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VonRohan de Rijk

#83 Geld verdienen mit Cannabis

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist ein mieser journalistischer Trick. Gebe ich gerne zu. Geld, Reichtum und Drogen in die Headline zu packen verleitet zum Weiterlesen. Sorry.
Es gibt aber eine Möglichkeit, mit Cannabis Geld zu verdienen. Die Info habe ich von meiner Frau. Fremde Federn sind mir fremd.
Schauen wir uns an, worum es geht und ob es etwas für mich ist, um mein Lebensziel zu erreichen.
Kleiner Einwurf: Dies ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.

Es war einmal eine Pflanze

Wie kann man Geld verdienen? Es gibt verschiedene Anbieter, aber der Modus Operandi ist immer derselbe: Man kauft sich eine bestimmte Anzahl von Pflanzen, diese werden von den Anbietern gehegt und gepflegt, die Ernte verkauft und der Gewinn ist dein.
Manche Pflanzen sind nur für ein Jahr bestimmt, andere werden bis zu fünf Jahre immer wieder angepflanzt. Die Preisspanne liegt hier zwischen 50 Euro für die Pflanze, die nur einmal angepflanzt wird, und 2.000 Euro für die fünfjährige Pflanze. So wie ich das Ganze verstanden habe, sind die Cannabis-Pflanzen einjährig und werden immer wieder neu aufgebaut.
Das hört sich alles in allem nach einem super Deal an. Cannabis verticken. Ist das legal?
Laut Beschreibung werden die Pflanzen mit THC (Tetrahydrocannabinol) oder CBD (Cannabidiol) nur dort angebaut, wo dies auch legal ist.

Soll ich mal beim Finanzamt anrufen?

Ob ich hier investiere oder nicht, wer weiß, aber ein riesen Spaß wäre es, sich beim Finanzamt zu erkundigen, in welches Formular man die Einnahmen aus dem Anbau und Verkauf von Cannabis eintragen muss.
Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Möglichkeit hoch ist, Besuch von Damen und Herren zu bekommen, die die Anfrage ein wenig mehr hinterleuchten wollen.
Aber Spaß beiseite: Laut meinen Recherchen handelt es sich um eine Dienstleistung und um kein klassisches Invest. Aber es sei erwähnt: Dies ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung, ich gebe nur das Ergebnis meiner Recherche wieder.
Fällig wären die Abgeltungssteuer von 25%, 5,5% Soli (ja, den gibt es bei Kapitalanlagen noch) und, sofern man nicht ausgetreten ist, 8-9% Kirchensteuer.

Hört sich toll an. Oder?

Der Outlaw in mir sagt: Machen!
Aber hinter die Kulissen geschaut, sieht die Sache schon ein wenig anders aus. Die Informationsgrade der besuchten Webseiten (My First Plant, Juicy Fields, Cannergrow) unterscheidet sich stark. Mal von sehr eingeschränkt mit einer nicht funktionierenden FAQ-Seite. Bis hin zu PDFs und genauerer Auflistung der Preise (und einem Freunde werben Freunde-Programm).
Die Branche ist neu. So neu, dass es für mich noch zu wenig Erfahrungswerte gibt. Es wird von zufriedenen Kunden gesprochen. Tun dies nicht alle? Kritische Stimmen bringen kein Geld. Manche Firmen sind so jung, dass sie in Menschenalter gerechnet in den Kindergarten gehen würden. Dies muss nicht unbedingt ein Hindernis sein, aber Investition heißt auch abwägen und bei Pflanzenpreisen um die 2.000 Euro wird man vorsichtig.

Indoor und Outdoor

Man hat die Wahl. Möchte man eine Indoor-Pflanze kaufen, dann ist diese sehr viel teurer, aber es werden auch mehrere Ernten pro Jahr versprochen. Oder man wählt die günstigere Outdoor-Variante und gibt sich, soviel ich herausfinden konnte, mit einer Ernte zufrieden.
Jetzt befindet sich die Welt im Umbruch, sprich Klimawandel. Was passiert, wenn meine Outdoor-Pflanze Opfer eines Starkregens wird? Ist kein an den Haaren herbeigezogenes Szenario. Hierzu habe ich keine Angaben gefunden. Totalverlust?

Würde ich es machen

Ich habe mir hierzu eine ganz klare Meinung gebildet: Jein.
Ich werde es im Moment nicht machen (auch wenn der Abenteurer in mir etwas anderes sagt). Ich werde aber die Szene und die Unternehmen im Auge behalten. Wie entwickelt sich der Markt, wie sieht es mit der Legalisierung in Deutschland und weltweit aus. Wird mehr Cannabis für den “Verzehr”, also mit THC (Tetrahydrocannabinol) oder CBD (Cannabidiol) benötigt bzw. verkauft. Entwickelt sich das ganze solide, werde ich sicherlich die eine oder andere Pflanze kaufen. Wie immer, wenn ich ein Invest tätige, wäge ich ab und nur wenn ich mir sicher bin, es müssen nicht die 100% sein, dann nehme ich Geld in die Hand.

