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VonRohan de Rijk

# E40 Passives Einkommen: Idee – Reich – Hängematte

Lesezeit: 2 Minuten

Heute will ich mal schauen, wie ich meinen Geldspeicher auffüllen kann.
Ich habe immer noch meine Mission, mein Ziel.

Bei der Recherche bei den Boys aus Menlo Park ist immer wieder das passive Einkommen aufgeploppt.

Aktiv passiv sein

Passiv hört sich schon mal nach nichts tun an. Gar nicht verkehrt. Eigentlich ist der Mensch, und wenn ich könnte, ein faules Stück Gen-Material. Und passiv ist auch laut Duden nicht tatkräftig, aber laut Wikipedia die Leideform. Die sollen das nicht so negativ sehen, denn es geht hier immerhin um Einkommen fürs Nichtstun.

Was denn nun

Worum handelt es sich nun beim passiven Einkommen?
Laut nicht gesicherter Definition handelt es sich dabei um eine Unternehmung, die, wenn einmal in Gang gesetzt, ohne oder mit nur wenig zu tun Geld generiert.

Passt. So habe ich gedacht. Was für Unternehmungen kommen in Frage?
Auch hier ist das Internet erstaunlich auskunftsfreudig. Mein Eindruck ist aber eher: Hier hat Mann und Frau brav von einander abgeschrieben. Die Auskünfte unterscheiden sich nur marginal.

Womit kann man Hängemattengeld verdienen?

Eine Empfehlung, man sollte ein E-Book schreiben. Ok, denkt sich derjenige, der Schriftsteller ist, also ich: So passiv ist das Ganze ganz und gar nicht. Ehe das Gegenteil. Wie ihr in den letzten Podcast-Folgen nachhören konntet, ist das jede Menge Arbeit. Gut, wenn das Buch draußen ist und das Marketing gemacht ist und die Lesungen absolviert wurden, dann, aber auch nur dann, kann man mal ans Passive denken. Aber halt: Ein Buch ist kein Buch und mit dem ersten verdient man nicht so viel Geld also noch eins schreiben. Passiv ist ab jetzt wirklich dahin.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten

Aber hallo gibt es die. YouTube-Video drehen. Logisch, beim ersten Video stehen die Werbekunden auf der Matte.

Eine Immobilie kaufen und vermieten. Halt! Wollte man nicht Geld verdienen und nicht welches ausgeben? Und was ist mit den Mietnomaden. Auch dies hatte ich schon mal beleuchtet, als ich mein Experiment vorgestellt hatte.

Aber nicht jeder Tipp ist Mist

Es gibt auch Tipps die gut sind, aber sie sind nicht wirklich ein Geheimtipp. Die Rede ist von Aktien oder ETFs. Die treuen Zuhörer werden hellhörig. Ja genau, das sind die Dinger, wo ich mein Geld investiert habe.

Da bin ich dabei, dat ist klar

Also habe ich schon bewusst oder unbewusst passives Einkommen generiert (wenn man die Aktien mit Gewinn verkauft).

Was von dem Wunsch übrig bleibt

Die Hängematte muss erstmal im Schrank bleiben. Buchverkäufe bringen Geld, sind aber alles andere als passiv.

Aktien und ETFs bringen Geld, wenn man sie mit Gewinn verkauft. Dazwischen fließt aber kein Geld. Ok, vielleicht die Dividende, aber da muss man schon einiges an Geld investiert haben, um davon gut leben zu können.

Es bleibt, wie es ist

Umsonst gibt es nichts. Geld fürs Rumgammeln ist illusorisch. Aber wenn man möchte und eine Nische oder etwas gefunden hat, wo man richtig Bock drauf hat, dann kann es mit einem kleinen, mittleren oder manchmal auch großen Zubrot klappen.

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VonRohan de Rijk

E#36 Werbung makes the world go around – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe mich entschieden für meinen Podcast Werbung schalten zu lassen. Mein Podcast-Hoster bietet seit neuestem die Möglichkeit, aber nur wenn der Inhalt (Meta-Daten) zum Inhalt passen.
Warum macht man das?

Werbung macht nicht reich, nicht glücklich, aber…

Werbung ist ein probates Mittel die Kosten für das Hosting und die Produktion von Podcasts ein wenig abzufedern.
Der größte Posten, wenn man Podcasts produzieren will, ist die Soft- und Hardware.
Wenn man nicht unbedingt etwas vom Grabbeltisch kauft, liegen die Kosten bei ungefähr 1.000 €. Es soll auch gut klingen.
Kleiner FunFact am Rande: Der Raum, in dem ich aufnehme, ist an seiner höchsten Stelle 5,60 Meter hoch. Jeder, der sich ein wenig mit Akustik auskennt, kann sich vorstellen, dass die Aufnahmen nicht sauber in den Computer kommen kann.

Wie schaffe ich es, dass die Schallwellen keine Dummheit machen?

Die einfachste und teuerste Methode wäre eine schallgedämmte Kabine gewesen. Letztendlich ist es aber ein Schaumstoffwürfel, den ich über das Mikro stülpe, geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen.

Back to the Content

Aber kommen wir zurück zur Werbung: Diese wird nur am Anfang und am Ende eingeblendet und zerstört nicht den Podcast. Leider gibt es andere Beispiele, nicht nur im TV sondern auch auf Videoportalen, wo der Inhalt nicht gerade intelligent zerstückelt wird.

Selfpublisher-Update

Ich habe mich für einen Anbieter entschieden. Ich werde mein nächstes Buch über Kindle Direct Publishing, also über Amazon, veröffentlichen.
Habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht?
Nein. Aber nach den Erfahrungen mit “Schnee am Strand” wollte ich einen anderen Publisher ausprobieren.
Natürlich streiten sich die Geister über Amazon.
Aber tun sie das nicht immer?
Ich werde berichten, wie es mit KDP läuft.

Anleitung, Anleitung, Anleitung

Fangen wir doch an mit dem was mir positiv aufgefallen ist: Amazon stellt sehr viele Anleitungen und Tools zur Verfügung. Wie sinnvoll die sind und ob sie letztendlich zum Ziel führen wird die Zeit zeigen.

Der letzte Durchgang

Zurzeit ist das Manuskript im letzten Korrekturdurchgang. Ich nutze die Zeit um schon einmal Gedanken um das Cover und den Buchtrailer zu machen.
Es ist viel Arbeit, man sammelt viele Erfahrungen, die Lernkurve ist manchmal steil, aber es rockt.

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VonRohan de Rijk

E#35 Selfpublishing: Der Erfolg in den eigenen Händen – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Zeit, diesen Schritt zu tun. Ich habe mehr als vier Monate auf die einzelnen Antworten von Literaturagenten gewartet. Die Absagen kann ich an zwei Fingern abzählen. Ergebnis 10:2. Schade. Ich erwarte nicht, dass man eine Analyse bekommt, warum das Werk nicht in Frage kommt, aber eine Absage, von mir aus auch als Textbaustein, sollte drin sein. Na gut ist nicht so.

Der Agent an sich ist schweigsam

Die letzten Agenten haben noch Zeit, sich bis Ende September zu melden.
Ich werde jetzt aber schon die Vorbereitungen für das Selfpublishing starten. Sollte doch ein positiver Bescheid eintrudeln, kann ich mich immer noch entscheiden.
Aber jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Selfpublishing.
Selfpublishing bedeutet, alles selber machen. Man kann sich ein Lektorat, ein Korrektorat und einen Designer einkaufen.

Geld, Money, Kohle, Zaster, Pinke Pinke

Ich habe mal so mit dem groben Daumen gerechnet: Es würden ungefähr 4.000 Euro über den Tisch des Hauses gehen.
Dieses Geld möchte ich mir sparen.
Ich höre jetzt schon die Wehklagen im Hintergrund, aber es ist eine Menge Geld.
Korrektorat/Lektorat: Ich habe mit drei verschiedenen Rechtschreibprüfungen und zwei verschiedenen Leuten drüber geschaut. Ja, es kann sich immer ein Fehler einschleichen, aber bis das Buch endgültig auf dem Markt erscheint, wird es noch ein paar Runden mit Prüfungen geben.
Cover: Ich komme aus dem Bereich der Mediengestaltung und traue mir zu, ein Cover zu kreieren.

