Schlagwort-Archiv Schriftsteller

VonRohan de Rijk

#44 Gendern: Krude Gemeinschaftsintegration durch krude Worte

Lesezeit: 2 Minuten

Hallo liebe Leser/Hörer, Leserinnen/Hörerinnen, Diverse/Diversinnen
Dieser Podcast/Blog ist an alle BürgerInnen, an alle Bürger:innen, an alle Bürger*innen gerichtet
Ich bin gegen das Gendern. Nicht weil ich auf männliche Formen von Wörtern oder die männliche Ansprache in Texten, Briefen und anderen geschriebenen oder gesprochenen Abhandlungen stehe.
Nein, ich möchte Texte oder besprochene Beiträge ohne krude Verrenkungen lesen oder hören.

Gendern als Stottern

Die kleine Pause, die einem kleinen Stottern gleichkommt, signalisiert, dass der Redner das Gendern ernst nimmt. OK. Wenn sich ein Unternehmen, das mit dem Erlernen einer Sprache wirbt, sich diesem anschließt, dann klingt das, mit Verlaub gesagt, nicht mehr vertrauenswürdig.
Warum muss diese künstliche Pause sein?
• Ich habe an alle Geschlechter gedacht, deshalb bin ich ein Guter.
• Weil man das heute so macht. Ich bin ein Guter.

Dann bin ich kein Guter

Ich finde, dass sich jeder in seinem Geschlecht oder seinem Gefühl, wie sein Geschlecht zu bewerten ist, ausleben sollte. Nur so kann geistige Gesundheit für jeden Einzelnen entstehen. Und, die Gesellschaft soll jeden so akzeptieren, wie er ist. Wenn sie dies nicht kann, dann muss sie es lernen und zwar im Hirn und Herzen und nicht in Wörtern.
Aber muss ich das mit Worten ausdrücken, mit Worten die verstümmelt klingen?
Ich, für meine Person, sage nein.

Ich kann auf das Maskulinum verzichten

Wörter müssen für mich nicht maskulin sein. Mit feminim habe ich kein Problem. Und für diejenigen, die ihre männlichen Felle wegschwimmen sehen, hier ein Vorschlag zur Güte:
Alle fünf Jahre wechseln wir von der femininen Schreibweise zur maskulinen und fünf Jahre später wieder zurück.
Belebt auch die Wirtschaft, die von diesen Änderungen lebt.

Aber jetzt zum Aufhänger

Der Grund für diesen Blog/Podcast war ein Beitrag in TikTok, in dem es darum geht, Schulbücher zu gendern. Wenn man gendern aus beruflichen Gründen mitmachen muss, OK. Aber hier ist Schluss.
Es geht um Kinder. Es geht um Kinder, die die Sprache in Wort und besonders in Schrift erst lernen müssen und dann werden sie mit Wortkonstrukten, wie oben, konfrontiert.
Wie soll ein Kind vernünftig schreiben lernen?

Wer erklärt es ihnen

Wer von den Lehrern macht sich die Mühe, den Kindern zu erklären, wieso und warum man so komisch schreibt?
Wird das Binnen I für manche zum Stolperstein?
Ist der Doppelpunkt oder das Sternchen für manche ein Rechnen mit Buchstaben?
Verstehen Kinder oder sollen Kinder in dem Alter schon verstehen, warum Erwachsene so einen Mist machen?

Und dann gibt es noch die richtigen Leidtragenden

Was ist mit den Kinder, die eine Lernschwäche haben?
Was ist mit den behinderten Kindern, aber auch Erwachsenen, die auf leichte Sprache angewiesen sind?
Was ist mit den Mitbürgern, deren erste Sprache nicht Deutsch ist?
Hier hat die Gesellschaft wieder einmal Außenseiter geschaffen.
Um es mit den Worten von Gilbert Baker, dem Erfinder der Regenbogenfahne, zu sagen:

“Der Regenbogen ist perfekt, weil er unsere Vielfalt bei Ethnien, Gender, Alter und all diesen Dingen widerspiegelt. Außerdem ist es eine natürliche Fahne – sie kommt vom Himmel!”

Und ich sage:

“Die Akzeptanz des anderen geht nicht einher mit der Verstümmelung von Worten. Aber wer bin ich. Macht euch selber ein Bild.”

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VonRohan de Rijk

#42 Werbung kaufen, verkaufen durch Werbung

Lesezeit: 2 Minuten

Die Welt weiß viel, aber die Welt weiß nicht alles. Sagen wir einmal: Ein neues Produkt kommt auf dem Markt. Sagen wir einmal: Es wäre “Der Corpsepaint Killer”, mein neuer Thriller. Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Leute noch nicht von dem Buch gehört hat.

Also was tun?

Man könnte hoffen, dass es eines Tages durch einen Zufall bekannt wird.
Man kann es auch bleiben lassen.
Wenn es solche Zufälle gibt, dann sind sie so rar gesät, dass man vergessen, kann auch nur eine Synapse mit Hoffnung zu befeuern.

