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VonRohan de Rijk

#84 In einer Welt, die den Plural der Egomanie geopfert hat

Lesezeit: 3 Minuten

Etwas hat die Welt verändert. Oder hat die Welt sich verändert?
Länder schließen sich zusammen. Warum? Um besser und stärker zu sein, den Gegner niederzuringen, um effizienter Krieg zu führen.
Länder schließen sich zusammen. Warum? Um einen Wirtschaftsraum zu erschaffen, der vieles einfacher aber auch billiger macht und um Grenzen im Wirtschafts- und Zahlungsverkehr zu eliminieren.
Das ist das große Ganze.
Aber wie sieht es im Kleinen aus? Im Molekül der Gesellschaft. Als Analogie sei hier das Dorf genannt. Dies gab den Menschen Schutz und verteilte die Aufgaben auf viele Schultern.
Der Stand heute? Die Gesellschaft driftet ins Atomare ab. Single ist der neue Standard, Freunde sind Bits und Bytes, Familien liegen hunderte Kilometer auseinander und/oder liegen im Klinsch der Generationen. Beziehungen sind nur noch Freundschaft Plus oder “Ich hole mir, was ich will” und damit hat es sich dann auch. Der Mensch als benutztes Objekt.
So schmilzt das Wir zu einem Ich.
Wie sieht es mit dem Monetären in dieser Welt aus?

Geldgeschäfte: Eine Doppelmoral?

Waren Geldgeschäfte schon immer dem Egoismus untertan? Immerhin geht es hier um etwas, das ich habe (Geld) und das ich mithilfe von Aktien, ETFs, Kryptowährungen oder Immobilien vermehren möchte.
Man könnte meinen, Geben und Nehmen wären hier nicht nur Regularien, sondern auch ein Freifahrtschein (die Macht des Geldes). Ist dies Ganze noch ein fairer Handel oder grenzen diese Geldgeschäfte schon an Ausbeutung? Unterliegen der Kauf und Verkauf einer Doppelmoral?
Wie das?
Nehmen wir uns die Aktie vor. Das Investment in Form von Geld geht an die Aktiengesellschaft, im Gegenzug erwirbt man Anteile am Unternehmen und ein Stimmrecht bei der Aktionärsversammlung (außer man entscheidet sich für Vorzugsaktien). Die Gewichtung kann, je nach Anteil, relativ groß sein und ich kann die Ausrichtung des Unternehmens steuern.
Auf der anderen Seite möchte das Unternehmen so aktionärsfreundlich sein wie möglich, eine Möglichkeit das Interesse von Aktionären oder noch besser Fondsmanagern zu schüren.
Ziel dieser Unternehmen sind Gewinn und Gewinnmaximierung. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Was passiert häufig bei einem positiven Jahresabschluss? Richtig, es werden Leute entlassen, damit der nächste Abschluss noch besser wird.

Wo bleibt jetzt die Doppelmoral?

Will man dies? Oder ist es überhaupt möglich, das eine (Geld) ohne das andere (z.B. Entlassungen) einzukaufen?
Für mich bedeutet es, Geld zu investieren, um damit mein Lebensziel zu realisieren, und gleichzeitig die Gefahr in Kauf zu nehmen, dass durch mein Invest Mitarbeiter entlassen werden. Zugegeben, mein Invest ist nicht so riesig, dass es das Zünglein an der Waage wäre, aber Kleinvieh macht auch Mist.
Ich werde dieses Risiko eingehen (müssen).
Ob es eine Doppelmoral ist, muss jeder für sich selber entscheiden. Dann müsste man auch den Supermarkt, die Kleidung und noch vieles mehr überdenken, denn Profit wird überall auf den Rücken der Mitarbeiter erwirtschaftet.

Nachhaltig und Grün

Nachhaltig und Grün, das geht auch beim Investieren und Konsumieren. Auch hier gilt, wie bei allen Investments, dass man sich im Vorfeld gründlich informieren muss, denn Grün wird gerne als Potemkin’sches Dörfer benutzt, bedeutet, die Fassade ist grün und dahinter heiße Luft. Wir als Familie beziehen schon seit (auf- oder abgerundet) 20 Jahren Naturstrom. Natürlich ist der Strom nicht zu 100% grün, denn Strom wird als “Mischwesen” in das System gespeist.
Die Gesellschaft wird damit leben müssen, dass nicht alles schwarz und nicht alles weiß bzw. grün ist. Wer heute ein Vorzeige-Unternehmen unterstützt, kann, durch was auch immer, in der Zukunft in einen Zwiespalt geraten, wenn die Ausrichtung dieses Unternehmens wechselt.

Was gar nicht geht

Eins wird es bei mir nicht geben. Lebensziel hin, Lebensziel her. Ein Invest in Unternehmen, die Waffen und anderes Kriegsgerät herstellen. Sicherlich ist damit Reibach zu machen, besonders in dieser Zeit. Aber hier ist die rote Linie, eine Grenze, die ich nicht überschreiten werde. Geld ist Geld, aber nie so wichtig wie ein Leben.

