Schlagwort-Archiv Einkommen

VonRohan de Rijk

#43 Rohan, Du bist vielleicht eine Marke

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt spinnt er komplett!
Marke will der werden.
Das Tempo-Taschentuch der Literatur.
Die Maggi-Buchstabensuppe unter den Schriftstellern.

Äh nee, so nicht.

So ist das nicht gemeint. Mit Marke meine ich mich als Schriftsteller. Ich möchte dafür stehen, dass meine Schreibe Qualität hat.

Ich: Marke, Buch: Produkt

Warum dieses Thema?
Ich muss mich selber und natürlich meine Bücher auf dem Markt etablieren. Das geht nicht von Heute auf Morgen oder Übermorgen oder … Lassen wir es gut sein. Gesehen zu werden ist wie Hüpfen in der Menge, wer hoch hüpft, wird vielleicht gesehen.
Der eine muss trainieren, der andere nimmt sich ein Trampolin mit.

Krummer Gedanke

Krummer Gedanke wäre, um bei dem Bild des Hüpfens zu bleiben (fragt bitte nicht, warum ich dieses Beispiel gewählt habe, ich bin nur sehr mäßig sportlich), der eine versucht es aus eigener Kraft, der andere trickst.
Für mich ist es wichtig, authentisch rüberzukommen. Das gilt für mein Leben, für die Nicht-Erziehung meines Sohnes und auch für die Arbeitswelt.

Pandemische Härte

Keine Angst, hier geht es nicht um Maßnahmen, Masken, Impfungen usw.
Hier geht es darum, dass ich in der Pandemie mich noch mehr gefunden habe. Aber auch zum Teil härter geworden bin.
Nein, kein Fiesling. Je mehr Werte wegfallen, desto mehr habe ich mich gefragt, was sind meine Werte und ich habe dann nach diesen Werten gehandelt.

Hart aber nicht unfair

Was hat das zu bedeuten?
Ich setze meine Wünsche, Gedanken, Forderungen mit einer gewissen Härte und Geradlinigkeit durch. Das bedeutet, dass man aneckt, aber die Leute wissen dann auch, wo die Grenzen sind. Und zwar meine, wo ich einwillige oder zu Kompromissen bereit bin, auf der anderen Seite, wo ihre Grenzen sind, die sie besser nicht überschreiten sollen (nicht als Drohung gemeint).

Die Marke ist Rohan als Ganzes

So möchte ich das Ganze verstanden wissen. Vielleicht ist Marke außerhalb des Schriftstellers nicht ganz richtig. Aber die Trennung ist nicht immer möglich. Weil ich ich bin.

Wie weit das Spiel geht

Vielleicht gibt es irgendwann Hoodies, Caps, Shirts mit meinem Namen, mit dem Namen der Bücher oder eine große Weisheit, die ich vom Stapel gelassen habe. Dies würde auch unter dem Begriff Marke fallen.

Aber, mir ist es wichtig, dass, wenn man meinen Namen hört oder liest, dass man an Bücher denkt, die für meine Kreativität, meinen Stil zu erzählen stehen.

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VonRohan de Rijk

#42 Werbung kaufen, verkaufen durch Werbung

Lesezeit: 2 Minuten

Die Welt weiß viel, aber die Welt weiß nicht alles. Sagen wir einmal: Ein neues Produkt kommt auf dem Markt. Sagen wir einmal: Es wäre “Der Corpsepaint Killer”, mein neuer Thriller. Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Leute noch nicht von dem Buch gehört hat.

Also was tun?

Man könnte hoffen, dass es eines Tages durch einen Zufall bekannt wird.
Man kann es auch bleiben lassen.
Wenn es solche Zufälle gibt, dann sind sie so rar gesät, dass man vergessen, kann auch nur eine Synapse mit Hoffnung zu befeuern.

Kaufe Werbung, werde bekannt

Es wird mir nichts anderes übrigbleiben, als den einen oder anderen Euro in die Hand zu nehmen und Werbung zu schalten.
Für “Schnee am Strand habe ich dies nicht getan”, jetzt Frage ich mich: Warum eigentlich nicht?