Jetzt geht es erst richtig los

Was fällt noch so an. Der Buchsatz. Das Buch muss natürlich gut gesetzt sein. Die Absätze müssen stimmen, es dürfen nicht zu viel Wörter hintereinander stehen, am Ende der Zeile getrennt werden usw.

Das Marketing muss angekurbelt werden. Was gehört alles dazu:
Leserunde bei Lovelybooks
Buchtrailer
Landingpage mit allen Informationen zum Buch und zu mir
Zeitungen müssen angesprochen werden
Buch-Blogger werden angeschrieben
usw.

Wie ihr seht, ist dies eine ganze Menge. Und wir reden hier von Arbeit, die vor oder kurz nach der Veröffentlichung stattfindet.
Jetzt muss der Ball noch hochgehalten werden.
Wie das?

Kauft Leute, kauft ein

Zum Beispiel durch Lesungen. Die Leser müssen einen Geschmack davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehört übrigens auch ein Appetizer in Form von “Blick ins Buch”. Ein paar Seiten zum Probelesen.

Man versucht, das Buch in Bibliotheken unterzubringen. Was übrigens bei “Schnee am Strand” gelungen ist.

Zu einer Veröffentlichung gehört aber auch eine vernünftige Steuerabrechnung. Langweilig. Ja, das ist es. Aber wer Geld verdient, muss auch Vater Staat ein bisschen viel daran teilhaben lassen.

Ich nehm euch mit auf die Reise

Ich denke, dass ich in den nächsten Episoden das eine oder andere noch erzählen werde.
Rechtschreibung ist nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hake ich bei der Covergestaltung noch einmal ein. Denn das ist meistens die erste Berührung mit dem Buch. Und wie bei einem Blind-Date: Der erste Eindruck entscheidet.

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VonRohan de Rijk

E#34 Inspiration durch Distanz – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Als Schriftsteller erstellt man Welten, erfindet Geschichten und wenn man im Thriller-Gewerbe unterwegs ist, dann gehört Töten zum Daily-Doing.
Aber irgendwann ist der Akku leer. Die Meditation will nicht greifen, der Urlaub ist in weiter ferne oder die Arbeit stresst einfach nur.

Flow away

Da kann es passieren, man schreibt, man ist im Flow und dann knallt man gegen eine Wand. Aus dem Nichts heraus. Dann weiß ich, für heute ist Schluss.
Aber was tun, wenn man gar keine Ideen mehr hat?
Kann man dem vorbeugen?
Ich hasse nichts mehr, als wenn es mit der Geschichte nicht weitergeht.
Dann lenke ich mich ab. Entweder mit Handwerken. Dann baut man mal eben oder nicht eben eine Wendeltreppe.
Freudscher Verschreiber, ich habe Wendlertreppe geschrieben.

Die Kunst der anderen Künste

Früher habe ich sehr viel gemalt und sogar Ausstellungen bestritten. Die war eine Phase, die sicherlich wiederkommt.
Als schlechtester Gitarrenspieler des Universums (inklusive aller Alienansammlungen) versuche ich mich mit Spielen abzulenken. Meistens gebe ich auf und widme mich wieder dem Schreiben.
Auch eine Möglichkeit.

Bilder, mal nicht im Kopf.

Wie ihr seht, kann man seine Kreativität im Schreiben mit anderen künstlerischen Aktivitäten nähren. Dazu gehört bei mir auch das gelegentliche Fotografieren. Als eingefleischter Photoshop Fan werden die Bilder dann auch bearbeitet, kombiniert und/oder verfremdet.
Das kommt mir auch bei meinem Buch-Covern zugute. In der letzten Episode hatte ich beschrieben, was alles zu einem Selfpublisher dazugehört. Wenn man sich mit Photoshop auskennt, dann kann man sein Cover auch selber machen. Die Gemeinde rät natürlich davon ab, aber ich habe es gelernt und warum sollte man nicht auf diesem Weg den einen oder anderen Taler sparen.

Distanz – lernen mit der Leere umzugehen

Die Distanz zum Schreiben oder zur Kunst ist nie sonderlich groß, aber ich musste mir irgendwann eingestehen, dass ich sie brauche. Genauso wie ich Spaziergänge am Meer brauche, um mir die Geschichten durch den Kopf gehen zu lassen.
Vielleicht kennt ihr noch andere Mittel. Ich denke diese Ablenkung ist auch wichtig, um ins Gleichgewicht zu kommen.
Diese Distanz kann man auch auf Beziehungen anwenden. Mal ein Wochenende allein etwas machen, das befruchtet die Beziehung.
Aber die Inspiration kommt immer noch nicht?
Was tun?

Die Antennen nach außen richten

Mich bei anderen Künstlern umschauen. Vielleicht findet sich dort der nächste Kick. Natürlich sollte man nie Eins zu Eins kopieren. Und nicht falsch verstehen, hier geht es nicht um das stehlen von anderen Ideen, sondern um Inspiration vielleicht mit einem Teil, das ein anderer Künstler geschaffen hat und mich anregt, weiter zu denken.
Gehen wir die Sache doch einmal anders an. Musikalisch. Es gibt 12 Töne. Im Groben und Ganzen. Daraus entsteht die ganze Musik. Da sind Dopplungen vorgesehen.
Wie viele deutsche Wörter gibt es? Ich habe mehrer Quellen bemüht: Unter dem Strich sind es ca. 500.000. Für den Standard-Gebrauch werden ca. 75.000 verwendet. Es ist in der Literatur eigentlich schwerer, Doppelungen zu erschaffen als in der Musik.
Noch einmal: Urheberrecht ist eines der wichtigsten Rechte in der Kunst. Lasst euch inspirieren, aber mehr auch nicht.

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VonRohan de Rijk

E#33 Wie alles begann – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Wie wird man Schriftsteller?
Wie ihr euch denken könnt, kommt so etwas nicht aus heiterem Himmel. „Man könnte aus Langeweile doch mal ein Buch schreiben” oder der absolute Klassiker: „Man trägt vor Freunden eine grottenschlechte und dazu noch überaus langweilige Geschichte vor, und die Menschen sind freundlich und empfehlen einem, doch ein Buch darüber zu schreiben.”
So genau war es bei mir nicht.

Exzessiv without end

Seit ich lesen kann, habe ich exzessiv gelesen, war Mitglied beim Düsseldorfer Bücherbus.
Ich weiß es noch wie heute: Montag 17 Uhr fuhr das Literaturschlachtschiff die Bücherbus-Haltestelle an. Von der Wohnung meiner Eltern war es eine Minute Fußweg. So war ich der erste an der Automatiktür und konnte mir die neusten Comics und Bücher sichern.
Abgebucht wurde auf alten Pappkarten mit einem Datumsstempel.

Lesen ist Erholung

Im Urlaub waren wir meist in unserem Campingwagen in der Eifel. In der dortigen Bibliothek hatte ich auch einen Ausweis. Also ging es in den Ferien mit einer Tasche bewaffnet in die auswärtige Schatzkammer der Literatur.
Während sich andere hinter ihre Gesundheit auf steilen asphaltierten Straßen mit klapprigen Rädern ruinierten, habe ich in der Hängematte gelesen, ein kühles Getränk in der Hand und habe gelesen. Dem Alter geschuldet war es nur Wasser mit Eiswürfeln.
Zu dieser Zeit gab es nichts Besseres, als in die Geschichten von Enid Blyton und den fünf Freunden einzutauchen.
Besonders wenn sie die Ferien bei Georginas Eltern verbracht haben und dort die Insel besucht haben.
So gingen die Jahre ins Land. Ich beschloss, eines Tages mit dem Schreiben anzufangen.

Schreiben ist Maloche

Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass Lesen die einfachere Übung ist.
Natürlich habe ich es mir von Anfang an gegeben und mit einem Buch angefangen. Andere sind bescheidener und schreiben erst einmal Kurzgeschichten. Spoiler: Die folgten später.
Das erste Werk habe ich an Literaturagenten geschickt und leider nur Absagen bekommen. Dämpfer, die jeder Schriftsteller kennt. Also habe ich beschlossen, erst einmal kleinere Brötchen, äh Geschichten zu backen (schreiben). Das funktionierte besser. Die ersten Lesungen ergaben sich und auch Veröffentlichungen. Das erste Buch liegt noch heute in der Schublade. Ich denke, dort wird es bleiben, bis die Schublade oder die Erde das Zeitliche segnet.
Dann begann ich mit „Schnee am Strand”. Schreiben ist ein Prozess in dem man sich entwickelt, leidet, verzweifelt und weitermacht.

