Auf dieser Seite findet ihr (fast) alle Podcastfolgen als niedergeschriebene Version. Es sind keine Transkripte, sondern für den Blog aufbereitete Versionen der verschiedenen Themen.
Möchtet ihr die Podcastfolgen hören?
Dann könnt ihr das auf Spotify oder auf dieser Webseite in der Rubrik Podcast.

Rohan de Rijk
#134 Die Häutung des Künstlers
„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“ Mahatma Gandhi Es geschieht in mir. Die Veränderung ist ein Geschenk und ich bin dankbar, dass ich Menschen habe, die mich auf meinem Weg begleiten. Lebenszeichen nach all der Zeit Die Podcast- und Blog-Folgen werden immer unregelmäßiger, was Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#133 Die Frage nach dem Warum – oder die rückwärts gerichtete Erkenntnis
“Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden.” Martin Heidegger Warum passiert mir das ausgerechnet? Warum passiert das in diesem Augenblick, ich kann es jetzt nicht gebrauchen? Die Frage nach dem Warum Diese Frage habe ich mir oft gestellt und stelle sie mir immer wieder, weil Situationen in Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
Das “The grass is greener on the otherside”-Syndrom
“Versuch nicht besser zu sein als andere. Versuche besser zu sein, als du es gestern warst.” Verfasser unbekannt Jeder und damit meine ich wirklich jeder kennt das Gefühl: Man macht irgendetwas und dann kommt ein Typ angelatscht und hat dasselbe gemacht, nur besser, viel besser, unbeschreiblich besser. Sofort fühlen wir Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#131 Die Botschaft abstecken oder der Claim
Das Produkt oder das Unternehmen muss für sich sprechen, sonst ist es nichts wert. Starke Worte, aber im Ozean der einzelnen Waren ist dieser nicht einen Pfifferling wert. Der Claim, die Botschaft, der Anker im Hirn Jeder möchte, will, muss etwas verkaufen. Innovativ und neu sind wir alle. Das Next Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#130 Eine Hütte ins Portfolio?
„Alle Menschen sind schlau, die einen vorher, die anderen hinterher.“ Birgit Gold Werde Vermieter Man muss sich nur mal in der Szene der passiven Einkommen umhören und schon kommt man um das Thema Immobilie nicht mehr herum. Viele schwören, dass die Vermietung der heilige Gral des passiven Einkommens ist. Ist Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#129 Das System Belohnung - Belohnung mit System
„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“ Katharina von Siena Belohnung - der Versuch einer Erklärung Eine Belohnung ist eine positive Rückmeldung, Vergütung oder Anerkennung, die jemandem gegeben wird, um seine Leistung, sein Verhalten oder seine Bemühungen zu würdigen. Sie dient als Anreiz, um motiviert zu Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#128 Das Feuer brennt dich aus
„In des Dichters Herzen Brennen oft mehrere Kerzen.“ Wilhelm Busch Feuer frei Du hast Visionen. Bock darauf, die Welt aus den Angeln zu heben und deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Du feuerst aus allen Rohren. Das beschreibt es hypergenau, wie ich fühle, wie ich lebe. Ich schreibe, ich Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#127 Social-Media-Dilemma
„Hinter jedem schlechten Inhalt steht eine Führungskraft, die darum gebeten hat.“ Michael Brenner Social Media - Der heilige Gral des Erfolgs? Alles nimmt Formen an. Das Gewerbe ist bescheinigt. Poster, T-Shirts sind ready to sale. Jetzt muss es nur noch die Masse mit dem Kleingeld wissen, dass es bei mir Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#126 Fake it till you make it
Aus dem Englischen übersetzt-„Fake it till you make it“ ist ein Aphorismus, der darauf hindeutet, dass eine Person durch Nachahmung von Selbstvertrauen, Kompetenz und einer optimistischen Denkweise diese Qualitäten in ihrem wirklichen Leben verwirklichen und die angestrebten Ergebnisse erzielen kann. (Quelle: Wikipedia - https://en.wikipedia.org/wiki/Fake_it_till_you_make_it) Das kürzeste Update aller Zeiten Der Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#125 Artistischer Strukturwandel
Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein. Philip Rosenthal Ich habe es versucht. Ehrlich! Ich habe es versucht: Ich wollte ein Buch schreiben, ohne eine Liste, ein Drehbuch oder eine Struktur (also eine aufgeschriebene), ich würde es nicht hier, ein wenig zerknirscht postulieren, wenn es funktioniert hätte. Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#124 Ich reite den Amtsschimmel
Wir werden die Befreiung von den Fesseln der Bürokratie durch alle Hierarchiestufen treiben. Die Leute sollen endlich Spaß an der Arbeit haben. Jack Welch, amerik. Topmanager, 1988-2001 Präs. General Electric, "der härteste Manager der Welt" (Financial Times) Hast Du einen Künstlernamen has(s)t du Bürokratie Der Künstlername oder Pseudonym oder Aliasname Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#123 Nie wieder war gestern
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern. Konrad Adenauer Eigentlich dachte ich, bis ich eines Besseren belehrt wurde Damals, vor langer Zeit, habe ich mir geschworen, nie wieder einen Gewerbeschein zu beantragen. Ich hatte eine Firma mit einem Freund. Was soll ich sagen: Manchmal klappt es und manchmal ist es Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#122 Homo ambitio
A man’s worth is no greater than the worth of his ambitions. Marcus Aurelius Gut wird nie gut genug sein Der Mensch will wachsen, was heute gut ist, kann und wird morgen durch das Bessere verdrängt werden. Erfahrung, Ideen und der unbändige Wille zu wachsen begünstigen diesen Drang, immer besser Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#121 Mit oder gegen - Der Strom des Lebens
Wer auf dem Strom des Lebens seinen eigenen Weg finden will, muss sich ein Boot bauen aus Eigensinn und Phantasie. Jochen Mariss Eine Entscheidung, die keine ist Ist eine Entscheidung gegen den Strom der Massen zu schwimmen eine willentliche oder folgt man den Regeln des eigenen Lebens? Zuallererst immer gegen Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#120 Das Gift in dir
Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung. Wilhelm Busch Die Fessel lege ich mir selbst an Seien wir ehrlich zu uns, das Gift des Neides pulst auch in unseren Adern. Vielleicht nicht in der Ausprägung des Maximalen, aber ein wenig ist immer vorhanden. Seien wir ehrlich, und ich bin Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#119 Mythos Chancengleichheit
Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese. Groucho Max Am Anfang war das weiße Blatt Wir werden in die Welt geschmissen, als weißes Blatt. Gehen wir einmal davon aus, dass dies stimmt und die Genetik keine wesentliche Rolle dabei spielt, wer Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#118 Musculus durchhaltus
Gib das, was dir wichtig ist, nicht auf, nur weil es nicht einfach ist. Albert Einstein Geduld, Kraft und eine Menge Spucke Wenn man sich einmal auf den Algorithmus eingegroovt hat, dann überschütten einen die Sozialen Medien mit Erfolgsmeldungen, von jungen Menschen, die vorher so durch ihr Leben gestruggelt sind Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#117 Der Künstler: Aus zarten Stoff gewebt
Alles bleibt anders. Rohan de Rijk Grober Klotz vs. Zarter Stoff Schauen wir uns das Seelengerüst eines Künstlers an, so finden wir einen eher zart besaiteten Menschen als einen unbehauenen Klotz. Wobei die Spannbreite enorm sein kann. Es fällt aber auf, dass der Künstler im Allgemeinen eher zart besaitet ist Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#116 Der Wächter des Schlüssels bist Du
I hold key to my own success Suckers that step will be put to rest Ohh, I hold the key to my own success The suckers that step will catch a bullet in their chest Prodigal Son by Kid Rock Geboren als weißes Blatt Ob wir wollen oder nicht, wir Den gesamten Beitrag lesen

Rohan de Rijk
#115 Parallelität - Doppelter Weg zum Erfolg
Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab! Weisheit der Dakota-Indianer Was interessiert mich das Geschwätz von gestern Ein kurzer Rückblick auf den Blog “#107 Reite ich ein totes Pferd?” Ich habe mich auf den Prüfstand gestellt und festgestellt, dass NFTs immer noch ein Thema für mich Den gesamten Beitrag lesen

„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“
Mahatma Gandhi

Es geschieht in mir. Die Veränderung ist ein Geschenk und ich bin dankbar, dass ich Menschen habe, die mich auf meinem Weg begleiten.

Lebenszeichen nach all der Zeit

Die Podcast- und Blog-Folgen werden immer unregelmäßiger, was ich auf der einen Seite sehr schade finde, aber auf der anderen Seite ist es der Lauf der Dinge. Was nicht heißen mag, dass die Zeit, die ich jetzt auf meine Kunst verwende, nicht irgendwann wieder mehr Raum für eine wöchentliche Berichterstattung lässt.

Die Disziplin des Durchhaltens

Der härteste Stoff in der Geschichte des Erfolgs ist das Durchhalten und die Disziplin, dies auch zu tun. Jeden Morgen aufzustehen, sich an den Rechner zu setzen und weiter zu machen, auch wenn die Kunst sich noch nicht monetär erkenntlich zeigt.
Aber ist es das, was es, zumindest am Anfang, soll? Geld abwerfen, wie ein geschlachtetes Sparschwein?
Es ist der Spaß, die Freude an der Schöpfung. Die Erschaffung einer Marke, der Kunst und die Freude, die man weitergeben kann. Wenn dies vorhanden ist, wird der Erfolg, wird das Geld folgen. Das ist ein unumstößliches Gesetz.

Ausprobiert und für gut befunden

Wie probiert man Erfolg aus?
Erfolg ist kein Wein, den man auf der Weinprobe einen Daumen nach oben oder einen Daumen nach unten geben kann. Aber das Visualisieren des Erfolgs hilft ungemein. Die Vorwegnahme, von dem, was eintreten soll.
Kleine Anekdote:
Es gibt eine Straße, in der Stadt, wo ich wohne, die ist immer und immer wieder mit vollen Parkplätzen gesegnet. Es hat sich zugetragen, dass ich diese Straße nicht nur durchfahre, sondern auch dort parken möchte. Ich habe mir den Parkplatz vor meinem geistigen Auge vorgestellt und genau dort, wo ich parken wollte, war die begehrte Lücke frei. Glück könnte man sagen. Ich musste dort öfter parken und habe immer und immer wieder diese Praxis angewendet. Viele Autos stauten sich vor mir, aber jeder fuhr an dem Parkplatz vorbei, den ich mir visualisiert hatte.
Der Kritische würden wieder von Glück sprechen. Aber, das nächste Mal, ich brauchte in dieser Straße keinen Parkplatz, also habe ich nicht visualisiert und siehe da, alle Parkplätze waren besetzt.