Die Arten bekannt zu werden

Was für Möglichkeiten habe ich, mein Buch in die Welt hinaus zu tragen?
Ein vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, aber dafür mit einer Prise Ungewissheit, sind Leserunden.
Zufälligerweise habe ich gerade die Bewerbungsphase bei Lovelybooks gestartet. Kleiner Tipp am Rande: Fristende ist der 13.09.202, wer Lust hat, ist herzlich willkommen.
Ach ja: Die Prise Ungewissheit. Natürlich freue ich mich bei Leserrunden über Rezensionen in den verschieden Portalen. Aber es kann auch passieren, dass die nicht ganz so positiv ausfallen, wie ich es mir wünsche.
Damit muss ich leben. So ist das Spiel.

Jetzt ran an das Portemonnaie

Jetzt werden die Euros fällig. Bezahlte Werbung.
Ich bin mit Facebook am liebäugeln, obwohl es nicht mehr das Portal der ersten Wahl ist (wenn man jung und spundig ist), so denke ich doch, dass sich immer noch ein Teil meiner Zielgruppe dort herumtreibt.
Kosten, Werbeform und Länge werde ich jetzt die Tage ausloten und dann, wohl oder übel, die Geldbörse öffnen und eine Überweisung Richtung Menlo Park tätigen.

Der Nächste im Bunde

Bleiben wir da, wo ich “Der Corpsepaint Killer” veröffentlicht habe. Bei Amazon.
Der Versandriese bietet verschiedene Möglichkeiten der Werbung. Im Moment werde ich diese aber noch nicht nutzen.
Warum, fragt ihr euch?
Hat etwas mit Verkaufspsychologie zu tun.
Würdet ihr, sagen wir mal, ein Buch kaufen, wenn es keine Rezensionen gibt?
Einschub: Irgendwie komisch, früher, also damals vor langer, langer Zeit, ging man in den Laden, befummelte ein Produkt oder blätterte in einem Buch und entschied selber: Kaufen oder liegen lassen. Heute ist die Rezension die Produktentscheidung. Ich nehme mich da nicht aus.

Kommen wir zum Thema zurück

Ich habe beschlossen, bei Amazon erst Werbung zu schalten, wenn ich ein paar Rezensionen habe, die positiv sind.

Ob es noch weitere Werbeschaltungen geben wird und wo ich welche schalten würde, das müssen die Ergebnisse bringen.

Hierzu halte ich euch auf dem Laufenden.

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VonRohan de Rijk

#41 Die Vermessung des Erfolgs

Lesezeit: 2 Minuten

Wie kann ich Erfolg messen?
Unter uns und hier stimme ich Wikipedia zu: Erfolg ist, wenn man die persönlichen Ziele, die man sich gesteckt hat, erreicht.

Posen mit Erfolg

Das reicht bei Weitem nicht, wenn man als Schriftsteller erfolgreich sein will. Hier muss gemessen, verglichen und bewertet werden.
Wie viele Bücher habe ich an den Mann, an die Frau, an das Dritte Geschlecht (fügt hier eure persönliche Definition ein) gebracht. War ich mit diesem Buch besser mit dem vorherigen. Wie lange war in an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Oder anders herum: Mann muss es erst einmal in diese Ranking bringen.

Was tun sprach der Schreiberling

Wie ich schon berichtet habe, habe ich mich für Amazon entschieden oder besser gesagt für Kindle Direct Publishing (KDP). KDP gibt einen ein paar Tools an die Hand, an derer man sehen kann, wie viele Bücher verkauft oder wie viele Seiten gelesen worden sind. Das ist messbar, ist dies aber ein Erfolg?

Die vielen Seiten des Erfolgs

Gehen wir mal ins Eingemachte: Ich möchte, dass sich das Buch verkauft und ich gutes Geld damit verdiene und einige Aufmerksamkeit in der Szene erlange. Wir haben das Ziel definiert.
Das Buch ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Es wurde schon gekauft, es wurde schon gelesen. Das kann ich in den KDP-Tools sehen. Gemessen an der Zeit und dass ich noch nicht das riesen Standing in der Szene habe, werte ich es als Erfolg.

Erfolg ist ein Weg und nicht ein fester Zustand

Was mache ich jetzt mit diesen Werten aus dem Tool. Ich freue mich. Klar: Weder bin ich dadurch meinen experimentellen Ziel einen riesigen Schritt näher gekommen noch hat es meiner Bekanntheit einen Push gegeben.
ABER: Der erste Schritt ist getan. Das Ganze gibt mir weiter Kraft, Leserunden zu organisieren, Buchblogger anzuschreiben und was mir marketingtechnisch noch so alles einfällt.
Ich höre Stimmen, die jaulen: Hätteste auch so gemacht. Wer berühmt werden will, darf nicht heulen oder sich ins Boxhorn jagen lassen. Übrigens ein schöner alter Begriff. Das mag ich. Da wird mir ganz blümerant ums Schriftsteller-Herz.

