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VonRohan de Rijk

#53 Habe ich mich verhoben?

Lesezeit: 2 Minuten

Kaum haben die Sektkorken von der Geburtstagsfeier zur Landung angesetzt, holt mich auch schon wieder der Alltag und damit die Wahrheit ein.

Nüchtern betrachtet: Das Experiment

Das Update zu meinem Lebens-Experiment hat mich schneller eingeholt, als ich gedacht habe.
Angefangen hat es mit einem YouTube-Abend. Dort bin ich auf einen Finanz-Kanal gestoßen (ja, er machte einen seriösen Eindruck). Dort kann man sein Portfolio einreichen und bewerten lassen. In diesem besagten Video waren die Stellschrauben, ähnlich, wenn auch nicht ganz gleich und da habe ich lange Ohren bekommen.

Es sind mehr Leute unterwegs, die der altmodischen Arbeit abschwören

Der Besitzer dieses Portfolios wollte auch nicht sein Leben lang knechten und hatte dieselbe Idee wie ich.
Kürzen wir das Ganze ein wenig ab. So schnell, wie ich mir es vorgestellt habe, scheint es nicht zu funktionieren.
Hatte ich mit dem einen oder anderen Jahr gerechnet (ich war schon immer ein überbordender Optimist, wenn es um Geld ging), so sprach der YouTube-Experte von zwei Dekaden.
1 Dekade sind 10 Jahre zwei Dekaden: Definitiv zu viel für mich.

Last Man standing

OK. Ich kam vermehrt ins Grübeln, ob ich mich nicht verhoben hatte. Traum geplatzt, weiter knechten bis zur Rente?
Nein.
Einen Plan oder in meinem Fall das Experiment wegen eines Videos über den Haufen zu werfen wäre fatal, oder doch eher saublöd.

Der Experte hatte recht

Wenn man ab und zu an der Küste lebt, dann gibt es viel Butter bei de Fische. Also Butter bei de Fische:
Ja, der Experte hat recht: Im mittleren Durchschnitt erwirtschaften Aktien und ETFs ca. 7% Plus pro Jahr.
Ja, die Zeit, bis ich die Summe, die ich mir ausgerechnet habe, erreiche, würde sich expandieren.

Eine neue Rechnung muss her

Mittlerweile ist mehr als ein halbes Jahr ins Land gegangen, als ich das Experiment gestartet habe, dies bedeutet, dass die Anfangssumme von 750.000 Euro sich verringert hat. Hier spielt Zeit eine gewichtige Rolle. Oder anders Zeit und Geld nähern sich an.

Ein erweiterter Plan muss her

Bevor man die Flinte ins Korn wirft, sollte man, also ich, dieses Experiment weiter als Challenge betrachten. Aufgeben ist keine Option. Also überlegte ich mir, wie man Geld generieren kann.
Ich hatte schon über das passive Einkommen gesprochen. Hier zählt natürlich auch das Veröffentlichen von Büchern dazu.
Es ist aber ein Feld mit viel Arbeit, sehr viel Arbeit, bevor auch nur irgendein Cent fließt. Also werde ich weiterschreiben, nach Erzeugnissen suchen, die man noch veröffentlichen kann, und das Geld weiter investieren.

Zuerst Fresse, dann lachen

Was sich zuerst als Niederlage abzuzeichnen schien, hat für mich den Samenkorn einer Chance gebracht.
Man muss über seine Enttäuschung springen und weiter machen. Das feuchte Brötchen im Kopf und das Leben streben nach Lösungen und Erfolg, man muss es nur zulassen.

Neue Muskeln für neue Aufgaben

Zuerst erschien es, als ob ich mich wirklich verhoben habe. Die Welt gemacht, wie sie mir gefallen könnte. Aber in Wirklichkeit hat sich der Horizont aufgespannt und gezeigt, dass es Chancen gibt.
Deshalb wird es weitergehen mit dem Lebensexperiment und darüber hinaus.

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VonRohan de Rijk

#51 Kryptos is in the house

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Woche ist mein (Lebens-) Experiment in eine neue Runde gegangen.
Ich habe lange überlegt, ob ich in Kryptowährung einsteigen soll und ja, ich habe es getan.

Hier findet ihr keine Anlageempfehlung

Soviel sei schon einmal gesagt:
Nein, ich schürfe keine Kryptos. Dies wäre mir zu teuer und es gäbe keinen ROI (Return of Invest).
Nein, ich werde nicht sagen, welche Währung ich gekauft habe.
Nein, ich werde euch nicht sagen, welchen Broker ich ausgewählt habe.
Ja, ich werde euch, ohne Namen zu nennen, den Weg aufzeichnen.

Mit voller Wucht die Flinte ins Korn geworfen

In der schönen heilen Welt des Internet meint man, alles Gute ist nur einen Pixelwurf entfernt. So weit so ungut. Denn der Gott der Bits und Bytes hat die Rezension erfunden.