Ich bin ein Anhänger

Alles ist Energie und wir können die Energie nutzen, um unser Leben zu gestalten.
Nein, es ist kein Hokuspokus. Was die Quantenphysik bewiesen hat, können wir auch für unser Leben in Anspruch nehmen.
Die Interaktion der Energie. Aber wir müssen auch mit uns im Reinen sein. Ein Hass auf die Welt, Neid, weil andere augenscheinlich mehr haben oder sonst wie geartete negative Einstellung zum Leben, wird nie positive Ergebnisse hervorbringen.
Das Leben ist keine Mathematik, die mit Negativ plus Negativ ein positives Ergebnis beschert.
Die Liebe, Achtsamkeit und Verständnis, wie Dinge zu laufen haben, ist ein wichtiger Aspekt, vorwärts zu kommen. Wir sind und wir leben in einer Welt aus Naturgesetzen. Diese kann man für sich nutzen, aber auch gegen sich aufbringen. Alles eine Frage von: “Was möchte ich und wie sehr möchte ich es”.
Nicht zu vergessen von Nichts kommt nichts. Disziplin und eine Aufgabe (Business oder wie auch immer) müssen dabei sein.

Lesestoff für den Erfolg und lange Winterabende

Wer hat nicht schon vom Buch “The Secret” von Ronda Byrne gehört? In diesem Zuge möchte ich auch das Buch von Napoleon Hill “Denke nach und werde reich” empfehlen.
Beide Bücher besitze ich schon sehr lange. Obwohl ich glaube, dass ich “The Secret” zum zweiten Mal gekauft habe, weil ich es in meiner Bibliothek nicht mehr gefunden habe.
Der Kritiker wird jetzt bestimmt behaupten, dass die Bücher nichts nützen, weil ich sie so lange habe und immer noch auf dem Weg bin.
Ja, ich bin auf dem Weg. Und dieser Weg hat gezeigt, dass es manchmal seine Zeit braucht, um Dinge zu verstehen und anzuwenden. Genau dieser Fall ist jetzt eingetreten. In der Vergangenheit hatte ich nicht das richtige Business, um die Bücher anzuwenden, und ich war noch nicht in der mentalen Verfassung und Disziplin war eher spärlich vertreten. Aber ich habe mich weiterentwickelt und jetzt wird der Weg deutlich.

Letzte Hürde

Einen Parkplatz durch Gedanken bestellen, sich den Erfolg des Business zu visualisieren. Klingt komisch? Aber wer sagt uns, dass es komisch ist? Richtig, unser Verstand. Dieser Verstand ist es auch, der uns einredet, wir wären nicht in der Lage, Arbeiten zu meistern, der uns kritisiert, wie wir uns in Diskussionen verhalten haben und das sogar im Nachhinein, wo wir nichts mehr ändern können. Wollen wir auf so eine Stimme hören?
Ich nicht. Es ist schwer, dieses Labermaul aus seinem Schädel zu bekommen und weder ich noch jemand anderes wird es schaffen. Also kann das Ziel nur sein, diesen Wächter, der uns schikaniert, ein wenig leiser zu machen und dadurch Platz zu schaffen für die Ziele, die wir mit Leidenschaft und Herz wollen.

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“Die Frage nach dem Sinn von Sein soll gestellt werden.”
Martin Heidegger

Warum passiert mir das ausgerechnet?
Warum passiert das in diesem Augenblick, ich kann es jetzt nicht gebrauchen?

Die Frage nach dem Warum

Diese Frage habe ich mir oft gestellt und stelle sie mir immer wieder, weil Situationen in mein Leben treten, die ich so nicht möchte oder so in diesem Moment nun mal gar nicht gebrauchen kann.
Was sich in der Zukunft daraus entwickelt, weiß ich nicht, ich habe keine Glaskugel, aber ist dies immer so schlimm, wie es sich in dieser Situation zeigt?

Das rückwärtige AHA

Nun, wenn man das eine oder andere Jahr auf seinem Buckel herum schleppt, dann sollte man auch ein wenig Erfahrung gebunkert haben. Eine dieser Erfahrungen ist, dass sich Situationen in der Situation echt mies anfühlen, aber im Kontext des Ganzen doch ein Fortschritt sind.
Was braucht man für diese Erkenntnis?
Nun, man muss sich erst einmal an die Situation erinnern, die dem Ergebnis vorausgegangen ist. Könnte sich schwierig gestalten, wenn man die Zusammenhänge nicht mehr herstellen kann. Kann man es aber doch, dann erscheint auf einmal die Sinnhaftigkeit dieser, in der Vergangenheit, unangenehmen Situation.
Kurzer Einschub: Nicht jedes Mal ergibt sich eine Sinnhaftigkeit. Wenn ich mir mit einem scharfen Messer in den Finger schneide, kann es nicht bedeuten, dass ich vielleicht reich werde, es kann einfach sein, dass ich zu doof zum Schneiden bin.

Miese Situation = Kreuzung

Aber manchmal sind diese unangenehmen Situationen eine Kreuzung, in denen das Leben einen auffordert, endlich mal eine Entscheidung zu treffen. Oder das Leben will von einem wissen, ob das, was man macht, auch wirklich aus dem tiefen Inneren, dem Herzen kommt. Es werden Steine in den Weg gelegt, Prüfungen werden eingefordert, nur zu dem Zweck, herauszufinden, ob der Wille und der Weg der Richtige ist.
Hört sich esoterisch für die Westler Ohren an, aber wenn man ein wenig tiefer gräbt und sich auch mal an Situationen erinnert, in denen man gezwungen wurde, sich zu entscheiden, dann merkt man, da steckt ein System dahinter.
Ich wäre heute nicht hier und nicht das, was ich bin, wenn ich nicht damals mein Leben in die Hand genommen hätte und Entscheidungen getroffen habe, die eine ganz andere Richtung in meinem Leben bedeuteten.

Das Leben, ein Arschloch?

Mitnichten. Das Leben ist auf Überleben programmiert. Wenn dir dein Leben eine Aufgabe hinschmeißt, dann ist es nicht gedacht, dich in tiefe Abgründe zu stoßen, sondern dich zu härten, dich mit dem Leben, deinen Wünschen und deinen Zielen zu beschäftigen und danach zu handeln.
Hört sich nach einer miesen Art und Weise an, ist es vielleicht auch, aber ich glaube, in der Evolution hat der Mensch nur so gelernt, weiter zu kommen. Eidudei und Guschiguschi funktioniert nicht.

In der Situation nicht

Alles hört sich logisch an, wenn man sich erst einmal auf das Spiel des Lebens einlässt. Aber dann kickt einem dieses Leben die Füße weg und alles, was man sich vorgenommen und gelernt hat, ist weg. Man verfällt wieder in den alten Trott der Betroffenheit, der Wut und man verflucht das Leben.
Das ist normal und geht mir fast auch so.
Fast bedeutet, ich norde mich in manchen (nicht in allen) Situationen wieder ein und versuche den Sinn dahinter nachzuspüren, allerdings mit dem Wissen, dass sich das Ergebnis oft erst nach geraumer Zeit offenbart. Nun gut, dann heißt es eben: Geduld haben.
Und unter uns: Die meisten Nackenschläge des Lebens sind im großen Ganzen betrachtet nicht wirklich so schlimm, dass man sich den Tag versauen lässt.

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“Versuch nicht besser zu sein als andere. Versuche besser zu sein, als du es gestern warst.”
Verfasser unbekannt

Jeder und damit meine ich wirklich jeder kennt das Gefühl: Man macht irgendetwas und dann kommt ein Typ angelatscht und hat dasselbe gemacht, nur besser, viel besser, unbeschreiblich besser. Sofort fühlen wir uns mies, entwertet, als Nichtskönner degradiert.
Aber ist das wirklich so?

Auch das Spiegelbild ist verkehrt

Du schaust täglich in den Spiegel (hoffe ich doch), aber ist es das wahre Bild von Dir?
Nein.
Du und auch ich sehen uns immer spiegelverkehrt, anders ist es auf Fotos, dort sind wir so abgebildet, wie die Menschen mich oder dich sehen. Aber es ist irgendwie verstörend. Wir kommen uns fremd, ja vielleicht dick oder hässlich vor. Das Ich hat zwei Seiten, eins, das vertraut ist (unser Spiegelbild) und eine befremdliche Version, die sich außerhalb unseres Sichtfeldes abspielt.

So sprechet und höret

Als erfahrener Podcaster kenne ich das Phänomen. Menschen, die singen oder professionell sprechen, wissen was ich meine.
Die Stimme. Täglich höre ich sie, weil ich mich selbst beim Sprechen höre, aber banne ich die Worte auf ein Medium und höre mir dieses auch noch an, fährt mir der Schrecken in die Glieder.
Soll dies meine Stimme sein, mit der ich die ganze Zeit meine Umwelt belästige?
Ja, sie ist es. Die Mechanik dahinter ist simpel, aber genauso verstörend für uns.
Der Knochenschall.
Kurzer Ausflug zu Wikipedia: Knochenleitung, auch Knochenschall oder Osteoakusis genannt, bezeichnet die Weiterleitung von Schall-Schwingungen bzw. Vibrationen durch den das Gehörorgan umgebenden Schädelknochen unter Umgehung des Mittelohrs. Die Wahrnehmung des „Knochenschalls“ wird wegen des hohen Schallwellenwiderstands des Schädelknochens normalerweise von den als Luftschall übertragenen Signalen überdeckt.
(Quelle Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Knochenleitung)
Auch hier erliegen wir wieder einer unbewussten Täuschung des Lebens.