Hätte ich auch so gemacht

Hätte ich auch so gemacht. Ein ganz klares Ja. Aber ist es nicht schöner, aus dem Trog des Erfolges schon mal ein wenig zu naschen? Gebt es zu, ihr würdet es auch machen.

Wenn diese Episode des Podcast raus kommt, dann habe ich schon die Bewerbungsphase für eine Leserunde bei Lovelybooks gestartet und jetzt beginnt die eigentliche Vermessung des Erfolges. Ich komme mit dem Leser, der Leserin und hier setzt ihr wieder eure Bezeichnung für das dritte Geschlecht ein, in Kontakt. Gut oder schlecht. Verriss oder riesen Lob. Das wird die Zeit zeigen. Aber den Erfolg kann man auch in den Aussagen der Leute vermessen und das ist genauso viel wert wie ein Taler im Sparstrumpf.

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VonRohan de Rijk

# E40 Passives Einkommen: Idee – Reich – Hängematte

Lesezeit: 2 Minuten

Heute will ich mal schauen, wie ich meinen Geldspeicher auffüllen kann.
Ich habe immer noch meine Mission, mein Ziel.

Bei der Recherche bei den Boys aus Menlo Park ist immer wieder das passive Einkommen aufgeploppt.

Aktiv passiv sein

Passiv hört sich schon mal nach nichts tun an. Gar nicht verkehrt. Eigentlich ist der Mensch, und wenn ich könnte, ein faules Stück Gen-Material. Und passiv ist auch laut Duden nicht tatkräftig, aber laut Wikipedia die Leideform. Die sollen das nicht so negativ sehen, denn es geht hier immerhin um Einkommen fürs Nichtstun.

Was denn nun

Worum handelt es sich nun beim passiven Einkommen?
Laut nicht gesicherter Definition handelt es sich dabei um eine Unternehmung, die, wenn einmal in Gang gesetzt, ohne oder mit nur wenig zu tun Geld generiert.

Passt. So habe ich gedacht. Was für Unternehmungen kommen in Frage?
Auch hier ist das Internet erstaunlich auskunftsfreudig. Mein Eindruck ist aber eher: Hier hat Mann und Frau brav von einander abgeschrieben. Die Auskünfte unterscheiden sich nur marginal.

Womit kann man Hängemattengeld verdienen?

Eine Empfehlung, man sollte ein E-Book schreiben. Ok, denkt sich derjenige, der Schriftsteller ist, also ich: So passiv ist das Ganze ganz und gar nicht. Ehe das Gegenteil. Wie ihr in den letzten Podcast-Folgen nachhören konntet, ist das jede Menge Arbeit. Gut, wenn das Buch draußen ist und das Marketing gemacht ist und die Lesungen absolviert wurden, dann, aber auch nur dann, kann man mal ans Passive denken. Aber halt: Ein Buch ist kein Buch und mit dem ersten verdient man nicht so viel Geld also noch eins schreiben. Passiv ist ab jetzt wirklich dahin.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten

Aber hallo gibt es die. YouTube-Video drehen. Logisch, beim ersten Video stehen die Werbekunden auf der Matte.

Eine Immobilie kaufen und vermieten. Halt! Wollte man nicht Geld verdienen und nicht welches ausgeben? Und was ist mit den Mietnomaden. Auch dies hatte ich schon mal beleuchtet, als ich mein Experiment vorgestellt hatte.

Aber nicht jeder Tipp ist Mist

Es gibt auch Tipps die gut sind, aber sie sind nicht wirklich ein Geheimtipp. Die Rede ist von Aktien oder ETFs. Die treuen Zuhörer werden hellhörig. Ja genau, das sind die Dinger, wo ich mein Geld investiert habe.

Da bin ich dabei, dat ist klar

Also habe ich schon bewusst oder unbewusst passives Einkommen generiert (wenn man die Aktien mit Gewinn verkauft).

Was von dem Wunsch übrig bleibt

Die Hängematte muss erstmal im Schrank bleiben. Buchverkäufe bringen Geld, sind aber alles andere als passiv.

Aktien und ETFs bringen Geld, wenn man sie mit Gewinn verkauft. Dazwischen fließt aber kein Geld. Ok, vielleicht die Dividende, aber da muss man schon einiges an Geld investiert haben, um davon gut leben zu können.