„Schnee am Strand“ zu früh, zu spät, zu was weiß ich.

Auch von „Schnee am Strand” wollten die Literaturagenten nichts wissen. Ist es der richtige Weg. Diese Frage stellte ich mir immer und immer wieder. Aber es ist die falsche Frage gewesen. Richtig wäre: Wie bringe ich das Buch auf den Markt.
Was habe ich getan. Ich habe mir einen Selfpublisher-Verlag gesucht, habe das Cover entworfen (und später geändert; macht dies nie, investiert Zeit ins Cover; Änderungen kosten nämlich genau diese), den Buchsatz selber gemacht.
Ich habe eine Leserunde bei Lovelybooks arrangiert, Buchblogger angeschrieben, eine Landing-Page erstellt.
Jetzt stehe ich mit meinem neuen Buch wieder an dieser Schwelle. Und wieder herrscht Stille im Lager der Agenten. Ist dies der Weg?

Agent oder nicht Agent, das ist hier die Frage.

Wieder stelle ich mir die Frage, aber die Antwort lautet: Bin ich auf einen Agenten angewiesen?
Die Zeit, die man auf Antworten wartet, kann auch in eine professionelle Vorbereitung gehen.
Vielleicht bleibe ich Selfpublisher?
Mit dieser Frage entlasse ich euch heute.
Ach ja: Auch heute bin ich noch ein Extrem-Leser. Zwischen 30 bis 40 pro Jahr müssen sein.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#32 Das Gesetz der Anziehung: Magnetismus für den Erfolg? – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht es um das Gesetz der Anziehung. Das Gesetzt wird auch Resonanzgesetz genannt und geht ursprünglich auf das Jahr 1877 und da auf die russische Okkultistin Helena Petronova Blavatsky zurück.
Was aber genau ist das Gesetz der Anziehung?
Wenn man über dieses Gesetz liest, dann kommt man zu einer übergeordneten Definition: Man geht davon aus, dass gleiches und gleiches sich anzieht, das heißt also Reichtum würde Reichtum anziehen.

Anziehung im Sprichwort

Ein altes deutsches Sprichwort besagt: Gleiches und gleiches gesellt sich gern.
Rein von der Definition stellen sich die ersten Fragen. Wie würde das Gesetz bei mir funktionieren, wenn ich nicht reich bin? Wenn ich nicht reich bin, kann ich es nicht anziehen. Dafür muss ich erst mal reich sein.

Huhn oder Ei das ewige Problem

Hier haben wir das Henne-Ei-Problem und deswegen ich glaube, dass man sich von einer anderen Seite dem Ganzen nähern muss.
Eine weitere Annahme dieses Grundsatzes, obwohl das „Gesetz“ gemeint ist, ist, dass die Innere und die Äußere Einstellung sich so an das gewünschte anpasst, dass es herbeigeführt wird.

Auch eine getriebene Sau: positives Denken.

Vor ein paar Jahrzehnten wurde eine Sau durchs Dorf getrieben, die sich positiv denken nannte.
So in der Art würde das jetzt auch gehen mit dem Gesetz der Anziehung.
Erstmals bekannt gemacht durch eine Okkultistin und wenn man nach dem Gesetz der Anziehung googelt, findet man auch sehr viele esoterische Seiten.

Wieder einmal eine Schublade gefunden

Ist es jetzt genau da, wo ich das einordnen muss? Ist es die Schublade, wo ich das Gesetz reinpacke oder ist dahinter noch mehr?
Es reicht auch, wenn du ein Körnchen Wahrheit darin ist oder einer Idee, wie ich mit so einer Art „Gesetzt“ umgehen kann. Gesetz ist natürlich auch immer etwas wo man an die Juristerei denkt, dass auch Konsequenzen haben kann.
Oder ein Naturgesetz: Eine Sache folgt dem Gesetz und muss dementsprechend genauso und immer so ablaufen. Ob das jetzt genau so ist, glaube ich nicht. Aber an das Körnchen Wahrheit da glaube ich dran.

Coach, Lebensberatung oder so ähnlich

Wer schon einmal bei einem Coach oder einer Lebensberatung war, hat wahrscheinlich das eine oder andere Mal von dem Gesetz der Anziehung gehört. Diese zwei Personengruppen benutzen dieses „Gesetz“ oder diesen Grundsatz, damit die Leute eine positive Lebensführung oder eine positive Einstellung zum Leben bekommen sollen.
Was natürlich jetzt nicht verkehrt ist.
Positives Denken ist nicht verkehrt, dies sollte natürlich in Maßen Geschehen.
Was bedeuten diese Maße?
Was soll das heißen: Mit dem positiven Denken oder dem Gesetz der Anziehung konditioniere ich mich darauf, dass ich z.B. reich werde oder eine hübsche Frau treffe.
Es nützt aber nichts, wenn ich mich auf die Couch lege, die Augen zu mache und denke jetzt bekomme ich Geld, Frau, Auto, Boot, Pferd.

Die richtige Anwendung kann zum Ziel führen

Ich habe eine positive Einstellung dazu und das Gesetz der Anziehung wird das schon in meinem Leben bringen.
Ist das richtig?
Nein. Ein vernünftiger Coach würde jetzt sagen: Eine positive Lebenseinstellung kann es auch in dein Leben zu ziehen. Alles wunderbar. Dafür muss man erst einmal wissen, was möchte ich überhaupt?
Was möchte ich in meinem Leben erreichen?
Dann ist das Gesetz der Anziehung eine Handlungsaufforderung.

Komme ins Tun, dann tut dat wat für Dich.

Weil ohne Handlung, ohne dass ich ins Tun komme funktioniert überhaupt gar nichts. Ich kann mich nicht mein Leben lang hinsetzen und mir ein Leben erträumen. Ich habe für diesen schönen Moment tolle innere Bilder, aber mehr auch nicht.
Möchte ich diese Bilder auch Wirklichkeit werden lassen, dann muss ich was tun. Das ist genau wie ich in der letzten Episode gesagt habe: Die Chance kommt im Blaumann daher.
Genauso ist es mit dem Gesetz der Anziehung. Ich kann nett, ich kann freundlich sein und das muss natürlich aus dem Inneren rauskommen, aber ich muss trotzdem etwas tun, ich muss rausgehen, ich muss schauen, wenn ich eine Frau kennenlernen will, dann muss ich mich mit Frauen treffen.
Dann muss ich schauen, ob mir eine gefällt und dann ins tun kommen.
Möchte ich reich werden und dann muss ich mir überlegen, was will ich machen?  Suche ich mir einen Job, studiere ich und gehe dann irgendwo hin, wo ich reich werden kann oder investiere ich in Aktien in Immobilien?
Das kann ich machen. Dann wird auch das Gesetz der Anziehung mich eher dahingehend stärken, dass ich merke: Ich mache etwas. Ich komme meinem Ziel näher. Das ist das was zählen sollte.

Komm ich mit dem Gesetz ins Tun?

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wende ich dieses Gesetz an?
Ich habe jetzt die ganze Zeit davon erzählt davon, was es für Vorteile hat, dass es Nachteile gibt und ich muss sagen: Ich wende es an, aber in einer Abwandlung, die ich schon beschrieben habe.
Ich fokussiere was ich gerne machen möchte: Das heißt schreiben und vom Schreiben leben.
In einer ruhigen Minute kann man sich das mal ruhig visualisieren, es ist nicht verkehrt sich das Ganze wieder mal bewusst werden zu lassen und dann mit dem Tun, in der in der äußeren Welt wieder in Einklang zu bringen.

Aufbaumaßnahme in schlechten Zeiten

Ich habe auch mal schlechte Zeiten, wo ich denke, scheiße, es funktioniert alles nicht. Die Ziele, die ich mir gesetzt habe, das wird nicht erreicht. Das Ziel, was ich mir gesetzt habe ist auch viel zu groß. Auch das ist normal, das gehört auch zum Leben dazu. Mal hat man gute Tage und auch wieder mal an der ganzen Sache verzweifelt.
Jetzt splitte ich das Ganze ein bisschen auf, wie ich das für mich mache.