Schauen wir uns das Grün doch einmal an

Nach all den Täuschungen, die der Körper für uns bereit hält (ist es eine Täuschung oder nur Natur?) stellen wir uns die Frage: Ist das Gras drüben, über den Zaun hinweg, in einer anderen Liegenschaft, grüner als das meine?
Gehen wir einmal davon aus, wir haben keinen Schrottrasen gekauft und brav gewässert, dann sollte alles gleich sein.
Lösen wir die Analogie auf: Haben wir denselben oder ähnlichen Wissensstand wie der Typ von oben (der Geschichte), dann dürfte unsere Arbeit nicht besser oder schlechter sein. Aber sie ist anders. Dies könnte schon ausreichen, um uns schlecht zu fühlen und noch schlimmer, uns schlecht zu machen. Auch wenn dies nur im Geiste geschieht, ist das immer noch eine Vergiftung unserer selbst, die mit 100% Sicherheit nicht gerechtfertigt ist.

Lernen statt leiden

Gehen wir mal davon aus, der Typ hat wirklich etwas erschaffen, das wir ohne Neid und grüner Rasen besser finden. Statt sich selber schlecht zu machen (ich weiß, dass widerspricht dem Neid), sollten wir lernen, mit den Augen zu stehlen (aber nicht stumpf kopieren). Dies ist eine wirksame Methode, um besser zu werden, um zu wachsen. Das Leid hat keine Chance und wir wachsen und Wachstum, egal was man macht, ist der Schlüssel zum Erfolg.

180 Grad (und keine 360)

Versetzen wir uns wieder mal in die Lage von dem Typen, ganz am Anfang der Geschicht. Jetzt stellen wir uns mal vor, dass er genau dieselben Gedanken hat. Das Grün auf unserer Seite als grüner ansieht. Dann hätten wir ein Patt, aber keiner weiß davon. Alle leiden.
Wäre es nicht sinnvoll, sich selbst als Huldigung des eigenen Könnens und dem anderen als Respekt vor dessen Arbeit auf die Schulter zu klopfen?
Die Welt wäre ein kleines Stückchen besser.
Vergesst es: Es gibt kein Amen.

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Das Produkt oder das Unternehmen muss für sich sprechen, sonst ist es nichts wert.
Starke Worte, aber im Ozean der einzelnen Waren ist dieser nicht einen Pfifferling wert.

Der Claim, die Botschaft, der Anker im Hirn

Jeder möchte, will, muss etwas verkaufen. Innovativ und neu sind wir alle. Das Next Level wird natürlich mit dem gerade beworbenen Produkt erreicht und nur mit diesem einem bestimmten Produkt, das wiederum nur käuflich bei mir zu erwerben ist. Klingt doch eigentlich logisch, wenn das nicht der Pulk an Konkurrenten wäre, die genauso denken und handeln.

Aber ein Claim ist mehr, gerade wenn ich Innovation oder Next Level höre. Ein Unternehmen verkauft schon lange keine Waren mehr. Es muss mehr sein. Ein Gefühl, Lifestyle, eine Story, ein Gefühl dazuzugehören. Nur so bleibt das Produkt im Hirn des Käufers.
Nun, ihr habt es sicherlich schon erraten, ich will auch einen Claim.

Geduld: Es kommt die Geschichte des Entstehens

Das Außergewöhnliche entsteht nur durch das Außergewöhnliche. Schon wieder starke Worte, aber die Geschichte dahinter lautet: Mache Dir Mühe, brainstorme bis zum Sankt Nimmerleinstag, nimm die Ergebnisse nicht zu ernst und spiele mit den Worten. Next Level-Wortketten werden verhunzt, verspottet und langsam taucht am Horizont eine vage Idee auf.
Mag dies sehr nach Esoterik klingen: Für mich funktioniert es.
Aber nicht nur für mich. Denn der Claim, nachdem ihr jetzt sicherlich süchtet, ist genau auf diese Weise entstanden. Und ein kleiner Spoiler als Zückerchen vorneweg: Der Claim stammt von meinem Sohn und ist ein Knaller, der die Marke Symbol Taurus, den Lifestyle und das Gefühl in genau vier Worten vereint.

Der Vorhang erhebt sich

Genug der Spannung. Ich präsentiere:
Symbol Taurus
Find your inner bull

Finde deinen inneren Stier (oder Bullen).
Wofür steht der Stier?

  • Zeugungskraft, Fruchtbarkeit
  • Für die allgewaltige Kraft
  • Kampfmut
  • Bodenständigkeit und Geduld
  • Einen ausgeprägten Sinn für schöne Dinge
  • Für das wirtschaftliche Hoch an den Börsen (Bär und Bulle)

Als Sternzeichen Stier (woher sollte es sonst komme) könnte ich noch ewig in meinen Vorzügen schwelgen, aber dies sollte erst einmal genügen.

Die Bedeutung aus meiner Sicht

Das kurze, prägnante Englische ins Deutsche zu transportieren ist mühsam, manchmal unmöglich.
Der Claim will an die Stärke des Einzelnen erinnern, sich den täglichen Herausforderungen zu stellen und diese zu meistern. Aber auch die Botschaft, die ein wenig hinter dem Horizont des Claims steckt: Was heute wichtig ist, ist morgen vergessen. Nimm das Leben mal ein wenig leichter.

Die Erschaffung und die Finalisierung

Wie angesprochen stammt der Claim von meinem Sohn, 15 Jahre alt und Besitzer eines trockenen Humors mit einem wahnsinnigen Verständnis für Sprache, besonders wenn es um den englischen Sprachraum geht.
Entstanden aus einem zwei Abende dauernden Brainstorming und zum Schluss aus der Hüfte geballert.
Nach all den Möglichkeiten, so geht es mir jedenfalls, trat nach der Verkündung von: Find your inner bull ein Moment der geistigen Stille ein. Dies ist für mich der Moment der Erkenntnis gewesen. Das ist es, genauso muss der Claim klingen und dies tut er auch.
Er ist universell, hat eine sehr starke Message und kann auf alle Produkte und zukünftigen Produkte angewandt werden.

Fazit

Es lohnt sich, ein wenig Hirnschmalz in den Claim (auch in den Firmennamen) zu legen. Die Chance ist groß, dass man sich mit dem Claim (Firmennamen) in die Köpfe der Leute brennt, dort bleibt und als Ergebnis mehr Verkäufe bekommt.

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„Alle Menschen sind schlau, die einen vorher, die anderen hinterher.“
Birgit Gold

Werde Vermieter

Man muss sich nur mal in der Szene der passiven Einkommen umhören und schon kommt man um das Thema Immobilie nicht mehr herum.
Viele schwören, dass die Vermietung der heilige Gral des passiven Einkommens ist.
Ist das so und soll ich Vermieter werden?

Kapital oder kein Kapital, das ist hier die Frage

Keine Frage ist die Höhe des monetären Einsatzes. Steige ich bei Aktien, ETFs oder Kryptos vielleicht klein ein, also der Höhe des Geldbeutels entsprechend, geht es bei Immobilien direkt in die Vollen. Alles oder nichts. Erstmal ein Zimmer kaufen und später vielleicht aufstocken funktioniert nicht. Sekt oder Selters. Derjenige, der ein Eigenheim besitzt und bei einer vernünftigen Bank finanziert hat, weiß, dass A und O eines Immobilienkaufs ist die Eigenkapitaldecke. Ohne einen Pfennig oder Cent auf der Tasche kann man sich das eigene Dach abschminken.
Aber wir wollen es doch gewerblich treiben. Sieht es da nicht anders aus. Jetzt bringe ich die Zahl 107 ins Spiel.

Die magische 107

Wenn wir hinter die 107 ein Prozent setzen (es geistert auch die 110 durch das Netz, aber alle besagen dasselbe), dann haben wir ungefähr die Summe, die eine Immobilie mit allen Erwerbskosten (Grunderwerbssteuer, Notar, Makler usw.) letztendlich kostet. So wurden in den Zeiten der absolut niedrigen Zinsen Wohnungen und Häuser gewerblich mit 107 Prozent finanziert. Oder, um es mit anderen Worten auszudrücken: Eigenkapital war nicht nötig. Eine schnelle Möglichkeit, um sich in das Abenteuer Immobilie zu stürzen.

Der Mieter als Ratenzahler

Richtig erraten, bei diesem Finanzierungsmodell zahlt der Mieter die Raten (Zinsen und Tilgung). Das passive Einkommen bewegt sich höchstwahrscheinlich gegen Null, hier kommt es auf die Höhe der Miete und dem Kaufpreis der Immobilien an, aber, mit Null Euro Eigenkapital ist man zum Vermieter geworden und kann ein wenig die Luft der Immobilienmogule schnuppern.

Eine Hütte für mein Portfolio?

Ich mag es, wenn das Risiko ein wenig in der Investition steckt. Risiko bedeutet auch höhere Gewinnchancen und letztendlich auch mehr Geld. So mag man geneigt sein, die Immobilie als neues Portfolio-Mitglied willkommen zu heißen.
Nun, dem ist nicht so und wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht werden.
Hierfür gibt es viele, sehr viele Gründe:
Bei den momentanen Immobilienpreisen und Zinsen ist eine 107 Prozent-Finanzierung utopisch geworden. Man kauft eine überteuerte Immobilie zu einer überteuerten Finanzierung. Aktien kauft man auch nicht im Bullenmarkt.
Der Mietnomade. Aus dem Bekanntenkreis, die gewerbliche Vermieter sind, habe ich schon zu viele Geschichten über die Mietnomaden gehört. Keine Lagerfeuerstorys, sondern am Leib erlebte Geschichten, die teuer bezahlt werden mussten.
Passiv ist keine Immobilie, schon gar nicht, wenn man sich Aktien oder ETFs ansieht. Im besten Fall bleibt es bei der Jahresabrechnung. Gut, könnte man sagen, da gibt es Dienstleister. Richtig: Aber Dienstleister kosten Geld. Diese Kosten müssen hinzugerechnet werden, so dass man am Ende des Tages zumindest auf eine Schwarze Null kommt.
Spinnen wir den Faden ein wenig weiter: Es kommt zu Schäden. Einiges kann man sicherlich auf den Mieter abwälzen, auch wenn dies sicherlich einen gestiegenen Diskussionsbedarf nach sich ziehen wird, aber irgendwann ist man am Ende der Fahnenstange angelangt und dann kann es mitunter sehr teuer werden. Ist man das Wagnis 107 Prozent eingegangen, dann könnte die Luft sehr schnell und sehr dünn werden und der Traum vom passiven Einkommen verpufft.
Und zu guter Letzt: Man hat sich eine Wohnung gekauft, die auf dem Markt keiner haben will. Vielleicht unwahrscheinlich, aber ein Restrisiko bleibt. Keine Miete, keine Ratenzahlung und vielleicht sogar eine Zwangsversteigerung. Hypothetisch, aber nicht unmöglich.