Kurzer Ausflug

Ich habe nichts gegen Rezensionen. Im Gegenteil. Sie sind das Salz in der Algorithmus-Suppe und bringen zum Beispiel den “Der Corpsepaint Killer” im Ranking nach oben.

Jetzt aber weiter

Wenn es um das liebe Geld geht, ist man natürlich vorsichtig. Die Wegelagerer äh Banken, die schon lange im Geschäft sind, kennt man. Aber genau diese haben keine Kryptos im Angebot.
Was tun?
Ausschau halten nach einem Broker, der nur im Internet vorhanden ist, also keine physische Filiale hat, in die man reinstapfen und dem Bankberater äußerst freundlich den Hals umdrehen kann, wenn etwas schiefgelaufen ist.

Noch mal ein Einschub (ich hab’s aber heute damit)

Meines Wissens nach müssen Broker bei der BaFin gemeldet sein. BaFin ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleitungsaufsicht. Also ist man nicht ganz so doll im freien Fall, falls mal irgendetwas sein sollte.

Jetzt aber auf den Punkt

Da die Broker, die in die engere Wahl kamen, nur im Internet vertreten waren, habe ich mir die Rezensionen angesehen und mich natürlich auf dem einen oder anderen Finanzportal umgesehen. Keiner dieser Broker ist nur schwarz oder nur weiß. So wie das mit den Rezensionen nun mal so ist. Aber, trotz allen Mutes zum Risiko, habe ich erst einmal die Finger von den Kryptos gelassen und war herbe enttäuscht, dass ich den richtigen Broker nicht auf dem Silbertablett serviert bekommen habe.

Nach einem Schoppen kam die LMAA-Einstellung

Wie das manchmal so im Leben ist, man sinniert bei einem gegorenen Traubensaft ein wenig vor sich hin und stellt fest:
“Liebe wird aus Mut gemacht” – ach nee das war Nena.
Jetzt im Ernst: Wenn ich etwas erreichen will, dann muss ich auch ein wenig die Arschbacken zusammenkneifen und nach vorne gehen.

Gedacht, gesagt, angemeldet

Also nochmal die Broker durchgehechelt und eine Entscheidung getroffen.
Zum Schluss ging alles sehr easy. Angemeldet, Video-Ident und fertig war die Laube.

Soviel kann ich verraten

Ich lasse euch an meinem (Lebens-) Experiment teilhaben, dies ist auch ein Grund, warum ich hier nicht erzähle, für welche Kryptos ich mich entschieden habe. Wenn ihr eine Anlageempfehlung sucht, dann sorry, bin ich der Falsche. Aber wir ihr sicherlich gelesen habt, schreibe ich im Plural. Soviel sei verraten, ich habe mich für drei Kryptos entschieden und sie im Verhältnis von 50/25/25 gekauft.

Mal schauen, was am Ende dabei herauskommt

Jetzt bleibt es abzuwarten, wie sich die Kryptos entwickeln werden.
Habe ich mich verzockt oder klingelt die Kasse?
To be continued.

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VonRohan de Rijk

#50 Last Man Standing

Lesezeit: 3 Minuten

Die letzten werden die Ersten sein!
So steht es geschrieben.
Aber ist da auch etwas Wahres dran?
Wie uns die Geschichte lehrt ja. Ich habe schon öfters das Beispiel von Edison angebracht. Mehrere tausend Versuche, bevor die Glühbirne verlässlich brannte. Wäre er nicht immer und immer wieder von dem Wunsch beseelt gewesen, das richtige Material für den Glühdraht zu finden, hätte er aufgegeben und somit verloren.

Mal ins sich reinhören

Hand auf Herz und ehrlich sein: Bei mir und zu 100% auch bei euch, gab es Situationen, die ausweglos erschienen. Bewerbungen oder Girls die nicht funktioniert haben oder (im Falle von den Girls) nichts von einem wissen wollten. Wart ihr verzweifelt? Das darf man sein. Habt ihr aufgeben? Ich jedenfalls nicht.

OK, aber klappt das immer?

Lasst es mich mal so sagen: Wenn man es will, so richtig will, wenn man dafür brennt, dann werden sich Türen öffnen und der Weg wird weitergehen.
Natürlich muss der Wunsch auch zu erreichen sein. Wenn ich jetzt von meinen 190 cm auf 250 cm wachsen möchte, ist dies möglich, eine Operation in dieser Richtung wird schon jemand anbieten, aber auch normalen Wege ist dies nicht zu erreichen. Also muss es erreichbar sein.
100 Millionen Euro: sind erreichbar.
Kanzler von Deutschland: ist erreichbar.

Die Frage musste kommen: Klappt das wirklich mit Geld?