Kaufe Werbung, werde bekannt

Es wird mir nichts anderes übrigbleiben, als den einen oder anderen Euro in die Hand zu nehmen und Werbung zu schalten.
Für “Schnee am Strand habe ich dies nicht getan”, jetzt Frage ich mich: Warum eigentlich nicht?

Die Arten bekannt zu werden

Was für Möglichkeiten habe ich, mein Buch in die Welt hinaus zu tragen?
Ein vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, aber dafür mit einer Prise Ungewissheit, sind Leserunden.
Zufälligerweise habe ich gerade die Bewerbungsphase bei Lovelybooks gestartet. Kleiner Tipp am Rande: Fristende ist der 13.09.202, wer Lust hat, ist herzlich willkommen.
Ach ja: Die Prise Ungewissheit. Natürlich freue ich mich bei Leserrunden über Rezensionen in den verschieden Portalen. Aber es kann auch passieren, dass die nicht ganz so positiv ausfallen, wie ich es mir wünsche.
Damit muss ich leben. So ist das Spiel.

Jetzt ran an das Portemonnaie

Jetzt werden die Euros fällig. Bezahlte Werbung.
Ich bin mit Facebook am liebäugeln, obwohl es nicht mehr das Portal der ersten Wahl ist (wenn man jung und spundig ist), so denke ich doch, dass sich immer noch ein Teil meiner Zielgruppe dort herumtreibt.
Kosten, Werbeform und Länge werde ich jetzt die Tage ausloten und dann, wohl oder übel, die Geldbörse öffnen und eine Überweisung Richtung Menlo Park tätigen.

Der Nächste im Bunde

Bleiben wir da, wo ich “Der Corpsepaint Killer” veröffentlicht habe. Bei Amazon.
Der Versandriese bietet verschiedene Möglichkeiten der Werbung. Im Moment werde ich diese aber noch nicht nutzen.
Warum, fragt ihr euch?
Hat etwas mit Verkaufspsychologie zu tun.
Würdet ihr, sagen wir mal, ein Buch kaufen, wenn es keine Rezensionen gibt?
Einschub: Irgendwie komisch, früher, also damals vor langer, langer Zeit, ging man in den Laden, befummelte ein Produkt oder blätterte in einem Buch und entschied selber: Kaufen oder liegen lassen. Heute ist die Rezension die Produktentscheidung. Ich nehme mich da nicht aus.

Kommen wir zum Thema zurück

Ich habe beschlossen, bei Amazon erst Werbung zu schalten, wenn ich ein paar Rezensionen habe, die positiv sind.

Ob es noch weitere Werbeschaltungen geben wird und wo ich welche schalten würde, das müssen die Ergebnisse bringen.

Hierzu halte ich euch auf dem Laufenden.

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VonRohan de Rijk

#41 Die Vermessung des Erfolgs

Lesezeit: 2 Minuten

Wie kann ich Erfolg messen?
Unter uns und hier stimme ich Wikipedia zu: Erfolg ist, wenn man die persönlichen Ziele, die man sich gesteckt hat, erreicht.

Posen mit Erfolg

Das reicht bei Weitem nicht, wenn man als Schriftsteller erfolgreich sein will. Hier muss gemessen, verglichen und bewertet werden.
Wie viele Bücher habe ich an den Mann, an die Frau, an das Dritte Geschlecht (fügt hier eure persönliche Definition ein) gebracht. War ich mit diesem Buch besser mit dem vorherigen. Wie lange war in an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Oder anders herum: Mann muss es erst einmal in diese Ranking bringen.

Was tun sprach der Schreiberling

Wie ich schon berichtet habe, habe ich mich für Amazon entschieden oder besser gesagt für Kindle Direct Publishing (KDP). KDP gibt einen ein paar Tools an die Hand, an derer man sehen kann, wie viele Bücher verkauft oder wie viele Seiten gelesen worden sind. Das ist messbar, ist dies aber ein Erfolg?

Die vielen Seiten des Erfolgs

Gehen wir mal ins Eingemachte: Ich möchte, dass sich das Buch verkauft und ich gutes Geld damit verdiene und einige Aufmerksamkeit in der Szene erlange. Wir haben das Ziel definiert.
Das Buch ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Es wurde schon gekauft, es wurde schon gelesen. Das kann ich in den KDP-Tools sehen. Gemessen an der Zeit und dass ich noch nicht das riesen Standing in der Szene habe, werte ich es als Erfolg.

Erfolg ist ein Weg und nicht ein fester Zustand

Was mache ich jetzt mit diesen Werten aus dem Tool. Ich freue mich. Klar: Weder bin ich dadurch meinen experimentellen Ziel einen riesigen Schritt näher gekommen noch hat es meiner Bekanntheit einen Push gegeben.
ABER: Der erste Schritt ist getan. Das Ganze gibt mir weiter Kraft, Leserunden zu organisieren, Buchblogger anzuschreiben und was mir marketingtechnisch noch so alles einfällt.
Ich höre Stimmen, die jaulen: Hätteste auch so gemacht. Wer berühmt werden will, darf nicht heulen oder sich ins Boxhorn jagen lassen. Übrigens ein schöner alter Begriff. Das mag ich. Da wird mir ganz blümerant ums Schriftsteller-Herz.