Nichts geht über Ziele

Als allererstes muss man ein Ziel haben, so wie im beim Zocken, einen Endgegner muss man als Ziel haben.
Wie groß oder wie klein ist egal. In der heutigen Zeit, wenn man sich genug dahinterklemmt und sich Mittel und Wege ausdenkt, kann man auch sehr viel schaffen.
Ich habe von Edison gesprochenen, in einer der Episoden. Edison hat 9.000 Versuche gebraucht, die Glühbirne dann ans Leuchten zu bringen, aber er hat’s geschafft. Mit jedem Mal hat er wieder einen Versuch ausgeschlossen, ist immer einen Schritt näher an das Ziel herangekommen.

Teile so wird Dir leichter gegeben

Um das Ziel zu erreichen sind sehr sehr viele kleine Schritte nötig. Konfuzius sagte einmal: “Auch ein Weg von 1000 Schritten beginnt mit dem ersten Schritt.“
Also, was machen wir als erstes?
Wir nehmen uns kleine Ziele? Warum kleine Ziele?
Das ist relativ simpel. Kleinere Ziele kann ich erreichen und erreichen bedeutet, ich habe einen Erfolg, ein Erfolgsgefühl. Ich merke es funktioniert, ich komme meinem (großem) Ziel näher und zwar in kleinen Zwischenschritten.

Meilensteine sind erreichbare Ziele

Als ich früher noch programmiert habe, wurden die Projekte in Meilensteine unterteilt. Man kann keine Software von A bis Z durchprogrammieren und alles gut.
Man braucht kleine Abschnitte die sich dann zu einem großen Ganzen zusammensetzen.
Die kleinen Zwischenschritte sind wichtig, weil ich einen Erfolg habe, ich habe etwas abgeschlossen, ich bin positiv eingestellt und diese positive Einstellung und damit schließt sich auch der Kreis zum Gesetz der Anziehung.
Ich merke, dass ich es schaffe. Ich gebe mir durch den Erfolg den nächsten Push weiterzumachen. Natürlich kann es auch Rückschläge geben, aber Rückschläge, sind auch wieder Wegweiser die zeigen, vielleicht habe ich etwas falsch gemacht.
Mal ein bisschen hier an den Stellschrauben mal ein bisschen dort drehen. Man muss experimentieren damit es funktioniert.

Ich bestimme die Größe

Jedes Ziel oder Zwischenziel kann gleich großer sein. Aber, ich mir auch mal ein richtig dickes dazwischen können. Vielleicht passiert etwas im Leben wo man eins, zwei, drei, vier oder auch fünf Ziele überspringen kann.
Man muss natürlich am Ball bleiben und das Experimentieren und die Freude daran das Ziel zu erreichen, das denke ich mal sollte gegeben sein und dann merkt man auch, dass das Gesetz der Anziehung, wenn man positiv reingeht. Wenn man sucht, dann merkt man einmal, dass man findet.

Auf einmal tat sich der Weg auf

Es werden Wege aufgezeigt an die man nicht dachte. Ich denke mal dieses Körnchen Wahrheit in dem Gesetz der Anziehung, wenn wir die ganze Esoterik mal außen vorlassen, das ist nämlich genau das was ich anwende und das ist es auch, was ich merke, was funktioniert und wenn etwas nicht funktioniert, dann wird sie über Bord geworfen. Dann wird sich eine neue Chance ergeben. Die eine Tür zu die andere auf, das kennt man auch als Spruch.
Wie hat Steve Jobs gesagt: stay foolish, sei verrückt, sei neugierig. Das ist auch ein Weg um Erfolg zu haben. Es ist egal in was ob ich einen Fußballverein gründen will, ob ich Milliardär werden will, was auch immer, mit der richtigen Einstellung wird man auch schaffen.

 

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VonRohan de Rijk

Podcast E#31 Das bedingungslose Grundeinkommen: Chance oder schnöde Illusion – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 4 Minuten

Vor ein paar Episoden habe ich das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen, bzw. es eigentlich nur angesprochen und heute ist es soweit. Ich würde es genau heute zum Thema machen.
Was ist überhaupt das bedingungslose Grundeinkommen?
Was macht man zuerst? Natürlich bei Wikipedia nachschauen und Wikipedia sagt:
Das bedingungslose Grundeinkommen abgekürzt BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, Finanztransferkonzept super, nachdem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Eine Transferleistung.

Das hört sich gut an, aber was ist es genau?

Brechen wir das ganze mal runter.
Es gibt Geld für Nada, fürs nichts tun, einfach so. Das hört sich erstmal gut an. Finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber im Endeffekt ist das natürlich ein Finanztransferkonzept, dass folgende Leistungen entfallen lässt:
Es wird keine Sozialleistung und kein Arbeitslosengeld mehr geben und auch kein Kindergeld.

Ich will das Grundeinkommen testen. Aber wie?

Es gibt einen Verein, der Grundeinkommen verlost (https://www.mein-grundeinkommen.de/). Dieses Grundeinkommen beträgt monatlich 1.200 € und wird für ein Jahr verlost. Gar nicht schlecht.
1.200 € jeden Monat, für jeden. Kinder gehören auch dazu. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, sollte das Grundeinkommen irgendwann, in ferner Zukunft, mal kommen, würden Kinder wahrscheinlich weniger bekommen.
Wieviel? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unter Summe X. Bleiben wir mal bei 1200 €, dann darunter.

Deutschland Deine Kinder

Da stellt sich mir die Mutmaßung an: Deutschland bekannt als kinderfeindliches Land. Das Kind oder die Kinder zählen dann wieder nicht als vollwertiger Bürger und es gäbe weniger Geld eben für diese Kinder. Ich lasse diese Aussage einfach mal im Raum stehen.
Ungerecht. Man sollte ein bisschen mehr draufsetzen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Die positiven Aspekte des Grundeinkommens

Wie würde uns das Grundeinkommen zugutekommen?
Was würde ich mit dem Grundeinkommen machen?
Ich könnte zum Beispiel das Geld in meine Aktien, in meine ETFs stecken und schauen, dass sich das Geld vermehrt. Dies würde meinen Plan beschleunigen.
Das wäre Weg Nummer eins.
Weg Nummer zwei wäre, ich würde weiter so arbeiten oder man könnte sich überlegen, dass man nur noch 30 Stunden oder halbtags arbeitet.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Grundeinkommen einzusetzen, ich schreibe dann die halbe Woche, die ich durch das Geld gewonnen habe.

Möglichkeiten bringen Ideen

Das finde ich gar nicht schlecht, weil schon zwei Möglichkeiten mehr auf tun, um dem Ziel näher zu kommen.
Ich habe vorhin auch von dem Verein „Mein Grundeinkommen“ gesprochen. „Mein Grundeinkommen“ verlosen die Grundeinkommen, also sie verlosen ein Jahr Grundeinkommen. Letztes Mal haben sie, glaube ich, 25 Grundeinkommen verlost.
Die Gewinner wurden befragt und die fühlten sich mit dem Gewinn befreiter. Einige haben sich ihre Wünsche erfüllt, teilweise haben sie kleine Nebengewerbe eröffnet.
Das Grundeinkommen befreit die Leute und für mich als Künstler ist so etwas geil zu hören, wenn jemand seinen Traum ausleben kann und nicht nur am Zipfel von einer Firma hängt, sondern Geld zur absolut freien Verfügung hat.

Grundeinkommen = Wohlbefinden = gesünder

In diesem Interview haben die Befragten auch gesagt, das sind sie gesundheitlich besser fühlen. Ich finde, dass gar nicht schlecht dafür, denn das nimmt den Druck raus. Gerade in der heutigen Zeit, kurz vor der Bundestagswahl, kommt die Rente mit 68 Rente oder mit 70 ins Spiel. Auf der anderen Seite Work-Life-Balance, wo ist die da gegeben? Für den Arsch ist die. Die gibt es überhaupt gar nicht.