Geld ist ein Machtmittel. Seit der Tausch mit Waren aufgehört hat und die allgemeingültige Währung, also Geld, eingeführt wurde, bestimmt Geld den Pulsschlag der Welt.
Geld kann positiv oder leider auch negativ eingesetzt werden. Jeder möchte es haben. Und ja, es klappt sehr gut mit Geld.
Wie kann man dann dieses Ziel erreichen?
Erst einmal sollten wir uns bewusstwerden, welche Möglichkeiten gibt es Geld zu verdienen. Damit meine ich nicht Bankraub oder alte Omas überfallen.

Arbeiten war nie gut um Geld zu verdienen

Provokant, aber so ist es nun mal. Ich kenne keinen der mit Arbeit (im Angestelltenverhältnis) reich geworden ist. Vielleicht gelingt das den Managern von Großkonzernen, aber diese Leute gibt es auch nicht wie Sand am Meer.
Kann ich mit Schreiben reich werden?
Dies ist genau die Frage die mich umtreibt und ich merkte jetzt an meinem neuen Buch, dass dies sehr schwer ist und ich meine sehr schwer.

Lasst doch die anderen für Dich das Geld verdienen

Dies hört sich wie ein fader Werbespruch von einem der Schneeball-System-Wegelagerer an.
Aber es funktioniert. Es funktioniert schon sehr lange. Genau Genommen seit 1288 (https://de.wikipedia.org/wiki/Aktie). Ich spreche von der Aktie und natürlich von anderen Mitteln zum Geld anlegen. Geld investieren und es für sich arbeiten lassen ist heute der beste Weg an Geld zu kommen. Es sei denn man hat im Lotto gewonnen, ist mit einem goldenen Löffel geboren worden und erringt einer der weniger gut bezahlten Manager-Jobs.

Die Wochen ziehen ins Land

Ich habe mich mehrere Wochen mit Marketing für den “Der Corpsepaint Killer” beschäftigt und habe Blogger, Videoblogger, Zeitungen usw. usw. angeschrieben. Es gab wenig Antworten noch weniger zusagen.
Dies kann einen schon mal traurig machen, verzweifeln lassen, weil sehr viel Schweiß und Arbeit in diesem Buch steckt. Aber was wird letztendlich zum Erfolg führen?
Jetzt kommt die Kraft ins Spiel, die einen nicht die Flinte ins Korn werfen lässt. Nennt sie wie ihr wollt: Göttlich, Überlebenswille oder man kann auch bockig sein. Hauptsache, es geht weiter.
Wenn ich weiterschreibe, Bücher rausbringe, wird es die Zeit richten. Ich werde weiter lernen wie Marketing funktioniert, ich werde meinen Schreibstil schleifen und dann wird der Erfolg kommen, den Erfolg liebt den, der am Ende noch steht.

Die andere Seite

Ich habe auch die andere Seite kennengelernt. Künstler, die gar nicht so schlecht waren haben total versagt, weil sie kein Marketing gemacht haben.
Beispiel gefällig?
Ab und zu betreibe ich auch bildende Kunst, also Malen oder Skulpturen erstellen. Jetzt hatte ich die Möglichkeit eine Ausstellung zu organisieren. Habe also die Leute angeschrieben und um Vitas und Arbeitsproben gebeten. Es kam nichts zurück. Oder wenn sich doch einer bequemte und antwortete, dann hat er mir Brocken hingeschmissen, die ich hätte zusammensetzen müssen. Da habe ich die Brocken hingeschmissen.
Es ist einfach es ist schwer
Wie das Beispiel zeigt, hätten ein paar Minuten Arbeit den Künstlern eine Ausstellung gebracht. Wer diese Zeit und diese Informationen (die ich benötigte) nicht hat, der hat noch einen langen, vielleicht endlosen Weg zum Erfolg vor sich.

Erfolg kommt immer im Blaumann daher. Ich weiß, der Spruch ist eine Wiederholung aus einem meiner Podcast-Beiträge. Aber dies ist ein mehr oder weniger digitales Tagebuch meines Experimentes und da wiederholen sich Themen, vertiefen sich und bringen neue Erkenntnisse.

Die Erkenntnis die ich aus der aktuellen Buchveröffentlichung gezogen habe lautet:
Schreib weiter, geh den Weg und der der als letztes steht hat den Erfolg und den möchte ich nun einmal für mich reklamieren.

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VonRohan de Rijk

#46 Die Wünsche des Unbegrenzten

Lesezeit: 2 Minuten

Habt ihr auch einen Traum, einen Wunsch, wenn ihr (fast) unbegrenzt Mittel zur Verfügung habt?
Damit meine ich nicht unbedingt Geld.

Der alte Wunsch

Ich habe so einen Wunsch.
Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich mir ein Karussell kaufen und auf Jahrmärkten stehen.

Junger Mann zum Mitreisen gesucht

Wie alt ist dieser Wunsch wirklich?
Als Kind war ich schon immer gerne auf Jahrmärkten und mich haben diese fliegenden Bauten fasziniert.
Sein Hab und Gut zusammenpacken, reisen und wieder aufbauen, das fand und finde ich immer noch spannend.
Als dann 16 Jahre alt war, habe ich auch versucht, einen Job auf der Kirmes zu bekommen. Der Wunsch Karussells auf- und abzubauen hat sich leider nicht erfüllt.