Ellbogen und die Mentalität des Drängelns

Das Dorf ist weggefallen, die Familie auch, was bleibt, ist der Single-Mensch in einer Welt des vorgespiegelten Wohlstandes. Social-Media mit seinen “ich bin reich”-Marionetten züchten den Konsumsüchtigen heran. Einen Menschen, der alles haben muss, um sein Sein darzustellen, koste es, was es wolle.
Waren die Auktionen zu Beginn der 2000er Jahre spannend, so wird heute immer mehr der Ellbogen gefördert, um das zu bekommen, an das man vorher gar nicht gedacht hatte. Im Job wird gemobbt und Networking betrieben. Das, was in den Zeiten des Kalten Krieges als Seilschaften verpönt war, wird in der digitalen Welt als Götze auf den Altar des Erfolges gehoben. Ohne deine Ellbogen und die Ellbogen der Masse bist du ein Niemand, ein Ausschuss der neuen Zeit. Das klingt hart, ist aber ein Teil der Wirklichkeit. Überbelastung und Burn-out sind die Folge, gegengesteuert mit Beginn dem Buzzword Detox, was wieder suggeriert, ich bin immer noch hipp und bald wieder auf der Spur des Konsums und des Networkings. Nachlassen ist fast der Tod, vielleicht ist Detox eine schleichende Variante davon.

Gibt es diesmal ein Fazit?

Nein. Jeder muss selber entscheiden (so auch ich), wie er mit der Welt und seinen Gegebenheiten umgeht. Bleibt er singulär und ellbogen-behaftet oder ist der Plural im Leben wichtiger.
Entscheidet selber und werdet glücklich.

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VonRohan de Rijk

#78 Wo stehe ich

Lesezeit: 3 Minuten

Mittlerweile sind 58 Episoden vergangen und, wenn ich richtig gerechnet habe, 59 Wochen. Ich gestehe: Einmal musste ich den Podcast schlabbern.
Wo stehe ich jetzt, nach dieser Zei, mit meinem Lebensprojekt?

Ein ganz kurzer Rückblick

Ich möchte nicht mehr arbeiten. Das möchten viele, ich bin einer davon. Dabei geht es nicht darum, faul in der Hängematte zu liegen, sondern etwas Sinnstiftendes zu tun, in meinem Fall: Schreiben und NFTs (Non-Fungible Token). Wie funktioniert das? Nun, in meinem Fall habe ich das Projekt auf die Beine Immobilien, Aktien, ETFs und Krypto gestellt, dazu kommen noch die Verkäufe aus dem Bereich Buch und, hoffentlich irgendwann aus dem Bereich NFT. Zu Beginn brauchte ich 750.000 Euro, um ohne einen Verlust leben zu können (bis zur Rente). Heute sind es eine ganze Menge Scheine weniger.

So nun Butter bei die Fische

Als Erstes: Die Investitionen, in den oben genannten Bereichen halte ich immer noch für sinnvoll.
Leider hat sich nach einer anfänglichen Vermehrung (die war schon ordentlich) das ganze jetzt ins Minus gedreht.

Was ist passiert?

Dumm investiert? Nein. Hier spielt die Politik, und wie die Politik mit Krisen umgeht, eine riesige Rolle. Ich wollte nie politisch werden. Aber im Leben geht es nun einmal nicht ohne.
Krise 1: Zwei Jahre Corona ist zuviel und hat jede Menge Schaden angerichtet. Auch wenn es der eine oder andere nicht so gemerkt hat. Die Kaufkraft ist meiner Ansicht nach gesunken, das liegt unter anderem daran, dass viele Selbstständige die Segel streichen mussten. Wer dort angestellt war, war es auf einmal nicht mehr. Wer keine Arbeit hat, hat weniger Geld, wer weniger Geld hat, kann weniger kaufen. Wer weniger kaufen kann, wird nur das kaufen, was er dringend benötigt. Sowas schickt die Firmen, die nicht für den täglichen Bedarf produzieren, zumindest theoretisch auf Talfahrt.
Krise 2: Der unsinnige Krieg. Ob er nun dafür verantwortlich ist, welche Preise im Moment ausgerufen werden, kann ich nicht genau sagen. Aber die Annahme liegt nahe, dass so ein Krieg den einen oder anderen dazu verleitet, ein wenig oder ein wenig mehr an der Preisspirale zu drehen. Die Leidtragenden: Die ewig Gebeutelten.

Verschwörung

Ich halte nichts von den Verschwörungstheorien, die immer und überall kursieren. Dies ist mein einziger Satz dazu.

Wie geht es weiter

Erst einmal, es geht weiter. Der Aktienmarkt hat im Laufe der Zeit die eine oder andere Delle bekommen. Wenn man bedenkt, dass der erste dauerhafte Handel mit Aktien schon im Jahr 1612 in Amsterdam begonnen hat und Aktien immer noch ein Mittel, wenn nicht sogar das beste Mittel für die Geldanlage ist, dann kann diese Delle meinem Geld auf kurz oder lang nichts anhaben.
Es geht weiter. Ich werde weiter investieren. Ich werde Augen und Ohren offenhalten. Mich nach Chancen umsehen und nicht auf die hören, die das “Unken” schon fast exzessiv professionell betreiben.