Hätte ich auch so gemacht

Hätte ich auch so gemacht. Ein ganz klares Ja. Aber ist es nicht schöner, aus dem Trog des Erfolges schon mal ein wenig zu naschen? Gebt es zu, ihr würdet es auch machen.

Wenn diese Episode des Podcast raus kommt, dann habe ich schon die Bewerbungsphase für eine Leserunde bei Lovelybooks gestartet und jetzt beginnt die eigentliche Vermessung des Erfolges. Ich komme mit dem Leser, der Leserin und hier setzt ihr wieder eure Bezeichnung für das dritte Geschlecht ein, in Kontakt. Gut oder schlecht. Verriss oder riesen Lob. Das wird die Zeit zeigen. Aber den Erfolg kann man auch in den Aussagen der Leute vermessen und das ist genauso viel wert wie ein Taler im Sparstrumpf.

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# E39 “Der Corpsepaint Killer” der neue Thriller von Rohan de Rijk

Lesezeit: 2 Minuten

Mein neuer Thriller ist draußen.
“Der Corpsepaint Killer” Corpsepaint bedeutet übersetzt Leichenbemalung und kommt ursprünglich aus der Black-Metal-Subkultur.
Der Thriller hat aber nichts mit Heavy Metal zu tun. Das wäre zu stereotyp.
Ein bisschen über den Inhalt plaudern? Da habe ich eine bessere Idee. In der Linkliste findet ihr die Webseite zum Buch mit einem Appetizer, ein Stück des ersten Kapitels.

Die letzten Stunden vor dem Start

So wie sie immer aussehen. Alles ist in Hektik. Nichts, das man nicht geplant hätte. Dazu schreibe ich zu lange und bin zu lange im Projektgeschäft tätig um hier nicht alles aufgelistet zu haben.

Wünsche und Technik sind Zeitfresser

Der Wunsch, alles bis ins kleinste Detail schön zu machen, kostet zumal die Technik, die einem immer wieder einen richtig fetten Strich durch die Rechnung macht.
Trailer erstellen. Genauso viel Plan gehabt wie mit dem Cover, nämlich gleich Null.
Um mir es so richtig zu geben, habe ich das Filmchen (übrigens auch auf der Website zu bewundern) mit einem neuen Videoschnittprogramm gemacht.
1 Millionen Regler und 1 Millionen Einstellmöglichkeiten.

Wenn, dann geb ich es mir richtig

Diesmal waren es zwei Tage und der Film war fertig. Highlights: Wollte die Musik selber machen. Bass hat scheiße geklungen, weil Elektronik nicht richtig geerdet.
Also Plan B.

Film in MP4 konvertieren. So soll es sein. Codec war buggy. Also erst einmal in .mov konvertiert, externen Konverter geladen und endlich das Zielformat anvisiert.
Muss man auch erst einmal draufkommen, dass dies der Weg der Wege sein muss. Danke Google und danke YouTube.

Ende gut, Moment es ist noch nicht zu Ende

Wer jetzt meint, Beine hoch und mit einem kleinen Piccolöchen feiern, der irrt aber so etwas von.
Jetzt fängt das Marketing an. Zeitung, Blogger, Social-Media.
Ist euch schon mal aufgefallen, dass Social-Media nur noch Spaß oder Hetzte verträgt. So ist ein bisschen Reklame in eigener Sache funktioniert nicht. Vielleicht auch nur bei mir.

Nichts desto trotz

Die gehört alles zum Leben eines Selfpublishers dazu, also nicht beschweren, weiter in die Hände spucken und das Baby groß rausbringen.

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VonRohan de Rijk

E#38 Von 0 auf 100 – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich hatte nur eine vage Idee von meinem Buch-Cover im Kopf. Nichts Genaues, eher eine amorphe Vision.
Dies war Tag Eins. Ich habe also Gevatter Google befragt, weil ich wissen wollte, wo der Trend hingeht.

Nicht kopieren, sondern inspirieren

Trend hört sich nach Masse an, aber ich schaue auch, ob es sich lohnt, den Trend zu brechen oder nur Teile zu nutzen.
Das Ergebnis sollte auf alle Fälle 100% Rohan sein.
Um es kurz zu machen, einen Trend habe ich übernommen. Und zwar sind die Schriften klar, deutlich und groß geworden.

Damals war alles anders

Bei “Schnee am Strand” war es noch eine Schriftart, die wie in Metall eingeritzt aussah. Was mir auch heute noch gefällt, aber wiederholen wollte ich mich nicht.

Die Suche beginnt

Ihr kennt es vielleicht, man hat keine Ahnung, wo der Weg hinführt, aber man weiß ganz genau, was nicht geht. Und so habe ich mich auf die Suche nach der Schrift, den Grafiken und der Farbe gemacht.
Dank meines Adobe-Abos kann ich die Profi-Schriften von Adobe benutzen und dort gibt es einige, die mein Beuteschema erfüllt haben. Nichtsdestotrotz habe ich bestimmt 10 verschiedene Schriften ausprobiert. Sicher ist sicher.