Es bleibt, wie es ist

Umsonst gibt es nichts. Geld fürs Rumgammeln ist illusorisch. Aber wenn man möchte und eine Nische oder etwas gefunden hat, wo man richtig Bock drauf hat, dann kann es mit einem kleinen, mittleren oder manchmal auch großen Zubrot klappen.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#31 Das bedingungslose Grundeinkommen: Chance oder schnöde Illusion – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 4 Minuten

Vor ein paar Episoden habe ich das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen, bzw. es eigentlich nur angesprochen und heute ist es soweit. Ich würde es genau heute zum Thema machen.
Was ist überhaupt das bedingungslose Grundeinkommen?
Was macht man zuerst? Natürlich bei Wikipedia nachschauen und Wikipedia sagt:
Das bedingungslose Grundeinkommen abgekürzt BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, Finanztransferkonzept super, nachdem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Eine Transferleistung.

Das hört sich gut an, aber was ist es genau?

Brechen wir das ganze mal runter.
Es gibt Geld für Nada, fürs nichts tun, einfach so. Das hört sich erstmal gut an. Finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber im Endeffekt ist das natürlich ein Finanztransferkonzept, dass folgende Leistungen entfallen lässt:
Es wird keine Sozialleistung und kein Arbeitslosengeld mehr geben und auch kein Kindergeld.

Ich will das Grundeinkommen testen. Aber wie?

Es gibt einen Verein, der Grundeinkommen verlost (https://www.mein-grundeinkommen.de/). Dieses Grundeinkommen beträgt monatlich 1.200 € und wird für ein Jahr verlost. Gar nicht schlecht.
1.200 € jeden Monat, für jeden. Kinder gehören auch dazu. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, sollte das Grundeinkommen irgendwann, in ferner Zukunft, mal kommen, würden Kinder wahrscheinlich weniger bekommen.
Wieviel? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unter Summe X. Bleiben wir mal bei 1200 €, dann darunter.

Deutschland Deine Kinder

Da stellt sich mir die Mutmaßung an: Deutschland bekannt als kinderfeindliches Land. Das Kind oder die Kinder zählen dann wieder nicht als vollwertiger Bürger und es gäbe weniger Geld eben für diese Kinder. Ich lasse diese Aussage einfach mal im Raum stehen.
Ungerecht. Man sollte ein bisschen mehr draufsetzen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Die positiven Aspekte des Grundeinkommens

Wie würde uns das Grundeinkommen zugutekommen?
Was würde ich mit dem Grundeinkommen machen?
Ich könnte zum Beispiel das Geld in meine Aktien, in meine ETFs stecken und schauen, dass sich das Geld vermehrt. Dies würde meinen Plan beschleunigen.
Das wäre Weg Nummer eins.
Weg Nummer zwei wäre, ich würde weiter so arbeiten oder man könnte sich überlegen, dass man nur noch 30 Stunden oder halbtags arbeitet.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Grundeinkommen einzusetzen, ich schreibe dann die halbe Woche, die ich durch das Geld gewonnen habe.

Möglichkeiten bringen Ideen

Das finde ich gar nicht schlecht, weil schon zwei Möglichkeiten mehr auf tun, um dem Ziel näher zu kommen.
Ich habe vorhin auch von dem Verein „Mein Grundeinkommen“ gesprochen. „Mein Grundeinkommen“ verlosen die Grundeinkommen, also sie verlosen ein Jahr Grundeinkommen. Letztes Mal haben sie, glaube ich, 25 Grundeinkommen verlost.
Die Gewinner wurden befragt und die fühlten sich mit dem Gewinn befreiter. Einige haben sich ihre Wünsche erfüllt, teilweise haben sie kleine Nebengewerbe eröffnet.
Das Grundeinkommen befreit die Leute und für mich als Künstler ist so etwas geil zu hören, wenn jemand seinen Traum ausleben kann und nicht nur am Zipfel von einer Firma hängt, sondern Geld zur absolut freien Verfügung hat.

Grundeinkommen = Wohlbefinden = gesünder

In diesem Interview haben die Befragten auch gesagt, das sind sie gesundheitlich besser fühlen. Ich finde, dass gar nicht schlecht dafür, denn das nimmt den Druck raus. Gerade in der heutigen Zeit, kurz vor der Bundestagswahl, kommt die Rente mit 68 Rente oder mit 70 ins Spiel. Auf der anderen Seite Work-Life-Balance, wo ist die da gegeben? Für den Arsch ist die. Die gibt es überhaupt gar nicht.