Vielfalt

Der Kauf von Cannabis-Pflanzen und den Gewinn, den man (vielleicht) damit erwirtschaften kann, hat das Spektrum erweitert. War es früher, ganz früher nur das Sparbuch, so hat man heute einen bunten Strauß von Möglichkeiten, sein Geld zu vermehren oder zu verbrennen. Man muss nur die Rosen finden und die Brennnesseln umschiffen.

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VonRohan de Rijk

#78 Wo stehe ich

Lesezeit: 3 Minuten

Mittlerweile sind 58 Episoden vergangen und, wenn ich richtig gerechnet habe, 59 Wochen. Ich gestehe: Einmal musste ich den Podcast schlabbern.
Wo stehe ich jetzt, nach dieser Zei, mit meinem Lebensprojekt?

Ein ganz kurzer Rückblick

Ich möchte nicht mehr arbeiten. Das möchten viele, ich bin einer davon. Dabei geht es nicht darum, faul in der Hängematte zu liegen, sondern etwas Sinnstiftendes zu tun, in meinem Fall: Schreiben und NFTs (Non-Fungible Token). Wie funktioniert das? Nun, in meinem Fall habe ich das Projekt auf die Beine Immobilien, Aktien, ETFs und Krypto gestellt, dazu kommen noch die Verkäufe aus dem Bereich Buch und, hoffentlich irgendwann aus dem Bereich NFT. Zu Beginn brauchte ich 750.000 Euro, um ohne einen Verlust leben zu können (bis zur Rente). Heute sind es eine ganze Menge Scheine weniger.

So nun Butter bei die Fische

Als Erstes: Die Investitionen, in den oben genannten Bereichen halte ich immer noch für sinnvoll.
Leider hat sich nach einer anfänglichen Vermehrung (die war schon ordentlich) das ganze jetzt ins Minus gedreht.

Was ist passiert?

Dumm investiert? Nein. Hier spielt die Politik, und wie die Politik mit Krisen umgeht, eine riesige Rolle. Ich wollte nie politisch werden. Aber im Leben geht es nun einmal nicht ohne.
Krise 1: Zwei Jahre Corona ist zuviel und hat jede Menge Schaden angerichtet. Auch wenn es der eine oder andere nicht so gemerkt hat. Die Kaufkraft ist meiner Ansicht nach gesunken, das liegt unter anderem daran, dass viele Selbstständige die Segel streichen mussten. Wer dort angestellt war, war es auf einmal nicht mehr. Wer keine Arbeit hat, hat weniger Geld, wer weniger Geld hat, kann weniger kaufen. Wer weniger kaufen kann, wird nur das kaufen, was er dringend benötigt. Sowas schickt die Firmen, die nicht für den täglichen Bedarf produzieren, zumindest theoretisch auf Talfahrt.
Krise 2: Der unsinnige Krieg. Ob er nun dafür verantwortlich ist, welche Preise im Moment ausgerufen werden, kann ich nicht genau sagen. Aber die Annahme liegt nahe, dass so ein Krieg den einen oder anderen dazu verleitet, ein wenig oder ein wenig mehr an der Preisspirale zu drehen. Die Leidtragenden: Die ewig Gebeutelten.

Verschwörung

Ich halte nichts von den Verschwörungstheorien, die immer und überall kursieren. Dies ist mein einziger Satz dazu.

Wie geht es weiter

Erst einmal, es geht weiter. Der Aktienmarkt hat im Laufe der Zeit die eine oder andere Delle bekommen. Wenn man bedenkt, dass der erste dauerhafte Handel mit Aktien schon im Jahr 1612 in Amsterdam begonnen hat und Aktien immer noch ein Mittel, wenn nicht sogar das beste Mittel für die Geldanlage ist, dann kann diese Delle meinem Geld auf kurz oder lang nichts anhaben.
Es geht weiter. Ich werde weiter investieren. Ich werde Augen und Ohren offenhalten. Mich nach Chancen umsehen und nicht auf die hören, die das “Unken” schon fast exzessiv professionell betreiben.

Werde ich was ändern

Die Summe, die ich benötige, hat sich verringert. Dies bedeutet, die Schere zwischen “Habe ich” zu der Summe “Brauche ich”, hat sich merklich verkleinert, dies hat auch die fiktive Zeitspanne bis zum Erreichen der Summe X verringert.
Ich werde auch weiterhin den Aktien- und Krypto Markt beobachten und, wenn es sein muss, umschichten. Was ich nicht tun werde: Mich auf Möglichkeiten wie Hebel (Bewertung von Optionsscheinen) oder Hedgefonds einlassen. Liegt man goldrichtig, dann sprudelt es aus dem Goldesel. Liegt man falsch, dann war es das mit dem Geld. Kurze Info: Die meisten Anleger liegen falsch.

Nicht verzagen

Auch wenn sich die gegenwärtige Situation mies anfühlt (und hier geht es auch um den Krieg). Am Ende des Tunnels gab und gibt es immer wieder Licht.
Und wie sagte schon Gary Vaynerchuk, als er nach einem Garant für den Erfolg gefragt wurde: Patience.

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VonRohan de Rijk

#63 Der etwas andere Klimawandel: Krypto Winter

Lesezeit: 2 Minuten

Alle, die in die Kryptowährung investiert haben, merken es seit einiger Zeit: Der Kurs kennt nur noch die südliche Richtung.
Man spricht auch vom Krypto-Winter.