Mach Dir mal ein Bild vom Bild

Schwieriger wurde es bei der Grafik. Dank Pixabay und Pexels gibt es Anbieter, die Profi-Fotos für die kommerzielle Verwendung kostenlos zur Verfügung stellen.
Also Seemannsköpper in die medialen Fluten.
Auch hier heißt es immer wieder probieren, analysiere, fantasieren und eliminieren. Letztendlich ist bin ich fündig geworden.

Sanft und grell

Bei den Farben habe ich mich für ein sanftes Blau und für die Schrift um ein aufsehenerregendes Grün entschieden. Sollte sich doch ein Buchhändler für Selfpublishing-Titel entscheiden, dann soll mein Buch hier schreien.

Der Bau des Covers

Ihr habt es erraten, auch beim Zusammenbau geht es wieder mehr übers Probieren als Studieren.
Als der erste Tag sich dem Ende entgegen neigte, was das Cover so gut wie fertig.
Von 0 auf 100.

Der Abschluss kommt zum Schluss

Am nächsten Tag nur noch den Klappentext und das Feld für den Barcode angebracht und fertig war die Laube.
Habe eine Tüte Lob bekommen und da ist es.

Na gut: Zeigen kann ich es Euch erst ab dem 23.08. Schaut mal bei meiner Webseite oder Social-Media-Kanälen vorbei, dort mache ich Werbung in eigener Sache.

Ach ja, wo wir bei Werbung sind. Das Buch wird am Kindle Storyteller-Wettbewerb 2021 teilnehmen, nur mal so.

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E#37 Try and Error – es findet sich immer ein Weg – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt ist es so weit, ich gehe ins Medias Res. Das Buch wird gesetzt.
Natürlich schaut man sich die Konkurrenz an. Das ist gut, aber vielleicht auch ein Dilemma.
Ich habe Augenspionage betrieben und etwas gefunden, was ich für gut erachte. Eine riesige Kapitelnummer, eine Verortung des Kapitels, das sich von der Nummer ästhetisch abhebt und der erste Buchstabe, der sich über drei Zeilen an den Text anschmiegt.

Das muss ich haben, anders geht es nicht

Als Künstler ist man auch ein Schöngeist. Dies möchte man auch seinen Lesern zugutekommen lassen. Also: Wie hat es dieser Schriftsteller angestellt. Das Programm heißt Vellum und die Enttäuschung kam stehenden Fußes. Nur für den Mac erhältlich.

Ich besitze nur Dosen

Kurz zur Erklärung: Dosen werden die PCs von Mac-Besitzern genannt.
Ich habe auf Macs gelernt, aber mir waren die Computer immer zu teuer und die Nachrüstung geht gegen Null.
Nun gut, Apple verdient nicht schlecht mit dieser Taktik.

Kommen wir zurück

Muss ich mir einen Mac kaufen, um mein E-Book perfekt zu setzen? By the Way: Es würde mich mindestens 1.200 Euro kosten.
Nein. Denn Amazon hat Kindle Create. Installiert, ausprobiert. Sieht toll aus.
Wenn ich auf die Überschrift schiele, muss jetzt ein dickes Aber, der Haken, kommen.

Tage der Verzweiflung

Es kam, wie ich es mir nicht erträumt hatte. Es funktionierte so lange, bis ich fast fertig war. Dann war die Datei dahin. Nun, nicht so gut.
Ich habe das Original, mittlerweile in Word und nicht in Papyrus (wegen der Korrekturgänge), überprüft. Formate gelöscht und neu zugewiesen, gelöscht und neu zugewiesen.
Aber am Ende musste ich mir eingestehen: mit Kindle Create wirst du nicht glücklich.
Wie soll es weitergehen?
Mir blieben nur noch zwei Möglichkeiten:
Ich bastele mir eine Word-Formatvorlagen, damit ich denselben Look ´n´ Feel bekomme oder ich kaufe mir den angebissenen Apfel.

Try and Error geht weiter

Ich habe mich aus finanziellen Gründen für Word entschieden. Dies bedeutet erst einmal mehr Arbeit und das Ende ist trotzdem offen. Wird es so aussehen, wenn ja, dann ist es gut. Wenn nein, werde ich wohl zum Mac greifen.
Dann zählt nicht mehr das Finanzielle, sondern, dann werde ich meine Nerven schonen und die Zeit spielt auch noch eine gewichtige Rolle.

Das eine aber nicht das andere

Professionelles Selfpublishing ist so zeitaufwendig, dass das neue Buch erst einmal zurückstecken muss. Aber was gut werden will, braucht auch ein wenig mehr als nur Aufmerksamkeit.

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E#36 Werbung makes the world go around – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe mich entschieden für meinen Podcast Werbung schalten zu lassen. Mein Podcast-Hoster bietet seit neuestem die Möglichkeit, aber nur wenn der Inhalt (Meta-Daten) zum Inhalt passen.
Warum macht man das?

