders

Bei “Schnee am Strand” war es noch eine Schriftart, die wie in Metall eingeritzt aussah. Was mir auch heute noch gefällt, aber wiederholen wollte ich mich nicht.

Die Suche beginnt

Ihr kennt es vielleicht, man hat keine Ahnung, wo der Weg hinführt, aber man weiß ganz genau, was nicht geht. Und so habe ich mich auf die Suche nach der Schrift, den Grafiken und der Farbe gemacht.
Dank meines Adobe-Abos kann ich die Profi-Schriften von Adobe benutzen und dort gibt es einige, die mein Beuteschema erfüllt haben. Nichtsdestotrotz habe ich bestimmt 10 verschiedene Schriften ausprobiert. Sicher ist sicher.

Mach Dir mal ein Bild vom Bild

Schwieriger wurde es bei der Grafik. Dank Pixabay und Pexels gibt es Anbieter, die Profi-Fotos für die kommerzielle Verwendung kostenlos zur Verfügung stellen.
Also Seemannsköpper in die medialen Fluten.
Auch hier heißt es immer wieder probieren, analysiere, fantasieren und eliminieren. Letztendlich ist bin ich fündig geworden.

Sanft und grell

Bei den Farben habe ich mich für ein sanftes Blau und für die Schrift um ein aufsehenerregendes Grün entschieden. Sollte sich doch ein Buchhändler für Selfpublishing-Titel entscheiden, dann soll mein Buch hier schreien.

Der Bau des Covers

Ihr habt es erraten, auch beim Zusammenbau geht es wieder mehr übers Probieren als Studieren.
Als der erste Tag sich dem Ende entgegen neigte, was das Cover so gut wie fertig.
Von 0 auf 100.

Der Abschluss kommt zum Schluss

Am nächsten Tag nur noch den Klappentext und das Feld für den Barcode angebracht und fertig war die Laube.
Habe eine Tüte Lob bekommen und da ist es.

Na gut: Zeigen kann ich es Euch erst ab dem 23.08. Schaut mal bei meiner Webseite oder Social-Media-Kanälen vorbei, dort mache ich Werbung in eigener Sache.

Ach ja, wo wir bei Werbung sind. Das Buch wird am Kindle Storyteller-Wettbewerb 2021 teilnehmen, nur mal so.

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VonRohan de Rijk

E#37 Try and Error – es findet sich immer ein Weg – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt ist es so weit, ich gehe ins Medias Res. Das Buch wird gesetzt.
Natürlich schaut man sich die Konkurrenz an. Das ist gut, aber vielleicht auch ein Dilemma.
Ich habe Augenspionage betrieben und etwas gefunden, was ich für gut erachte. Eine riesige Kapitelnummer, eine Verortung des Kapitels, das sich von der Nummer ästhetisch abhebt und der erste Buchstabe, der sich über drei Zeilen an den Text anschmiegt.

Das muss ich haben, anders geht es nicht

Als Künstler ist man auch ein Schöngeist. Dies möchte man auch seinen Lesern zugutekommen lassen. Also: Wie hat es dieser Schriftsteller angestellt. Das Programm heißt Vellum und die Enttäuschung kam stehenden Fußes. Nur für den Mac erhältlich.

Ich besitze nur Dosen

Kurz zur Erklärung: Dosen werden die PCs von Mac-Besitzern genannt.
Ich habe auf Macs gelernt, aber mir waren die Computer immer zu teuer und die Nachrüstung geht gegen Null.
Nun gut, Apple verdient nicht schlecht mit dieser Taktik.

Kommen wir zurück

Muss ich mir einen Mac kaufen, um mein E-Book perfekt zu setzen? By the Way: Es würde mich mindestens 1.200 Euro kosten.
Nein. Denn Amazon hat Kindle Create. Installiert, ausprobiert. Sieht toll aus.
Wenn ich auf die Überschrift schiele, muss jetzt ein dickes Aber, der Haken, kommen.

Tage der Verzweiflung

Es kam, wie ich es mir nicht erträumt hatte. Es funktionierte so lange, bis ich fast fertig war. Dann war die Datei dahin. Nun, nicht so gut.
Ich habe das Original, mittlerweile in Word und nicht in Papyrus (wegen der Korrekturgänge), überprüft. Formate gelöscht und neu zugewiesen, gelöscht und neu zugewiesen.
Aber am Ende musste ich mir eingestehen: mit Kindle Create wirst du nicht glücklich.
Wie soll es weitergehen?
Mir blieben nur noch zwei Möglichkeiten:
Ich bastele mir eine Word-Formatvorlagen, damit ich denselben Look ´n´ Feel bekomme oder ich kaufe mir den angebissenen Apfel.

Try and Error geht weiter

Ich habe mich aus finanziellen Gründen für Word entschieden. Dies bedeutet erst einmal mehr Arbeit und das Ende ist trotzdem offen. Wird es so aussehen, wenn ja, dann ist es gut. Wenn nein, werde ich wohl zum Mac greifen.
Dann zählt nicht mehr das Finanzielle, sondern, dann werde ich meine Nerven schonen und die Zeit spielt auch noch eine gewichtige Rolle.

Das eine aber nicht das andere

Professionelles Selfpublishing ist so zeitaufwendig, dass das neue Buch erst einmal zurückstecken muss. Aber was gut werden will, braucht auch ein wenig mehr als nur Aufmerksamkeit.

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VonRohan de Rijk

E#36 Werbung makes the world go around – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe mich entschieden für meinen Podcast Werbung schalten zu lassen. Mein Podcast-Hoster bietet seit neuestem die Möglichkeit, aber nur wenn der Inhalt (Meta-Daten) zum Inhalt passen.
Warum macht man das?

Werbung macht nicht reich, nicht glücklich, aber…

Werbung ist ein probates Mittel die Kosten für das Hosting und die Produktion von Podcasts ein wenig abzufedern.
Der größte Posten, wenn man Podcasts produzieren will, ist die Soft- und Hardware.
Wenn man nicht unbedingt etwas vom Grabbeltisch kauft, liegen die Kosten bei ungefähr 1.000 €. Es soll auch gut klingen.
Kleiner FunFact am Rande: Der Raum, in dem ich aufnehme, ist an seiner höchsten Stelle 5,60 Meter hoch. Jeder, der sich ein wenig mit Akustik auskennt, kann sich vorstellen, dass die Aufnahmen nicht sauber in den Computer kommen kann.

Wie schaffe ich es, dass die Schallwellen keine Dummheit machen?

Die einfachste und teuerste Methode wäre eine schallgedämmte Kabine gewesen. Letztendlich ist es aber ein Schaumstoffwürfel, den ich über das Mikro stülpe, geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen.

Back to the Content

Aber kommen wir zurück zur Werbung: Diese wird nur am Anfang und am Ende eingeblendet und zerstört nicht den Podcast. Leider gibt es andere Beispiele, nicht nur im TV sondern auch auf Videoportalen, wo der Inhalt nicht gerade intelligent zerstückelt wird.

Selfpublisher-Update

Ich habe mich für einen Anbieter entschieden. Ich werde mein nächstes Buch über Kindle Direct Publishing, also über Amazon, veröffentlichen.
Habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht?
Nein. Aber nach den Erfahrungen mit “Schnee am Strand” wollte ich einen anderen Publisher ausprobieren.
Natürlich streiten sich die Geister über Amazon.
Aber tun sie das nicht immer?
Ich werde berichten, wie es mit KDP läuft.

Anleitung, Anleitung, Anleitung

Fangen wir doch an mit dem was mir positiv aufgefallen ist: Amazon stellt sehr viele Anleitungen und Tools zur Verfügung. Wie sinnvoll die sind und ob sie letztendlich zum Ziel führen wird die Zeit zeigen.