Werde ich was ändern

Die Summe, die ich benötige, hat sich verringert. Dies bedeutet, die Schere zwischen “Habe ich” zu der Summe “Brauche ich”, hat sich merklich verkleinert, dies hat auch die fiktive Zeitspanne bis zum Erreichen der Summe X verringert.
Ich werde auch weiterhin den Aktien- und Krypto Markt beobachten und, wenn es sein muss, umschichten. Was ich nicht tun werde: Mich auf Möglichkeiten wie Hebel (Bewertung von Optionsscheinen) oder Hedgefonds einlassen. Liegt man goldrichtig, dann sprudelt es aus dem Goldesel. Liegt man falsch, dann war es das mit dem Geld. Kurze Info: Die meisten Anleger liegen falsch.

Nicht verzagen

Auch wenn sich die gegenwärtige Situation mies anfühlt (und hier geht es auch um den Krieg). Am Ende des Tunnels gab und gibt es immer wieder Licht.
Und wie sagte schon Gary Vaynerchuk, als er nach einem Garant für den Erfolg gefragt wurde: Patience.

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VonRohan de Rijk

#63 Der etwas andere Klimawandel: Krypto Winter

Lesezeit: 2 Minuten

Alle, die in die Kryptowährung investiert haben, merken es seit einiger Zeit: Der Kurs kennt nur noch die südliche Richtung.
Man spricht auch vom Krypto-Winter.

Der lange, lange Winter

Analysten gehen davon aus, dass sich die Kryptos, insbesondere der Bitcoin, eine lange Zeit nicht erholen werden. So geschehen in den Jahren 2017 und 2018. Aber nicht nur die Kryptos sind betroffen, sondern auch die Aktien und ETFs.
Dies bedeutet für mein Experiment, dass das Geld bzw. das Geld, was sich durch Aktiengewinne auf dem Konto (und nicht in meiner Geldbörse) befindet, geschmolzen ist.

Der Grund liegt auf der Hand

Jetzt fragt sich der geneigte Investor: Warum ist das so?
Zu allererst: Ich bin kein Analyst, kann aber immer noch 1 und 1 zusammenzählen.
Was hat in den letzten, sagen wir 24 Monaten, der Wirtschaft in Deutschland und weltweit am meisten geschadet?
Richtig. Corona.
Ich will keine Diskussion anfangen, ob dies alles gerechtfertigt war und immer noch ist. Da muss sich jeder seine (hoffentlich) eigene Meinung bilden.
Aber Fakt ist, wenn Läden geschlossen haben, Menschen entlassen oder zur Kurzarbeit verpflichtet werden, ist das nicht gerade zuträglich für die Wirtschaft.

Der Winter ist nicht nur Krypto

Was ich mit meinem Lebensexperiment bezwecken möchte, ist auf der einen Seite “egoistisch”, da es in erster Linie mich und meine Familie betrifft. Aber. Und dies ist ein großes ABER, eine Gesellschaft, die gespalten, verarmt und ohne Hoffnung ist, in der ist das Leben nicht sonderlich lebenswert.
So ist der Krypto-Winter nur eine symbolische kalte Fackel im gesamtgesellschaftlichen Wirken.
Kann vielleicht dieser Kälteeinbruch eine Veränderung hervorrufen, die allen nützlich ist?

Bedingungsloses Grundeinkommen als Heilsbringer

Kurz mal was zum Gruseln. In den sozialen Medien werden immer wieder die Theorien verbreitet, dass die Politik die Menschen abhängig machen will. Für mich ist das Blödsinn. Abhängigkeit bedeutet Kosten. Geld ist genau dies, was die Industrie aber auch die Behörden und dadurch die Politik einsparen will. Wenn ich jetzt Menschen finanzieren muss, weil ich diese an der kurzen Leine halte, dann hat es sich mit der Wirtschaft erledigt. Nur eine einkommensstarke Bevölkerung kann konsumieren. Eigentlich logisch. Konsum bringt Steuern und Steuern ist das Allheilmittel in Deutschland. Das sind meine Gedanken dazu.
Kommen wir zum Grundeinkommen. Jetzt könnten die Menschen, den Corona, eher die Corona-Maßnahmen, böse mitgespielt haben, von einem Grundeinkommen profitieren und sich so das Leben wieder ein Stück lebenswerter gestalten.

Kein Geld, keine gute Psyche

“Geld allein macht nicht glücklich”, alter Spruch mit einem großen Kern an Wahrheit. Aber so wie der Mensch mit seiner Umwelt verknüpft ist, genauso wichtig ist der Lebensunterhalt, also Geld. Und Geld hat manche Träume der Menschen verwirklicht, die jetzt, binnen kurzer Zeit, zerstört worden sind. Und das macht was mit den Menschen. Zuerst das unbekannte Corona, dann vielleicht Arbeitslosigkeit, Schließung des eigenen Geschäftes oder Einschränkungen, die einen Betrieb nicht mehr am Leben erhalten können.
Dies wirkt sich auf die Psyche aus. Vielleicht nur für eine kurze Zeit, vielleicht aber auch für immer.

Nur ein Synonym

So ist der Krypto-Winter nur ein Synonym für die Eiszeit, in der die Gesellschaft sich befindet: Und das weltweit.

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VonRohan de Rijk

#62 Kostet kostenlos mehr?