Rente oder mit 600 Euro ist man nicht arm

48% kriegst du als Rente in Deutschland. Ich glaube Österreich zahlt um die 100%. Das habe ich jetzt nachgesehen, ist nur eine Erinnerung aus dem Hinterkopf. Die Politik denkt immer sie erfindet sich neu, aber dann, wenn es darum geht, den alten Menschen Geld auszuzahlen, dann bleibt es immer bei dem alten scheiß. Das ist das, was ist mir so richtig auf die Nerven geht, dass man nicht einfach mal die Eier in der Hose hat und sagt, ich mache jetzt mal was anderes. Ich mache jetzt mal ein Grundeinkomme. Das würde natürlich die Republik komplett umkrempeln. Das Rentensystem. Ja und ist es mal nicht so, dass auch die Arbeitswelt sich umgekrempelt hat?

Sagen wir mal, das ist eine Dampfmaschine.

Es gibt keine Dampfmaschinen mehr. Es gibt Computer. Wir sind mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft. Im August ist eine Feldstudie zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen angelaufen. Mit von der Partie sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, der Verein mein Grundeinkommen, den ich hier schon öfters genannt habe, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität Köln.
Was ist Ziel der Studie bzw. wie sieht erstmal diese Studie aus?
Also es sind 120 Teilnehmer gesucht worden. Man konnte sich bewerben, das habe ich auch gemacht und es wurden Teilnehmer unter verschiedenen Kriterien ausgewählt, sodass es wahrscheinlich, wie die Studie dann auch festgelegt wurde, verschiedene Alters- und Einkommensgruppen gibt.

Die Studie und ein Ziel das nicht erreicht werden kann

Ziel der Studie ist oder bzw. Verlauf der Studie ist, dass die 120 Teilnehmer jeweils, für drei Jahre, 1.200 € bedingungsloses Grundeinkommen bekommen. Dazu gibt es eine Vergleichsgruppe von 1.380 Personen. Man möchte wissen, wie es aussieht, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Leben der Menschen auswirkt.
Erster Kritikpunkt: 120 Menschen in der Studie, da bekommt man überhaupt Ergebnis. Gut.
Rechnen wir das mal ein bisschen nach: 120 Teilnehmer haben wir, die bekommen drei Jahre lang, also 36 Monate, 1.200 € jeden Monat überwiesen. Macht in diesem 36 Monaten genau 5.184.000 €.

Kritik gibt es wie Sand am Meer und die Lösung sind die Perlen darin

Warum nicht mal einer Studie mit mehreren tausend Leuten durchführen. Wäre kein Problem.
Nur wer finanziert das? Ich habe es so ein geistiges Schulterzucken.
Ich weiß allerdings, was aus der Studie herauskommen wird: Eine Lebensveränderung wird es in dem Sinne nicht geben, dass Leute ihren Job aufgeben, weil, dass Geld wird endlich gezahlt. Nach drei Jahren ist Schluss. Man muss schon einen ziemlich beschissenen Job haben, um zu sagen, so jetzt kündige ich den Dreck, jetzt habe ich drei Jahre Zeit um mir was zu suchen.
So etwas wird es unter Garantie geben, aber die Zahl die wird relativ gering sein. Worauf es wahrscheinlich wieder hinaus läuft: Die Studie wird wieder aussagen, dass das Grundeinkommen nicht das bietet, was die ganzen Anhänger sich davon versprechen.
Das ist eigentlich schade. Auch der Gründer von DM macht sich immer noch stark für das bedingungslose Grundeinkommen.

Fanboy des bedingungslosen Grundeinkommens

Ich bin großer Fan davon, denn ich glaube auch, dass es die Gesellschaft verändern wird. Das heißt eine Oma, die heute mit ihrer Rente am Minimum kratz, kriegt noch 1.200 € obendrauf.
Den Menschen wird es besser gehen. Wir hätten mehr Kaufkraft. Ich weiß nicht was mit den Renten passieren wird. So tief möchte ich da auch nicht einsteigen. Da ich nur 13 Minuten Zeit habe und das ist ein Riesen Thema ist. Allerdings, was ich euch ans Herz legen möchte. Schaut mal bei „Mein Grundeinkommen“.

Linkliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
https://www.mein-grundeinkommen.de/

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Podcast E#30 Alles braucht ein bisschen Pflege – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Ich denke, das wird heute der bis dato heißeste Podcast des Jahres, das liegt nicht unbedingt am Thema, sondern an den gefühlten 100 Grad, die in meinem Podcast-Studio herrschen.
Das Thema heute: Alles braucht ein bisschen Pflege. Damit ist nicht die Dusche gemeint, damit ist nicht die Autowäsche gemeint. Damit ist gemeint, dass ein Buch, ein Podcast oder Podcast-Folge ein bisschen Pflege, ein bisschen Zuwendung brauchen.

Lass und ins Doing gehen

Wie macht man so etwas?
Die Pflege und die Zuwendung haben so ein bisschen was mit Werbung zu tun und Werbung ist auch eine Form von Auffindbarkeit. Was macht es uns einfacher, ein Buch oder ein Podcast in der Masse auffinden zu lassen?
Das sind Metadaten.
Hört sich jetzt sehr nach Hokuspokus, vielleicht würde ich das doch nicht so sagen. Es ist eher technisch.
Was sind überhaupt Metadaten?
Metadaten beschreiben die Eigenschaften eines Objektes, das heißt ein Buch oder einen Podcast.
Beispiel: Mein „Buch Schnee am Strand“ – die Eigenschaften des Buches besagen, dass es ein Thriller ist? Wenn ich jetzt die Metadaten „Thriller“ eingebe und jemand sucht danach und ich Glück habe, findet er das Buch „Schnee am Strand“, weil ich „Thriller“ als Metadaten dem Buch mit auf den Weg gegeben habe.

Quantität ist doch manchmal besser

Dem Podcast und beim Buch habe ich natürlich mehr Metadaten angegeben. Beim Podcast wären das: Literatur, Schriftsteller, Autor, Bücher, Unterhaltung, Wissen, Kultur, Kunst, News, Leben, Geld, Börse, Aktien, Immobilien, Lifestyle, Ziele, Familie, Frau, Kind.
Das ist jetzt alles, was meinen Podcast und die einzelnen Folgen im Groben beschreiben.
Das ist ziemlich viel, aber diese ganzen Themen kommen irgendwann oder ab und zu und in loser Reihenfolge immer mal wieder dran, deswegen nehme ich dieses als Metadaten-Keywords auf und die werden dann dem Podcast auf den Weg gegeben.

Wer suchet, der findet

Wenn ihr einen Podcast sucht mit Literatur, Schriftsteller, Autor oder whatever, also eines von denen, dann besteht zum Teil eine sehr große Chance, dass ihr auf meinen Podcast trefft.
Natürlich sollten diese Metadaten und auch die Keywords etwas mit dem Podcast oder mit dem Buch zu tun haben, weil sonst könnte ich diese braune Brause, dieses Schnellrestaurant mit dem goldenen Bögen oder den Handy-Hersteller, Computer-Hersteller mit dem angebissenen Obst nehmen, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Nicht machen

Ist verboten, wenn z.B. Google die Metadaten ausliest und die haben nichts mit der Sache zu tun, dann rutscht man auch mit dem Ranking nach unten.
Dann hat man nämlich genau das erreicht, was man nicht erreichen wollte, nämlich keine Aufmerksamkeit bzw. Aufmerksamkeit möchte man erreichen und mit dieser geklauten Werbung versucht man auf den Zug des Erfolgs von anderen Unternehmen aufzuspringen, obwohl die gar nichts mit einem zu tun haben, dann hat man schlechte Karten.

Hardware ist kein Metadaten-Inhalt

Wenn ich einen Computer von dem angebissenen Obst und darauf den Podcast einspreche, dann ist das dämlich dann zu sagen, das nehme ich auch noch als Keyword. Das war jetzt der Ausflug in die Metadaten-Keywords.
Aber was hat das jetzt mit Pflege zu tun?
Im Grunde genommen gebe ich die Meta-Daten einmal ein, für den Podcast, für das Buch und dann wird das immer wieder genommen.
Eigentlich nicht. Beim Buch macht man das weniger, im Moment, wo ich das Buch hoste, gebe ich die Keywords ein. Diese kann man auch ändern, aber nicht in dem Maße, dass es sich lohnt.
Beim nächsten Buch, wenn es als Selfpublishing rauskommt, werde ich mir höchstwahrscheinlich einen anderen Anbieter suchen. Dann spielt das eher wieder eine Rolle. Dort könnte man dann auch Keywords kaufen, so dass die Leute eher auf das Buch aufmerksam gemacht werden.
Und da ist es wichtig, und jetzt kommen wir zur Pflege, dass das auch mal angepasst wird.