Der letzte Durchgang

Zurzeit ist das Manuskript im letzten Korrekturdurchgang. Ich nutze die Zeit um schon einmal Gedanken um das Cover und den Buchtrailer zu machen.
Es ist viel Arbeit, man sammelt viele Erfahrungen, die Lernkurve ist manchmal steil, aber es rockt.

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VonRohan de Rijk

E#35 Selfpublishing: Der Erfolg in den eigenen Händen – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Zeit, diesen Schritt zu tun. Ich habe mehr als vier Monate auf die einzelnen Antworten von Literaturagenten gewartet. Die Absagen kann ich an zwei Fingern abzählen. Ergebnis 10:2. Schade. Ich erwarte nicht, dass man eine Analyse bekommt, warum das Werk nicht in Frage kommt, aber eine Absage, von mir aus auch als Textbaustein, sollte drin sein. Na gut ist nicht so.

Der Agent an sich ist schweigsam

Die letzten Agenten haben noch Zeit, sich bis Ende September zu melden.
Ich werde jetzt aber schon die Vorbereitungen für das Selfpublishing starten. Sollte doch ein positiver Bescheid eintrudeln, kann ich mich immer noch entscheiden.
Aber jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Selfpublishing.
Selfpublishing bedeutet, alles selber machen. Man kann sich ein Lektorat, ein Korrektorat und einen Designer einkaufen.

Geld, Money, Kohle, Zaster, Pinke Pinke

Ich habe mal so mit dem groben Daumen gerechnet: Es würden ungefähr 4.000 Euro über den Tisch des Hauses gehen.
Dieses Geld möchte ich mir sparen.
Ich höre jetzt schon die Wehklagen im Hintergrund, aber es ist eine Menge Geld.
Korrektorat/Lektorat: Ich habe mit drei verschiedenen Rechtschreibprüfungen und zwei verschiedenen Leuten drüber geschaut. Ja, es kann sich immer ein Fehler einschleichen, aber bis das Buch endgültig auf dem Markt erscheint, wird es noch ein paar Runden mit Prüfungen geben.
Cover: Ich komme aus dem Bereich der Mediengestaltung und traue mir zu, ein Cover zu kreieren.

Jetzt geht es erst richtig los

Was fällt noch so an. Der Buchsatz. Das Buch muss natürlich gut gesetzt sein. Die Absätze müssen stimmen, es dürfen nicht zu viel Wörter hintereinander stehen, am Ende der Zeile getrennt werden usw.

Das Marketing muss angekurbelt werden. Was gehört alles dazu:
Leserunde bei Lovelybooks
Buchtrailer
Landingpage mit allen Informationen zum Buch und zu mir
Zeitungen müssen angesprochen werden
Buch-Blogger werden angeschrieben
usw.

Wie ihr seht, ist dies eine ganze Menge. Und wir reden hier von Arbeit, die vor oder kurz nach der Veröffentlichung stattfindet.
Jetzt muss der Ball noch hochgehalten werden.
Wie das?

Kauft Leute, kauft ein

Zum Beispiel durch Lesungen. Die Leser müssen einen Geschmack davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehört übrigens auch ein Appetizer in Form von “Blick ins Buch”. Ein paar Seiten zum Probelesen.

Man versucht, das Buch in Bibliotheken unterzubringen. Was übrigens bei “Schnee am Strand” gelungen ist.

Zu einer Veröffentlichung gehört aber auch eine vernünftige Steuerabrechnung. Langweilig. Ja, das ist es. Aber wer Geld verdient, muss auch Vater Staat ein bisschen viel daran teilhaben lassen.

Ich nehm euch mit auf die Reise

Ich denke, dass ich in den nächsten Episoden das eine oder andere noch erzählen werde.
Rechtschreibung ist nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hake ich bei der Covergestaltung noch einmal ein. Denn das ist meistens die erste Berührung mit dem Buch. Und wie bei einem Blind-Date: Der erste Eindruck entscheidet.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#31 Das bedingungslose Grundeinkommen: Chance oder schnöde Illusion – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 4 Minuten

Vor ein paar Episoden habe ich das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen, bzw. es eigentlich nur angesprochen und heute ist es soweit. Ich würde es genau heute zum Thema machen.
Was ist überhaupt das bedingungslose Grundeinkommen?
Was macht man zuerst? Natürlich bei Wikipedia nachschauen und Wikipedia sagt:
Das bedingungslose Grundeinkommen abgekürzt BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, Finanztransferkonzept super, nachdem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Eine Transferleistung.

Das hört sich gut an, aber was ist es genau?

Brechen wir das ganze mal runter.
Es gibt Geld für Nada, fürs nichts tun, einfach so. Das hört sich erstmal gut an. Finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber im Endeffekt ist das natürlich ein Finanztransferkonzept, dass folgende Leistungen entfallen lässt:
Es wird keine Sozialleistung und kein Arbeitslosengeld mehr geben und auch kein Kindergeld.

Ich will das Grundeinkommen testen. Aber wie?

Es gibt einen Verein, der Grundeinkommen verlost (https://www.mein-grundeinkommen.de/). Dieses Grundeinkommen beträgt monatlich 1.200 € und wird für ein Jahr verlost. Gar nicht schlecht.
1.200 € jeden Monat, für jeden. Kinder gehören auch dazu. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, sollte das Grundeinkommen irgendwann, in ferner Zukunft, mal kommen, würden Kinder wahrscheinlich weniger bekommen.
Wieviel? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unter Summe X. Bleiben wir mal bei 1200 €, dann darunter.

Deutschland Deine Kinder

Da stellt sich mir die Mutmaßung an: Deutschland bekannt als kinderfeindliches Land. Das Kind oder die Kinder zählen dann wieder nicht als vollwertiger Bürger und es gäbe weniger Geld eben für diese Kinder. Ich lasse diese Aussage einfach mal im Raum stehen.
Ungerecht. Man sollte ein bisschen mehr draufsetzen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Die positiven Aspekte des Grundeinkommens

Wie würde uns das Grundeinkommen zugutekommen?
Was würde ich mit dem Grundeinkommen machen?
Ich könnte zum Beispiel das Geld in meine Aktien, in meine ETFs stecken und schauen, dass sich das Geld vermehrt. Dies würde meinen Plan beschleunigen.
Das wäre Weg Nummer eins.
Weg Nummer zwei wäre, ich würde weiter so arbeiten oder man könnte sich überlegen, dass man nur noch 30 Stunden oder halbtags arbeitet.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Grundeinkommen einzusetzen, ich schreibe dann die halbe Woche, die ich durch das Geld gewonnen habe.

Möglichkeiten bringen Ideen

Das finde ich gar nicht schlecht, weil schon zwei Möglichkeiten mehr auf tun, um dem Ziel näher zu kommen.
Ich habe vorhin auch von dem Verein „Mein Grundeinkommen“ gesprochen. „Mein Grundeinkommen“ verlosen die Grundeinkommen, also sie verlosen ein Jahr Grundeinkommen. Letztes Mal haben sie, glaube ich, 25 Grundeinkommen verlost.
Die Gewinner wurden befragt und die fühlten sich mit dem Gewinn befreiter. Einige haben sich ihre Wünsche erfüllt, teilweise haben sie kleine Nebengewerbe eröffnet.
Das Grundeinkommen befreit die Leute und für mich als Künstler ist so etwas geil zu hören, wenn jemand seinen Traum ausleben kann und nicht nur am Zipfel von einer Firma hängt, sondern Geld zur absolut freien Verfügung hat.