Lesezeit: 2 Minuten

Ich liebe Open Source. Ein Haufen Enthusiasten erstellt Software und bietet es kostenlos an. Cool. Dass diese Art der sozialen Hilfeleistung auch einen humanitären Charakter hat, sieht man an der Software NVDA. NVDA ist ein Open Source Sreenreader, also eine Vorlesesoftware, mit der blinde oder sehbehinderte Menschen mit dem Computer arbeiten können, indem die Software den Bildschirminhalt vorliest.
Menschen, die nicht in einem sozialen Staat leben wie in Deutschland, bekommen so die Chance, am und mit dem Computer zu arbeiten.

Warum kostet es mehr?

Aber warum dann dieser Beitrag, wenn alles so Friede, Freude Eierkuchen ist?
In meinem Fall kann man von Gewohnheit sprechen.
Rückblende!
Seit 1994 arbeite ich mit Photoshop, damals noch in der Version 3, heute in der Version 23. Natürlich können die Open Source-Programme sehr viel, aber sie schlagen nicht den Dinosaurier und auch nicht meine Gewohnheit.

Und es geht weiter

Die neuesten Kollektionen meiner NFTs sind vektorbasiert, aber noch nicht auf OpenSea zu sehen. Dies bedeutet, dass nicht einzelne Bildpunkte a.k.a. Pixel gesetzt werden, sondern Pfade, die dann die Grafik ergeben. Natürlich habe ich erst einmal die kostenlose Variante ausprobiert, um Vektoren zu erstellen und gar nicht so schlecht damit gefahren. Aber es kommt, wie es kommen muss, man erreicht einen Punkt, da will man mehr, oder die Funktion, die man benötigt, ist in “Kostenlos” nicht enthalten. Gierig wie ich nun einmal bin, trafen direkt beide Zustände auf mich zu.

Die Rückkehr zum Platzhirschen

Man könnte es fast schon erraten, dass Adobe für dieses Problem auch ein Programm im Köcher hat. Da ich in der Vergangenheit auch schon mit Illustrator (ich bekomme kein Geld von Adobe) gearbeitet habe, habe ich rasend schnell die Ergebnisse erzielt, die ich mir vorgestellt habe.

Open Source doch nichts?

Nein. Im Gegenteil. Ich habe nur zwei Beispiele rausgesucht, die vielleicht ein wenig unfair sind. Zum einen haben die Kauf- äh mittlerweile Abo-Programme jahrelangen Entwicklungsvorsprung und zum anderen habe ich (und arbeite immer noch) im Profibereich gearbeitet. Dort gelten Photoshop und Illustrator als Industriestandard. Man kommt nicht drum herum. Aber: Meine Webseite läuft auf WordPress. Kostenlos und ich bin hoch zufrieden. Super Programm und mit den Plugins, von denen die meisten auch kostenlos sind (zumindest in der Lite-Version), kann man einen professionellen Auftritt innerhalb kürzester Zeit erschaffen.

Die zwei Herzen

Jawohl auch hier die zwei Herzen. Der Revoluzzer, der gegen die Vormacht der großen Programme auch gerne zu Open Source greift. Auf der anderen Seite der nüchterne Kalkulator, dem das Einarbeiten und die Akzeptanz von fehlenden Features nicht geheuer ist.

Der Weg des Königs

Der Weg des Königs ist und wird für mich auch immer gespalten bleiben. Aber wenn man das Beste aus beiden Welten für sich benutzt, dann bin ich mir sicher, dass das Resultat dem entspricht, was sich die Synapsen ausgedacht haben.

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VonRohan de Rijk

#59 Der nächste Schritt zum Ziel: NFT

Lesezeit: 2 Minuten

NFT – Non-Fungible Token. Laut Wikipedia ein nicht ersetzbares digital geschütztes Objekt. Das können Grafiken, Filme, Musikstücke oder Texte sein. Sie werden in der Blockchain gespeichert und sind damit einzigartig.

Und was soll das Ganze

Wie passen NFTs nun in meinen Plan?
Ganz einfach. Man kann diese NFTs erwerben. Zum Beispiel auf der Webseite opensea.io, wo ich auch gelistet bin. Man erwirbt also dieses digitale Objekt und ist dann der Besitzer.

Analog zu…

Analog zu, sagen wir, einer Kunstgalerie. Dort werden Bilder ausgestellt und zum Kauf angeboten. Man kann sich dort ein Bild gönnen und ist damit der Besitzer. Man kann es sofort oder später auch wieder verkaufen. Und, wenn die Götter des Geldes einem gewogen sind, einen Gewinn damit machen.
Genauso läuft es mit den NFTs.

Ich kenne da einen tollen Trick

Rechte Maustaste, Grafik speichern und ich habe das Bild. Wofür bezahlen?
Genau hier liegt der Unterschied: Man besitzt dieses Bild nicht, nur weil man es sich aus dem Internet besorgt hat. Würde man es zum Beispiel auf seiner Webseite einbinden, hätte man eine Urheberrechtsverletzung begangen und der Künstler kann Schadensersatz fordern.

Nicht so bei einem NFT

Kaufe ich ein NFT, also ein digitales Objekt, kann ich es verwenden. Ich kann es aber auch, analog zu einem Gemälde, verkaufen und Gewinn erzielen.

Künstler oder Spekulant

Ich habe mich für den Künstler entschieden. Dies bedeutet aber nicht, dass ich nicht in der Zukunft NFTs kaufe und auf eine Wertsteigerung hoffe. Übrigens, die Wertsteigerung habe ich selber in der Hand. Ich kann das NFT für einen Kurs anbieten, den ich mir ausgedacht habe. Wenn sich ein Käufer findet, dann hat man einen Deal. Wie in Real-life. Gezahlt wird mit Kryptowährung, meistens mit Ethereum.