Warum jetzt?

Warum schreibe ich jetzt über dieses Thema. Es geht vielleicht nicht darum, sich den Traum zu erfüllen, sondern einen Traum zu haben.
Ob sich alles so anfühlt, wie man es sich wünscht, ich glaube, das ist illusorisch. Dafür haben sich bei mir schon zu viele Träume erfüllt. Es war nie so wie im Gedankenkino, aber immer so, wie ich es immer und immer wieder machen (also erträumen) würde.

Dreht er jetzt voll an der Kirmesorgel

Mein Experiment ist sportlich. Keine Frage. Aber nicht unmöglich. Keine Frage.
Aber vielleicht sollte man mal ein Gedankenexperiment wagen und das Maximum aus seinen Wünschen herausholen.
Nicht irgendeinen Mist, wie der König der Welt.
Sondern etwas, wenn man die Mittel (auch hier geht es nicht wieder um Geld) hat, das man sich auch gönnen kann.

Würde ich es machen?

Ja. Ich würde es machen. Ich möchte fühlen, wie es sich anfühlt, zum fahrenden Volk zu gehören. Ich würde aber das Schreiben nicht vernachlässigen, also drei bis viermal im Jahr könnte ich mir schon eine Tour mit Karussell vorstellen.

Liegt das in den Genen?

Mal ein bisschen im Stammbaum herumturnen. Mein Opa väterlicherseits was Schriftsteller. Mein Opa mütterlicherseits war Musiker. Er hat in der Oper gespielt und hatte eine Jazzband. Nach dem Krieg gab es wenig zu tun für Musiker. Außer im Zirkus. Deshalb ist mein Opa für längere Zeit mit dem Zirkus Krone auf Tour gewesen.
Könnte sich das vererbt haben?
Macht euch selber eure Gedanken. Meine Antwort ist ein klares: Ja.

Warum dieses Thema?

Es geht mir darum zu wissen, was ich mag, und zu trainieren, groß zu denken. Klar kennt man solche Aussagen von Coaches oder Positiv-Denken-Büchern.
Aber wie wäre es, wenn etwas dran wäre?
Gäbe es heute Firmen wie Apple, wenn Steve Jobs klein gedacht hätte?
Ob der Wunsch sich eines Tages erfüllt oder nicht, das weiß ich heute nicht. Aber wenn ich Chancen sehe, es zu erreichen, dann werde ich es tun.

Mantra für mich

Habe ich ein Mantra? Ja (sonst wäre die Überschrift Blödsinn).

“Erwarte Wunder”

Das Mantra ist deshalb entstanden, weil sich mein Leben in so positiven, coolen Bahnen entwickelt hat, dass sich dies nicht immer mit harter Arbeit oder ein “ein bisschen Glück gehabt” erklären ließ.
Auch dies ist ein Teil meines Experiments. Die Höhen aber auch die Tiefen zu fühlen, und sie doch letztendlich für sich zu nutzen, um das zu erreichen, was man möchte. Ich bin ehrlich, ich möchte viel.
Und zum Schluss noch ein Zitat von Oscar Wilde:

“Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.”

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VonRohan de Rijk

#45 Das Tal der Erfahrung

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist wiedermal Zeit, auf das Experiment zu schauen. Für diejenigen, die erst später dazugestoßen sind, eine kurze Erklärung:
Die meisten Schriftsteller möchten vom Schreiben leben. Ich natürlich auch. Aber: Ich habe einen anderen Weg gewählt. Mit Aktien und ETFs (Exchange Traded Fund) möchte ich so viel Geld erwirtschaften, dass ich davon leben und schreiben kann. Anvisiert hatte ich 750.000 Euro.

Was passiert, passiert

Eine ganze Zeit ging es den Aktien richtig gut. Das ist leider in der letzten Zeit nicht mehr so. Die deutschen Aktien haben kaum mehr Gewinne oder Verluste gemacht. Was erstmal gut ist. Eine Aktie und ETF, die auf den asiatischen Markt zielen, sind allerding ziemlich abgerutscht.

Warum nicht verkaufen?

Warum habe nicht verkauft? Aktien und ETFs sind langfristige Anlagen. Auch wenn sie deutlich abrutschen, muss man nicht verkaufen. Einige Investmentberater neigen dazu, solche Papiere direkt anzustoßen. Ich habe sie behalten.
Einer der Merksätze des leider verstorbenen Börsengurus André Kostolany:

Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich.

Ich hoffe auf Bodenbildung

Was ist Bodenbildung? Wenn die Aktie nicht mehr weiter fällt, dann nennt man das Bodenbildung.
Ja. Auch ich hatte bedenken, wollte aber kein Hasenherz sein und so habe ich die Aktie und den ETF behalten.
Denn, und jetzt folgt wieder ein Zitat von André Kostolany:

Die meisten Deutschen ziehen Anleihen den Aktien vor. Mit ihrem übertriebenem Sicherheitsdenken bringen sie sich aber um einen beträchtlichen Vermögenszuwachs.