Grundeinkommen = Wohlbefinden = gesünder

In diesem Interview haben die Befragten auch gesagt, das sind sie gesundheitlich besser fühlen. Ich finde, dass gar nicht schlecht dafür, denn das nimmt den Druck raus. Gerade in der heutigen Zeit, kurz vor der Bundestagswahl, kommt die Rente mit 68 Rente oder mit 70 ins Spiel. Auf der anderen Seite Work-Life-Balance, wo ist die da gegeben? Für den Arsch ist die. Die gibt es überhaupt gar nicht.

Rente oder mit 600 Euro ist man nicht arm

48% kriegst du als Rente in Deutschland. Ich glaube Österreich zahlt um die 100%. Das habe ich jetzt nachgesehen, ist nur eine Erinnerung aus dem Hinterkopf. Die Politik denkt immer sie erfindet sich neu, aber dann, wenn es darum geht, den alten Menschen Geld auszuzahlen, dann bleibt es immer bei dem alten scheiß. Das ist das, was ist mir so richtig auf die Nerven geht, dass man nicht einfach mal die Eier in der Hose hat und sagt, ich mache jetzt mal was anderes. Ich mache jetzt mal ein Grundeinkomme. Das würde natürlich die Republik komplett umkrempeln. Das Rentensystem. Ja und ist es mal nicht so, dass auch die Arbeitswelt sich umgekrempelt hat?

Sagen wir mal, das ist eine Dampfmaschine.

Es gibt keine Dampfmaschinen mehr. Es gibt Computer. Wir sind mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft. Im August ist eine Feldstudie zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen angelaufen. Mit von der Partie sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, der Verein mein Grundeinkommen, den ich hier schon öfters genannt habe, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität Köln.
Was ist Ziel der Studie bzw. wie sieht erstmal diese Studie aus?
Also es sind 120 Teilnehmer gesucht worden. Man konnte sich bewerben, das habe ich auch gemacht und es wurden Teilnehmer unter verschiedenen Kriterien ausgewählt, sodass es wahrscheinlich, wie die Studie dann auch festgelegt wurde, verschiedene Alters- und Einkommensgruppen gibt.

Die Studie und ein Ziel das nicht erreicht werden kann

Ziel der Studie ist oder bzw. Verlauf der Studie ist, dass die 120 Teilnehmer jeweils, für drei Jahre, 1.200 € bedingungsloses Grundeinkommen bekommen. Dazu gibt es eine Vergleichsgruppe von 1.380 Personen. Man möchte wissen, wie es aussieht, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Leben der Menschen auswirkt.
Erster Kritikpunkt: 120 Menschen in der Studie, da bekommt man überhaupt Ergebnis. Gut.
Rechnen wir das mal ein bisschen nach: 120 Teilnehmer haben wir, die bekommen drei Jahre lang, also 36 Monate, 1.200 € jeden Monat überwiesen. Macht in diesem 36 Monaten genau 5.184.000 €.

Kritik gibt es wie Sand am Meer und die Lösung sind die Perlen darin

Warum nicht mal einer Studie mit mehreren tausend Leuten durchführen. Wäre kein Problem.
Nur wer finanziert das? Ich habe es so ein geistiges Schulterzucken.
Ich weiß allerdings, was aus der Studie herauskommen wird: Eine Lebensveränderung wird es in dem Sinne nicht geben, dass Leute ihren Job aufgeben, weil, dass Geld wird endlich gezahlt. Nach drei Jahren ist Schluss. Man muss schon einen ziemlich beschissenen Job haben, um zu sagen, so jetzt kündige ich den Dreck, jetzt habe ich drei Jahre Zeit um mir was zu suchen.
So etwas wird es unter Garantie geben, aber die Zahl die wird relativ gering sein. Worauf es wahrscheinlich wieder hinaus läuft: Die Studie wird wieder aussagen, dass das Grundeinkommen nicht das bietet, was die ganzen Anhänger sich davon versprechen.
Das ist eigentlich schade. Auch der Gründer von DM macht sich immer noch stark für das bedingungslose Grundeinkommen.

Fanboy des bedingungslosen Grundeinkommens

Ich bin großer Fan davon, denn ich glaube auch, dass es die Gesellschaft verändern wird. Das heißt eine Oma, die heute mit ihrer Rente am Minimum kratz, kriegt noch 1.200 € obendrauf.
Den Menschen wird es besser gehen. Wir hätten mehr Kaufkraft. Ich weiß nicht was mit den Renten passieren wird. So tief möchte ich da auch nicht einsteigen. Da ich nur 13 Minuten Zeit habe und das ist ein Riesen Thema ist. Allerdings, was ich euch ans Herz legen möchte. Schaut mal bei „Mein Grundeinkommen“.

Linkliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
https://www.mein-grundeinkommen.de/

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VonRohan de Rijk

Podcast E#30 Alles braucht ein bisschen Pflege – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Ich denke, das wird heute der bis dato heißeste Podcast des Jahres, das liegt nicht unbedingt am Thema, sondern an den gefühlten 100 Grad, die in meinem Podcast-Studio herrschen.
Das Thema heute: Alles braucht ein bisschen Pflege. Damit ist nicht die Dusche gemeint, damit ist nicht die Autowäsche gemeint. Damit ist gemeint, dass ein Buch, ein Podcast oder Podcast-Folge ein bisschen Pflege, ein bisschen Zuwendung brauchen.

Lass und ins Doing gehen

Wie macht man so etwas?
Die Pflege und die Zuwendung haben so ein bisschen was mit Werbung zu tun und Werbung ist auch eine Form von Auffindbarkeit. Was macht es uns einfacher, ein Buch oder ein Podcast in der Masse auffinden zu lassen?
Das sind Metadaten.
Hört sich jetzt sehr nach Hokuspokus, vielleicht würde ich das doch nicht so sagen. Es ist eher technisch.
Was sind überhaupt Metadaten?
Metadaten beschreiben die Eigenschaften eines Objektes, das heißt ein Buch oder einen Podcast.
Beispiel: Mein „Buch Schnee am Strand“ – die Eigenschaften des Buches besagen, dass es ein Thriller ist? Wenn ich jetzt die Metadaten „Thriller“ eingebe und jemand sucht danach und ich Glück habe, findet er das Buch „Schnee am Strand“, weil ich „Thriller“ als Metadaten dem Buch mit auf den Weg gegeben habe.

Quantität ist doch manchmal besser

Dem Podcast und beim Buch habe ich natürlich mehr Metadaten angegeben. Beim Podcast wären das: Literatur, Schriftsteller, Autor, Bücher, Unterhaltung, Wissen, Kultur, Kunst, News, Leben, Geld, Börse, Aktien, Immobilien, Lifestyle, Ziele, Familie, Frau, Kind.
Das ist jetzt alles, was meinen Podcast und die einzelnen Folgen im Groben beschreiben.
Das ist ziemlich viel, aber diese ganzen Themen kommen irgendwann oder ab und zu und in loser Reihenfolge immer mal wieder dran, deswegen nehme ich dieses als Metadaten-Keywords auf und die werden dann dem Podcast auf den Weg gegeben.

Wer suchet, der findet

Wenn ihr einen Podcast sucht mit Literatur, Schriftsteller, Autor oder whatever, also eines von denen, dann besteht zum Teil eine sehr große Chance, dass ihr auf meinen Podcast trefft.
Natürlich sollten diese Metadaten und auch die Keywords etwas mit dem Podcast oder mit dem Buch zu tun haben, weil sonst könnte ich diese braune Brause, dieses Schnellrestaurant mit dem goldenen Bögen oder den Handy-Hersteller, Computer-Hersteller mit dem angebissenen Obst nehmen, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Nicht machen

Ist verboten, wenn z.B. Google die Metadaten ausliest und die haben nichts mit der Sache zu tun, dann rutscht man auch mit dem Ranking nach unten.
Dann hat man nämlich genau das erreicht, was man nicht erreichen wollte, nämlich keine Aufmerksamkeit bzw. Aufmerksamkeit möchte man erreichen und mit dieser geklauten Werbung versucht man auf den Zug des Erfolgs von anderen Unternehmen aufzuspringen, obwohl die gar nichts mit einem zu tun haben, dann hat man schlechte Karten.