Jetzt zum Künstler

Wie gesagt, habe ich mich für die Kunst entschieden. Ich stelle Grafiken zum Verkauf. Einige sind nicht jugendfrei. Ah ich merke, ihr wollt mal nachschauen. Opensea.io und dann nach Rohan de Rijk suchen.

Collections und Projekte

Nachdem ich schon einige (nicht jugendfreie) Collections erstellt habe, (ja den Köder musste ich euch noch mal zuwerfen) habe ich Blut geleckt. Kunst und Geld verdienen ist eben mein Ding. Worte und Bilder genauso und ich merke, dass es das ist, was ich machen möchte.

Bauchgefühl

Das immer beschworene Bauchgefühl. Der Mensch der Moderne scheint es verlernt zu haben, dabei ist genau dieses Gefühl eines der besten Ratgeber überhaupt. Keine Ratio, keine negativen Gedanken und Miesmacher oder Neider. Wenn ich mir meine Grafiken ansehe, dann finde ich sie einfach nur schön. Kein Narzissmus, sondern einfach nur ein tolles Gefühl.

Nimm mich mit auf die Reise

Es wird noch einige Collections geben. Große, sehr große. Ich werde hier und auf den sozialen Medien immer wieder darüber berichten. Does und dont´s und wie die NFTs mir bei meinem Lebensplan helfen können oder werden.

Es wird spannend

NFTs sind neu, NFTs werden gehypt, aber ich denke, NFTs werden einen festen Platz im Kunstmarkt bekommen.
To be continued…

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VonRohan de Rijk

#58 Raus aus der Komfortzone – ein Rückblick

Lesezeit: 2 Minuten

Am 14.07.2021 habe ich mein Lebensexperiment gestartet. Ich will wahnsinnige 750.000 Euro erwirtschaften, um nie wieder einem Brot- und Butterjob nachgehen zu müssen. Am 14.07. habe ich meine Komfortzone mehr und mehr verlassen.

Wandel ist ein seltsames Gefühl

Veränderungen wollen wir alle. Veränderung ist gut, erhält die Welt am Leben und macht das Leben interessant. Aber auf einmal ist sie da, die Veränderung und sie fühlt sich seltsam an. So unbestimmt, vielleicht nicht richtig. Die Stimme im Kopf zetert, warnt, heult, malt dunkeldüstere Szenarien. Wir (Ich) zweifeln. Das ist Veränderung. Sie kommt nicht mit einem Piccolöchen und einer Konfettikanone daher.

Eigentlich ein Gewohnheitstier

Genau diese Gefühle lassen uns selten die Komfortzone verlassen. Aber warum? Immer das Gleiche machen, schauen, essen usw., das ist stinklangweilig und dafür wurde das Leben, von wem auch immer, nicht erfunden.

Machen, zweifeln, verbessern

Nach dem 14.07. habe ich angefangen zu überlegen, was man machen kann, um die Summe an Geld zu erreichen. Aktien und ETFs sind mittlerweile eine Oldschool-Art, Geld zu vermehren. Sei es mal dahingestellt, dass die Kurse schwanken, man ins Minus gerät oder auf das falsche Pferd gesetzt hat. Wenn man aufmerksam ist, dann wird schon fast garantiert hinten ein Gewinn rausschlagen.
Aber es geht noch mehr.

Vielleicht ist doch was dran

Ich habe in einem meiner Folgen nicht gut über das passive Einkommen gesprochen. Ich werde hier ein wenig zurückrudern müssen.
Ja: Es stimmt, was ich gesagt habe, die ausgetretenen Pfade des passiven Einkommens sind nicht gerade, wenn überhaupt, mit Geld gepflastert. Aber man kann seine Kreativität einsetzen und neue Pfade betreten. Es muss nicht gleich eine bahnbrechende Erfindung sein. Alte Schläuche mit besserem, neuem Wein können einen auch schon einmal die Kassen füllen.

Aber, auch hier ist der Erfolg nicht garantiert

Die Welt kocht. Morgens, mittags, abends, die Welt kocht.
Immer wird die weltbeste Köchin zitiert, also Oma. Was lag da nicht näher, als ein Kochbuch zum Selbstausfüllen zu kreieren. Ist nicht schwer und Amazon bietet mittlerweile sogar gebundene Bücher an.
Als ich angefangen habe, konnte man schon Weihnachten am Horizont erahnen, also dachte ich: “Ein tolles Weihnachtsgeschenk”.

Ein Wochenende, das Veränderung bringt

Also habe ich mich hingesetzt und mit Photoshop den Inhalt und das Cover (es sollten mehrere werden) entworfen.
Irgendwann ist man auch abends mit seiner Selbstkritik am Ende und findet das Werk einfach nur schön.
Flugs bei Amazon hochgeladen, bis der Freigabeprozess durch ist, dauert es die eine oder andere Stunde.
Die Bücher waren oben und irgendwie habe ich auf die Taler gewartet.