Wo will ich hin, wie will ich dort hin

Ich hatte oben von 750.000 Euro gesprochen, die ich benötige, um keinen Brot- und Butterjob mehr bestreiten zu müssen.
Für manche klingt die Summe mickrig, für andere exorbitant hoch.
Ich sage, es ist machbar. Vielleicht muss man ein wenig auf Risiko spielen. Den Mutigen gehört die Welt und nicht den Doofen.

Woher willste wissen, wann sich der Boden bildet

Natürlich habe ich mir angesehen, warum die Aktien abgestürzt ist. Das Unternehmen hat weniger Gewinn gemacht und da haben die Profis zugeschlagen. Aber, ohne die Aktie zu nennen, für mich ist das eine coronabedingte Talsohle, die die Zulieferer und Fertiger, jetzt hätte ich es fast doch noch verraten, durchlaufen. Sollte ich mich irren, dann werde ich Lehrgeld bezahlt haben.
Ansonsten? Schau oben bei Kostolany nach.

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VonRohan de Rijk

# E40 Passives Einkommen: Idee – Reich – Hängematte

Lesezeit: 2 Minuten

Heute will ich mal schauen, wie ich meinen Geldspeicher auffüllen kann.
Ich habe immer noch meine Mission, mein Ziel.

Bei der Recherche bei den Boys aus Menlo Park ist immer wieder das passive Einkommen aufgeploppt.

Aktiv passiv sein

Passiv hört sich schon mal nach nichts tun an. Gar nicht verkehrt. Eigentlich ist der Mensch, und wenn ich könnte, ein faules Stück Gen-Material. Und passiv ist auch laut Duden nicht tatkräftig, aber laut Wikipedia die Leideform. Die sollen das nicht so negativ sehen, denn es geht hier immerhin um Einkommen fürs Nichtstun.

Was denn nun

Worum handelt es sich nun beim passiven Einkommen?
Laut nicht gesicherter Definition handelt es sich dabei um eine Unternehmung, die, wenn einmal in Gang gesetzt, ohne oder mit nur wenig zu tun Geld generiert.

Passt. So habe ich gedacht. Was für Unternehmungen kommen in Frage?
Auch hier ist das Internet erstaunlich auskunftsfreudig. Mein Eindruck ist aber eher: Hier hat Mann und Frau brav von einander abgeschrieben. Die Auskünfte unterscheiden sich nur marginal.

Womit kann man Hängemattengeld verdienen?

Eine Empfehlung, man sollte ein E-Book schreiben. Ok, denkt sich derjenige, der Schriftsteller ist, also ich: So passiv ist das Ganze ganz und gar nicht. Ehe das Gegenteil. Wie ihr in den letzten Podcast-Folgen nachhören konntet, ist das jede Menge Arbeit. Gut, wenn das Buch draußen ist und das Marketing gemacht ist und die Lesungen absolviert wurden, dann, aber auch nur dann, kann man mal ans Passive denken. Aber halt: Ein Buch ist kein Buch und mit dem ersten verdient man nicht so viel Geld also noch eins schreiben. Passiv ist ab jetzt wirklich dahin.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten

Aber hallo gibt es die. YouTube-Video drehen. Logisch, beim ersten Video stehen die Werbekunden auf der Matte.

Eine Immobilie kaufen und vermieten. Halt! Wollte man nicht Geld verdienen und nicht welches ausgeben? Und was ist mit den Mietnomaden. Auch dies hatte ich schon mal beleuchtet, als ich mein Experiment vorgestellt hatte.

Aber nicht jeder Tipp ist Mist

Es gibt auch Tipps die gut sind, aber sie sind nicht wirklich ein Geheimtipp. Die Rede ist von Aktien oder ETFs. Die treuen Zuhörer werden hellhörig. Ja genau, das sind die Dinger, wo ich mein Geld investiert habe.

Da bin ich dabei, dat ist klar

Also habe ich schon bewusst oder unbewusst passives Einkommen generiert (wenn man die Aktien mit Gewinn verkauft).

Was von dem Wunsch übrig bleibt

Die Hängematte muss erstmal im Schrank bleiben. Buchverkäufe bringen Geld, sind aber alles andere als passiv.

Aktien und ETFs bringen Geld, wenn man sie mit Gewinn verkauft. Dazwischen fließt aber kein Geld. Ok, vielleicht die Dividende, aber da muss man schon einiges an Geld investiert haben, um davon gut leben zu können.

Es bleibt, wie es ist

Umsonst gibt es nichts. Geld fürs Rumgammeln ist illusorisch. Aber wenn man möchte und eine Nische oder etwas gefunden hat, wo man richtig Bock drauf hat, dann kann es mit einem kleinen, mittleren oder manchmal auch großen Zubrot klappen.