Hardware ist kein Metadaten-Inhalt

Wenn ich einen Computer von dem angebissenen Obst und darauf den Podcast einspreche, dann ist das dämlich dann zu sagen, das nehme ich auch noch als Keyword. Das war jetzt der Ausflug in die Metadaten-Keywords.
Aber was hat das jetzt mit Pflege zu tun?
Im Grunde genommen gebe ich die Meta-Daten einmal ein, für den Podcast, für das Buch und dann wird das immer wieder genommen.
Eigentlich nicht. Beim Buch macht man das weniger, im Moment, wo ich das Buch hoste, gebe ich die Keywords ein. Diese kann man auch ändern, aber nicht in dem Maße, dass es sich lohnt.
Beim nächsten Buch, wenn es als Selfpublishing rauskommt, werde ich mir höchstwahrscheinlich einen anderen Anbieter suchen. Dann spielt das eher wieder eine Rolle. Dort könnte man dann auch Keywords kaufen, so dass die Leute eher auf das Buch aufmerksam gemacht werden.
Und da ist es wichtig, und jetzt kommen wir zur Pflege, dass das auch mal angepasst wird.

Der neue Start: Episode 20

In Episode 20 habe ich einen Relaunch des Podcast gemacht. Vorher habe ich euch erzählt, was in der Welt der Literatur los ist, ich habe euch den ersten Satz aus Büchern vorgelesen und irgendwann habe ich gedacht, das kann nicht alles gewesen sein. Ich will euch an meinem Leben teilhaben lassen und an dem, wie ich es gestalte, und wie ich versuche, mit Aktien, mit Büchern, mit Ideen so viel Geld zu verdienen, dass ich komplett als Schriftsteller arbeiten kann. Das war jetzt auch wieder ein kleiner Ausflug.
Ich habe den Podcast geändert und dementsprechend (mich hat gerade das Aufnahmeprogramm geärgert), dementsprechend habe ich natürlich auch die Metadaten angepasst, das heißt, ich habe hier Pflege betrieben, weil die Ausrichtung des Podcasts sich geändert hat. Zwar nicht riesig, aber doch so, dass es sich gelohnt hat zu überlegen, welche neuen Meta-Daten nehme ich. Die dann auch den Inhalt genauer beschreiben und genauer umzirkeln. Ich möchte natürlich von den Leuten gefunden werden, die sich für dieses Thema interessieren.

Ein wenig mit den Statistiken orakeln

Was auch zur Pflege gehört ist die Beobachtung der Statistiken.
Das was ich eben beim Buch über die Meta-Daten gesagt habe, mit dem Kaufen von Keywords und das dann mehr Leute darauf zugreifen, dass wird mit den Statistiken dargestellt.
Auch der Podcast würde mit Statistiken untermauert. Hier werden zwar Abonnenten angezeigt, aber ich habe gelernt, dass es nicht unbedingt auf die Abonnenten vom Podcast ankommt, aber ich muss halt auch schauen, wie viel Hörer habe ich, wie viel Mal wird der Podcast runtergeladen, wann brechen die Leute ab und dann einfach mal überlegen. Ist es das Thema, was die Leute abbrechen lässt, bin ich es, bin ich zu langweilig, ist das Thema zu langweilig vorgetragen oder ist es einfach so, dass die Leute sich durch die ganzen Podcasts zappen und nur mal reinhören.

Doch vielleicht nicht meins?

Das ist nicht meins und weiter. Also mehr oder weniger Podcast-Hopping betreiben. Das gilt es herauszufinden. Vielleicht kann ich neue Keywords einbinden oder was noch tun ist, um das Buch oder den Podcast weiter nach vorne zu bringen.
Ein sich Keywords oder Metadaten ausdenken, damit ist es nicht getan. Das Netz ist dynamisch. Die Leute sind dynamisch und deswegen darf man nicht stehen bleiben.

Die hohe Kunst des Findens

Es ist eine sehr hohe Kunst, in der Masse gefunden zu werden. Es gibt kein Patentrezept. Wenn ich eine Firma habe, die schon vorher einen Namen hatte, ist es natürlich relativ einfach.
Am besten ist es, man bleibt mit den Keywords bei dem Thema, was man wirklich verkörpern will, und bietet den Leuten Qualität. Hierzu gehören auch Themen, die wirklich interessieren, auch wenn es auch nur eine kleine Gruppe ist.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich vorstellt, dass da draußen Leute sitzen, die sagen, warum mache ich das nicht auch. Einfach mal bisschen Geld investieren. Mal schauen, was ist mein Traum ist, was kann ich machen?
Ich merke, ich schweife wieder ab, aber das ist auch Thema des Podcasts. Das ist nicht nur eine voyeuristische Außenschau, vielleicht ist es auch eine Innenschau für mich, aber es soll auch anregen, nicht nur zuschauen, sondern einfach auch mal machen.
Das wichtige in der heutigen Zeit
Das ist wichtig, gerade in der heutigen Zeit, wo es sehr sehr viele Möglichkeiten gibt, um sich fortzubilden, Geld zu investieren, Content zu generieren, selber was auf die Beine zu stellen.
Man muss natürlich das nicht direkt Influencer werden. Es gibt sehr geile YouTube Channels, wo einfach nur Sachen gebaut oder erklärt werden. Sei es, Gitarre spielen. Sei es, mit Holz zu arbeiten. Es ist einfach der Wahnsinn.
Um bekannt zu werden und vielleicht darüber sogar Geld zu verdienen, muss man immer dranbleiben und dazu gehört zum Beispiel auch das Drumherum des Podcast. Diesen zu pflegen oder die Bücher zu pflegen oder eine Webseite, das bedeutet auch immer wieder, etwas Neues zu generieren, denn Stillstand ist in der heutigen mediengeschwängerten Zeit echt der Tod.

Schwitzen für den Fortschritt
Deswegen sitze ich auch bei gefühlten 100 Grad wie in einer finnischen Sauna und mache den Podcast, weil er immer am Donnertag erscheint. Das ist auch gut so, denn da draußen sitzen Leute, die wollen den Podcast hören und das gibt mir auch den Ansporn weiterzumachen.

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Podcast E#25 Immobil, aber trotzdem fexibel – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 6 Minuten

Bevor wir mit dem heutigen Thema anfangen, möchte ich noch mal etwas aus der Episode 24 berichtigen, und zwar hatte ich in der Minute 7:42 gesagt, dass man sich die Werte für einen Fond zusammenstellen kann, das ist natürlich nicht richtig. Fond-Gesellschaften bzw. der Fondmanager stellen die Werte zusammen und bilden daraus einen Fond und diesen Fond kann man sich dann kaufen und darin investieren.
Wollte ich nur noch mal berichtigen, damit das halt auch alles seine Richtigkeit hat.
Sorry noch mal dafür.

Die dritte Säule zum Ziel

Kommen wir zur heutigen Säule und das wird auch die letzte Säule sein, und zwar sind es die Immobilien und für mich die selbstbewohnten Immobilien. Dazu zählt allerdings nicht das Ferienhaus, was ich dann mal angeführt habe, also im Grunde genommen ist das Ferienhaus für mich der Beweis, dass es funktioniert.
Das es ist auch ein Traum, den ich schon Runabout 20-25 Jahre hatte, ein eigenes Ferienhaus am Meer, wo man sich dann gut gehen lassen kann.
Was habe ich gemacht? Ich habe dann mit Aktien gehandelt, gespart, gemacht, getan, damit ich mir das Ferienhaus kaufen kann und dementsprechend haben wir jetzt zwei Häuser. Das mag sich vielleicht ein bisschen abgehoben anhören, aber für mich ist es der Beweis, dass, wenn ich etwas möchte, und in dem Sinne taktisch vorgehen und das Geld dahingehen zusammenspare, dass das halt auch funktioniert.