Werbung macht nicht reich, nicht glücklich, aber…

Werbung ist ein probates Mittel die Kosten für das Hosting und die Produktion von Podcasts ein wenig abzufedern.
Der größte Posten, wenn man Podcasts produzieren will, ist die Soft- und Hardware.
Wenn man nicht unbedingt etwas vom Grabbeltisch kauft, liegen die Kosten bei ungefähr 1.000 €. Es soll auch gut klingen.
Kleiner FunFact am Rande: Der Raum, in dem ich aufnehme, ist an seiner höchsten Stelle 5,60 Meter hoch. Jeder, der sich ein wenig mit Akustik auskennt, kann sich vorstellen, dass die Aufnahmen nicht sauber in den Computer kommen kann.

Wie schaffe ich es, dass die Schallwellen keine Dummheit machen?

Die einfachste und teuerste Methode wäre eine schallgedämmte Kabine gewesen. Letztendlich ist es aber ein Schaumstoffwürfel, den ich über das Mikro stülpe, geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen.

Back to the Content

Aber kommen wir zurück zur Werbung: Diese wird nur am Anfang und am Ende eingeblendet und zerstört nicht den Podcast. Leider gibt es andere Beispiele, nicht nur im TV sondern auch auf Videoportalen, wo der Inhalt nicht gerade intelligent zerstückelt wird.

Selfpublisher-Update

Ich habe mich für einen Anbieter entschieden. Ich werde mein nächstes Buch über Kindle Direct Publishing, also über Amazon, veröffentlichen.
Habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht?
Nein. Aber nach den Erfahrungen mit “Schnee am Strand” wollte ich einen anderen Publisher ausprobieren.
Natürlich streiten sich die Geister über Amazon.
Aber tun sie das nicht immer?
Ich werde berichten, wie es mit KDP läuft.

Anleitung, Anleitung, Anleitung

Fangen wir doch an mit dem was mir positiv aufgefallen ist: Amazon stellt sehr viele Anleitungen und Tools zur Verfügung. Wie sinnvoll die sind und ob sie letztendlich zum Ziel führen wird die Zeit zeigen.

Der letzte Durchgang

Zurzeit ist das Manuskript im letzten Korrekturdurchgang. Ich nutze die Zeit um schon einmal Gedanken um das Cover und den Buchtrailer zu machen.
Es ist viel Arbeit, man sammelt viele Erfahrungen, die Lernkurve ist manchmal steil, aber es rockt.

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E#35 Selfpublishing: Der Erfolg in den eigenen Händen – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Zeit, diesen Schritt zu tun. Ich habe mehr als vier Monate auf die einzelnen Antworten von Literaturagenten gewartet. Die Absagen kann ich an zwei Fingern abzählen. Ergebnis 10:2. Schade. Ich erwarte nicht, dass man eine Analyse bekommt, warum das Werk nicht in Frage kommt, aber eine Absage, von mir aus auch als Textbaustein, sollte drin sein. Na gut ist nicht so.

Der Agent an sich ist schweigsam

Die letzten Agenten haben noch Zeit, sich bis Ende September zu melden.
Ich werde jetzt aber schon die Vorbereitungen für das Selfpublishing starten. Sollte doch ein positiver Bescheid eintrudeln, kann ich mich immer noch entscheiden.
Aber jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Selfpublishing.
Selfpublishing bedeutet, alles selber machen. Man kann sich ein Lektorat, ein Korrektorat und einen Designer einkaufen.

Geld, Money, Kohle, Zaster, Pinke Pinke

Ich habe mal so mit dem groben Daumen gerechnet: Es würden ungefähr 4.000 Euro über den Tisch des Hauses gehen.
Dieses Geld möchte ich mir sparen.
Ich höre jetzt schon die Wehklagen im Hintergrund, aber es ist eine Menge Geld.
Korrektorat/Lektorat: Ich habe mit drei verschiedenen Rechtschreibprüfungen und zwei verschiedenen Leuten drüber geschaut. Ja, es kann sich immer ein Fehler einschleichen, aber bis das Buch endgültig auf dem Markt erscheint, wird es noch ein paar Runden mit Prüfungen geben.
Cover: Ich komme aus dem Bereich der Mediengestaltung und traue mir zu, ein Cover zu kreieren.

Jetzt geht es erst richtig los

Was fällt noch so an. Der Buchsatz. Das Buch muss natürlich gut gesetzt sein. Die Absätze müssen stimmen, es dürfen nicht zu viel Wörter hintereinander stehen, am Ende der Zeile getrennt werden usw.

Das Marketing muss angekurbelt werden. Was gehört alles dazu:
Leserunde bei Lovelybooks
Buchtrailer
Landingpage mit allen Informationen zum Buch und zu mir
Zeitungen müssen angesprochen werden
Buch-Blogger werden angeschrieben
usw.

Wie ihr seht, ist dies eine ganze Menge. Und wir reden hier von Arbeit, die vor oder kurz nach der Veröffentlichung stattfindet.
Jetzt muss der Ball noch hochgehalten werden.
Wie das?

Kauft Leute, kauft ein

Zum Beispiel durch Lesungen. Die Leser müssen einen Geschmack davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehört übrigens auch ein Appetizer in Form von “Blick ins Buch”. Ein paar Seiten zum Probelesen.