Der lange, lange Winter

Analysten gehen davon aus, dass sich die Kryptos, insbesondere der Bitcoin, eine lange Zeit nicht erholen werden. So geschehen in den Jahren 2017 und 2018. Aber nicht nur die Kryptos sind betroffen, sondern auch die Aktien und ETFs.
Dies bedeutet für mein Experiment, dass das Geld bzw. das Geld, was sich durch Aktiengewinne auf dem Konto (und nicht in meiner Geldbörse) befindet, geschmolzen ist.

Der Grund liegt auf der Hand

Jetzt fragt sich der geneigte Investor: Warum ist das so?
Zu allererst: Ich bin kein Analyst, kann aber immer noch 1 und 1 zusammenzählen.
Was hat in den letzten, sagen wir 24 Monaten, der Wirtschaft in Deutschland und weltweit am meisten geschadet?
Richtig. Corona.
Ich will keine Diskussion anfangen, ob dies alles gerechtfertigt war und immer noch ist. Da muss sich jeder seine (hoffentlich) eigene Meinung bilden.
Aber Fakt ist, wenn Läden geschlossen haben, Menschen entlassen oder zur Kurzarbeit verpflichtet werden, ist das nicht gerade zuträglich für die Wirtschaft.

Der Winter ist nicht nur Krypto

Was ich mit meinem Lebensexperiment bezwecken möchte, ist auf der einen Seite “egoistisch”, da es in erster Linie mich und meine Familie betrifft. Aber. Und dies ist ein großes ABER, eine Gesellschaft, die gespalten, verarmt und ohne Hoffnung ist, in der ist das Leben nicht sonderlich lebenswert.
So ist der Krypto-Winter nur eine symbolische kalte Fackel im gesamtgesellschaftlichen Wirken.
Kann vielleicht dieser Kälteeinbruch eine Veränderung hervorrufen, die allen nützlich ist?

Bedingungsloses Grundeinkommen als Heilsbringer

Kurz mal was zum Gruseln. In den sozialen Medien werden immer wieder die Theorien verbreitet, dass die Politik die Menschen abhängig machen will. Für mich ist das Blödsinn. Abhängigkeit bedeutet Kosten. Geld ist genau dies, was die Industrie aber auch die Behörden und dadurch die Politik einsparen will. Wenn ich jetzt Menschen finanzieren muss, weil ich diese an der kurzen Leine halte, dann hat es sich mit der Wirtschaft erledigt. Nur eine einkommensstarke Bevölkerung kann konsumieren. Eigentlich logisch. Konsum bringt Steuern und Steuern ist das Allheilmittel in Deutschland. Das sind meine Gedanken dazu.
Kommen wir zum Grundeinkommen. Jetzt könnten die Menschen, den Corona, eher die Corona-Maßnahmen, böse mitgespielt haben, von einem Grundeinkommen profitieren und sich so das Leben wieder ein Stück lebenswerter gestalten.

Kein Geld, keine gute Psyche

“Geld allein macht nicht glücklich”, alter Spruch mit einem großen Kern an Wahrheit. Aber so wie der Mensch mit seiner Umwelt verknüpft ist, genauso wichtig ist der Lebensunterhalt, also Geld. Und Geld hat manche Träume der Menschen verwirklicht, die jetzt, binnen kurzer Zeit, zerstört worden sind. Und das macht was mit den Menschen. Zuerst das unbekannte Corona, dann vielleicht Arbeitslosigkeit, Schließung des eigenen Geschäftes oder Einschränkungen, die einen Betrieb nicht mehr am Leben erhalten können.
Dies wirkt sich auf die Psyche aus. Vielleicht nur für eine kurze Zeit, vielleicht aber auch für immer.

Nur ein Synonym

So ist der Krypto-Winter nur ein Synonym für die Eiszeit, in der die Gesellschaft sich befindet: Und das weltweit.

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VonRohan de Rijk

#59 Der nächste Schritt zum Ziel: NFT

Lesezeit: 2 Minuten

NFT – Non-Fungible Token. Laut Wikipedia ein nicht ersetzbares digital geschütztes Objekt. Das können Grafiken, Filme, Musikstücke oder Texte sein. Sie werden in der Blockchain gespeichert und sind damit einzigartig.

Und was soll das Ganze

Wie passen NFTs nun in meinen Plan?
Ganz einfach. Man kann diese NFTs erwerben. Zum Beispiel auf der Webseite opensea.io, wo ich auch gelistet bin. Man erwirbt also dieses digitale Objekt und ist dann der Besitzer.

Analog zu…

Analog zu, sagen wir, einer Kunstgalerie. Dort werden Bilder ausgestellt und zum Kauf angeboten. Man kann sich dort ein Bild gönnen und ist damit der Besitzer. Man kann es sofort oder später auch wieder verkaufen. Und, wenn die Götter des Geldes einem gewogen sind, einen Gewinn damit machen.
Genauso läuft es mit den NFTs.