Der neue Start: Episode 20

In Episode 20 habe ich einen Relaunch des Podcast gemacht. Vorher habe ich euch erzählt, was in der Welt der Literatur los ist, ich habe euch den ersten Satz aus Büchern vorgelesen und irgendwann habe ich gedacht, das kann nicht alles gewesen sein. Ich will euch an meinem Leben teilhaben lassen und an dem, wie ich es gestalte, und wie ich versuche, mit Aktien, mit Büchern, mit Ideen so viel Geld zu verdienen, dass ich komplett als Schriftsteller arbeiten kann. Das war jetzt auch wieder ein kleiner Ausflug.
Ich habe den Podcast geändert und dementsprechend (mich hat gerade das Aufnahmeprogramm geärgert), dementsprechend habe ich natürlich auch die Metadaten angepasst, das heißt, ich habe hier Pflege betrieben, weil die Ausrichtung des Podcasts sich geändert hat. Zwar nicht riesig, aber doch so, dass es sich gelohnt hat zu überlegen, welche neuen Meta-Daten nehme ich. Die dann auch den Inhalt genauer beschreiben und genauer umzirkeln. Ich möchte natürlich von den Leuten gefunden werden, die sich für dieses Thema interessieren.

Ein wenig mit den Statistiken orakeln

Was auch zur Pflege gehört ist die Beobachtung der Statistiken.
Das was ich eben beim Buch über die Meta-Daten gesagt habe, mit dem Kaufen von Keywords und das dann mehr Leute darauf zugreifen, dass wird mit den Statistiken dargestellt.
Auch der Podcast würde mit Statistiken untermauert. Hier werden zwar Abonnenten angezeigt, aber ich habe gelernt, dass es nicht unbedingt auf die Abonnenten vom Podcast ankommt, aber ich muss halt auch schauen, wie viel Hörer habe ich, wie viel Mal wird der Podcast runtergeladen, wann brechen die Leute ab und dann einfach mal überlegen. Ist es das Thema, was die Leute abbrechen lässt, bin ich es, bin ich zu langweilig, ist das Thema zu langweilig vorgetragen oder ist es einfach so, dass die Leute sich durch die ganzen Podcasts zappen und nur mal reinhören.

Doch vielleicht nicht meins?

Das ist nicht meins und weiter. Also mehr oder weniger Podcast-Hopping betreiben. Das gilt es herauszufinden. Vielleicht kann ich neue Keywords einbinden oder was noch tun ist, um das Buch oder den Podcast weiter nach vorne zu bringen.
Ein sich Keywords oder Metadaten ausdenken, damit ist es nicht getan. Das Netz ist dynamisch. Die Leute sind dynamisch und deswegen darf man nicht stehen bleiben.

Die hohe Kunst des Findens

Es ist eine sehr hohe Kunst, in der Masse gefunden zu werden. Es gibt kein Patentrezept. Wenn ich eine Firma habe, die schon vorher einen Namen hatte, ist es natürlich relativ einfach.
Am besten ist es, man bleibt mit den Keywords bei dem Thema, was man wirklich verkörpern will, und bietet den Leuten Qualität. Hierzu gehören auch Themen, die wirklich interessieren, auch wenn es auch nur eine kleine Gruppe ist.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich vorstellt, dass da draußen Leute sitzen, die sagen, warum mache ich das nicht auch. Einfach mal bisschen Geld investieren. Mal schauen, was ist mein Traum ist, was kann ich machen?
Ich merke, ich schweife wieder ab, aber das ist auch Thema des Podcasts. Das ist nicht nur eine voyeuristische Außenschau, vielleicht ist es auch eine Innenschau für mich, aber es soll auch anregen, nicht nur zuschauen, sondern einfach auch mal machen.
Das wichtige in der heutigen Zeit
Das ist wichtig, gerade in der heutigen Zeit, wo es sehr sehr viele Möglichkeiten gibt, um sich fortzubilden, Geld zu investieren, Content zu generieren, selber was auf die Beine zu stellen.
Man muss natürlich das nicht direkt Influencer werden. Es gibt sehr geile YouTube Channels, wo einfach nur Sachen gebaut oder erklärt werden. Sei es, Gitarre spielen. Sei es, mit Holz zu arbeiten. Es ist einfach der Wahnsinn.
Um bekannt zu werden und vielleicht darüber sogar Geld zu verdienen, muss man immer dranbleiben und dazu gehört zum Beispiel auch das Drumherum des Podcast. Diesen zu pflegen oder die Bücher zu pflegen oder eine Webseite, das bedeutet auch immer wieder, etwas Neues zu generieren, denn Stillstand ist in der heutigen mediengeschwängerten Zeit echt der Tod.

Schwitzen für den Fortschritt
Deswegen sitze ich auch bei gefühlten 100 Grad wie in einer finnischen Sauna und mache den Podcast, weil er immer am Donnertag erscheint. Das ist auch gut so, denn da draußen sitzen Leute, die wollen den Podcast hören und das gibt mir auch den Ansporn weiterzumachen.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#25 Immobil, aber trotzdem fexibel – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 6 Minuten

Bevor wir mit dem heutigen Thema anfangen, möchte ich noch mal etwas aus der Episode 24 berichtigen, und zwar hatte ich in der Minute 7:42 gesagt, dass man sich die Werte für einen Fond zusammenstellen kann, das ist natürlich nicht richtig. Fond-Gesellschaften bzw. der Fondmanager stellen die Werte zusammen und bilden daraus einen Fond und diesen Fond kann man sich dann kaufen und darin investieren.
Wollte ich nur noch mal berichtigen, damit das halt auch alles seine Richtigkeit hat.
Sorry noch mal dafür.

Die dritte Säule zum Ziel

Kommen wir zur heutigen Säule und das wird auch die letzte Säule sein, und zwar sind es die Immobilien und für mich die selbstbewohnten Immobilien. Dazu zählt allerdings nicht das Ferienhaus, was ich dann mal angeführt habe, also im Grunde genommen ist das Ferienhaus für mich der Beweis, dass es funktioniert.
Das es ist auch ein Traum, den ich schon Runabout 20-25 Jahre hatte, ein eigenes Ferienhaus am Meer, wo man sich dann gut gehen lassen kann.
Was habe ich gemacht? Ich habe dann mit Aktien gehandelt, gespart, gemacht, getan, damit ich mir das Ferienhaus kaufen kann und dementsprechend haben wir jetzt zwei Häuser. Das mag sich vielleicht ein bisschen abgehoben anhören, aber für mich ist es der Beweis, dass, wenn ich etwas möchte, und in dem Sinne taktisch vorgehen und das Geld dahingehen zusammenspare, dass das halt auch funktioniert.

Geld ausgeben, spart Geld

Eine Immobilie hört sich erstmal nach Geld ausgeben an.
Was es natürlich im Endeffekt auch ist. Um eine Immobilie, sei es eine Eigentumswohnung oder ein Haus zu erlangen, muss ich erstmal Geld in die Hand nehmen und Geld ausgeben. Aber sind wir mal ehrlich, bei einer Miete muss ich das genauso tun und am Monatsende ist das Geld futsch. Das heißt, ich habe es verwohnt. Und wenn man sich das mal über die Jahre und Jahrzehnte zusammenrechnet, wie viel Geld in eine Mietwohnung investiert wurde, dann frage ich mich, ob das nicht besser in eine Immobilie investiert wäre. Die wenigsten Leute, und dazu gehöre ich auch, können das Haus direkt komplett und in bar bezahlen. Das bedeutet, dass im Endeffekt, dass man das Ganze finanzieren muss. Das heißt, also die Rate für das Haus kann man schon mit einer Miete gleichsetzen. Nur, bei der Miete verwohne ich dann das Geld und mit der Rate gehe ich dann immer ein Stückchen näher da dran, dass mir das Haus komplett gehört. Und wenn mir das Haus komplett gehört, was bleibt dann übrig?