Man versucht, das Buch in Bibliotheken unterzubringen. Was übrigens bei “Schnee am Strand” gelungen ist.

Zu einer Veröffentlichung gehört aber auch eine vernünftige Steuerabrechnung. Langweilig. Ja, das ist es. Aber wer Geld verdient, muss auch Vater Staat ein bisschen viel daran teilhaben lassen.

Ich nehm euch mit auf die Reise

Ich denke, dass ich in den nächsten Episoden das eine oder andere noch erzählen werde.
Rechtschreibung ist nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hake ich bei der Covergestaltung noch einmal ein. Denn das ist meistens die erste Berührung mit dem Buch. Und wie bei einem Blind-Date: Der erste Eindruck entscheidet.

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E#34 Inspiration durch Distanz – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Als Schriftsteller erstellt man Welten, erfindet Geschichten und wenn man im Thriller-Gewerbe unterwegs ist, dann gehört Töten zum Daily-Doing.
Aber irgendwann ist der Akku leer. Die Meditation will nicht greifen, der Urlaub ist in weiter ferne oder die Arbeit stresst einfach nur.

Flow away

Da kann es passieren, man schreibt, man ist im Flow und dann knallt man gegen eine Wand. Aus dem Nichts heraus. Dann weiß ich, für heute ist Schluss.
Aber was tun, wenn man gar keine Ideen mehr hat?
Kann man dem vorbeugen?
Ich hasse nichts mehr, als wenn es mit der Geschichte nicht weitergeht.
Dann lenke ich mich ab. Entweder mit Handwerken. Dann baut man mal eben oder nicht eben eine Wendeltreppe.
Freudscher Verschreiber, ich habe Wendlertreppe geschrieben.

Die Kunst der anderen Künste

Früher habe ich sehr viel gemalt und sogar Ausstellungen bestritten. Die war eine Phase, die sicherlich wiederkommt.
Als schlechtester Gitarrenspieler des Universums (inklusive aller Alienansammlungen) versuche ich mich mit Spielen abzulenken. Meistens gebe ich auf und widme mich wieder dem Schreiben.
Auch eine Möglichkeit.

Bilder, mal nicht im Kopf.

Wie ihr seht, kann man seine Kreativität im Schreiben mit anderen künstlerischen Aktivitäten nähren. Dazu gehört bei mir auch das gelegentliche Fotografieren. Als eingefleischter Photoshop Fan werden die Bilder dann auch bearbeitet, kombiniert und/oder verfremdet.
Das kommt mir auch bei meinem Buch-Covern zugute. In der letzten Episode hatte ich beschrieben, was alles zu einem Selfpublisher dazugehört. Wenn man sich mit Photoshop auskennt, dann kann man sein Cover auch selber machen. Die Gemeinde rät natürlich davon ab, aber ich habe es gelernt und warum sollte man nicht auf diesem Weg den einen oder anderen Taler sparen.

Distanz – lernen mit der Leere umzugehen

Die Distanz zum Schreiben oder zur Kunst ist nie sonderlich groß, aber ich musste mir irgendwann eingestehen, dass ich sie brauche. Genauso wie ich Spaziergänge am Meer brauche, um mir die Geschichten durch den Kopf gehen zu lassen.
Vielleicht kennt ihr noch andere Mittel. Ich denke diese Ablenkung ist auch wichtig, um ins Gleichgewicht zu kommen.
Diese Distanz kann man auch auf Beziehungen anwenden. Mal ein Wochenende allein etwas machen, das befruchtet die Beziehung.
Aber die Inspiration kommt immer noch nicht?
Was tun?

Die Antennen nach außen richten

Mich bei anderen Künstlern umschauen. Vielleicht findet sich dort der nächste Kick. Natürlich sollte man nie Eins zu Eins kopieren. Und nicht falsch verstehen, hier geht es nicht um das stehlen von anderen Ideen, sondern um Inspiration vielleicht mit einem Teil, das ein anderer Künstler geschaffen hat und mich anregt, weiter zu denken.
Gehen wir die Sache doch einmal anders an. Musikalisch. Es gibt 12 Töne. Im Groben und Ganzen. Daraus entsteht die ganze Musik. Da sind Dopplungen vorgesehen.
Wie viele deutsche Wörter gibt es? Ich habe mehrer Quellen bemüht: Unter dem Strich sind es ca. 500.000. Für den Standard-Gebrauch werden ca. 75.000 verwendet. Es ist in der Literatur eigentlich schwerer, Doppelungen zu erschaffen als in der Musik.
Noch einmal: Urheberrecht ist eines der wichtigsten Rechte in der Kunst. Lasst euch inspirieren, aber mehr auch nicht.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#32 Das Gesetz der Anziehung: Magnetismus für den Erfolg? – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht es um das Gesetz der Anziehung. Das Gesetzt wird auch Resonanzgesetz genannt und geht ursprünglich auf das Jahr 1877 und da auf die russische Okkultistin Helena Petronova Blavatsky zurück.
Was aber genau ist das Gesetz der Anziehung?
Wenn man über dieses Gesetz liest, dann kommt man zu einer übergeordneten Definition: Man geht davon aus, dass gleiches und gleiches sich anzieht, das heißt also Reichtum würde Reichtum anziehen.