Ich kenne da einen tollen Trick

Rechte Maustaste, Grafik speichern und ich habe das Bild. Wofür bezahlen?
Genau hier liegt der Unterschied: Man besitzt dieses Bild nicht, nur weil man es sich aus dem Internet besorgt hat. Würde man es zum Beispiel auf seiner Webseite einbinden, hätte man eine Urheberrechtsverletzung begangen und der Künstler kann Schadensersatz fordern.

Nicht so bei einem NFT

Kaufe ich ein NFT, also ein digitales Objekt, kann ich es verwenden. Ich kann es aber auch, analog zu einem Gemälde, verkaufen und Gewinn erzielen.

Künstler oder Spekulant

Ich habe mich für den Künstler entschieden. Dies bedeutet aber nicht, dass ich nicht in der Zukunft NFTs kaufe und auf eine Wertsteigerung hoffe. Übrigens, die Wertsteigerung habe ich selber in der Hand. Ich kann das NFT für einen Kurs anbieten, den ich mir ausgedacht habe. Wenn sich ein Käufer findet, dann hat man einen Deal. Wie in Real-life. Gezahlt wird mit Kryptowährung, meistens mit Ethereum.

Jetzt zum Künstler

Wie gesagt, habe ich mich für die Kunst entschieden. Ich stelle Grafiken zum Verkauf. Einige sind nicht jugendfrei. Ah ich merke, ihr wollt mal nachschauen. Opensea.io und dann nach Rohan de Rijk suchen.

Collections und Projekte

Nachdem ich schon einige (nicht jugendfreie) Collections erstellt habe, (ja den Köder musste ich euch noch mal zuwerfen) habe ich Blut geleckt. Kunst und Geld verdienen ist eben mein Ding. Worte und Bilder genauso und ich merke, dass es das ist, was ich machen möchte.

Bauchgefühl

Das immer beschworene Bauchgefühl. Der Mensch der Moderne scheint es verlernt zu haben, dabei ist genau dieses Gefühl eines der besten Ratgeber überhaupt. Keine Ratio, keine negativen Gedanken und Miesmacher oder Neider. Wenn ich mir meine Grafiken ansehe, dann finde ich sie einfach nur schön. Kein Narzissmus, sondern einfach nur ein tolles Gefühl.

Nimm mich mit auf die Reise

Es wird noch einige Collections geben. Große, sehr große. Ich werde hier und auf den sozialen Medien immer wieder darüber berichten. Does und dont´s und wie die NFTs mir bei meinem Lebensplan helfen können oder werden.

Es wird spannend

NFTs sind neu, NFTs werden gehypt, aber ich denke, NFTs werden einen festen Platz im Kunstmarkt bekommen.
To be continued…

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VonRohan de Rijk

#58 Raus aus der Komfortzone – ein Rückblick

Lesezeit: 2 Minuten

Am 14.07.2021 habe ich mein Lebensexperiment gestartet. Ich will wahnsinnige 750.000 Euro erwirtschaften, um nie wieder einem Brot- und Butterjob nachgehen zu müssen. Am 14.07. habe ich meine Komfortzone mehr und mehr verlassen.

Wandel ist ein seltsames Gefühl

Veränderungen wollen wir alle. Veränderung ist gut, erhält die Welt am Leben und macht das Leben interessant. Aber auf einmal ist sie da, die Veränderung und sie fühlt sich seltsam an. So unbestimmt, vielleicht nicht richtig. Die Stimme im Kopf zetert, warnt, heult, malt dunkeldüstere Szenarien. Wir (Ich) zweifeln. Das ist Veränderung. Sie kommt nicht mit einem Piccolöchen und einer Konfettikanone daher.

Eigentlich ein Gewohnheitstier

Genau diese Gefühle lassen uns selten die Komfortzone verlassen. Aber warum? Immer das Gleiche machen, schauen, essen usw., das ist stinklangweilig und dafür wurde das Leben, von wem auch immer, nicht erfunden.

Machen, zweifeln, verbessern

Nach dem 14.07. habe ich angefangen zu überlegen, was man machen kann, um die Summe an Geld zu erreichen. Aktien und ETFs sind mittlerweile eine Oldschool-Art, Geld zu vermehren. Sei es mal dahingestellt, dass die Kurse schwanken, man ins Minus gerät oder auf das falsche Pferd gesetzt hat. Wenn man aufmerksam ist, dann wird schon fast garantiert hinten ein Gewinn rausschlagen.
Aber es geht noch mehr.

Vielleicht ist doch was dran

Ich habe in einem meiner Folgen nicht gut über das passive Einkommen gesprochen. Ich werde hier ein wenig zurückrudern müssen.
Ja: Es stimmt, was ich gesagt habe, die ausgetretenen Pfade des passiven Einkommens sind nicht gerade, wenn überhaupt, mit Geld gepflastert. Aber man kann seine Kreativität einsetzen und neue Pfade betreten. Es muss nicht gleich eine bahnbrechende Erfindung sein. Alte Schläuche mit besserem, neuem Wein können einen auch schon einmal die Kassen füllen.

Aber, auch hier ist der Erfolg nicht garantiert

Die Welt kocht. Morgens, mittags, abends, die Welt kocht.
Immer wird die weltbeste Köchin zitiert, also Oma. Was lag da nicht näher, als ein Kochbuch zum Selbstausfüllen zu kreieren. Ist nicht schwer und Amazon bietet mittlerweile sogar gebundene Bücher an.
Als ich angefangen habe, konnte man schon Weihnachten am Horizont erahnen, also dachte ich: “Ein tolles Weihnachtsgeschenk”.