Bin ich der Negative?

Investment muss gut überlegt sein. Es ist verlockend, wenn die Bank 107 Prozent übernimmt, aber es kann auch sehr schnell ein Alptraum daraus werden. Der spitze Bleistift ist hier sicherlich einer der besten Freunde, die man in solch einer Situation haben kann.
Wenn ich unter meinen Überlegungen den fetten schwarzen Strich ziehe, dann bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass die selbstbewohnte Immobilie für mich in Ordnung geht, aber das passive Einkommen werde ich aus Aktien, ETFs und Kryptos und dem Verkauf auf Etsy generieren. Natürlich besteht auch hier ein Risiko, aber dies ist aus meiner Sicht besser zu steuern als eine Immobilie, die unter der glänzenden Oberfläche vielleicht marode ist.

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„Nicht der Beginn wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten.“
Katharina von Siena

Belohnung – der Versuch einer Erklärung

Eine Belohnung ist eine positive Rückmeldung, Vergütung oder Anerkennung, die jemandem gegeben wird, um seine Leistung, sein Verhalten oder seine Bemühungen zu würdigen. Sie dient als Anreiz, um motiviert zu bleiben, Ziele zu erreichen oder bestimmte Handlungen auszuführen. Belohnungen können sowohl materieller als auch immaterieller Natur sein. Materielle Belohnungen können beispielsweise Geld, Geschenke oder andere physische Gegenstände umfassen, während immaterielle Belohnungen Lob, Anerkennung, Auszeichnungen oder Privilegien beinhalten können. Die Art und Weise, wie eine Belohnung wahrgenommen wird, kann von Person zu Person unterschiedlich sein, da jeder individuelle Vorlieben und Werte hat, die beeinflussen, was als belohnend empfunden wird.

Die Belohnung – Betrachtung des egoistischen Teils

Die Belohnung hat viele Gesichter. Aber wir wenden uns heute dem egoistischen Teil, der Auto-Belohnung, zu.
Der Tag war stressig. Eine Aufgabe erfüllt. Zur Feier des Tages gönnt man sich ein Bier, ein Glas Wein oder ein opulentes Menü. So könnte eine Auto-Belohnung aussehen und so tut sie dies in den meisten Fällen auch.
Was ist gut daran, was ist schlecht daran?
Sich selbst etwas Gutes tun, ist sicherlich der richtige Weg, das Leben auszukosten. Warum den ganzen Tag schuften und den Abend dann mit dem miesen TV-Schrott verbringen, als sich lieber in den Garten, Balkon oder auch nur die Fensterbank zu setzen, seinen Blick, soweit man das kann (urbane Grenzen), schweifen zu lassen und an einem Getränk seiner Wahl zu nuckeln.
Das Feierabendbier ist bei uns ein gebräuchlicher Ausdruck für die Entspannung, die Belohnung, die am Abend sehnlichst erwartet wird. Ein bisschen Seele streicheln mit Promille.

Ein Blick über den Kanal

Schauen wir über den Kanal nach England, so finden wir eine Tradition, die die Belohnung vielleicht in ein anderes Licht rückt. Der Gang in den Pub, nach der Arbeit, ist fast schon Pflicht. So eine Pflicht, dass man davon ausgeht, dass der Alkoholismus durch diese Tradition gesteigert wird.
Ist das Alltägliche dann noch eine Belohnung?

Dem Besonderen huldigen

Ist die Auto-Belohnung nicht eher dafür geeignet, ganz besondere Momente zu feiern? Kraftanstrengungen, die bewältigt wurden, Kilometersteine, die erreicht wurden, oder Todeslinien, die nicht durchbrochen wurden?
Die einfache Antwort lautet: ja.

Der Mensch, Opfer der ausgetretenen Wege

Wird die Auto-Belohnung jeden einzelnen Tag zelebriert, dann setzt die Gewöhnung ein. Eine Synapsenautobahn ist gelegt und der Homo sapiens giert danach, weil es zu einem festen Ritual geworden ist. Ist dann noch Alkohol im Spiel, kann man vielleicht sogar in eine Abhängigkeit rutschen.
Deshalb sollten Belohnungen nicht wie Konfetti unters Volk gestreut werden, sondern wohldosiert genossen werden.

Ist eine Belohnung überhaupt sinnvoll

Es gibt Meinungen, die behaupten, dass die Belohnung das Gegenteil bewirkt und auf lange Sicht hin faul macht oder zumindest die Leistung drosselt.
Die Entscheidung, ob ich diesem „Rat” – also dem Verzicht auf Belohnung – folgen möchte oder nicht, sollte jeder für sich abwägen.
Der Mensch ist, Gott sei Dank, unterschiedlich. Vielleicht braucht der eine eine kleinteilige Auto-Belohnung und der andere feiert sich dafür nur einmal im Jahr. Jedem das Seine. So sollte jeder in sich reinhören und sich die Frage stellen, die die meisten sich nicht zu stellen trauen: Was tut mir gut?
Ja, ein wenig gesunden Egoismus an den Tag legen, hat fast noch nie geschadet und bringt einem dazu, auch mal die Leistungen, die man erbracht hat, zu huldigen.
Der Deutsche an sich und überhaupt ist eher negativ zu sich und seinen Leistungen eingestellt. Sich ein wenig abfeiern kann da sicherlich nicht schaden.
Darum suchet euch aus, was euch als Belohnung guttut und feiert euch, denn die wenigsten Menschen außerhalb deines Körpers werden es tun.

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„In des Dichters Herzen
Brennen oft mehrere Kerzen.“
Wilhelm Busch

Feuer frei

Du hast Visionen. Bock darauf, die Welt aus den Angeln zu heben und deinem Leben eine neue Richtung zu geben. Du feuerst aus allen Rohren. Das beschreibt es hypergenau, wie ich fühle, wie ich lebe. Ich schreibe, ich designe, ich ziehe mein Geschäft von fast Null auf 100, ich blogge, ich podcaste und ich bin noch brot- und butterjobmäßig unterwegs.
Das ist Feuer frei, das ist aber auch nah dran an einem Burnout.

Burnout – ein kurzer Einschub

Burnout ist ein ernstzunehmendes Phänomen, das in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus gerückt ist. Es handelt sich dabei um einen Zustand extremer physischer, emotionaler und geistiger Erschöpfung, der durch anhaltenden Stress am Arbeitsplatz entsteht. Menschen, die von Burnout betroffen sind, fühlen sich häufig überfordert, ausgebrannt und haben das Gefühl, keine Energie mehr für ihre täglichen Aufgaben aufbringen zu können.
Burnout ist keine vorübergehende Erschöpfung, sondern ein chronischer Zustand, der sich negativ auf die Gesundheit und das Wohlbefinden einer Person auswirkt. Die Symptome können sich auf verschiedene Bereiche des Lebens auswirken, einschließlich der körperlichen Gesundheit, der emotionalen Stabilität und der sozialen Beziehungen.
Die Ursachen für Burnout sind vielfältig und können sowohl individuelle Faktoren als auch Arbeitsplatzbedingungen umfassen. Zu den Risikofaktoren gehören hoher Arbeitsdruck, lange Arbeitszeiten, fehlende Kontrolle über die Arbeit, unklare Erwartungen, ein schlechtes Arbeitsumfeld und mangelnde Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen.
Es ist wichtig, Burnout ernst zu nehmen und rechtzeitig gegenzusteuern. Eine ausgewogene Work-Life-Balance, Stressmanagement-Techniken wie regelmäßige Pausen und Entspannungsübungen sowie der Aufbau eines starken sozialen Netzwerks können helfen, Burnout vorzubeugen. Wenn Burnout bereits aufgetreten ist, ist es ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, um eine vollständige Genesung zu unterstützen.
Burnout ist ein Zeichen dafür, dass das Arbeitsumfeld und die individuelle Belastbarkeit nicht im Einklang sind. Durch eine verstärkte Sensibilisierung und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen kann Burnout als ernsthafte Gesundheitsgefahr reduziert werden. Die Anerkennung und Unterstützung von Betroffenen sind wichtige Schritte, um diese Herausforderung anzugehen und eine gesündere Arbeitswelt zu schaffen.

Das Mittelmaß finden

Bin ich im Burnout angelangt?
Ich denke nicht, aber die Grenzen sind fließend, der Mensch ein Gewohnheitstier. Irgendwann überschreitet man die amorphe Grenze und merkt es erst, wenn man schon eine ganze Zeit in “Feindesland” herumstolziert. Deshalb ist es wichtig, das Mittelmaß zu finden. Aber was genau ist das Maß, das einem dem Spaß an der Sache nicht versaut und andererseits nicht in das Fegefeuer der Überbelastung reißt?

Suche und Du wirst nicht finden

Man wird dieses Maß nicht finden, weil der Mensch immer wieder Ausreden oder anders geartete Entschuldigungen vorbringt, um das zu rechtfertigen, was er gerade macht. Die Balance wird auf Erfahrung und konsequente Einhaltung von Ruhepausen zu erreichen sein. Schwierig, wenn nicht sogar fast unmöglich.

Nicht auf allen Wegen gleichzeitig über die Ziellinie

Ich muss mir eingestehen, dass ich nicht alles auf einmal machen und nicht alles auf einmal schaffen kann. Doof, ist aber so. Es würde nicht nur die Kreativität und damit die Kunst, die ich erschaffe, leiden, sondern ich auch.
Deshalb muss ich abwägen, das eine oder andere Projekt ein wenig langsamer angehen lassen oder für eine Weile auf Eis legen. Also, den Druck aus den Projekten und was wichtiger ist, den Druck von mir selbst zu nehmen. Nur so und nicht anders, schafft man es ohne auszubrennen.
Deswegen werde ich mir die Freiheit nehmen, den Blog oder den Podcast nur dann zu machen, wenn ich Zeit habe und dies war genau der Grund für die einwöchige Pause. Ob, wann, wie wird die Zukunft zeigen, aber diese Befreiung fühlt sich gut an und das Leben sollte doch zum großen Teil ein Handschmeichler sein.