Anziehung im Sprichwort

Ein altes deutsches Sprichwort besagt: Gleiches und gleiches gesellt sich gern.
Rein von der Definition stellen sich die ersten Fragen. Wie würde das Gesetz bei mir funktionieren, wenn ich nicht reich bin? Wenn ich nicht reich bin, kann ich es nicht anziehen. Dafür muss ich erst mal reich sein.

Huhn oder Ei das ewige Problem

Hier haben wir das Henne-Ei-Problem und deswegen ich glaube, dass man sich von einer anderen Seite dem Ganzen nähern muss.
Eine weitere Annahme dieses Grundsatzes, obwohl das „Gesetz“ gemeint ist, ist, dass die Innere und die Äußere Einstellung sich so an das gewünschte anpasst, dass es herbeigeführt wird.

Auch eine getriebene Sau: positives Denken.

Vor ein paar Jahrzehnten wurde eine Sau durchs Dorf getrieben, die sich positiv denken nannte.
So in der Art würde das jetzt auch gehen mit dem Gesetz der Anziehung.
Erstmals bekannt gemacht durch eine Okkultistin und wenn man nach dem Gesetz der Anziehung googelt, findet man auch sehr viele esoterische Seiten.

Wieder einmal eine Schublade gefunden

Ist es jetzt genau da, wo ich das einordnen muss? Ist es die Schublade, wo ich das Gesetz reinpacke oder ist dahinter noch mehr?
Es reicht auch, wenn du ein Körnchen Wahrheit darin ist oder einer Idee, wie ich mit so einer Art „Gesetzt“ umgehen kann. Gesetz ist natürlich auch immer etwas wo man an die Juristerei denkt, dass auch Konsequenzen haben kann.
Oder ein Naturgesetz: Eine Sache folgt dem Gesetz und muss dementsprechend genauso und immer so ablaufen. Ob das jetzt genau so ist, glaube ich nicht. Aber an das Körnchen Wahrheit da glaube ich dran.

Coach, Lebensberatung oder so ähnlich

Wer schon einmal bei einem Coach oder einer Lebensberatung war, hat wahrscheinlich das eine oder andere Mal von dem Gesetz der Anziehung gehört. Diese zwei Personengruppen benutzen dieses „Gesetz“ oder diesen Grundsatz, damit die Leute eine positive Lebensführung oder eine positive Einstellung zum Leben bekommen sollen.
Was natürlich jetzt nicht verkehrt ist.
Positives Denken ist nicht verkehrt, dies sollte natürlich in Maßen Geschehen.
Was bedeuten diese Maße?
Was soll das heißen: Mit dem positiven Denken oder dem Gesetz der Anziehung konditioniere ich mich darauf, dass ich z.B. reich werde oder eine hübsche Frau treffe.
Es nützt aber nichts, wenn ich mich auf die Couch lege, die Augen zu mache und denke jetzt bekomme ich Geld, Frau, Auto, Boot, Pferd.

Die richtige Anwendung kann zum Ziel führen

Ich habe eine positive Einstellung dazu und das Gesetz der Anziehung wird das schon in meinem Leben bringen.
Ist das richtig?
Nein. Ein vernünftiger Coach würde jetzt sagen: Eine positive Lebenseinstellung kann es auch in dein Leben zu ziehen. Alles wunderbar. Dafür muss man erst einmal wissen, was möchte ich überhaupt?
Was möchte ich in meinem Leben erreichen?
Dann ist das Gesetz der Anziehung eine Handlungsaufforderung.

Komme ins Tun, dann tut dat wat für Dich.

Weil ohne Handlung, ohne dass ich ins Tun komme funktioniert überhaupt gar nichts. Ich kann mich nicht mein Leben lang hinsetzen und mir ein Leben erträumen. Ich habe für diesen schönen Moment tolle innere Bilder, aber mehr auch nicht.
Möchte ich diese Bilder auch Wirklichkeit werden lassen, dann muss ich was tun. Das ist genau wie ich in der letzten Episode gesagt habe: Die Chance kommt im Blaumann daher.
Genauso ist es mit dem Gesetz der Anziehung. Ich kann nett, ich kann freundlich sein und das muss natürlich aus dem Inneren rauskommen, aber ich muss trotzdem etwas tun, ich muss rausgehen, ich muss schauen, wenn ich eine Frau kennenlernen will, dann muss ich mich mit Frauen treffen.
Dann muss ich schauen, ob mir eine gefällt und dann ins tun kommen.
Möchte ich reich werden und dann muss ich mir überlegen, was will ich machen?  Suche ich mir einen Job, studiere ich und gehe dann irgendwo hin, wo ich reich werden kann oder investiere ich in Aktien in Immobilien?
Das kann ich machen. Dann wird auch das Gesetz der Anziehung mich eher dahingehend stärken, dass ich merke: Ich mache etwas. Ich komme meinem Ziel näher. Das ist das was zählen sollte.