Ein Wochenende, das Veränderung bringt

Also habe ich mich hingesetzt und mit Photoshop den Inhalt und das Cover (es sollten mehrere werden) entworfen.
Irgendwann ist man auch abends mit seiner Selbstkritik am Ende und findet das Werk einfach nur schön.
Flugs bei Amazon hochgeladen, bis der Freigabeprozess durch ist, dauert es die eine oder andere Stunde.
Die Bücher waren oben und irgendwie habe ich auf die Taler gewartet.

Shockers-Paradise

Dann kam der Schock. 4-5 Wochen Lieferzeit. Was sich bis heute nicht geändert hat. So wird das nichts. In der Zeit der überschnellen Lieferung ist die das Todesurteil. Es soll an der Weihnachtszeit und der schlechten Rohstoffversorgung liegen, sagte man mir. Vielleicht wird es noch was, wer weiß.

So geht das Jahr

2021 liegt in den letzten Zügen. Wir sind gebeutelt worden. Zu Recht oder zu Unrecht: Macht euch selber Gedanken darum. Mein Experiment wird weitergehen. Auch wenn die Sachen, die ich angegangen bin, bis dato noch nicht den Riesenerfolg verzeichnen konnten, so hat es mir doch gezeigt, dass es Mittel und Wege gibt. Jeder Misserfolg ist ein Schritt weiter zum Erfolg. Es ist schwer, sich den Spruch zu gönnen, aber mit ein bisschen Lebenserfahrung weiß man, dass genau darin die Wahrheit liegt.

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VonRohan de Rijk

#57 Fokus – Brennpunkt für die Energie

Lesezeit: 2 Minuten

Machen wir uns nichts vor: Wir leben in einer Welt der absoluten Ablenkung. Meister dieser kurzweiligen Zerstreuung sind nicht nur die sozialen Medien, sondern auch die alten, klassischen Berichterstatter. Zeitungen in ihrer Online-Version wechseln mehrfach am Tag die Schlagzeilen, nur, damit der Leser immer und immer wieder kommt und sich von der Werbung und dem nicht Pulitzer-Preis würdigen Geschreibsel einlullen lässt. So wird eine Nichtigkeit zur Schlagzeile.

Wie mache ich Detox?

Aber wie behält man den Fokus?
Ich gebe zu, ich auch nicht gefeit vor Ablenkung. Aber wenn ich arbeite, dann konzentriere ich mich. Setze den Fokus auf das, was ich machen möchte.

Hört sich einfach an, ist es aber nicht

Es verhält sich mit dem Fokus genau wie mit der Meditation. In der grauen Theorie kann man sich konzentrieren (ein anderes Wort für Fokus). In der grauen Theorie kann man seine Gedanken ziehen lassen.
Aber lassen wir ein wenig Farbe ins Spiel: In der bunten Wirklichkeit sieht es anders aus. Gedanken kommen und der Fokus spreizt sich zu einer Größe, die sich eher Ablenkung nennen darf.

Warum ist das so

Hier kommt wieder das Neandertal-Gehirn von uns ins Spiel. Fokus würde für den Urmenschen den sicheren Tod bedeuten. Wenn wir uns konzentrieren und nicht den Säbelzahntiger bemerken, wird flugs aus einem konzentrierten Ich ein schmackhafter Bissen für das Raubtier.

Aber heute ist alles anders

Der Tiger ist tot. Ja, das stimmt. Aber hat sich für uns evolutionstechnisch irgendetwas geändert? Gut, wir haben uns nicht das Hirn mit der ersten Eisenbahnfahrt zerfetzt. Wir können über deutsche Autobahnen mit unglaublicher Geschwindigkeit jagen, aber trotzdem tragen wir noch die uralten Gene, die uralten Muster in uns.

Das Leben machen es einem schwer

Fokussieren bedarf der Übung. Das ist ziemlich dämlich. Fahrradfahren verlernt man auch nicht. Keine Ahnung, woran das liegt. Aber Stille (Meditation) und Konzentration (Fokus) scheinen wir immer zu verlernen.

Mach das Gegenteil

Mein Meditationslehrer sagte mal zu mir, wenn Du im Stress bist und Dinge noch schnell erledigen musst, dann mach langsam, richtig langsam. Nimm Dir Zeit und es wird klappen.
Jeder westlich erzogene Mensch wird ungläubig den Kopf schütteln. Aber ich war neugierig, so etwas behauptet man nicht mal eben so, und ich habe es ausprobiert. Es funktioniert, durch die Langsamkeit kommt der Fokus wieder zurück. Man wird ruhig und auf einmal klappt das, was man machen möchte. Es klappt sogar gefühlt schneller.