Geld ausgeben, spart Geld

Eine Immobilie hört sich erstmal nach Geld ausgeben an.
Was es natürlich im Endeffekt auch ist. Um eine Immobilie, sei es eine Eigentumswohnung oder ein Haus zu erlangen, muss ich erstmal Geld in die Hand nehmen und Geld ausgeben. Aber sind wir mal ehrlich, bei einer Miete muss ich das genauso tun und am Monatsende ist das Geld futsch. Das heißt, ich habe es verwohnt. Und wenn man sich das mal über die Jahre und Jahrzehnte zusammenrechnet, wie viel Geld in eine Mietwohnung investiert wurde, dann frage ich mich, ob das nicht besser in eine Immobilie investiert wäre. Die wenigsten Leute, und dazu gehöre ich auch, können das Haus direkt komplett und in bar bezahlen. Das bedeutet, dass im Endeffekt, dass man das Ganze finanzieren muss. Das heißt, also die Rate für das Haus kann man schon mit einer Miete gleichsetzen. Nur, bei der Miete verwohne ich dann das Geld und mit der Rate gehe ich dann immer ein Stückchen näher da dran, dass mir das Haus komplett gehört. Und wenn mir das Haus komplett gehört, was bleibt dann übrig?

Jetzt wird es richtig billig

Im Grunde genommen muss ich nur noch die laufenden Kosten des Hauses tragen, das heißt also Gas, Wasser, Scheiße.
Was ich natürlich auch in der Miete zahlen muss.
Ich muss das Haus versichern.
Was der Vermieter auch umlegt auf die Miete und auf alle Fälle muss man an die Stadt auch noch mal ein Stück Steuern zahlen.
Das wird auch auf die Miete umgelegt.
Das heißt, also, als Hausbesitzer oder als Mieter, komme ich nicht um diese Kosten drum herum.
Am Anfang habe ich gesagt, dass es sich für mich nur lohnt, eine selbstbewohnte Immobilie als Wertzuwachs anzusehen.
Warum ist das so?
Also im Grunde genommen kann man doch sagen: Hey, die Mieten steigen und all sowas, und eigentlich brauche ich ja da nichts zu tun, der Mieter wohnt da drinnen und die Gelder fließen.

Die schöne heile Welt?

Das ist in einer schönen heilen Welt sicherlich richtig. Aber ich habe genug Bekannte, die Eigentum vermietet haben, oder deren Eltern Eigentum vermietet haben, und die haben sehr viel Ärger, bis hin zur kompletten Verwüstung durch Mietnomaden erfahren und genau das ist es, was ich nicht möchte, weil, dann muss ich wieder, um für den Erhalt der Immobilie zu sorgen, Geld reinstecken.
Im Endeffekt soll die Immobilie mir ja dabei helfen, mich für die Zukunft zu wappnen, um dann auch von dem Geld, das ich erwirtschaften möchte oder erwirtschaften werde, leben zu können.
Das ist halt nicht so, wenn ich immer mit einem Auge drauf gucken muss, was macht der Mieter mit meinem Eigentum.
Und versucht heute mal, einen Mieter, egal was der auch macht, auf die Straße zu setzen.
Das ist unmöglich oder fast unmöglich bzw. das ist sehr zeitaufwendig und in dem Sinne kann derjenige halt immer noch die Wohnung verwohnen und die Miete schuldig bleiben.
Also es lohnt nicht.

Beispiel gefällig?

Das schlimmste Beispiel von Bekannten: Die Eltern haben die Wohnung komplett renoviert und nach zwei Jahren sind die ausgezogen und die haben sogar die Kabel aus den Wänden gerissen. Entschuldigung, so stelle ich mir das nicht vor und es geht hier da drum, dass ich persönlich für mich mein Vermögen anspare, so dass ich nur noch als Schriftsteller arbeiten kann, und diesen Stress, den möchte ich mir definitiv nicht antun.
Deswegen auch nur selbstbewohntes Eigentum.
Ich habe für mich persönlich so eine kleine Positiv-Negativ-Liste gemacht, natürlich, wo Licht ist, ist auch Schatten. Das ist natürlich auch bei einer Immobilie , aber der Vergleich, der ist schon sehr in Richtung positiv.

Die Liste der Entscheidung

Also im Endeffekt ist es so, man muss keine Miete zahlen. Natürlich halt auch die Rate, aber die Rate erhöht im Endeffekt den Anteil, an dem euch dann diese Immobilie gehört.
Die Miete ist am Monatsende weg. ich habe es verbraucht. Genau, wenn ich mir irgendwas einkaufe und ich futter das Ganze auf, ist es weg. Ich muss es neu kaufen, das heißt, also wenn ihr euch mal ausrechnen mögt, was ihr an Miete zahlt.
Das Geld ist im Endeffekt weg.
Die zweite positive Sache ist, ich habe keine Mietsteigerung, das heißt, also der Vermieter kann im gewissen Rahmen die Miete anheben, tut er das, bin ich natürlich dazu verpflichtet, diese zu zahlen. Respektive, ich kann natürlich dagegen vorgehen. Dann habe ich auch wieder Ärger.
Dieses Problem habe ich nicht, wenn ich mein Haus finanziere, das heißt also, ich habe, je nachdem wie mein Vertrag aussieht, 10 bis 20 Jahre die gleiche Rate. Ich kann auch mit dem Geld wirtschaften, weil ich genau weiß, über einen relativ langen Zeitraum brauche ich nicht mehr zu zahlen.
Die nächste positive Eigenschaft: Ich habe keinen Vermieter. Das bedeutet, Schäden, die auftreten, müsste ich ja im Grunde genommen den Vermieter melden, respektive vielleicht auch selber beheben, je nachdem wie der Mietvertrag aussieht.
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen: Es ist sehr zäh, wenn man an den falschen Vermieter gerät, dass der die Sachen repariert.
Zuerst war natürlich immer, und das habe ich öfters erlebt, die Schuldfrage bei mir respektive mir und meiner Frau. Wir wären mit der Wohnung nicht vernünftig umgegangen, weil dort Schimmel aufgetreten ist.
Wie sich natürlich herausstellt hat, sind wir vernünftig umgegangen. Das Haus war so erbärmlich isoliert, dass Schimmel auftreten musste.
Aber bis zu diesem Zeitpunkt gab es sehr viel Ärger, sehr viel Streit und das kann man sich mit einer eigenen Immobilie wirklich schenken.
Der letzte positive Grund ist, ich weiß nicht, ob es das in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten noch geben wird, aber im Moment steigen die Immobilienpreise. Das heißt, während ich selber wohne und mir Vermögen durch die Immobilie anschaffe, wird die Immobilie auch immer mehr wert, das heißt, also, wenn ich die Immobilie pflege, was ich auch mit einer Wohnung tun muss, ist es nicht nur so, dass die Immobilie mir dann irgendwann hört, sondern, ich habe dann auch noch eine Wertsteigerung drin.
Wie weit das gehen wird? Keine Ahnung, aber im Moment ist es so und das ist auch ein positiver Grund, sich eine Immobilie anzuschaffen.