Komm ich mit dem Gesetz ins Tun?

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wende ich dieses Gesetz an?
Ich habe jetzt die ganze Zeit davon erzählt davon, was es für Vorteile hat, dass es Nachteile gibt und ich muss sagen: Ich wende es an, aber in einer Abwandlung, die ich schon beschrieben habe.
Ich fokussiere was ich gerne machen möchte: Das heißt schreiben und vom Schreiben leben.
In einer ruhigen Minute kann man sich das mal ruhig visualisieren, es ist nicht verkehrt sich das Ganze wieder mal bewusst werden zu lassen und dann mit dem Tun, in der in der äußeren Welt wieder in Einklang zu bringen.

Aufbaumaßnahme in schlechten Zeiten

Ich habe auch mal schlechte Zeiten, wo ich denke, scheiße, es funktioniert alles nicht. Die Ziele, die ich mir gesetzt habe, das wird nicht erreicht. Das Ziel, was ich mir gesetzt habe ist auch viel zu groß. Auch das ist normal, das gehört auch zum Leben dazu. Mal hat man gute Tage und auch wieder mal an der ganzen Sache verzweifelt.
Jetzt splitte ich das Ganze ein bisschen auf, wie ich das für mich mache.

Nichts geht über Ziele

Als allererstes muss man ein Ziel haben, so wie im beim Zocken, einen Endgegner muss man als Ziel haben.
Wie groß oder wie klein ist egal. In der heutigen Zeit, wenn man sich genug dahinterklemmt und sich Mittel und Wege ausdenkt, kann man auch sehr viel schaffen.
Ich habe von Edison gesprochenen, in einer der Episoden. Edison hat 9.000 Versuche gebraucht, die Glühbirne dann ans Leuchten zu bringen, aber er hat’s geschafft. Mit jedem Mal hat er wieder einen Versuch ausgeschlossen, ist immer einen Schritt näher an das Ziel herangekommen.

Teile so wird Dir leichter gegeben

Um das Ziel zu erreichen sind sehr sehr viele kleine Schritte nötig. Konfuzius sagte einmal: “Auch ein Weg von 1000 Schritten beginnt mit dem ersten Schritt.“
Also, was machen wir als erstes?
Wir nehmen uns kleine Ziele? Warum kleine Ziele?
Das ist relativ simpel. Kleinere Ziele kann ich erreichen und erreichen bedeutet, ich habe einen Erfolg, ein Erfolgsgefühl. Ich merke es funktioniert, ich komme meinem (großem) Ziel näher und zwar in kleinen Zwischenschritten.

Meilensteine sind erreichbare Ziele

Als ich früher noch programmiert habe, wurden die Projekte in Meilensteine unterteilt. Man kann keine Software von A bis Z durchprogrammieren und alles gut.
Man braucht kleine Abschnitte die sich dann zu einem großen Ganzen zusammensetzen.
Die kleinen Zwischenschritte sind wichtig, weil ich einen Erfolg habe, ich habe etwas abgeschlossen, ich bin positiv eingestellt und diese positive Einstellung und damit schließt sich auch der Kreis zum Gesetz der Anziehung.
Ich merke, dass ich es schaffe. Ich gebe mir durch den Erfolg den nächsten Push weiterzumachen. Natürlich kann es auch Rückschläge geben, aber Rückschläge, sind auch wieder Wegweiser die zeigen, vielleicht habe ich etwas falsch gemacht.
Mal ein bisschen hier an den Stellschrauben mal ein bisschen dort drehen. Man muss experimentieren damit es funktioniert.

Ich bestimme die Größe

Jedes Ziel oder Zwischenziel kann gleich großer sein. Aber, ich mir auch mal ein richtig dickes dazwischen können. Vielleicht passiert etwas im Leben wo man eins, zwei, drei, vier oder auch fünf Ziele überspringen kann.
Man muss natürlich am Ball bleiben und das Experimentieren und die Freude daran das Ziel zu erreichen, das denke ich mal sollte gegeben sein und dann merkt man auch, dass das Gesetz der Anziehung, wenn man positiv reingeht. Wenn man sucht, dann merkt man einmal, dass man findet.

Auf einmal tat sich der Weg auf

Es werden Wege aufgezeigt an die man nicht dachte. Ich denke mal dieses Körnchen Wahrheit in dem Gesetz der Anziehung, wenn wir die ganze Esoterik mal außen vorlassen, das ist nämlich genau das was ich anwende und das ist es auch, was ich merke, was funktioniert und wenn etwas nicht funktioniert, dann wird sie über Bord geworfen. Dann wird sich eine neue Chance ergeben. Die eine Tür zu die andere auf, das kennt man auch als Spruch.
Wie hat Steve Jobs gesagt: stay foolish, sei verrückt, sei neugierig. Das ist auch ein Weg um Erfolg zu haben. Es ist egal in was ob ich einen Fußballverein gründen will, ob ich Milliardär werden will, was auch immer, mit der richtigen Einstellung wird man auch schaffen.

 

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