Fokus durch Rausch

Manchmal kann einem eine Überschrift in die Irre führen. So auch jetzt. Hier geht es nicht um Alkohol oder Drogen.
Es geht um die Fokussierung des Geistes durch White Noise. White Noise oder das weiße Rauschen sind Töne… Jetzt muss ich ausholen. Die Älteren unter uns werden sich erinnern. Das Fernsehen hatte auch einmal Sendeschluss. Dann grieselte der Bildschirm und der Ton hört sich an wie genau dieses weiße Rauschen.
Diese Töne sollen dafür verantwortlich sein, dass man sich besser konzentrieren kann.
Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber, ich denke, einen Versuch ist es wert. Ich hoffe nur nicht, dass die Geheimdienste dort irgendwelche Informationen zur Gehirnwäsche eingeschmuggelt haben.
Die nächste Episode beschäftigt sich dann mit Verschwörungstheorien.
Spaß beiseite, wenn es hilft, dann mache ich es zu meinem.

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VonRohan de Rijk

#56 Meditation – groß reinemachen für die Seele

Lesezeit: 2 Minuten

Heute wird es ruhiger, das liegt nicht an der der Vorweihnachtszeit (in der die Episode geschrieben bzw. eingesprochen wird). Der Mensch braucht den Ausgleich: Trubel und Ruhe, Urlaub und Arbeit.

Nur Aktion

Bisher habe ich in meinem Experiment immer nur von Aktionen gesprochen. Schreiben, kaufen, beobachten, analysieren und den Kurs korrigieren. Aber das ist nicht alles. Nach der Aktion muss auch die Ruhe kommen und die erreiche ich mit Meditation. Zen-Meditation.

Dem Plappermaul den Mund verbieten

Worum geht es bei der Meditation?
Nun, hauptsächlich darum, dem Geist ein wenig Ruhe zu verschaffen. Ihn sozusagen in Leerlauf zu versetzen.
Kein Problem. Jeder kennt bestimmt einen, von dem er mit Fug und Recht behaupten kann: Der denkt nicht. Hier reitet mich der Sarkasmus.
Die Stille im Kopf herzustellen ist eine der schwersten Aufgaben, die ich kenne.

Und er plappert doch

Ehe es man sich versieht, kommen die Gedanken. Man ist so daran gewöhnt, dass es einen nicht sofort auffällt. Man hat schon eine ganze Strecke gedacht, bis einem einfällt, dass man meditiert und das feuchte Brötchen (Gehirn), oder was auch immer für die Plapperei zuständig ist, wieder mal ganz klammheimlich ausgedreht hat.

Der Mensch ist negativ

Das ist jetzt nicht negativ gemeint.
Unser Steinzeithirn ist immer noch dabei, die Umgebung nach Gefahren zu scannen. Will einer mein Brötchen, meine Frau oder sogar mein Leben oder, im schlimmsten Fall, alle drei?
Hört sich nach einer Schauergeschichte an. Aber warum nehmen wir Bewegungen wahr, warum haben wir Stresssymptome, wo eigentlich alles in Butter sein sollte?
Es ist der Neandertaler in uns, der hinter jeder Ecke eine Gefahr vermutet.

Wolke oder Blatt oder

Bedeutet dass, das meditieren sinnlos ist? Nein, ganz im Gegenteil. Dem Plappermaul können wir mit etwas Übung Einhalt gebieten. Wenn ich meditiere und ein Gedanke kommt wieder angerauscht, dann hänge ich den Störenfried an eine Wolke und lasse ihn weiterziehen. Wahlweise benutze ich ein Ahornblatt, das auch einem kleinen Fluss davonschwimmt. Damit signalisiere ich meinem Hirn, dass ich im Moment keinen Gedanken an den Gedanken verschwende. Danach meditiere ich weiter.
Ja, die nächste Unterbrechung lauert schon wieder, aber da muss man stur bleiben: Gedanken auf das Blatt (wahlweise Wolke) und tschüss.

Über der Scheisse meditieren

Der Sarkasmus ist mir eigen. Ich habe in meinem Arbeits-, Schlaf-, Podcast-, Musizierzimmer einen Kubus, der die Toilette beinhaltet und darüber ist eine Plattform, wo ich meditiere.
Hier habe ich nach der Meditation, wenn man seinen Gedanken wieder erlaubt fahrt aufzunehmen, einen anderen höheren Blickwinkel auf die Welt, die Probleme und nicht zuletzt meine Bedürfnisse.

Einer geht noch

Hände hoch, wer hat es mit dem Nacken.
Genau dafür ist die Meditation gut. Wenn ich auf meinem Kissen sitze, merke ich wie die Schultern nach unten gehen. Und dies soweit, dass ich immer wieder erstaunt bin, wie verspannt ich eigentlich bin.
Wenn sich das für euch nach einer Möglichkeit anhört, ein wenig Ruhe ins Leben zu bringen, probiert es aus.
Meditation habe ich bei einem Kurs in der Volkshochschule begonnen.

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VonRohan de Rijk

#55 Grummeln für den Fortschritt

Lesezeit: 2 Minuten

Grummeln für den Fortschritt
Was soll ich machen? Mit schlechter Laune soll ich im Leben weiterkommen?
Nein, natürlich ist dies nicht so gemeint.
Hier geht es darum, den Fortschritt immer weiter voran zu treiben und zwar mit einer Form der Unzufriedenheit.

Ist das nichts dasselbe nur mit anderen Buchstaben?