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VonRohan de Rijk

E#36 Werbung makes the world go around – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe mich entschieden für meinen Podcast Werbung schalten zu lassen. Mein Podcast-Hoster bietet seit neuestem die Möglichkeit, aber nur wenn der Inhalt (Meta-Daten) zum Inhalt passen.
Warum macht man das?

Werbung macht nicht reich, nicht glücklich, aber…

Werbung ist ein probates Mittel die Kosten für das Hosting und die Produktion von Podcasts ein wenig abzufedern.
Der größte Posten, wenn man Podcasts produzieren will, ist die Soft- und Hardware.
Wenn man nicht unbedingt etwas vom Grabbeltisch kauft, liegen die Kosten bei ungefähr 1.000 €. Es soll auch gut klingen.
Kleiner FunFact am Rande: Der Raum, in dem ich aufnehme, ist an seiner höchsten Stelle 5,60 Meter hoch. Jeder, der sich ein wenig mit Akustik auskennt, kann sich vorstellen, dass die Aufnahmen nicht sauber in den Computer kommen kann.

Wie schaffe ich es, dass die Schallwellen keine Dummheit machen?

Die einfachste und teuerste Methode wäre eine schallgedämmte Kabine gewesen. Letztendlich ist es aber ein Schaumstoffwürfel, den ich über das Mikro stülpe, geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen.

Back to the Content

Aber kommen wir zurück zur Werbung: Diese wird nur am Anfang und am Ende eingeblendet und zerstört nicht den Podcast. Leider gibt es andere Beispiele, nicht nur im TV sondern auch auf Videoportalen, wo der Inhalt nicht gerade intelligent zerstückelt wird.

Selfpublisher-Update

Ich habe mich für einen Anbieter entschieden. Ich werde mein nächstes Buch über Kindle Direct Publishing, also über Amazon, veröffentlichen.
Habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht?
Nein. Aber nach den Erfahrungen mit “Schnee am Strand” wollte ich einen anderen Publisher ausprobieren.
Natürlich streiten sich die Geister über Amazon.
Aber tun sie das nicht immer?
Ich werde berichten, wie es mit KDP läuft.

Anleitung, Anleitung, Anleitung

Fangen wir doch an mit dem was mir positiv aufgefallen ist: Amazon stellt sehr viele Anleitungen und Tools zur Verfügung. Wie sinnvoll die sind und ob sie letztendlich zum Ziel führen wird die Zeit zeigen.

Der letzte Durchgang

Zurzeit ist das Manuskript im letzten Korrekturdurchgang. Ich nutze die Zeit um schon einmal Gedanken um das Cover und den Buchtrailer zu machen.
Es ist viel Arbeit, man sammelt viele Erfahrungen, die Lernkurve ist manchmal steil, aber es rockt.

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VonRohan de Rijk

E#35 Selfpublishing: Der Erfolg in den eigenen Händen – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Zeit, diesen Schritt zu tun. Ich habe mehr als vier Monate auf die einzelnen Antworten von Literaturagenten gewartet. Die Absagen kann ich an zwei Fingern abzählen. Ergebnis 10:2. Schade. Ich erwarte nicht, dass man eine Analyse bekommt, warum das Werk nicht in Frage kommt, aber eine Absage, von mir aus auch als Textbaustein, sollte drin sein. Na gut ist nicht so.

Der Agent an sich ist schweigsam

Die letzten Agenten haben noch Zeit, sich bis Ende September zu melden.
Ich werde jetzt aber schon die Vorbereitungen für das Selfpublishing starten. Sollte doch ein positiver Bescheid eintrudeln, kann ich mich immer noch entscheiden.
Aber jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Selfpublishing.
Selfpublishing bedeutet, alles selber machen. Man kann sich ein Lektorat, ein Korrektorat und einen Designer einkaufen.

Geld, Money, Kohle, Zaster, Pinke Pinke

Ich habe mal so mit dem groben Daumen gerechnet: Es würden ungefähr 4.000 Euro über den Tisch des Hauses gehen.
Dieses Geld möchte ich mir sparen.
Ich höre jetzt schon die Wehklagen im Hintergrund, aber es ist eine Menge Geld.
Korrektorat/Lektorat: Ich habe mit drei verschiedenen Rechtschreibprüfungen und zwei verschiedenen Leuten drüber geschaut. Ja, es kann sich immer ein Fehler einschleichen, aber bis das Buch endgültig auf dem Markt erscheint, wird es noch ein paar Runden mit Prüfungen geben.
Cover: Ich komme aus dem Bereich der Mediengestaltung und traue mir zu, ein Cover zu kreieren.

Jetzt geht es erst richtig los

Was fällt noch so an. Der Buchsatz. Das Buch muss natürlich gut gesetzt sein. Die Absätze müssen stimmen, es dürfen nicht zu viel Wörter hintereinander stehen, am Ende der Zeile getrennt werden usw.