Rente oder mit 600 Euro ist man nicht arm

48% kriegst du als Rente in Deutschland. Ich glaube Österreich zahlt um die 100%. Das habe ich jetzt nachgesehen, ist nur eine Erinnerung aus dem Hinterkopf. Die Politik denkt immer sie erfindet sich neu, aber dann, wenn es darum geht, den alten Menschen Geld auszuzahlen, dann bleibt es immer bei dem alten scheiß. Das ist das, was ist mir so richtig auf die Nerven geht, dass man nicht einfach mal die Eier in der Hose hat und sagt, ich mache jetzt mal was anderes. Ich mache jetzt mal ein Grundeinkomme. Das würde natürlich die Republik komplett umkrempeln. Das Rentensystem. Ja und ist es mal nicht so, dass auch die Arbeitswelt sich umgekrempelt hat?

Sagen wir mal, das ist eine Dampfmaschine.

Es gibt keine Dampfmaschinen mehr. Es gibt Computer. Wir sind mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft. Im August ist eine Feldstudie zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen angelaufen. Mit von der Partie sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, der Verein mein Grundeinkommen, den ich hier schon öfters genannt habe, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität Köln.
Was ist Ziel der Studie bzw. wie sieht erstmal diese Studie aus?
Also es sind 120 Teilnehmer gesucht worden. Man konnte sich bewerben, das habe ich auch gemacht und es wurden Teilnehmer unter verschiedenen Kriterien ausgewählt, sodass es wahrscheinlich, wie die Studie dann auch festgelegt wurde, verschiedene Alters- und Einkommensgruppen gibt.

Die Studie und ein Ziel das nicht erreicht werden kann

Ziel der Studie ist oder bzw. Verlauf der Studie ist, dass die 120 Teilnehmer jeweils, für drei Jahre, 1.200 € bedingungsloses Grundeinkommen bekommen. Dazu gibt es eine Vergleichsgruppe von 1.380 Personen. Man möchte wissen, wie es aussieht, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Leben der Menschen auswirkt.
Erster Kritikpunkt: 120 Menschen in der Studie, da bekommt man überhaupt Ergebnis. Gut.
Rechnen wir das mal ein bisschen nach: 120 Teilnehmer haben wir, die bekommen drei Jahre lang, also 36 Monate, 1.200 € jeden Monat überwiesen. Macht in diesem 36 Monaten genau 5.184.000 €.

Kritik gibt es wie Sand am Meer und die Lösung sind die Perlen darin

Warum nicht mal einer Studie mit mehreren tausend Leuten durchführen. Wäre kein Problem.
Nur wer finanziert das? Ich habe es so ein geistiges Schulterzucken.
Ich weiß allerdings, was aus der Studie herauskommen wird: Eine Lebensveränderung wird es in dem Sinne nicht geben, dass Leute ihren Job aufgeben, weil, dass Geld wird endlich gezahlt. Nach drei Jahren ist Schluss. Man muss schon einen ziemlich beschissenen Job haben, um zu sagen, so jetzt kündige ich den Dreck, jetzt habe ich drei Jahre Zeit um mir was zu suchen.
So etwas wird es unter Garantie geben, aber die Zahl die wird relativ gering sein. Worauf es wahrscheinlich wieder hinaus läuft: Die Studie wird wieder aussagen, dass das Grundeinkommen nicht das bietet, was die ganzen Anhänger sich davon versprechen.
Das ist eigentlich schade. Auch der Gründer von DM macht sich immer noch stark für das bedingungslose Grundeinkommen.

Fanboy des bedingungslosen Grundeinkommens

Ich bin großer Fan davon, denn ich glaube auch, dass es die Gesellschaft verändern wird. Das heißt eine Oma, die heute mit ihrer Rente am Minimum kratz, kriegt noch 1.200 € obendrauf.
Den Menschen wird es besser gehen. Wir hätten mehr Kaufkraft. Ich weiß nicht was mit den Renten passieren wird. So tief möchte ich da auch nicht einsteigen. Da ich nur 13 Minuten Zeit habe und das ist ein Riesen Thema ist. Allerdings, was ich euch ans Herz legen möchte. Schaut mal bei „Mein Grundeinkommen“.

Linkliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
https://www.mein-grundeinkommen.de/

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