Mitnichten. Ich könnte auch sagen, was kann ich noch tun. Aber ehrlich, so eine Aussage holt keine Sau hinter dem Kamin hervor. Auch stelle ich nicht in Frage, was ich getan habe. Wer das Podcast-Roulette in der Episode 54 gehört hat, kann sich noch erinnern, dass es mit den Jugendsünden nicht so dolle bestellt war. Entweder ich hatte keine oder ich habe es nicht als Sünde, sondern als Meilenstein empfunden.

Stehen bleiben ist der Tod

Wer rastet, der rostet. Uralter Spruch. Der hat schon eine Bartwickelmaschine im Keller. Aber und jetzt kommt das große Aber: Da ist was dran. Geistig und körperlich geht der Verfall zügiger voran, wenn ich mich nur der Couch hingebe und Wein und Chips in mich reinschütte.

Älter, aber weit entfernt von alt.

Das Experiment habe ich mit, wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit 52 Jahren angefangen. Zu Zeiten meiner Eltern war man geistig und moralisch schon mit einem Bein unter den Radieschen. Und was mache ich? Ich fange an etwas zu wagen. Ein Experiment. Warum? Weil ich nicht mehr so leben möchte. Ich habe Leben gerettet, Brötchen gebacken, programmiert und gelehrt, habe geleitet und dicke Bretter gebohrt und jetzt will ich mehr vom Leben.

Kein Tschakka aber viele Ideen

Ich probiere im Moment viel aus. Habe Ideen und lasse mich vielleicht auch mal (ver)leiten. Aber genau das zeigt mir: Irgendwas geht immer. Manchmal muss man es nur und natürlich wollen. Hier ist auch die Unzufriedenheit im Spiel. Ich will das eine nicht und das andere funktioniert nicht so schnell wie ich es will. Bravo. Jetzt wäre es doch an der Zeit, sich seinem Schicksal zu ergeben und mich zur Rente weiter in Lohn und Brot zu knechten.

Pech gehabt, nicht mit mir.

Ich will den Fortschritt. Ich werde ihn bekommen. In meinem Leben fällt der Groschen (frühere deutsche Währung, 10 Pfennig wert) meistens ein bisschen später, aber dann. Deshalb werde ich so lange unzufrieden sein, bis ich mein Ziel erreicht habe. Naja, wären nicht dort schon wieder andere Ideen und Wünsche, die das Ziel noch ein wenig Richtung Horizont verschieben. A neverending story und das ist gut so.
Also grummelt euch zum Erfolg.

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VonRohan de Rijk

#53 Habe ich mich verhoben?

Lesezeit: 2 Minuten

Kaum haben die Sektkorken von der Geburtstagsfeier zur Landung angesetzt, holt mich auch schon wieder der Alltag und damit die Wahrheit ein.

Nüchtern betrachtet: Das Experiment

Das Update zu meinem Lebens-Experiment hat mich schneller eingeholt, als ich gedacht habe.
Angefangen hat es mit einem YouTube-Abend. Dort bin ich auf einen Finanz-Kanal gestoßen (ja, er machte einen seriösen Eindruck). Dort kann man sein Portfolio einreichen und bewerten lassen. In diesem besagten Video waren die Stellschrauben, ähnlich, wenn auch nicht ganz gleich und da habe ich lange Ohren bekommen.

Es sind mehr Leute unterwegs, die der altmodischen Arbeit abschwören

Der Besitzer dieses Portfolios wollte auch nicht sein Leben lang knechten und hatte dieselbe Idee wie ich.
Kürzen wir das Ganze ein wenig ab. So schnell, wie ich mir es vorgestellt habe, scheint es nicht zu funktionieren.
Hatte ich mit dem einen oder anderen Jahr gerechnet (ich war schon immer ein überbordender Optimist, wenn es um Geld ging), so sprach der YouTube-Experte von zwei Dekaden.
1 Dekade sind 10 Jahre zwei Dekaden: Definitiv zu viel für mich.

Last Man standing

OK. Ich kam vermehrt ins Grübeln, ob ich mich nicht verhoben hatte. Traum geplatzt, weiter knechten bis zur Rente?
Nein.
Einen Plan oder in meinem Fall das Experiment wegen eines Videos über den Haufen zu werfen wäre fatal, oder doch eher saublöd.

Der Experte hatte recht

Wenn man ab und zu an der Küste lebt, dann gibt es viel Butter bei de Fische. Also Butter bei de Fische:
Ja, der Experte hat recht: Im mittleren Durchschnitt erwirtschaften Aktien und ETFs ca. 7% Plus pro Jahr.
Ja, die Zeit, bis ich die Summe, die ich mir ausgerechnet habe, erreiche, würde sich expandieren.

Eine neue Rechnung muss her

Mittlerweile ist mehr als ein halbes Jahr ins Land gegangen, als ich das Experiment gestartet habe, dies bedeutet, dass die Anfangssumme von 750.000 Euro sich verringert hat. Hier spielt Zeit eine gewichtige Rolle. Oder anders Zeit und Geld nähern sich an.