Jetzt wird es richtig billig

Im Grunde genommen muss ich nur noch die laufenden Kosten des Hauses tragen, das heißt also Gas, Wasser, Scheiße.
Was ich natürlich auch in der Miete zahlen muss.
Ich muss das Haus versichern.
Was der Vermieter auch umlegt auf die Miete und auf alle Fälle muss man an die Stadt auch noch mal ein Stück Steuern zahlen.
Das wird auch auf die Miete umgelegt.
Das heißt, also, als Hausbesitzer oder als Mieter, komme ich nicht um diese Kosten drum herum.
Am Anfang habe ich gesagt, dass es sich für mich nur lohnt, eine selbstbewohnte Immobilie als Wertzuwachs anzusehen.
Warum ist das so?
Also im Grunde genommen kann man doch sagen: Hey, die Mieten steigen und all sowas, und eigentlich brauche ich ja da nichts zu tun, der Mieter wohnt da drinnen und die Gelder fließen.

Die schöne heile Welt?

Das ist in einer schönen heilen Welt sicherlich richtig. Aber ich habe genug Bekannte, die Eigentum vermietet haben, oder deren Eltern Eigentum vermietet haben, und die haben sehr viel Ärger, bis hin zur kompletten Verwüstung durch Mietnomaden erfahren und genau das ist es, was ich nicht möchte, weil, dann muss ich wieder, um für den Erhalt der Immobilie zu sorgen, Geld reinstecken.
Im Endeffekt soll die Immobilie mir ja dabei helfen, mich für die Zukunft zu wappnen, um dann auch von dem Geld, das ich erwirtschaften möchte oder erwirtschaften werde, leben zu können.
Das ist halt nicht so, wenn ich immer mit einem Auge drauf gucken muss, was macht der Mieter mit meinem Eigentum.
Und versucht heute mal, einen Mieter, egal was der auch macht, auf die Straße zu setzen.
Das ist unmöglich oder fast unmöglich bzw. das ist sehr zeitaufwendig und in dem Sinne kann derjenige halt immer noch die Wohnung verwohnen und die Miete schuldig bleiben.
Also es lohnt nicht.

Beispiel gefällig?

Das schlimmste Beispiel von Bekannten: Die Eltern haben die Wohnung komplett renoviert und nach zwei Jahren sind die ausgezogen und die haben sogar die Kabel aus den Wänden gerissen. Entschuldigung, so stelle ich mir das nicht vor und es geht hier da drum, dass ich persönlich für mich mein Vermögen anspare, so dass ich nur noch als Schriftsteller arbeiten kann, und diesen Stress, den möchte ich mir definitiv nicht antun.
Deswegen auch nur selbstbewohntes Eigentum.
Ich habe für mich persönlich so eine kleine Positiv-Negativ-Liste gemacht, natürlich, wo Licht ist, ist auch Schatten. Das ist natürlich auch bei einer Immobilie , aber der Vergleich, der ist schon sehr in Richtung positiv.

Die Liste der Entscheidung

Also im Endeffekt ist es so, man muss keine Miete zahlen. Natürlich halt auch die Rate, aber die Rate erhöht im Endeffekt den Anteil, an dem euch dann diese Immobilie gehört.
Die Miete ist am Monatsende weg. ich habe es verbraucht. Genau, wenn ich mir irgendwas einkaufe und ich futter das Ganze auf, ist es weg. Ich muss es neu kaufen, das heißt, also wenn ihr euch mal ausrechnen mögt, was ihr an Miete zahlt.
Das Geld ist im Endeffekt weg.
Die zweite positive Sache ist, ich habe keine Mietsteigerung, das heißt, also der Vermieter kann im gewissen Rahmen die Miete anheben, tut er das, bin ich natürlich dazu verpflichtet, diese zu zahlen. Respektive, ich kann natürlich dagegen vorgehen. Dann habe ich auch wieder Ärger.
Dieses Problem habe ich nicht, wenn ich mein Haus finanziere, das heißt also, ich habe, je nachdem wie mein Vertrag aussieht, 10 bis 20 Jahre die gleiche Rate. Ich kann auch mit dem Geld wirtschaften, weil ich genau weiß, über einen relativ langen Zeitraum brauche ich nicht mehr zu zahlen.
Die nächste positive Eigenschaft: Ich habe keinen Vermieter. Das bedeutet, Schäden, die auftreten, müsste ich ja im Grunde genommen den Vermieter melden, respektive vielleicht auch selber beheben, je nachdem wie der Mietvertrag aussieht.
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen: Es ist sehr zäh, wenn man an den falschen Vermieter gerät, dass der die Sachen repariert.
Zuerst war natürlich immer, und das habe ich öfters erlebt, die Schuldfrage bei mir respektive mir und meiner Frau. Wir wären mit der Wohnung nicht vernünftig umgegangen, weil dort Schimmel aufgetreten ist.
Wie sich natürlich herausstellt hat, sind wir vernünftig umgegangen. Das Haus war so erbärmlich isoliert, dass Schimmel auftreten musste.
Aber bis zu diesem Zeitpunkt gab es sehr viel Ärger, sehr viel Streit und das kann man sich mit einer eigenen Immobilie wirklich schenken.
Der letzte positive Grund ist, ich weiß nicht, ob es das in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten noch geben wird, aber im Moment steigen die Immobilienpreise. Das heißt, während ich selber wohne und mir Vermögen durch die Immobilie anschaffe, wird die Immobilie auch immer mehr wert, das heißt, also, wenn ich die Immobilie pflege, was ich auch mit einer Wohnung tun muss, ist es nicht nur so, dass die Immobilie mir dann irgendwann hört, sondern, ich habe dann auch noch eine Wertsteigerung drin.
Wie weit das gehen wird? Keine Ahnung, aber im Moment ist es so und das ist auch ein positiver Grund, sich eine Immobilie anzuschaffen.

Der kurze Gedanken an den Schatten

Wo Licht ist, ist auch Schatten, das heißt, also es gibt natürlich auch negative Punkte, das heißt, alle Reparaturen oder alle Schäden, die im Haus auftreten, muss ich selbst bezahlen.
Das kann unter Umständen relativ teuer werden. Besonders, wenn es sich um den Keller oder um das Dach handelt, also überall da, wo das Haus mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.
Das muss man mit einkalkulieren. Wenn man das nicht möchte. Okay, dann ist es halt so, da muss man die Finger von einer Immobilie lassen, weil, das geht dann halt damit einher, aber ich muss sagen nach fast 14 Jahren Immobilienbesitz: Es hält sich in Grenzen.
Mal taucht mehr auf, mal weniger, aber es ist stemmbar.
Wenn man eher den Nomaden in sich hat, ist natürlich eine Immobilie oder eine selbstbewohnte Immobilie auch nichts, weil ein Umzug oder ein Wegziehen ist natürlich immer mit Mehraufwand verbunden.
Man muss Kredite ablösen.
Man muss ich einen Käufer suchen und es ist auch sehr viel Papierkram.
Das heißt, wenn man sagt ok, hier kann ich mir vorstellen, für den Rest oder für einen sehr großen Teil meines Lebens zu wohnen, dann ja zur Immobilie, ansonsten nein.

Die Grundsteine sind gelegt

Die drei Säulen Aktien, ETS und Immobilie, das sind die Grundsteine, auf dem ich dann aufbaue und schaue, wann es dann soweit ist, dass ich meinen Bro- und Butte- Job kündigen kann und nur noch als Schriftsteller arbeiten werde.
Das habe ich euch vorgestellt, ab und zu wird es mal ein Update geben.
Vielleicht gibt es auch irgendwas Neues, wo man sagen kann. Hey, dann gibt es vielleicht auch etwas, wo man noch Geld generieren kann, aber jetzt werden wir uns auch wieder dem Schriftstellerleben zuwenden und schauen, wie man sich dort positionieren kann. Was ich natürlich möchte, dass das Buch, die Bücher auf den Markt kommen und wenn ich da mein Mediaplan gucke, dann gibt es da in der nächsten Zeit auch richtig spannende Themen. Ok, ich glaube das war jetzt eine ziemlich lahme Werbung, aber ja, es geht weiter und ich hoffe, ihr begleitet mich auf meinem Weg.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#24 Auf einem Geldfuß kann man nicht stehen – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

In der letzten Episode habe ich euch erzählt, oder angefangen zu erzählen, wie ich mein Vermögen aufbauen möchte, damit das Experiment am Ende dann auch so ausgeht, wie ich mir das vorstelle. Letzte Woche war die Aktie dran und die Aktie ist für mich das Standbein, wenn es um Finanzen geht, das den stärksten Vermehrungs-Charakter hat. Ja, bei der Aktie kann man am meisten von den Steigerungen profitieren.
Soweit so gut.
Ich habe auch erzählt, dass ich dann auch mal von verschiedenen Sparten Aktien kaufe, um auch das Risiko auszuschließen. Und da kommen wir dann auch zu dem heutigen Thema, es ist eine andere Finanzierungsart, die das Ganze noch ein bisschen mehr unterfüttert und ein bisschen auf stabilere Beine stellt.