Der kurze Gedanken an den Schatten

Wo Licht ist, ist auch Schatten, das heißt, also es gibt natürlich auch negative Punkte, das heißt, alle Reparaturen oder alle Schäden, die im Haus auftreten, muss ich selbst bezahlen.
Das kann unter Umständen relativ teuer werden. Besonders, wenn es sich um den Keller oder um das Dach handelt, also überall da, wo das Haus mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.
Das muss man mit einkalkulieren. Wenn man das nicht möchte. Okay, dann ist es halt so, da muss man die Finger von einer Immobilie lassen, weil, das geht dann halt damit einher, aber ich muss sagen nach fast 14 Jahren Immobilienbesitz: Es hält sich in Grenzen.
Mal taucht mehr auf, mal weniger, aber es ist stemmbar.
Wenn man eher den Nomaden in sich hat, ist natürlich eine Immobilie oder eine selbstbewohnte Immobilie auch nichts, weil ein Umzug oder ein Wegziehen ist natürlich immer mit Mehraufwand verbunden.
Man muss Kredite ablösen.
Man muss ich einen Käufer suchen und es ist auch sehr viel Papierkram.
Das heißt, wenn man sagt ok, hier kann ich mir vorstellen, für den Rest oder für einen sehr großen Teil meines Lebens zu wohnen, dann ja zur Immobilie, ansonsten nein.

Die Grundsteine sind gelegt

Die drei Säulen Aktien, ETS und Immobilie, das sind die Grundsteine, auf dem ich dann aufbaue und schaue, wann es dann soweit ist, dass ich meinen Bro- und Butte- Job kündigen kann und nur noch als Schriftsteller arbeiten werde.
Das habe ich euch vorgestellt, ab und zu wird es mal ein Update geben.
Vielleicht gibt es auch irgendwas Neues, wo man sagen kann. Hey, dann gibt es vielleicht auch etwas, wo man noch Geld generieren kann, aber jetzt werden wir uns auch wieder dem Schriftstellerleben zuwenden und schauen, wie man sich dort positionieren kann. Was ich natürlich möchte, dass das Buch, die Bücher auf den Markt kommen und wenn ich da mein Mediaplan gucke, dann gibt es da in der nächsten Zeit auch richtig spannende Themen. Ok, ich glaube das war jetzt eine ziemlich lahme Werbung, aber ja, es geht weiter und ich hoffe, ihr begleitet mich auf meinem Weg.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#24 Auf einem Geldfuß kann man nicht stehen – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

In der letzten Episode habe ich euch erzählt, oder angefangen zu erzählen, wie ich mein Vermögen aufbauen möchte, damit das Experiment am Ende dann auch so ausgeht, wie ich mir das vorstelle. Letzte Woche war die Aktie dran und die Aktie ist für mich das Standbein, wenn es um Finanzen geht, das den stärksten Vermehrungs-Charakter hat. Ja, bei der Aktie kann man am meisten von den Steigerungen profitieren.
Soweit so gut.
Ich habe auch erzählt, dass ich dann auch mal von verschiedenen Sparten Aktien kaufe, um auch das Risiko auszuschließen. Und da kommen wir dann auch zu dem heutigen Thema, es ist eine andere Finanzierungsart, die das Ganze noch ein bisschen mehr unterfüttert und ein bisschen auf stabilere Beine stellt.

ETF, die zweite Säule

Heute geht es um die ETFs.
Natürlich ist ETF eine Abkürzung und natürlich ist ETF auch ein englischer Begriff, der dann heißt Exchange Traded Fund. Natürlich stellt sich jetzt die Frage, was sind ETFs und was machen sie gegenüber den Aktien so ein wenig sicherer.
Also, ein ETF ist erstmal ein Fond, der den Aktienindex nachbaut, das heißt also alle Aktien, die in einem Index vorhanden sind, werden von der Fond-Gesellschaft gekauft und dementsprechend der Index nachgebildet.
Das hört sich alles super und super theoretisch an. Jetzt gehen wir dem Ganzen mal bisschen Fleisch an den Knochen. In den Nachrichten kommt immer mal der DAX vor, den kennt auch jeder, das ist der Deutsche Aktienindex.
Dieser Deutsche Aktienindex besteht aus 30 verschiedenen Aktien und wenn ich jetzt ein ETF bauen möchte, also den Index nachbauen möchte, kaufe ich von jeder Aktiengesellschaft, die im Dax drin sind, die Aktien. Das heißt, also, ich kaufe 30 Aktien Pakete in was für einer Größe auch immer und damit wird der Index nachgebaut. Daraus haben dann diese Fond-Manager oder ETF-Manager ein Paket geschnürt. Man kann einmalig oder als Bareinlage in die ETFs einzahlen und dann vom Wachstum, aber auch dann, wenn die Börse mal runter geht und der Index runter geht, von dem negativen Wachstum profitieren oder dann auch dementsprechend nicht profitieren.

Geduld ist eine lange Bank

ETFs sind auch eher etwas für die längere Bank. Wie ich schon sagte, man kann natürlich, und was ich auch mache, einzahlen. Das heißt, ein monatliches Budget kann ich einzahlen und dadurch immer und immer wieder das ETF aufstocken. Das mache ich immer am Monatsanfang, weil, man kennt es, am Monatsanfang hat man noch genügend Geld und das Geld kann man natürlich und sollte es auch permanent einzahlen. Was man auch immer macht, ich mache es in ETFs, so dass man zum Schluss bzw. am Ende des Jahres dann schon wieder einen Grundstock hat, ohne dass man dann am Monatsende das Geld auch sonderlich vermissen würde. Es mutet wie so ein kleiner Psychotrick an, oder ich verarsche mich selber. Im Grunde genommen ist es dann auch für mein Experiment, für mein Ziel im Leben, gedacht. Deswegen, am Monatsanfang tut nicht weh, weil am Monatsende vermisse ich es nicht, weil es schon weg ist. Wenn ich mich für ETFs interessiere, ist es auch genau wie mit den Aktien: Ich brauche eine Strategie. Ich muss schauen, welcher Index kommt für mich infrage, genauso welche Aktie kommt für mich in Frage. Natürlich kann man auch Gevatter Internet wieder bemühen, es gibt so viel Aktien, es gibt so viele ETFs, dementsprechend sollte man sich schon mal eine kleine Vorauswahl geben lassen.

Wo es Stärke gibt, könnte sich auch Schwäche verstecken

Und dann genau schauen, wo die Stärken sind und wo die Schwächen sind. Welches Land, welcher Index wird abgedeckt. Ich kann es auch sagen, ohne jetzt ins Detail zu gehen, bei mir ist es ein ETF Richtung Asien, wo auch relativ viele große Tech-Firmen drin sind, die auch in der Welt, in der mobilen Welt, in der medialen Welt, eine sehr große Rolle spielen. Deswegen ist es da auch nicht der Riesensprung nach oben, aber ein permanentes Plus habe ich bis jetzt immer erlebt.
Wie sieht es mit der Sicherheit solcher ETFs aus?
Also dadurch, dass man über einen Index, wie viel Aktien der auch immer beinhalten mag, einen Schnitt hat, wird man nie so eine Kellerfahrt erleben, wie mit Wirecard, wo es im Sturzflug nach unten ging, weil der gewogene Schnitt über die ganzen Aktien, die in diesem Index vorhanden sind, sich dann ausgleichen.
Das macht das Ganze natürlich auch sicherer. Natürlich wächst es nicht so schnell, wie eine einzelne Aktie wachsen kann, und man mindert im Grunde genommen den Verlust, respektive es geht einher, dass man vielleicht weniger Gewinn hat.
Das ist ok. Aber im Endeffekt hat man dann ein solides Fundament, dass auch permanent wächst, weil man einzahlt, aus meiner Sicht.
Weil, man kauft nicht für 100 €, 200 €, 300 € Aktien, da geht man dann auch direkt in die Tausende, um dann auch ja größere Mengen zu kaufen und dadurch dann über einen kurzen Zeitraum viel Aktien zu bekommen und dann den Stock zu haben, um daraus Gewinn zu schöpfen.
Bei ETFs ist das im Endeffekt so ein bisschen auf die längere Bank geschoben. Wer sich ein bisschen länger mit Aktien und Aktienmärkten beschäftigt hat, dem kommt die ETF so ein bisschen bekannt vor.