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„Hinter jedem schlechten Inhalt steht eine Führungskraft, die darum gebeten hat.“
Michael Brenner

Social Media – Der heilige Gral des Erfolgs?

Alles nimmt Formen an. Das Gewerbe ist bescheinigt. Poster, T-Shirts sind ready to sale. Jetzt muss es nur noch die Masse mit dem Kleingeld wissen, dass es bei mir Produkte zu erwerben gibt, die genau ihre Bedürfnisse erfüllen.
Diese Masse ist dort draußen an den Bildschirmen, vertikal und immer dabei. Buche ich mir Werbung bei den Giganten der sozialen Vernetzung? Werde ich damit in der Masse der anderen Werbetreibenden untergehen? Garantiert. Wer schon bei der TV-Werbung mehr als nötig pinkeln geht, der wird die Ads (tolles neues Deutsch) wegwischen wie eine lästige Fliege auf einem Stückchen Erdbeerkuchen.
Nun gut, dann machen wir es doch mit dem guten alten Storytelling. Ich erzähle euch eine Geschichte, die euch natürlich fasziniert und den Griff zum Portemonnaie praktisch erzwingt.

100 Folgen ohne Folgen

100 Folgen Horror-Storytelling habe ich durchgetickt und durchgetokt und auch alle anderen Social-Media-Kanäle bedient. Ergebnis: Die mir von Anfang an wohlgesinnt waren, haben Notiz genommen, ein paar Bots hatten mich aufgefordert, die Message an sie zu posten und ansonsten verhallte die Aktion im Pixelwald der heischenden Aufmerksamkeit.
Die Aktion hat Zeit gekostet, dazu kam noch sehr viel Zeit, sie zu posten und sehr viel Zeit, um enttäuscht zu sein und ein wenig Zeit, um zu eruieren, was schief gelaufen sein könnte.
Möchte ich diesen Weg noch einmal gehen?

Der innere Kampf zwischen Nötig oder Verpassen

Es sind die Fragen, die sich an Gabelungen oder Kreuzungen immer wieder auftun. Rechts oder links, Machen oder Seinlassen.
Die Erfahrung lehrt mich, es sein zu lassen, aber eine andere Stimme in mir sagt, es gäbe vielleicht etwas zu verpassen, einen Beschleuniger, der das Geschäft ankurbelt, Umsätze multipliziert, die Marke etabliert.
Alles Wünsche, die von Menschen tausendmal gewünscht wurden. Ist dieser ganze Versuch so etwas wie Lottospielen – fällt die richtige Zahl aus der Trommel – oder kann die richtige Strategie immer zum Erfolg führen?

Auf der Suche nach der Lösung

Um der Lösung näher zu kommen, müssen wir ehrlich zu uns sein. Als universelles Schema.
Ich habe nicht die Zeit, Filmchen zu drehen, Posts auszudenken und diese noch hübsch in Bildchen zu verpacken. Ich designe meine Poster, T-Shirts, Hoodies, ich will weiter an Büchern schreiben und ich bringe einen Blog und Podcast heraus. Und ganz nebenbei habe ich immer noch diesen Brot- und Butterjob.
Posts zu posten geht heute automatisch. Ok, man muss den Post einrichten und dann den Zeitpunkt bestimmen, an dem der Automat die Botschaft in die Welt hinaus feuern darf. Dies kostet Zeit, aber es wäre und ist verschmerzbar.
Also sprach Zarathustra:

Suche Dir eine Intelligenz, die für dich knechtet

Meine Grafiken sind 100 % frei von KI. Mit anderen Worten, ich benutze keine KI, um meine Designs zu erstellen. Alles Kopf- und Handarbeit.
Aber was hindert mich daran, meine Social-Media-Aktivitäten in die Hand eines Algorithmus zu geben. Apropos geben: Es gibt sicherlich eine KI, die diese Aufgabe übernimmt, jetzt gilt es nur noch herauszufinden, ob diese auch qualitativ tauglich ist und für mein Anliegen permanenten Output liefert.
Und die Frage aller Fragen: Liefert eine KI so ab, dass ich wirklich Zeit damit spare oder ist es nur triste Werbung, bei der die Social-Media-Freunde und die, die es gerne werden möchten, mit einem gekonnten Wisch alles ins digitale Nirvana schicken.

Die Entscheidung ist gefallen

Also fast, nur ein bisschen, abhängig vom Ergebnis. Ich werde und ich muss (Spoiler: im nächsten Podcast/Blog mehr davon). Es geht nicht anders. Ich werde mich auf die Suche nach einer KI machen, die das, was ich brauche, befriedigt. Oh Mann, das hört sich jetzt aber zweideutig an. Back to Basic: Dies ist der einzige Weg, um alles unter einen Hut zu bringen. Was es schließlich bringen wird, werden wird, werden wir sehen.
Also bleibt gespannt, kaut ein paar Fingernägel vor Spannung und stay tuned.

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Aus dem Englischen übersetzt-„Fake it till you make it“ ist ein Aphorismus, der darauf hindeutet, dass eine Person durch Nachahmung von Selbstvertrauen, Kompetenz und einer optimistischen Denkweise diese Qualitäten in ihrem wirklichen Leben verwirklichen und die angestrebten Ergebnisse erzielen kann.
(Quelle: Wikipedia – https://en.wikipedia.org/wiki/Fake_it_till_you_make_it)

Das kürzeste Update aller Zeiten

Der Amtsschimmel reitet, die Elster-Crew grübelt noch. Ich habe die Steuernummer einfach mal so beantragt.

Selbstmanipulation

Nichts anderes ist “Fake it till you make it”. Warum muss ich mich selber verarschen?
Nun, so einfach ist es nicht. Es geht hierbei nicht darum, etwas zu spielen, was man nicht ist, also im Sinne einer Hochstapelei. Es geht um das Gefühl. Das Gefühl, gemocht zu werden, das Gefühl, Geld zu haben. Also nicht vor Freunden oder Fremden anzugeben, sondern einfach mal in das Gefühl oder in die Welt eintauchen oder mit anderen Worten: Das Ergebnis schon einmal vorwegnehmen.

In die Karre fertig los

Ein Porsche 911 ist ein Traumwagen (übrigens auch meiner). Was hält einen davon ab, nicht mal den Konfigurator auf der Porsche Website durchzuspielen und sich alles zu gönnen, was gut und schön ist. Man könnte sich aber auch mal in ein Autohaus aufmachen. Probesitzen oder eine Probefahrt.

Die Gefahr lauert

Die Gefahr ist der “Haben will” Faktor, ohne dass man an seinem finanziellen Ziel angekommen ist.
Dies ist eine wahre Geschichte, meine wahre Geschichte. Ich hatte das Geld für meinen Traumwagen. Bin drum herumgeschlichen wie ein Tiger auf Beutejagd. Ich wusste, ich kann mir diesen Wagen kaufen, ihn besitzen. Aber und hier kommt das große Aber: Ich hätte das ganze Geld, das ich besitze, ausgeben müssen. Ich habe es letztendlich nicht gemacht. Aber der Traum bleibt und eines Tages kann ich den Wagen kaufen ohne Reue. Bis dahin kann man noch mal ein wenig faken.

Grinsen für das Glück

Warum klappt das Faken. Der Körper und der Geist (wohl eher der Geist) sind doch nicht blöd. Sie merken, wenn man ihnen eine Münchhausen-Komödie vorspielt.
Nun, so unter uns: Man kann die Zwei- von mir aus auch die Dreifaltigkeit austricksen.
Man fühlt sich mies und man will es nicht. Was tun?
Die Lösung ist einfach und gleichzeitig simpel: Grinse ein paar Minuten vor dich hin und du wirst dich besser fühlen.
Ich bin mir selbst der Nächste, also musste ein Selbstexperiment her. Dauerte eine Zeit, bis die Kombination Autofahren und mies drauf sein zustande kam, aber dann konnte der Versuch beginnen.
Warum Auto?
Nun im Auto kann man vor sich hingrinsen, ohne dass einem die Umwelt blöd anglotzt oder vielleicht sogar für komplett bescheuert hält. Jeder, der einen Lachflash in der Öffentlichkeit hatte, wird bestimmt zustimmend nicken.
Also Mundwinkel nach oben und dort lassen und durch die Gegend cruisen. Und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Zwar war die Stimmung nicht unbedingt so, dass ich mir einen Sack Konfetti gegönnt habe, aber nicht mehr so übel wie am Anfang.

Dress to impress

Eine weitere Spielart der Manipulation betrifft einen diesmal nicht selber, sondern man manipuliert die Leute, die einen umgeben oder die man beabsichtigt zu treffen.
Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal die Erfahrung gemacht, dass die Art des Zwirns die Menschen dazu bringt, Menschen anders zu behandeln. Derselbe Mensch, vielleicht sogar dasselbe Anliegen, nur der Stoff, in dem der Kadaver gehüllt wurde, unterscheidet sich und das eklatant.
Als Mann hat man wenig Mittel. Ein Rock könnte in Schottland für den nötigen Impress sorgen, aber in den Breitengraden der Germanen eher nicht. Also bleibt nur noch der Anzug. Straff sitzend mit einem Hemd, das einen erwürgt und dadurch einen perfekten Sitz hat. Aber warum ist dies so?
Der Anzug, genau wie die Uniform, war früher der herrschenden Kaste vorbehalten und dies wurde in die heutige Zeit transportiert. Allerdings gab und gibt es Aufweichungen und deshalb sollte man vorsichtig sein, denn der Typ in Turnschuhen oder Jesuslatschen könnte ein möhrenfressender Öko sein, aber auch ein Multimillionär.

Wenn’s hilft

Warum sollte man sich nicht des Fakes bedienen, wenn man dadurch die Möglichkeit bekommt, seinem Ziel näher zu rücken.
Ich mache es. Sei es im Leben oder auch nur in der Visualisierung. Mir hilft es, mich vorzufreuen, Pläne zu schmieden und mich auch später daran zu halten. Nichts ist schlimmer, als wenn die Träume in Erfüllung gehen und man anfängt, den Traum zu zerstören, nur weil man denkt, das Füllhorn des Glücks würde nie versiegen.

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Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
Philip Rosenthal

Ich habe es versucht. Ehrlich!