Shockers-Paradise

Dann kam der Schock. 4-5 Wochen Lieferzeit. Was sich bis heute nicht geändert hat. So wird das nichts. In der Zeit der überschnellen Lieferung ist die das Todesurteil. Es soll an der Weihnachtszeit und der schlechten Rohstoffversorgung liegen, sagte man mir. Vielleicht wird es noch was, wer weiß.

So geht das Jahr

2021 liegt in den letzten Zügen. Wir sind gebeutelt worden. Zu Recht oder zu Unrecht: Macht euch selber Gedanken darum. Mein Experiment wird weitergehen. Auch wenn die Sachen, die ich angegangen bin, bis dato noch nicht den Riesenerfolg verzeichnen konnten, so hat es mir doch gezeigt, dass es Mittel und Wege gibt. Jeder Misserfolg ist ein Schritt weiter zum Erfolg. Es ist schwer, sich den Spruch zu gönnen, aber mit ein bisschen Lebenserfahrung weiß man, dass genau darin die Wahrheit liegt.

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#57 Fokus – Brennpunkt für die Energie

Lesezeit: 2 Minuten

Machen wir uns nichts vor: Wir leben in einer Welt der absoluten Ablenkung. Meister dieser kurzweiligen Zerstreuung sind nicht nur die sozialen Medien, sondern auch die alten, klassischen Berichterstatter. Zeitungen in ihrer Online-Version wechseln mehrfach am Tag die Schlagzeilen, nur, damit der Leser immer und immer wieder kommt und sich von der Werbung und dem nicht Pulitzer-Preis würdigen Geschreibsel einlullen lässt. So wird eine Nichtigkeit zur Schlagzeile.

Wie mache ich Detox?

Aber wie behält man den Fokus?
Ich gebe zu, ich auch nicht gefeit vor Ablenkung. Aber wenn ich arbeite, dann konzentriere ich mich. Setze den Fokus auf das, was ich machen möchte.

Hört sich einfach an, ist es aber nicht

Es verhält sich mit dem Fokus genau wie mit der Meditation. In der grauen Theorie kann man sich konzentrieren (ein anderes Wort für Fokus). In der grauen Theorie kann man seine Gedanken ziehen lassen.
Aber lassen wir ein wenig Farbe ins Spiel: In der bunten Wirklichkeit sieht es anders aus. Gedanken kommen und der Fokus spreizt sich zu einer Größe, die sich eher Ablenkung nennen darf.

Warum ist das so

Hier kommt wieder das Neandertal-Gehirn von uns ins Spiel. Fokus würde für den Urmenschen den sicheren Tod bedeuten. Wenn wir uns konzentrieren und nicht den Säbelzahntiger bemerken, wird flugs aus einem konzentrierten Ich ein schmackhafter Bissen für das Raubtier.

Aber heute ist alles anders

Der Tiger ist tot. Ja, das stimmt. Aber hat sich für uns evolutionstechnisch irgendetwas geändert? Gut, wir haben uns nicht das Hirn mit der ersten Eisenbahnfahrt zerfetzt. Wir können über deutsche Autobahnen mit unglaublicher Geschwindigkeit jagen, aber trotzdem tragen wir noch die uralten Gene, die uralten Muster in uns.

Das Leben machen es einem schwer

Fokussieren bedarf der Übung. Das ist ziemlich dämlich. Fahrradfahren verlernt man auch nicht. Keine Ahnung, woran das liegt. Aber Stille (Meditation) und Konzentration (Fokus) scheinen wir immer zu verlernen.

Mach das Gegenteil

Mein Meditationslehrer sagte mal zu mir, wenn Du im Stress bist und Dinge noch schnell erledigen musst, dann mach langsam, richtig langsam. Nimm Dir Zeit und es wird klappen.
Jeder westlich erzogene Mensch wird ungläubig den Kopf schütteln. Aber ich war neugierig, so etwas behauptet man nicht mal eben so, und ich habe es ausprobiert. Es funktioniert, durch die Langsamkeit kommt der Fokus wieder zurück. Man wird ruhig und auf einmal klappt das, was man machen möchte. Es klappt sogar gefühlt schneller.

Fokus durch Rausch

Manchmal kann einem eine Überschrift in die Irre führen. So auch jetzt. Hier geht es nicht um Alkohol oder Drogen.
Es geht um die Fokussierung des Geistes durch White Noise. White Noise oder das weiße Rauschen sind Töne… Jetzt muss ich ausholen. Die Älteren unter uns werden sich erinnern. Das Fernsehen hatte auch einmal Sendeschluss. Dann grieselte der Bildschirm und der Ton hört sich an wie genau dieses weiße Rauschen.
Diese Töne sollen dafür verantwortlich sein, dass man sich besser konzentrieren kann.
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber, ich denke, einen Versuch ist es wert. Ich hoffe nur nicht, dass die Geheimdienste dort irgendwelche Informationen zur Gehirnwäsche eingeschmuggelt haben.
Die nächste Episode beschäftigt sich dann mit Verschwörungstheorien.
Spaß beiseite, wenn es hilft, dann mache ich es zu meinem.

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VonRohan de Rijk

#56 Meditation – groß reinemachen für die Seele

Lesezeit: 2 Minuten

Heute wird es ruhiger, das liegt nicht an der der Vorweihnachtszeit (in der die Episode geschrieben bzw. eingesprochen wird). Der Mensch braucht den Ausgleich: Trubel und Ruhe, Urlaub und Arbeit.