Fond war gestern, ETF heute?

So ein bisschen eine Anlehnung an Fonds, aber da wird nicht ein Index nachgebaut. Da habe ich Schwerpunkte. Schwerpunkt Automobil. Schwerpunkt Chemie. Und mit Beimischung von allen anderen, das heißt, also, ich kaufe mir aus aller Welt irgendwelche Werte ein, ein bisschen hiervon, ein bisschen davon und bau den Fond zusammen.
Habe ich früher gemacht, ich muss aber sagen, die Gewinner waren so dolle, in den Hochzeiten der Aktien und als die Aktien gestiegen sind, hat der Fond sich nicht so bewegt wie ich mir das vorgestellt habe.
Da bin ich mit den ETFs weitaus zufriedener und muss sagen, das ist die Investition, die ich über eine lange Zeit laufen lassen kann.
Nächste Woche werde ich euch dann noch von meinem dritten Standbein erzählen, aber, damit das Ganze jetzt nicht zu einem Mega-Finanz-Podcast verkommt, sondern Finanzen nur ein Teil davon sind, geht es auch ein bisschen weiter mit der Literatur.

Die Antwort der Literaturagenten

In einem schon länger zurückliegende Podcast, habe ich erzählt, dass ich mir Literaturagenten rausgesucht habe.
Mittlerweile habe ich fünf verschiedene angeschrieben und warte jetzt natürlich sehnsüchtig darauf, dass man positive Post bekommt. Zwei Literaturagenten habe ich noch in petto und das ist die Grenze, die ich mir dann gesetzt habe. Dann werde ich noch eine gewisse Zeit ins Land verstreichen lassen, und wenn ich dann von den Agenten nichts höre, dann werde ich auch wieder auf das Self-Publishing zurückgreifen.
Ich habe zu viel Arbeit und zu viel Gehirnschmalz in das Buch gesteckt, um das in der Schublade verschwinden zu lassen. Das Self-Publishing ist mittlerweile oder schon seit einigen Jahren ein festes Standbein der Buchbranche geworden und deshalb ist es auch keine Schande, wenn man keinen Verlag findet, da kann man das Buch über das Self-Publishing herauszubringen.
So habe ich, zu mindestens was auch Covergestaltung und Vertrieb und all sowas angeht, es größtenteils auch selber in der Hand. Aber da werde ich auch weiter berichten und vielleicht kommt noch ein Agent um die Ecke, dann werden wir sehen, wo der Zug hingeht.
Ansonsten werde ich euch auch immer mit auf die Reise nehmen, wenn das Buch in Richtung Self-Publishing gehen soll. Das heißt, auch bei der Cover-Gestaltung, Satz und Layout werde ich euch dran teilnehmen lassen. Ich komme aus der Medienbranche, ich denke mal, dass ich da auch ein Cover noch selber gestalten kann.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#23 Das Geld arbeitet für mich – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 6 Minuten

In den letzten beiden Folgen habe ich besprochen, was mein Ziel ist und was mein aktueller Standpunkt ist, jetzt kommt es natürlich darauf an, den aktuellen Standpunkt und das Ziel miteinander zu verbinden. Der Weg ist im Grunde genommen gepflastert durch das Geld. Oh Gott Geld. Natürlich hat es irgendwo einen negativen Touch. Jeder möchte es gerne haben, aber dann hat jemand anderes viel Geld. Wo er das wohl herbekommen hat?
Hat er das verdient?
Wie auch immer. Für mich ist einfach Geld Mittel zum Zweck und mit Geld kann man verdammt viele Dinge tun und das, was ich damit tun möchte, ist im Grunde genommen, mein Leben so frei zu gestalten, wie ich das gerne möchte. Klar, man braucht Geld dafür. Man braucht ein Dach überm Kopf. Man braucht Essen, also machen wir uns nichts vor und wir kommen nicht drum rum.

Wie vermehre ich mein Geld?

Deswegen ist es an der Zeit auch mal zu überlegen, wie komme ich an dieses Geld heran. Da ich weder geerbt noch im Lotto gewonnen habe, muss ich natürlich schauen, wo ich die nicht ganz so kleine Summe herbekomme. Es gibt verschiedene Säulen, worauf ich das ganze aufbaue und, diese Säulen möchte ich euch im Einzelnen, auch in den nächsten Folgen des Podcasts, vorstellen. Ich könnte natürlich auch alles auf einmal machen, aber ich glaube, das wäre zu dicht gepackt, in dieser kurzen Zeit. Deswegen pro Säule eine Folge und so kann ich halt auch mal ein bisschen mehr darauf eingehen, wieso ich das mache und dann mal schauen, wo es auch mit den einzelnen Säulen hingeht. Ob sich da eine irgendwo besser qualifiziert als die andere.

Beginnen wir mit der ersten Säule

Beginnen wir mit der ersten Anlageform und das ist auch einer der wichtigeren für mich, und zwar ist es die Aktie. Ich weiß nicht, vielleicht hat einer von euch schon Erfahrungen gesammelt mit Aktien, obwohl Deutschland tendenziell eher nicht das Aktien-Land ist und eher Sparformen genommen werden, die dann auf der sicheren Seite sind, obwohl, wenn man sich hinter die Aktien klemmt, ist sie auch relativ sicher.
Relativ in dem Sinne, ich möchte natürlich überproportional Geld verdienen, in einer gewissen Zeit, und deswegen muss ich natürlich auch irgendwo Risiken eingehen und jetzt geht es natürlich auch da drum, wenn ich das machen möchte, wenn ich in Aktien investieren möchte, muss ich natürlich gucken, ich habe nämlich ein Ziel und das Ziel bedeutet nicht, kompletter Verlust des Geldes, sondern Aufbau eines Vermögens.
Dementsprechend muss ich natürlich auch so handeln, dass ich so gut es geht, im Blick habe, dass ich mein Vermögen dann vergrößert. Und was natürlich beim Kauf einer Aktie gilt, gilt natürlich auch für jedes andere Finanzprodukt. Ich muss mir erst mal Gedanken machen, was möchte ich, wie viel Wissen habe ich?

Aktienwissen, der Schlüssel zum Erfolg

Ich muss mir eine gewisse Form von Wissen aneignen, wie funktioniert so ein Aktienmarkt und die werfen natürlich mit jeder Menge Statistiken um sich, wo man daran erkennen kann, ob eine Aktie gut, unterbewertet oder überbewertet ist. Wie auch immer, es wird ein Budenzauber drum gemacht feinster Güte. Deswegen muss man auch Zeit investieren, um das alles Mal so ein wenig rauskristallisieren zu können.
Es ist wie mit allem, ohne Arbeit gibt es natürlich kein Geld und je besser die Vorbereitungen im Sinne von Aktiengeschäften sind, umso eher habe ich die Chance, daraus auch Gewinn zu erzielen, bzw. sollte es in die Hose gehen, den Verlust zu minimieren. Da ich vom Grundsatz auch ein bisschen faul bin, habe ich mir so ein bisschen das zu eigen gemacht, was der U.S. Großinvestor Warren Buffett mal gesagt hat. Und zwar: „Wir investieren nur in Unternehmen, wenn wir die Geschäfte verstehen“.