Ich habe es versucht: Ich wollte ein Buch schreiben, ohne eine Liste, ein Drehbuch oder eine Struktur (also eine aufgeschriebene), ich würde es nicht hier, ein wenig zerknirscht postulieren, wenn es funktioniert hätte. Stephen King ist ein Schriftsteller, der dies nach eigenem Bekunden kann. Ich bin ein Schriftsteller, der nun erfahren hat, dass dies nicht der Weg für mich ist.
Schmeiß ich den Text nun auf den digitalen Müll?
Mitnichten, so schlimm ist es nicht, aber es bedarf der Nacharbeit.
Hierbei ist nicht die Technik des Schreibens, sondern die Herangehensweise das, was man durch Ausprobieren herausfinden muss.

Ich bin Liste

Ich denke, auch wenn dies natürlich absolut überheblich klingt, Listen wurden für mich erfunden.
Die profane Einkaufsliste, die “Was brauche ich für ein Renovierungsprojekt-Liste” bis hin zur Urlaubsliste mit, wenn ich gut drauf bin, der genauen Anzahl von Unterhosen.
Ihr denkt jetzt bestimmt: Wow, das hat mich schon immer interessiert, ich wusste es aber noch nicht.
Das mag sich alles “komisch” anhören, aber Listen machen den Kopf frei. Niedergeschrieben, ausgeführt, abgehakt.

Die Schokolade bleibt im Regal

Spekuliert nicht die Discounter-Industrie darauf, dass ein Konsomentus Normalus den Laden stürmt und sich von den Angeboten oder anderen Tricks leiten lässt?
Fun-Fact: Ich war mit meiner Frau in Disneyland Paris, wem die Geschichte gleich bekannt vorkommt, ja, ich habe sie schon einmal erzählt. Zurück nach Paris, zurück zu Mickey Mouse: Vor einer der Fressbuden roch es nach BBQ. Nicht einfach so, sondern nach einem Hardcore Grillspektakel, aber wenn man die Bude sabbernd gestürmt hat, war dies nur ein profane, austauschbare Burger-Bude, ohne fette Steaks.
Meine Frau war skeptisch, als ich die Aerosol-Aroma-These aufgestellt hatte. Aber Jahre später wurde dies durch einen YouTuber bestätigt.
Die Moral von der Geschicht: Mit einer strukturierten Liste kommt man schneller und billiger durch den Discounter und wird zu Hause nicht von den Kalorien in ein Kalorien-Mutterschiff verwandelt.

Qualität vor Deadline

Eigentlich wollte ich bis Ende 2023 das neue Buch eingetütet haben. Aber würde mir die Qualität gefallen? Ich denke: Nein. Hätte ich immer und immer wieder gebastelt, bis ein Ergebnis zustande gekommen wäre? Ich denke: Ja. Arbeitet man so professionell: Nein? Will ich professionell arbeiten? Ja.
Das Frage- und Antwortspiel hat hier ein Ende. Es gibt nur eins: Änder das Skript, mach dir einen Plan (aka Liste) und hau ein Buch raus, das sich nur so gewaschen hat.

Schnell raus damit

Was waren das für Zeiten, indem man sich ein Markengerät kaufte und darauf vertraute, dass es mindestens, wenn nicht noch mehr, ein Leben lang hält.
Aber dann kam Alfred P. Sloan, seines Zeichens General-Motors-Präsident, auf die glorreiche Idee der geplanten Obsoleszenz, also dem geplanten Verschleiß, und damit war die Qualität dahin.
Fortan war kaufen, kaufen, kaufen immer an erster Stelle.

Kunst macht (k)eine Ausnahme

Der Verschleiß vom Geschriebenen lässt sich nicht mit Destruktion beziffern. Es ist vielmehr, dass von den Schriftstellern erwartet wird, pro Jahr ein Buch auf den Markt zu werfen. Mancherorts wird die Zahl sogar verdoppelt. Wo bitteschön bleibt da die Qualität, die Entwicklung, die jeder Schriftsteller durchläuft. Ich rede erst gar nicht von Recherche.
Nächster Unheilsgral: KI. Das Web wird von Tsunamis generierter Grafiken geflutet. Die ersten mögen noch nett anzuschauen sein, aber die Masse ist so uniform, dass man nach dem Außergewöhnlichen lechzt. Die Hand, das Auge, der Wortschatz des Künstlers. Fein inszeniert. In Frage gestellt. Überarbeitet. Und unter Geburtsschmerzen – sorry Ladies, dass ich diesen Vergleich benutze – in die Welt geworfen. Der Zweifel bleibt. Wird die Gemeinde das Kunstwerk annehmen? Aber auch die Vorfreude: Ich habe eine neue Idee, besser als alles andere.
Wenn dies geschieht, dann sprechen wir von Kunst, dann sprechen wir von wahrhaften Künstlern.

Die Häutung, der Schmetterling

Der kleine Wurm, nicht sonderlich attraktiv, gefräßig, daher von den grünen Däumelingen gejagt. Aber nach der Zeit der Reifung und dem Wunder der Natur entsteht etwas, das so zart ist, aber nach der Chaostheorie so umwerfend sein kann.
Deshalb lohnt es sich, sein Werk anzusehen, und wenn es noch im Wurmstadium ist, dem Ganzen der Zeit und dem Wunder der Kreativität aussetzen und gespannt zu sein, was sich entwickelt.

Liste, Drehbuch, Storyboard

Nennt es, wie ihr es wollt. Ich werde meine Protagonisten sherpamäßig an die Hand nehmen und strukturiert durch das Abenteuer “Buch” stolpern lassen.
Auch wenn das hier alles auch so romantisch klingen mag, nicht alle werden es schaffen. Ich schreibe immerhin Thriller und da muss der oder die eine auf der Strecke bleiben, sonst gähnt sich der geneigte Leser zu Tode und dies kann ich nicht verantworten.

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Wir werden die Befreiung von den Fesseln der Bürokratie durch alle Hierarchiestufen treiben. Die Leute sollen endlich Spaß an der Arbeit haben.
Jack Welch, amerik. Topmanager, 1988-2001 Präs. General Electric, „der härteste Manager der Welt“ (Financial Times)

Hast Du einen Künstlernamen has(s)t du Bürokratie

Der Künstlername oder Pseudonym oder Aliasname oder Bühnenname dient dazu, dem Menschen ein bisschen mehr Privatsphäre zu geben oder einen marketingtechnisch besseren Namen zu verleihen.
Dies habe ich schon vor längerer Zeit getan und, wie soll es im geliebten Land der Germanen anders sein, der Amtsschimmel hat seinen Hürdenparcour aufgebaut.

Öffnen wir den Vorhang zu Akt 1

Ort: Meldestelle bzw. eine telefonische Anfrage eben bei dieser Amtsschimmelabteilung.
Kurzer Vermerk: Dort arbeiten Menschen, die sicherlich bemüht sind, aber durch Gesetze, Paragrafen und Anweisungen in ein enges Gatter gepfercht werden.
Weiter flüstert die Souffleuse. Im Amt wusste keiner, was gebraucht wird, um den Künstlernamen standesgerecht in den Ausweis zu meißeln. Man einigte sich darauf, dass die Mitgliedschaft in einem Kunstverein dem schwammigen Buchstaben des Gesetzes (oder dem Ermessensspielraum) reichen sollte.
Eine künstlerische Tätigkeit an einen Verein zu hängen ist ein wenig schräg, aber ich war zufälligerweise in einem dieser Vereine und der Künstlername im Personalausweis.

Nach einem kurzen Sektgelage: Akt 2

Es sollte eine Trennung zwischen mir dem Brot- und Butterjobber und dem anderen Ich, dem Freigeist (also Künstler) geschaffen werden. Mental: Null Problemo. Aber was macht der Artist, wenn es um die Weichenstellung der monetären Angelegenheiten geht?
Richtig: Er möchte seine Konten so aufteilen, dass alle Finanzen sauber voneinander getrennt sind.
Aber und hier gleisen wir uns in die spannende Phase des zweiten Aktes auf: Die Banken wussten nicht, wie man einem Künstler, der nicht unter seinem Klarnamen bankgeschäftlich tätig werden wollte, unterbringen sollte. Es hagelte Neins.
Aber eine Bank, vergleichen wir sie mit einem gallischen Dorf, war gewillt, dieses nicht vorhandene Wagnis einzugehen.
Der Jubel auf meiner Seite blieb erst einmal aus, da ich an der Legitimation meiner Person im Videocall scheiterte.
OK, aufgeben ist für Looser. Kontakt gesucht, Sache geklärt. Videocall bestanden und Abrakadabra, der Künstler ist girokonto-unabhängig.
Ich fühle die Frequenz des Spechtens: Nenn uns die Bank, wir wollen auch.
Werbung mache ich nicht, aber die Bank macht ab und zu mal Werbung in der guten alten Glotze.

Akt 3: Der gute Schein des Gewerbes

Digital first, krähten vor nicht allzu langer Zeit die Fürsten der Bürokratie aus ihren, der Wirklichkeit entrückten, Trutzburgen.
Der Gewerbeschein als ein kleines Rädchen des gehuldigten E-Governments. Ja, es funktioniert. Mit einem Bürgerkonto bewaffnet, in dem meldestellenkonform, Rohan de Rijk, mein Künstlername, als solcher dort auftaucht.
Nun kam der Schein als physisches Pendant. Man sollte meinen, dass Namen, die so fest in die deutsche Bürokratie eingebrannt sind, sich auch in so etwas wie einem Gewerbeschein widerspiegeln. Mitnichten nein, wiehert der Amtsschimmel. Na gut, das ist meine Ausprägung, ich werde nachfragen müssen und werde berichten.