Nur Aktion

Bisher habe ich in meinem Experiment immer nur von Aktionen gesprochen. Schreiben, kaufen, beobachten, analysieren und den Kurs korrigieren. Aber das ist nicht alles. Nach der Aktion muss auch die Ruhe kommen und die erreiche ich mit Meditation. Zen-Meditation.

Dem Plappermaul den Mund verbieten

Worum geht es bei der Meditation?
Nun, hauptsächlich darum, dem Geist ein wenig Ruhe zu verschaffen. Ihn sozusagen in Leerlauf zu versetzen.
Kein Problem. Jeder kennt bestimmt einen, von dem er mit Fug und Recht behaupten kann: Der denkt nicht. Hier reitet mich der Sarkasmus.
Die Stille im Kopf herzustellen ist eine der schwersten Aufgaben, die ich kenne.

Und er plappert doch

Ehe es man sich versieht, kommen die Gedanken. Man ist so daran gewöhnt, dass es einen nicht sofort auffällt. Man hat schon eine ganze Strecke gedacht, bis einem einfällt, dass man meditiert und das feuchte Brötchen (Gehirn), oder was auch immer für die Plapperei zuständig ist, wieder mal ganz klammheimlich ausgedreht hat.

Der Mensch ist negativ

Das ist jetzt nicht negativ gemeint.
Unser Steinzeithirn ist immer noch dabei, die Umgebung nach Gefahren zu scannen. Will einer mein Brötchen, meine Frau oder sogar mein Leben oder, im schlimmsten Fall, alle drei?
Hört sich nach einer Schauergeschichte an. Aber warum nehmen wir Bewegungen wahr, warum haben wir Stresssymptome, wo eigentlich alles in Butter sein sollte?
Es ist der Neandertaler in uns, der hinter jeder Ecke eine Gefahr vermutet.

Wolke oder Blatt oder

Bedeutet dass, das meditieren sinnlos ist? Nein, ganz im Gegenteil. Dem Plappermaul können wir mit etwas Übung Einhalt gebieten. Wenn ich meditiere und ein Gedanke kommt wieder angerauscht, dann hänge ich den Störenfried an eine Wolke und lasse ihn weiterziehen. Wahlweise benutze ich ein Ahornblatt, das auch einem kleinen Fluss davonschwimmt. Damit signalisiere ich meinem Hirn, dass ich im Moment keinen Gedanken an den Gedanken verschwende. Danach meditiere ich weiter.
Ja, die nächste Unterbrechung lauert schon wieder, aber da muss man stur bleiben: Gedanken auf das Blatt (wahlweise Wolke) und tschüss.

Über der Scheisse meditieren

Der Sarkasmus ist mir eigen. Ich habe in meinem Arbeits-, Schlaf-, Podcast-, Musizierzimmer einen Kubus, der die Toilette beinhaltet und darüber ist eine Plattform, wo ich meditiere.
Hier habe ich nach der Meditation, wenn man seinen Gedanken wieder erlaubt fahrt aufzunehmen, einen anderen höheren Blickwinkel auf die Welt, die Probleme und nicht zuletzt meine Bedürfnisse.

Einer geht noch

Hände hoch, wer hat es mit dem Nacken.
Genau dafür ist die Meditation gut. Wenn ich auf meinem Kissen sitze, merke ich wie die Schultern nach unten gehen. Und dies soweit, dass ich immer wieder erstaunt bin, wie verspannt ich eigentlich bin.
Wenn sich das für euch nach einer Möglichkeit anhört, ein wenig Ruhe ins Leben zu bringen, probiert es aus.
Meditation habe ich bei einem Kurs in der Volkshochschule begonnen.

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#55 Grummeln für den Fortschritt

Lesezeit: 2 Minuten

Grummeln für den Fortschritt
Was soll ich machen? Mit schlechter Laune soll ich im Leben weiterkommen?
Nein, natürlich ist dies nicht so gemeint.
Hier geht es darum, den Fortschritt immer weiter voran zu treiben und zwar mit einer Form der Unzufriedenheit.

Ist das nichts dasselbe nur mit anderen Buchstaben?

Mitnichten. Ich könnte auch sagen, was kann ich noch tun. Aber ehrlich, so eine Aussage holt keine Sau hinter dem Kamin hervor. Auch stelle ich nicht in Frage, was ich getan habe. Wer das Podcast-Roulette in der Episode 54 gehört hat, kann sich noch erinnern, dass es mit den Jugendsünden nicht so dolle bestellt war. Entweder ich hatte keine oder ich habe es nicht als Sünde, sondern als Meilenstein empfunden.

Stehen bleiben ist der Tod

Wer rastet, der rostet. Uralter Spruch. Der hat schon eine Bartwickelmaschine im Keller. Aber und jetzt kommt das große Aber: Da ist was dran. Geistig und körperlich geht der Verfall zügiger voran, wenn ich mich nur der Couch hingebe und Wein und Chips in mich reinschütte.

Älter, aber weit entfernt von alt.