Was ich verstehe, kann ich kaufen

Das heißt, wenn ich Aktien kaufe, schaue ich, ob ich von diesem Geschäft etwas verstehe, ob ich weiß, was die Aktiengesellschaft anbietet, ob das irgendwo, in was für einer Form auch immer, auf dem Markt Bestand haben kann. Sei es jetzt Autos, das ist noch relativ einfach, da kann man sich auch sehr gut angucken, welche Autos gehen, welche Autos werden gekauft.
Chemikalien ist schon ein bisschen schwieriger, da müsste man halt auch gucken, auch gerade so Bio, Bio-Genetik Produkte und Medikamente, das ist immer ein schwieriges Pflaster.
Wie gesagt, man muss sich dann natürlich auskennen und dann kann man das natürlich auch beurteilen, ob das Ganze, ob das Produkt, ob die Firma am Markt Bestand haben kann, oder ob das im Endeffekt ein Luftballon ist.
Ich meine, wir sehen Wirecard. Es heißt auch nicht, dass wir auch nicht davor gefeit sind, darauf rein zu fallen, und wie der Fall da auch immer gelagert ist, keine Ahnung. Also es ist auch möglich. Ja, ich habe auch schon sehr lange in Aktien investiert, ich weiß auch, dass es Hoch- und Niedrig-Phasen gibt und immer oder im großen Ganzen habe ich immer ein Plus gemacht, obwohl eine Aktie mal niedriger bewertet war, aber so dann Minus gemacht hat, dafür war die andere höher. Aber im gewogenen Schnitt habe ich dann auch immer ein Plus gemacht. Das ist es auch, was man im Endeffekt machen muss, wenn man Aktien kauft. Nicht auf ein Pferd setzen und nicht auf eine Gruppe von Pferden setzen, das bedeutet nicht nur Autoaktien.

Die Mischung macht das Geld

Weil, wenn es den Autos schlecht geht, geht es den Aktien schlecht und dann geht es dem Geld schlecht. Das heißt, im Endeffekt müssen wir hier eine gesunde Streuung haben.
Wenn ich dann irgendwo hier meine Finger drin habe, dort meine Finger drin, aber auch woanders meine Finger drin habe, dann kann die eine Aktie auch ruhig mal ins Minus rutschen, dann ist das nicht so schlimm, weil im Endeffekt wir wollen ein Plus erzielen oder ich möchte ein Plus erzielen, warum spreche ich immer von wir.
Ich möchte ein Plus erzielen, das heißt, im Endeffekt, möchte ich mein Geld vermehren, ob der eine Kandidat ein bisschen schwächer ist, und dafür der anderen bisschen stärker „what the heck“. Ist so, das lässt sich halt im Endeffekt nicht vermeiden. Und wenn man merkt, dass eine Aktie gar nicht geht, dann muss man natürlich auch gucken, dass ich dann halt auch den Verlust eingrenze.
Das bedeutet natürlich, irgendwann muss man die Reißleine ziehen okay, das war irgendwie ein Satz mit X, das war wohl nix und raus mit dir. Im Endeffekt ist es dann so gut, man kommt mit einem blauen Auge davon, aber treibt es dann halt auch nicht zu bunt. Mit zu bunt meine ich dann halt immer noch weiter und weiter darauf hoffen, dass irgendwann irgendwo vielleicht doch noch dieses Unternehmen die Kurve kriegt. Und irgendwann ist natürlich auch der Zeitpunkt gekommen, wo ich das Ganze natürlich auch verkaufen möchte, das heißt, also ich möchte die Gewinne mitnehmen. Das heißt also möglichst zu einem hohen Kurs das ganze verkaufen.
Aber wie macht man das?
Wann erkennt man, wo der Kurs am höchsten ist, so dass ich genau auf diesem extremsten Peak verkaufen kann.
Höchstwahrscheinlich gar nicht.
Ich kann mir vorstellen, dass die Leute, die tagtäglich Aktien kaufen, Aktien verkaufen das einfach nicht herausfinden, weil man das gar nicht weiß.

Jetzt brauche ich ein Ei

Um da bisschen Sicherheit für mich zu gewährleisten, halte ich mich an André Kostolany. Leider ist der Mann schon verstorben. Er war ein U.S. Börsenmakler und Finanzmakler und er hat diesen Vorgang beschrieben, wo man versucht, den Peak rauszufinden.
Es ist als Ei des Kostolany in die Literatur von Börsen und Finanzmärkte mit eingegangen.
Fun Fact: Bevor ich auf das Ei eingehe: Ich habe André Kostolany in der Senator Lounge, bei der Lufthansa in Düsseldorf einmal kennengelernt, er hat wirklich Ahnung von der Börse und von Finanzen und hat das auch noch sehr gut rübergebracht.
Aber kurz das Ei des Kostolany: Wer sich dafür interessiert, kann bei Gevatter Google mal nachfragen, denn das ist natürlich immer ein wenig komplizierter, als man das jetzt in zwei drei vier Sätzen sagen kann. Also im Endeffekt, man weiß, wie ein Ei aussieht, das heißt, also irgendwann geht die Kurve nach oben, das heißt, die Leute fangen an, sich für die Aktie zu interessieren. Es geht höher und es geht höher und höher und der Kurs steigt und oben ist dann der Peak, die Spitze des Eis. Dann geht es irgendwann wieder runter und jetzt hat er gesagt: Diejenigen, die wirklich Ahnung haben, kaufen antizyklisch. Das Ding ist unten, es wird gekauft.

Geldgeil ist nie ein guter Ratgeber

Dann warten die, bis das hochgeht, und diejenigen, die dann irgendwie noch geldgeil sind, ziehen nach und kaufen, kaufen, kaufen, kaufen, kaufen und irgendwann ist der Peak erreicht und es geht runter. Da verkaufen die Leute, außer diejenigen, die denken, da geht der nächste Peak noch mal hoch und warten und warten und im Endeffekt fällt das ganze wieder runter und im Endeffekt sind wir unten am Ei und das ganze Spiel beginnt von vorn. Ei des Kostolany schnell erklärt.
Zu dem heutigen Zeitpunkt, wo ich das erzähle, habe ich natürlich schon einen Blumenstrauß an Aktien gekauft und die sind alle im Plus. Bis auf eine und das ist die Aktie von Wirecard.
Ja, jetzt würde ja jeder denken, ich habe dann auch Mist gebaut, habe Wirecard gekauft und dann ewig viel Geld verloren. Nein, habe ich nicht gemacht, als Wirecard ganz unten war, habe ich 30 € in die Hand genommen. Hab gesagt, komm nimm einen Pennystock und vielleicht wird da ja was raus. Einfach so 30 € Spielgeld, das tut nicht weh, da geht man noch nicht mal für Essen und wenn es was wird, wow geil, habe ich auch eine andere Erfahrung gemacht, die ich noch nie gemacht habe, wenn es nichts wird: Dann sind 30 € durch den Kamin gerotzt.
Ist halt so. Aber das stört nicht und das ist ein klein bisschen Zockerseele und das ist das Einzige, wo ich auch sage, da zocke ich.

No go: Aktien auf Kredit

Wenn jemand sagt, so, wie du das machst, finde ich das eigentlich geil. So in die Richtung würde ich auch gehen und ich kann nur wirklich einen Tipp geben. Kauft euch nie Aktien auf Kredit. Ihr verspekuliert euch, die Aktien gehen in den Keller, das Geld ist futsch. Der Kredit ist noch da. Ich würde sagen, in den Arsch gekniffen.
Ich muss das so drastisch sagen, weil ich möchte mein Vermögen aufbauen und ich erzähle es auch hier allen und erzähl, dass es alles im Plus ist. Natürlich hört sich das jetzt alles toll an. Natürlich kann es auch immer hoch und runter gehen klar, aber wenn es irgendwo mal richtig runter gehen sollte, habe ich keinen Kredit aufgenommen, das ist wirklich super, superwichtig, das ist das, was ich euch mit auf den Weg gebe.

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