Ein erweiterter Plan muss her

Bevor man die Flinte ins Korn wirft, sollte man, also ich, dieses Experiment weiter als Challenge betrachten. Aufgeben ist keine Option. Also überlegte ich mir, wie man Geld generieren kann.
Ich hatte schon über das passive Einkommen gesprochen. Hier zählt natürlich auch das Veröffentlichen von Büchern dazu.
Es ist aber ein Feld mit viel Arbeit, sehr viel Arbeit, bevor auch nur irgendein Cent fließt. Also werde ich weiterschreiben, nach Erzeugnissen suchen, die man noch veröffentlichen kann, und das Geld weiter investieren.

Zuerst Fresse, dann lachen

Was sich zuerst als Niederlage abzuzeichnen schien, hat für mich den Samenkorn einer Chance gebracht.
Man muss über seine Enttäuschung springen und weiter machen. Das feuchte Brötchen im Kopf und das Leben streben nach Lösungen und Erfolg, man muss es nur zulassen.

Neue Muskeln für neue Aufgaben

Zuerst erschien es, als ob ich mich wirklich verhoben habe. Die Welt gemacht, wie sie mir gefallen könnte. Aber in Wirklichkeit hat sich der Horizont aufgespannt und gezeigt, dass es Chancen gibt.
Deshalb wird es weitergehen mit dem Lebensexperiment und darüber hinaus.

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VonRohan de Rijk

#51 Kryptos is in the house

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Woche ist mein (Lebens-) Experiment in eine neue Runde gegangen.
Ich habe lange überlegt, ob ich in Kryptowährung einsteigen soll und ja, ich habe es getan.

Hier findet ihr keine Anlageempfehlung

Soviel sei schon einmal gesagt:
Nein, ich schürfe keine Kryptos. Dies wäre mir zu teuer und es gäbe keinen ROI (Return of Invest).
Nein, ich werde nicht sagen, welche Währung ich gekauft habe.
Nein, ich werde euch nicht sagen, welchen Broker ich ausgewählt habe.
Ja, ich werde euch, ohne Namen zu nennen, den Weg aufzeichnen.

Mit voller Wucht die Flinte ins Korn geworfen

In der schönen heilen Welt des Internet meint man, alles Gute ist nur einen Pixelwurf entfernt. So weit so ungut. Denn der Gott der Bits und Bytes hat die Rezension erfunden.

Kurzer Ausflug

Ich habe nichts gegen Rezensionen. Im Gegenteil. Sie sind das Salz in der Algorithmus-Suppe und bringen zum Beispiel den “Der Corpsepaint Killer” im Ranking nach oben.

Jetzt aber weiter

Wenn es um das liebe Geld geht, ist man natürlich vorsichtig. Die Wegelagerer äh Banken, die schon lange im Geschäft sind, kennt man. Aber genau diese haben keine Kryptos im Angebot.
Was tun?
Ausschau halten nach einem Broker, der nur im Internet vorhanden ist, also keine physische Filiale hat, in die man reinstapfen und dem Bankberater äußerst freundlich den Hals umdrehen kann, wenn etwas schiefgelaufen ist.

Noch mal ein Einschub (ich hab’s aber heute damit)

Meines Wissens nach müssen Broker bei der BaFin gemeldet sein. BaFin ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht. Also ist man nicht ganz so doll im freien Fall, falls mal irgendetwas sein sollte.

Jetzt aber auf den Punkt

Da die Broker, die in die engere Wahl kamen, nur im Internet vertreten waren, habe ich mir die Rezensionen angesehen und mich natürlich auf dem einen oder anderen Finanzportal umgesehen. Keiner dieser Broker ist nur schwarz oder nur weiß. So wie das mit den Rezensionen nun mal so ist. Aber, trotz allen Mutes zum Risiko, habe ich erst einmal die Finger von den Kryptos gelassen und war herbe enttäuscht, dass ich den richtigen Broker nicht auf dem Silbertablett serviert bekommen habe.

Nach einem Schoppen kam die LMAA-Einstellung

Wie das manchmal so im Leben ist, man sinniert bei einem gegorenen Traubensaft ein wenig vor sich hin und stellt fest:
“Liebe wird aus Mut gemacht” – ach nee das war Nena.
Jetzt im Ernst: Wenn ich etwas erreichen will, dann muss ich auch ein wenig die Arschbacken zusammenkneifen und nach vorne gehen.

Gedacht, gesagt, angemeldet

Also nochmal die Broker durchgehechelt und eine Entscheidung getroffen.
Zum Schluss ging alles sehr easy. Angemeldet, Video-Ident und fertig war die Laube.

Soviel kann ich verraten

Ich lasse euch an meinem (Lebens-) Experiment teilhaben, dies ist auch ein Grund, warum ich hier nicht erzähle, für welche Kryptos ich mich entschieden habe. Wenn ihr eine Anlageempfehlung sucht, dann sorry, bin ich der Falsche. Aber wir ihr sicherlich gelesen habt, schreibe ich im Plural. Soviel sei verraten, ich habe mich für drei Kryptos entschieden und sie im Verhältnis von 50/25/25 gekauft.

Mal schauen, was am Ende dabei herauskommt

Jetzt bleibt es abzuwarten, wie sich die Kryptos entwickeln werden.
Habe ich mich verzockt oder klingelt die Kasse?
To be continued.

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