Das Experiment habe ich mit, wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit 52 Jahren angefangen. Zu Zeiten meiner Eltern war man geistig und moralisch schon mit einem Bein unter den Radieschen. Und was mache ich? Ich fange an etwas zu wagen. Ein Experiment. Warum? Weil ich nicht mehr so leben möchte. Ich habe Leben gerettet, Brötchen gebacken, programmiert und gelehrt, habe geleitet und dicke Bretter gebohrt und jetzt will ich mehr vom Leben.

Kein Tschakka aber viele Ideen

Ich probiere im Moment viel aus. Habe Ideen und lasse mich vielleicht auch mal (ver)leiten. Aber genau das zeigt mir: Irgendwas geht immer. Manchmal muss man es nur und natürlich wollen. Hier ist auch die Unzufriedenheit im Spiel. Ich will das eine nicht und das andere funktioniert nicht so schnell wie ich es will. Bravo. Jetzt wäre es doch an der Zeit, sich seinem Schicksal zu ergeben und mich zur Rente weiter in Lohn und Brot zu knechten.

Pech gehabt, nicht mit mir.

Ich will den Fortschritt. Ich werde ihn bekommen. In meinem Leben fällt der Groschen (frühere deutsche Währung, 10 Pfennig wert) meistens ein bisschen später, aber dann. Deshalb werde ich so lange unzufrieden sein, bis ich mein Ziel erreicht habe. Naja, wären nicht dort schon wieder andere Ideen und Wünsche, die das Ziel noch ein wenig Richtung Horizont verschieben. A neverending story und das ist gut so.
Also grummelt euch zum Erfolg.

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VonRohan de Rijk

#53 Habe ich mich verhoben?

Lesezeit: 2 Minuten

Kaum haben die Sektkorken von der Geburtstagsfeier zur Landung angesetzt, holt mich auch schon wieder der Alltag und damit die Wahrheit ein.

Nüchtern betrachtet: Das Experiment

Das Update zu meinem Lebens-Experiment hat mich schneller eingeholt, als ich gedacht habe.
Angefangen hat es mit einem YouTube-Abend. Dort bin ich auf einen Finanz-Kanal gestoßen (ja, er machte einen seriösen Eindruck). Dort kann man sein Portfolio einreichen und bewerten lassen. In diesem besagten Video waren die Stellschrauben, ähnlich, wenn auch nicht ganz gleich und da habe ich lange Ohren bekommen.

Es sind mehr Leute unterwegs, die der altmodischen Arbeit abschwören

Der Besitzer dieses Portfolios wollte auch nicht sein Leben lang knechten und hatte dieselbe Idee wie ich.
Kürzen wir das Ganze ein wenig ab. So schnell, wie ich mir es vorgestellt habe, scheint es nicht zu funktionieren.
Hatte ich mit dem einen oder anderen Jahr gerechnet (ich war schon immer ein überbordender Optimist, wenn es um Geld ging), so sprach der YouTube-Experte von zwei Dekaden.
1 Dekade sind 10 Jahre zwei Dekaden: Definitiv zu viel für mich.

Last Man standing

OK. Ich kam vermehrt ins Grübeln, ob ich mich nicht verhoben hatte. Traum geplatzt, weiter knechten bis zur Rente?
Nein.
Einen Plan oder in meinem Fall das Experiment wegen eines Videos über den Haufen zu werfen wäre fatal, oder doch eher saublöd.

Der Experte hatte recht

Wenn man ab und zu an der Küste lebt, dann gibt es viel Butter bei de Fische. Also Butter bei de Fische:
Ja, der Experte hat recht: Im mittleren Durchschnitt erwirtschaften Aktien und ETFs ca. 7% Plus pro Jahr.
Ja, die Zeit, bis ich die Summe, die ich mir ausgerechnet habe, erreiche, würde sich expandieren.

Eine neue Rechnung muss her

Mittlerweile ist mehr als ein halbes Jahr ins Land gegangen, als ich das Experiment gestartet habe, dies bedeutet, dass die Anfangssumme von 750.000 Euro sich verringert hat. Hier spielt Zeit eine gewichtige Rolle. Oder anders Zeit und Geld nähern sich an.

Ein erweiterter Plan muss her

Bevor man die Flinte ins Korn wirft, sollte man, also ich, dieses Experiment weiter als Challenge betrachten. Aufgeben ist keine Option. Also überlegte ich mir, wie man Geld generieren kann.
Ich hatte schon über das passive Einkommen gesprochen. Hier zählt natürlich auch das Veröffentlichen von Büchern dazu.
Es ist aber ein Feld mit viel Arbeit, sehr viel Arbeit, bevor auch nur irgendein Cent fließt. Also werde ich weiterschreiben, nach Erzeugnissen suchen, die man noch veröffentlichen kann, und das Geld weiter investieren.

Zuerst Fresse, dann lachen

Was sich zuerst als Niederlage abzuzeichnen schien, hat für mich den Samenkorn einer Chance gebracht.
Man muss über seine Enttäuschung springen und weiter machen. Das feuchte Brötchen im Kopf und das Leben streben nach Lösungen und Erfolg, man muss es nur zulassen.

Neue Muskeln für neue Aufgaben

Zuerst erschien es, als ob ich mich wirklich verhoben habe. Die Welt gemacht, wie sie mir gefallen könnte. Aber in Wirklichkeit hat sich der Horizont aufgespannt und gezeigt, dass es Chancen gibt.
Deshalb wird es weitergehen mit dem Lebensexperiment und darüber hinaus.

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