Das Marketing muss angekurbelt werden. Was gehört alles dazu:
Leserunde bei Lovelybooks
Buchtrailer
Landingpage mit allen Informationen zum Buch und zu mir
Zeitungen müssen angesprochen werden
Buch-Blogger werden angeschrieben
usw.

Wie ihr seht, ist dies eine ganze Menge. Und wir reden hier von Arbeit, die vor oder kurz nach der Veröffentlichung stattfindet.
Jetzt muss der Ball noch hochgehalten werden.
Wie das?

Kauft Leute, kauft ein

Zum Beispiel durch Lesungen. Die Leser müssen einen Geschmack davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehört übrigens auch ein Appetizer in Form von “Blick ins Buch”. Ein paar Seiten zum Probelesen.

Man versucht, das Buch in Bibliotheken unterzubringen. Was übrigens bei “Schnee am Strand” gelungen ist.

Zu einer Veröffentlichung gehört aber auch eine vernünftige Steuerabrechnung. Langweilig. Ja, das ist es. Aber wer Geld verdient, muss auch Vater Staat ein bisschen viel daran teilhaben lassen.

Ich nehm euch mit auf die Reise

Ich denke, dass ich in den nächsten Episoden das eine oder andere noch erzählen werde.
Rechtschreibung ist nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hake ich bei der Covergestaltung noch einmal ein. Denn das ist meistens die erste Berührung mit dem Buch. Und wie bei einem Blind-Date: Der erste Eindruck entscheidet.

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VonRohan de Rijk

E#34 Inspiration durch Distanz – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Als Schriftsteller erstellt man Welten, erfindet Geschichten und wenn man im Thriller-Gewerbe unterwegs ist, dann gehört Töten zum Daily-Doing.
Aber irgendwann ist der Akku leer. Die Meditation will nicht greifen, der Urlaub ist in weiter ferne oder die Arbeit stresst einfach nur.

Flow away

Da kann es passieren, man schreibt, man ist im Flow und dann knallt man gegen eine Wand. Aus dem Nichts heraus. Dann weiß ich, für heute ist Schluss.
Aber was tun, wenn man gar keine Ideen mehr hat?
Kann man dem vorbeugen?
Ich hasse nichts mehr, als wenn es mit der Geschichte nicht weitergeht.
Dann lenke ich mich ab. Entweder mit Handwerken. Dann baut man mal eben oder nicht eben eine Wendeltreppe.
Freudscher Verschreiber, ich habe Wendlertreppe geschrieben.

Die Kunst der anderen Künste

Früher habe ich sehr viel gemalt und sogar Ausstellungen bestritten. Die war eine Phase, die sicherlich wiederkommt.
Als schlechtester Gitarrenspieler des Universums (inklusive aller Alienansammlungen) versuche ich mich mit Spielen abzulenken. Meistens gebe ich auf und widme mich wieder dem Schreiben.
Auch eine Möglichkeit.

Bilder, mal nicht im Kopf.

Wie ihr seht, kann man seine Kreativität im Schreiben mit anderen künstlerischen Aktivitäten nähren. Dazu gehört bei mir auch das gelegentliche Fotografieren. Als eingefleischter Photoshop Fan werden die Bilder dann auch bearbeitet, kombiniert und/oder verfremdet.
Das kommt mir auch bei meinem Buch-Covern zugute. In der letzten Episode hatte ich beschrieben, was alles zu einem Selfpublisher dazugehört. Wenn man sich mit Photoshop auskennt, dann kann man sein Cover auch selber machen. Die Gemeinde rät natürlich davon ab, aber ich habe es gelernt und warum sollte man nicht auf diesem Weg den einen oder anderen Taler sparen.

Distanz – lernen mit der Leere umzugehen

Die Distanz zum Schreiben oder zur Kunst ist nie sonderlich groß, aber ich musste mir irgendwann eingestehen, dass ich sie brauche. Genauso wie ich Spaziergänge am Meer brauche, um mir die Geschichten durch den Kopf gehen zu lassen.
Vielleicht kennt ihr noch andere Mittel. Ich denke diese Ablenkung ist auch wichtig, um ins Gleichgewicht zu kommen.
Diese Distanz kann man auch auf Beziehungen anwenden. Mal ein Wochenende allein etwas machen, das befruchtet die Beziehung.
Aber die Inspiration kommt immer noch nicht?
Was tun?

Die Antennen nach außen richten

Mich bei anderen Künstlern umschauen. Vielleicht findet sich dort der nächste Kick. Natürlich sollte man nie Eins zu Eins kopieren. Und nicht falsch verstehen, hier geht es nicht um das stehlen von anderen Ideen, sondern um Inspiration vielleicht mit einem Teil, das ein anderer Künstler geschaffen hat und mich anregt, weiter zu denken.
Gehen wir die Sache doch einmal anders an. Musikalisch. Es gibt 12 Töne. Im Groben und Ganzen. Daraus entsteht die ganze Musik. Da sind Dopplungen vorgesehen.
Wie viele deutsche Wörter gibt es? Ich habe mehrer Quellen bemüht: Unter dem Strich sind es ca. 500.000. Für den Standard-Gebrauch werden ca. 75.000 verwendet. Es ist in der Literatur eigentlich schwerer, Doppelungen zu erschaffen als in der Musik.
Noch einmal: Urheberrecht ist eines der wichtigsten Rechte in der Kunst. Lasst euch inspirieren, aber mehr auch nicht.