ETF, die zweite Säule

Heute geht es um die ETFs.
Natürlich ist ETF eine Abkürzung und natürlich ist ETF auch ein englischer Begriff, der dann heißt Exchange Traded Fund. Natürlich stellt sich jetzt die Frage, was sind ETFs und was machen sie gegenüber den Aktien so ein wenig sicherer.
Also, ein ETF ist erstmal ein Fond, der den Aktienindex nachbaut, das heißt also alle Aktien, die in einem Index vorhanden sind, werden von der Fond-Gesellschaft gekauft und dementsprechend der Index nachgebildet.
Das hört sich alles super und super theoretisch an. Jetzt gehen wir dem Ganzen mal bisschen Fleisch an den Knochen. In den Nachrichten kommt immer mal der DAX vor, den kennt auch jeder, das ist der Deutsche Aktienindex.
Dieser Deutsche Aktienindex besteht aus 30 verschiedenen Aktien und wenn ich jetzt ein ETF bauen möchte, also den Index nachbauen möchte, kaufe ich von jeder Aktiengesellschaft, die im Dax drin sind, die Aktien. Das heißt, also, ich kaufe 30 Aktien Pakete in was für einer Größe auch immer und damit wird der Index nachgebaut. Daraus haben dann diese Fond-Manager oder ETF-Manager ein Paket geschnürt. Man kann einmalig oder als Bareinlage in die ETFs einzahlen und dann vom Wachstum, aber auch dann, wenn die Börse mal runter geht und der Index runter geht, von dem negativen Wachstum profitieren oder dann auch dementsprechend nicht profitieren.

Geduld ist eine lange Bank

ETFs sind auch eher etwas für die längere Bank. Wie ich schon sagte, man kann natürlich, und was ich auch mache, einzahlen. Das heißt, ein monatliches Budget kann ich einzahlen und dadurch immer und immer wieder das ETF aufstocken. Das mache ich immer am Monatsanfang, weil, man kennt es, am Monatsanfang hat man noch genügend Geld und das Geld kann man natürlich und sollte es auch permanent einzahlen. Was man auch immer macht, ich mache es in ETFs, so dass man zum Schluss bzw. am Ende des Jahres dann schon wieder einen Grundstock hat, ohne dass man dann am Monatsende das Geld auch sonderlich vermissen würde. Es mutet wie so ein kleiner Psychotrick an, oder ich verarsche mich selber. Im Grunde genommen ist es dann auch für mein Experiment, für mein Ziel im Leben, gedacht. Deswegen, am Monatsanfang tut nicht weh, weil am Monatsende vermisse ich es nicht, weil es schon weg ist. Wenn ich mich für ETFs interessiere, ist es auch genau wie mit den Aktien: Ich brauche eine Strategie. Ich muss schauen, welcher Index kommt für mich infrage, genauso welche Aktie kommt für mich in Frage. Natürlich kann man auch Gevatter Internet wieder bemühen, es gibt so viel Aktien, es gibt so viele ETFs, dementsprechend sollte man sich schon mal eine kleine Vorauswahl geben lassen.

Wo es Stärke gibt, könnte sich auch Schwäche verstecken

Und dann genau schauen, wo die Stärken sind und wo die Schwächen sind. Welches Land, welcher Index wird abgedeckt. Ich kann es auch sagen, ohne jetzt ins Detail zu gehen, bei mir ist es ein ETF Richtung Asien, wo auch relativ viele große Tech-Firmen drin sind, die auch in der Welt, in der mobilen Welt, in der medialen Welt, eine sehr große Rolle spielen. Deswegen ist es da auch nicht der Riesensprung nach oben, aber ein permanentes Plus habe ich bis jetzt immer erlebt.
Wie sieht es mit der Sicherheit solcher ETFs aus?
Also dadurch, dass man über einen Index, wie viel Aktien der auch immer beinhalten mag, einen Schnitt hat, wird man nie so eine Kellerfahrt erleben, wie mit Wirecard, wo es im Sturzflug nach unten ging, weil der gewogene Schnitt über die ganzen Aktien, die in diesem Index vorhanden sind, sich dann ausgleichen.
Das macht das Ganze natürlich auch sicherer. Natürlich wächst es nicht so schnell, wie eine einzelne Aktie wachsen kann, und man mindert im Grunde genommen den Verlust, respektive es geht einher, dass man vielleicht weniger Gewinn hat.
Das ist ok. Aber im Endeffekt hat man dann ein solides Fundament, dass auch permanent wächst, weil man einzahlt, aus meiner Sicht.
Weil, man kauft nicht für 100 €, 200 €, 300 € Aktien, da geht man dann auch direkt in die Tausende, um dann auch ja größere Mengen zu kaufen und dadurch dann über einen kurzen Zeitraum viel Aktien zu bekommen und dann den Stock zu haben, um daraus Gewinn zu schöpfen.
Bei ETFs ist das im Endeffekt so ein bisschen auf die längere Bank geschoben. Wer sich ein bisschen länger mit Aktien und Aktienmärkten beschäftigt hat, dem kommt die ETF so ein bisschen bekannt vor.

Fond war gestern, ETF heute?

So ein bisschen eine Anlehnung an Fonds, aber da wird nicht ein Index nachgebaut. Da habe ich Schwerpunkte. Schwerpunkt Automobil. Schwerpunkt Chemie. Und mit Beimischung von allen anderen, das heißt, also, ich kaufe mir aus aller Welt irgendwelche Werte ein, ein bisschen hiervon, ein bisschen davon und bau den Fond zusammen.
Habe ich früher gemacht, ich muss aber sagen, die Gewinner waren so dolle, in den Hochzeiten der Aktien und als die Aktien gestiegen sind, hat der Fond sich nicht so bewegt wie ich mir das vorgestellt habe.
Da bin ich mit den ETFs weitaus zufriedener und muss sagen, das ist die Investition, die ich über eine lange Zeit laufen lassen kann.
Nächste Woche werde ich euch dann noch von meinem dritten Standbein erzählen, aber, damit das Ganze jetzt nicht zu einem Mega-Finanz-Podcast verkommt, sondern Finanzen nur ein Teil davon sind, geht es auch ein bisschen weiter mit der Literatur.

Die Antwort der Literaturagenten

In einem schon länger zurückliegende Podcast, habe ich erzählt, dass ich mir Literaturagenten rausgesucht habe.
Mittlerweile habe ich fünf verschiedene angeschrieben und warte jetzt natürlich sehnsüchtig darauf, dass man positive Post bekommt. Zwei Literaturagenten habe ich noch in petto und das ist die Grenze, die ich mir dann gesetzt habe. Dann werde ich noch eine gewisse Zeit ins Land verstreichen lassen, und wenn ich dann von den Agenten nichts höre, dann werde ich auch wieder auf das Self-Publishing zurückgreifen.
Ich habe zu viel Arbeit und zu viel Gehirnschmalz in das Buch gesteckt, um das in der Schublade verschwinden zu lassen. Das Self-Publishing ist mittlerweile oder schon seit einigen Jahren ein festes Standbein der Buchbranche geworden und deshalb ist es auch keine Schande, wenn man keinen Verlag findet, da kann man das Buch über das Self-Publishing herauszubringen.
So habe ich, zu mindestens was auch Covergestaltung und Vertrieb und all sowas angeht, es größtenteils auch selber in der Hand. Aber da werde ich auch weiter berichten und vielleicht kommt noch ein Agent um die Ecke, dann werden wir sehen, wo der Zug hingeht.
Ansonsten werde ich euch auch immer mit auf die Reise nehmen, wenn das Buch in Richtung Self-Publishing gehen soll. Das heißt, auch bei der Cover-Gestaltung, Satz und Layout werde ich euch dran teilnehmen lassen. Ich komme aus der Medienbranche, ich denke mal, dass ich da auch ein Cover noch selber gestalten kann.

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