Der 4. Akt: Das Finanzamt betritt die Bühne

Zu einem ordentlichen Gewerbe gehört eine ordentliche Steuernummer, diese ist beim Finanzamt meines (gezwungenen) Vertrauens zu beantragen. Was macht der brave Staatsbürger? Ruft den diebischen Vogel auf.
Wer bitte kam auf die glorreiche Idee, diese Steuersoftware nach einem diebischen Vogel, der Elster, zu benennen?
Nun gut, sei es drum. Wenden wir uns den Stolperfallen zu. Zwangsweise wird mein Name in dem Formular voreingestellt. Nun gut. Ist so. Ich hangele mich durch die verschiedenen Fragen, die ich nicht brauche und so einige auch nicht verstehe, und komme zur Angabe der wechselseitigen Geldübertragung, also meinen Bankdaten. Dort stellte der Automatismus einen bis heute nicht in den Griff zu bekommenden Fehler fest. Mein Name und mein Künstlername (als Inhaber des Kontos) sind auf fahrlässige Weise unterschiedlich.
Heilen könnte man den Fehler, wenn man dem System vorschlägt, dass mein Künstlername zu einer anderen Person gehört.
Könnte man machen, aber wie genau zitiert der Amtsschimmel dann die Buchstaben der Finanzgesetze, wenn ich diesen Workaround wähle?
Ich werde es nicht herausfinden. Ich habe dem Hüter der Elster den Fall geschildert und hoffe, dass ich weder Textbausteine noch irgendeine Absage bekomme.
Auch hier gehe ich in die Schuld mit meiner Hofberichterstattung.

Das große Finale

Das gibt es noch nicht, auf der Bühne tummeln sich nur Fragezeichen, die durch den Helden des Pseudonyms, also mich, erledigt werden wollen. Das Schwert des Wortes ist geschärft, nun gilt es, den Amtsschimmel zu besiegen oder besser noch zu befrieden.

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Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.
Konrad Adenauer

Eigentlich dachte ich, bis ich eines Besseren belehrt wurde

Damals, vor langer Zeit, habe ich mir geschworen, nie wieder einen Gewerbeschein zu beantragen. Ich hatte eine Firma mit einem Freund. Was soll ich sagen: Manchmal klappt es und manchmal ist es besser, die Freundschaft zu retten als die Firma. Dann habe ich es allein versucht, denn so kann ich mir nur selber auf den Sack gehen. Habe dann die Firma verkauft und mir bestimmt damit ein paar graue Haare eingekauft.
Aber als Künstler, der Geld mit seiner Kunst verdient, wird man nicht aus den Fängen des Steuergeiers gelassen. Was mit dem Verkauf der Kunst noch gut funktioniert, wird in der nächsten Stufe, die ich bei Etsy zünde, nicht mehr funktionieren.

Der Schein zum Gelddrucken

Bevor wir in medias res gehen, räumen wir doch mal mit einem uralten Vorurteil auf. Ein Gewerbeschein und damit eine “Firma” bedeutet nicht, dass man jetzt und für alle Zeit reich ist. Wäre dies so, hätte jeder so einen Wisch.

Der Schein für die Zukunft

Damit ich die nächste Stufe der Etsy-Rakete zünden kann, benötige ich einen Gewerbeschein. Wenn dieser Artikel erscheint, werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit den Antrag schon gestellt haben. Natürlich online. Hürden sollten keine bestehen. Aber halt, vielleicht doch. Ich möchte mich mit meinem Künstlernamen anmelden. Sollte eigentlich kein Problem sein, dieser steht in meinem Ausweis und ist somit der Meldebehörde bekannt, diese hat immerhin den Ausweis ausgestellt. Man wird sehen.
Aber jetzt: Warum ein Schein?
Ich war der Meinung und bin es noch immer, dass man digitale Produkte als Künstler so verkaufen kann. So bedeutet: Ich bin als Künstler beim Finanzamt gemeldet und gebe dort meine ganzen Einkünfte als Künstler an. Aber jetzt wird alles anders.

Download doesn´t work

Von sich auf andere schließen. Betriebsblind sein. So könnte man die Anfangszeit bei Etsy umschreiben. Meine digitalen Kunstwerke wurden betrachtet, das konnte ich anhand der Statistiken sehen, aber keiner hat aus erwerbstechnischen Gründen sein Portemonnaie geöffnet. Dann, an einem Samstag, hat mir meine Frau die Betriebsblindheit weggezaubert. Mit einem schlechten Gefühl, aber alle Veränderungen fangen mit einem schlechten Gefühl an. Lösungen tun manchmal weh, aber so ist das Leben.
Würde der imaginäre Kunde sich eine Datei kaufen, diese vergrößern, verkleinern oder einfach so lassen, wie sie ist, dann diese Datei an eine Online-Druckerei schicken und warten, bis das Produkt fertig ist?
Ich würde das machen.
Der imaginäre Kunde mit einer hohen Wahrscheinlichkeit nicht. Er oder sie möchte das Endprodukt mit einem Kauf in den Händen halten.
Download doesn´t work.

Der Portfolio-Booster

Eine Träne zum Abschied verdrückt. Ach nein, die Downloads bleiben erhalten und werden auch weiterhin ins Portfolio aufgenommen. Aber jetzt wird der Booster gezündet, der Nachbrenner in Sachen Kundenfreundlichkeit. Aus nur digital wird Poster, wird T-Shirt, wird Hoodie, wird Becher. Ich werde Poster, T-Shirts, Hoodies und Becher mit meinen Motiven verkaufen. Nicht falsch verstehen: Nicht mit meinem Konterfei. So kann ich ein Motiv auf vier verschiedene Produkte drucken lassen und dazu kann man auch noch die digitale Version erwerben. Ein Nachbrenner par excellence.

Ein neuer Partner muss ins Boot

Die neuen Produkte kann ich aber nicht selber herstellen. Deshalb habe ich mich nach einem Fullservice Anbieter umgesehen und einen gefunden. Lassen wir die Kirche im Dorf: Meine Frau hat diesen bei Recherchen gefunden. Ich habe nur weiter geforscht und diesen für (hoffentlich) gut befunden.
Dieser Partner wird für mich die Produkte drucken und verschicken. Damit werde ich in das klassische Geschäft des passiven Einkommens einsteigen und (wieder hoffentlich) so viel Umsetzen, damit ich den Brot- und Butterjob adieu sagen kann.
Die Spannung steigt und vielleicht sitzt der Brot- und Butterjob schon auf dem absteigenden Ast.
Wir werden sehen. Ich werde berichten.

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A man’s worth is no greater than the worth of his ambitions.
Marcus Aurelius

Gut wird nie gut genug sein

Der Mensch will wachsen, was heute gut ist, kann und wird morgen durch das Bessere verdrängt werden. Erfahrung, Ideen und der unbändige Wille zu wachsen begünstigen diesen Drang, immer besser zu werden.
Ich schließe mich davon nicht aus: Immer besser schreiben, immer bessere Grafiken und immer bessere Blog-Artikel. Aber verdrängt das Bessere immer und immer wieder seine Vorläufer? Ja, das Bessere macht dies und ist damit das Bessere ein mieses Arschloch?
Nein. Mann und besonders Künstler sollten diese Entwicklung als Weg verstehen. Ein Weg, der beschritten werden muss, um zu wachsen. Man sollte mit Stolz, Wehmut und ein wenig schelmerische Belustigung zurückblicken. Aber die Vergangenheit ist wichtig, denn sie hat den Weg für die Gegenwart und die Zukunft bereitet.

Persönliches Five Star Rating

Sein Scheffelchen unter das Licht stellen, so ist der Mensch nun mal, es sei denn, man hat ein riesiges Ego und lässt die Welt immer und immer wissen, dass man der absolut tollste Hecht im Karpfenteich ist. 99% dieser tollen Hechte sind in Wahrheit Luftpumpen, die sich nur an der Bewunderung von Lemmingen erfreuen können.
Auch wenn es schwerfällt: Seinen Fortschritt sollte man feiern. Egal was man geschafft hat, und wenn man denkt, dies ist der erste Schritt auf dem Weg, Feier dich, denn der erste ist meistens auch der schwerste Schritt. Ich versuche auch nicht sonderlich kritisch mit mir zu sein. Auch hier folgt ein “aber”, denn die Kunst, dass man sich selbst fünf Sterne für seine Arbeit gibt, muss auch erlernt und immer wieder trainiert werden.

Fortschritt als Triebfeder

Je besser man wird, desto mehr erkennt man den Weg. Man weiß, was man kann, man weiß, was man liebt und das ist die Triebfeder, um den Fortschritt in immer höhere Höhen zu treiben. Ein kleiner Exkurs zum Thema Erfolg: Erfolg wird man nur mit den Dingen haben, die eine Leidenschaft in einem auslösen, die aus dem tiefsten Inneren kommen. Wenn ich versuche, mit den Tipps aus den Sozialen Medien Erfolg zu haben, wird dies vielleicht klappen. Aber es wird immer eine Kopie von etwas Vorhandenem sein, weil ich nicht die Leidenschaft habe, diese Idee weiter auszubauen und so ist die Triebfeder das Geld. Was OK sein kann, aber bringt es die allumfassende Glückseligkeit?
Meine Auffassung: Nein!
Der Kopist wird immer als Kopist entlarvt werden.

Stillstand als Wegweiser

Der umgekehrte Fall ist, dass der kreative Stillstand ein Wegweiser sein kann. Man hält inne und reflektiert. Sollte man jedenfalls tun. Es sei denn, man ist so ein “Flinte ins Korn werfen“-Typ. Manchmal ist der Stillstand auch nur der Gradmesser, ob man es wirklich will und wenn man diesen Zustand aushalten kann und vielleicht noch daran wächst, dann kann es auch der Booster für den Erfolg sein. Erinnert mich irgendwie an eine Magmakammer. Lange, sehr lange, tut sich nichts und dann folgt die Eruption.
Deshalb sollte man den Fortschritt und auch den Stillstand genau beobachten. Nichts geschieht umsonst. So ist die Welt und die Energie, die uns antreibt, nun mal nicht gestrickt. Alles und damit meine ich wirklich alles folgt einer Gesetzmäßigkeit. Wenn ich diese Gesetzmäßigkeit erkenne, lesen kann, und ihr folge, dann geht es nicht anders: Erfolg ist garantiert.

Power inside

Das ganze Konstrukt kostet sehr viel Kraft. Die Erkenntnis, dass ich als Künstler in die Welt hinausgehe, um zum Beispiel Lesungen zu halten. Die bewusste Reaktion des Publikums trifft einen sofort. Auch wenn es keine Reaktion ist. Dies habe ich selbst am eigenen Leib erlebt. Man gibt sein Werk zum Besten und weiß, dass das Publikum nicht das Zielpublikum ist. Hier gibt es nur einen Weg: Kreuz durchdrücken und durchziehen.
Erfolg kostet Kraft. Spinnt der, wird sich der Leser fragen. Ich kann im Erfolg baden, genießen, mir was gönnen.
Das ist alles richtig, aber Erfolg bedeutet auch nicht durchzudrehen, Stichwort verarmte Lotto-Millionäre.
Am fiesesten ist der Stillstand. Muss ich mich verändern, ist es die Stille vor dem Sturm? Fragen über Fragen, aber wer diese aushält, wird vom Erfolg gekrönt.