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VonRohan de Rijk

E#33 Wie alles begann – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Wie wird man Schriftsteller?
Wie ihr euch denken könnt, kommt so etwas nicht aus heiterem Himmel. „Man könnte aus Langeweile doch mal ein Buch schreiben” oder der absolute Klassiker: „Man trägt vor Freunden eine grottenschlechte und dazu noch überaus langweilige Geschichte vor, und die Menschen sind freundlich und empfehlen einem, doch ein Buch darüber zu schreiben.”
So genau war es bei mir nicht.

Exzessiv without end

Seit ich lesen kann, habe ich exzessiv gelesen, war Mitglied beim Düsseldorfer Bücherbus.
Ich weiß es noch wie heute: Montag 17 Uhr fuhr das Literaturschlachtschiff die Bücherbus-Haltestelle an. Von der Wohnung meiner Eltern war es eine Minute Fußweg. So war ich der erste an der Automatiktür und konnte mir die neusten Comics und Bücher sichern.
Abgebucht wurde auf alten Pappkarten mit einem Datumsstempel.

Lesen ist Erholung

Im Urlaub waren wir meist in unserem Campingwagen in der Eifel. In der dortigen Bibliothek hatte ich auch einen Ausweis. Also ging es in den Ferien mit einer Tasche bewaffnet in die auswärtige Schatzkammer der Literatur.
Während sich andere hinter ihre Gesundheit auf steilen asphaltierten Straßen mit klapprigen Rädern ruinierten, habe ich in der Hängematte gelesen, ein kühles Getränk in der Hand und habe gelesen. Dem Alter geschuldet war es nur Wasser mit Eiswürfeln.
Zu dieser Zeit gab es nichts Besseres, als in die Geschichten von Enid Blyton und den fünf Freunden einzutauchen.
Besonders wenn sie die Ferien bei Georginas Eltern verbracht haben und dort die Insel besucht haben.
So gingen die Jahre ins Land. Ich beschloss, eines Tages mit dem Schreiben anzufangen.

Schreiben ist Maloche

Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass Lesen die einfachere Übung ist.
Natürlich habe ich es mir von Anfang an gegeben und mit einem Buch angefangen. Andere sind bescheidener und schreiben erst einmal Kurzgeschichten. Spoiler: Die folgten später.
Das erste Werk habe ich an Literaturagenten geschickt und leider nur Absagen bekommen. Dämpfer, die jeder Schriftsteller kennt. Also habe ich beschlossen, erst einmal kleinere Brötchen, äh Geschichten zu backen (schreiben). Das funktionierte besser. Die ersten Lesungen ergaben sich und auch Veröffentlichungen. Das erste Buch liegt noch heute in der Schublade. Ich denke, dort wird es bleiben, bis die Schublade oder die Erde das Zeitliche segnet.
Dann begann ich mit „Schnee am Strand”. Schreiben ist ein Prozess in dem man sich entwickelt, leidet, verzweifelt und weitermacht.

„Schnee am Strand“ zu früh, zu spät, zu was weiß ich.

Auch von „Schnee am Strand” wollten die Literaturagenten nichts wissen. Ist es der richtige Weg. Diese Frage stellte ich mir immer und immer wieder. Aber es ist die falsche Frage gewesen. Richtig wäre: Wie bringe ich das Buch auf den Markt.
Was habe ich getan. Ich habe mir einen Selfpublisher-Verlag gesucht, habe das Cover entworfen (und später geändert; macht dies nie, investiert Zeit ins Cover; Änderungen kosten nämlich genau diese), den Buchsatz selber gemacht.
Ich habe eine Leserunde bei Lovelybooks arrangiert, Buchblogger angeschrieben, eine Landing-Page erstellt.
Jetzt stehe ich mit meinem neuen Buch wieder an dieser Schwelle. Und wieder herrscht Stille im Lager der Agenten. Ist dies der Weg?

Agent oder nicht Agent, das ist hier die Frage.

Wieder stelle ich mir die Frage, aber die Antwort lautet: Bin ich auf einen Agenten angewiesen?
Die Zeit, die man auf Antworten wartet, kann auch in eine professionelle Vorbereitung gehen.
Vielleicht bleibe ich Selfpublisher?
Mit dieser Frage entlasse ich euch heute.
Ach ja: Auch heute bin ich noch ein Extrem-Leser. Zwischen 30 bis 40 pro Jahr müssen sein.

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