Homo ambitio

Die Ambition des Menschen oder auch der Ehrgeiz des Menschen, wer diese nicht besitzt, wird es auf dieser Welt nie zu einer außergewöhnlichen Leistung bringen. Hier meine ich nicht Apple zu gründen oder eine andere Tec-Firma. Auch die Leitung eines Tierheims kann auf der Ambition, dem Ehrgeiz eines Menschen gebaut sein.
Ohne dieses geht es nicht.
Over and out.

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Wer auf dem Strom des Lebens seinen eigenen Weg finden will, muss sich ein Boot bauen aus Eigensinn und Phantasie.
Jochen Mariss

Eine Entscheidung, die keine ist

Ist eine Entscheidung gegen den Strom der Massen zu schwimmen eine willentliche oder folgt man den Regeln des eigenen Lebens?
Zuallererst immer gegen den Strom schwimmen, nur um dagegen zu sein, ist nicht sonderlich ratsam. Vielleicht hat die Masse mal eine Meinung, die mit der eigenen deckungsgleich ist.
Soll vorkommen.
Eine eigene Meinung hat viele Väter und natürlich auch Mütter. Da wäre die Erziehung oder nennen wir sie eher Begleitung. Ein Kind lernt von den Eltern. Wenn diese kritisch sind, hat das Kind auch große Chancen, die Welt zu hinterfragen.
Aber auch einschneidende Ereignisse können das Schwimmen gegen den Strom begünstigen.
Was es auch immer sein mag: Es kommt aus den Tiefen von einem selbst und man kann nicht anders, als diesem Weg zu folgen. Man sollte es zumindest, denn:

Die Masse hat Gewicht

Der Mensch ist ein Herdentier. Zumindest vor der Zeit der Supermärkte war der Mensch auf die Herde angewiesen, um nicht sang- und klanglos in der feindlich gesinnten Welt unterzugehen.
Heute kann man auch ohne den Herdentrieb überleben, ob dies im Sinne des Erfinders ist (auch hier wieder eure bevorzugte Gottheit einsetzen), lassen wir einmal dahingestellt, aber es funktioniert.
Aber in der tiefsten Tiefe unseres Seins sind und bleiben wir ein Herdentier und wenn die Herde nach links geht, obwohl man weiß, dass es das 100%ige Verderben ist, wird man, obwohl man rechts abgebogen ist, seine Entscheidung hinterfragen.
Ein seltsamer Mechanismus, den unser Gehirn sich für uns ausgedacht hat.
Zu Zeiten des Nomadentums oder auch der ersten Ansiedlungen war es sicherlich eine nützliche Eigenschaft, um nicht einen frühen und manchmal auch blöden Tod zu erleiden. Aber heute ist diese Eigenschaft doch eigentlich nutzlos und trotzdem sind wir damit geboren worden. Und stellen uns immer und immer wieder die Frage: Habe ich richtig gehandelt?
Warum fragt man sich das? Weil die Entscheidung sich so einsam anfühlt.

Alien, das Gefühl der Einsamkeit

Jetzt steht man da und wehrt sich gegen das, von Corona angefeuerte, Querdenkertum (zum Glück ist die Blockwartmentalität nicht ausgebrochen). Oder mit anderen Worten: Man fühlt sich manchmal verdammt einsam, wenn man nicht nach dem Fähnchen im Wind redet oder denkt.
Sollte einen das stören? Nein, aber wenn man noch als Novize in Sachen “eigene Meinung” unterwegs ist, muss man die Zeit bis zur Hornhautbildung überstehen.
Meiner Meinung nach wird man sich immer wie ein Alien fühlen, wenn man nicht in dasselbe Horn bläst. Vielen Dank an das alte Neandertal-Gehirn, denn das ist es, was aus dem Andersdenkenden immer wieder einen Menschen macht, der auf dem Grat von Eigenständigkeit und Gruppenzwang balanciert.

Die Masse gebiert keinen Fortschritt

So kurios die ganze Sache auch klingen mag: Die Masse schafft es nicht, Ideen zu gebären, die der Masse ein Überleben und ein Fortschreiten der Spezies sichern.
Es sind die Andersdenkenden, die Um-die-Ecke-Denker, die Fantasten, die Visionen von einer Sache oder dem Zusammenleben der Menschheit hatten und haben. Zuerst belächelt, vielleicht sogar verspottet, aber die Vergangenheit hat so oft, eigentlich immer, wenn es um Fortschritt ging, bewiesen, dass Erfindungen einer bestimmten Klasse von Menschen vorbehalten blieben.

Die instrumentalisierte Masse

Der Zweite Weltkrieg, Corona und sicherlich noch hunderte von Beispielen zeigen, dass die Masse immer von denen benutzt wurde, um deren mehr oder weniger perfiden Gedanken unters Volk zu streuen. Diejenigen, die anders dachten, wurden beseitigt oder mit immer neuen Wortkombinationen diffamiert. Leider gehören die sich selbst als unabhängig betitelten Medien mit dazu. Und wenn wir hier schon einmal unter uns sind und es ehrlich meinen, dann sind die Medien besonders in Zeiten von Corona ein Multiplikator zur Lenkung der Massen gewesen.

Seid ihr Gegenstromschwimmer? Schützt diesen Schatz

Es ist leicht, eine Masse zu sein. Kraftlos in der Einheitsbrühe zu schwimmen.
Aber stellen wir uns zum Schluss die Frage, wer hat mehr vom Leben? Der Lemming oder der differenzierte Mensch?

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Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.
Wilhelm Busch

Die Fessel lege ich mir selbst an

Seien wir ehrlich zu uns, das Gift des Neides pulst auch in unseren Adern. Vielleicht nicht in der Ausprägung des Maximalen, aber ein wenig ist immer vorhanden.
Seien wir ehrlich, und ich bin ehrlich mit mir: Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mir das Gift des Neides in die Venen spritze. Da ist der Typ, der den Wagen fährt, in dem ich gerne sitzen würde. Aber der Neid ist ein billiger Geselle. Wie viel Schulden hat der Typ? Ist er vielleicht Sohn von Beruf? Ist er glücklich? Oder ist dieses Auto nur eine spanplattendünne Fassade? Natürlich weiß ich es nicht. Wie sollte ich es auch wissen. Den Neid versuche ich abzulegen, weil es die Kraft tötet, die ich brauche, um selber erfolgreich zu werden. Der Neid sind die Handschellen des Geistes, die einen daran hindern, den Weg zu sehen, den Weg zu gehen, der einen an die Spitze katapultiert.

Der umgekehrte Fall

Ja, hier bin ich ehrlich: Wenn irgendjemand neidisch ist, auf das, was ich erreicht habe, bin ich im tiefen Grund meines Herzens ein klitzekleines Bisschen geschmeichelt. Der Teufel in mir freut sich. Ich genieße den Neid. Es ist falsch, das weiß ich, aber so ist der Mensch nun einmal gestrickt. Der Stärkere gewinnt. Der Stärkere hat die hübschesten Girls, hat den volleren Teller, hat das vollere Glas. Der Stärkere wird in der Horde überleben.

Die Gedanken manch anderer Völker

Ist der Neid eine ureigene Eigenschaft in den Genen der Deutschen?
Man sagt den Amerikanern nach, dass sie sich über den Erfolg der anderen freuen und es zum Anlass nehmen, dem oder der nachzueifern.
Hand auf den pochenden Muskel: Ich war noch nie im gelobten Land, ich kenne diese Aussage nur vom Hörensagen. Aber nehmen wir mal an, dass ein Teil von den Amis wirklich so reagiert. Ist dies nicht der bessere, ja sogar der gesündere Weg? Es werden nicht alle schaffen, denn auch drüben, jenseits des großen Teichs, hat der Erfolg den Blaumann an und nicht alle wollen sich der Arbeit, der Mühe und der wenigen Freizeit stellen.

Detox – Der Weg zur Heilung

Auch wenn der eine oder andere BRD-Germane nicht aus seiner Haut kann, sollte man sich allen Ernstes fragen: Welche Vorteile habe ich, wenn ich neide?
Der Neid ist sofort greifbar. Der Erfolg des Neides ist sofort sichtbar oder vielleicht auch nur spürbar und der Neid lenkt wunderbar davon ab, dass man selber in keinster Art und Weise tätig wird, um seinem Leben den richtigen Drall zu versetzen.
Erkannt. Gebannt. Klingt einfach, ist es nicht. Aber man sollte sich im Klaren darüber sein, ob man neidet um des Neidens willen, oder ob hinter dem Ganzen vielleicht ein Bedürfnis steckt. Und hier meine ich ein von Grund auf ehrliches Bedürfnis und nicht eine komsumgeschwängerte Wahrnehmung wie das Leben auszusehen hat.

Nie in Gänze frei sein

Auch wenn wir uns eine stählerne Festung gegen das Geschwür des Neids gebaut haben, brav und täglich an unserem Detox arbeiten, wird eines Tages der Neid um die Ecke kommen und uns in die Fresse hauen.
Aspekte des Lebens, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Leben dazugehören, und die wir einfach nicht eliminieren können, treten immer wieder auf die Bühne eben dieses Lebens und versetzen uns einen gehörigen Tritt in die Eier oder wo es bei Individuen jedweden Geschlechts sonst noch so richtig weh tut.
Wir müssen lernen, mit Ängsten zu leben, wir müssen lernen, mit Neid zu leben. Manches ist Evolution und manches könnte ein Fingerzeig sein, das Bedürfnisse nicht erfüllt wurden. Es soll uns animieren, zu wachsen.

Die Menschheit schürft nach dem Sinn des Lebens

Vielleicht ist es das, was uns das Universum (auch hier wieder eure bevorzugte Gottheit einsetzen) vor die Füße wirft. Erkenne deine Fehler, wachse ein Leben lang. Tue dir und anderen Gutes. Das, und nichts anderes, sehe ich als Sinn des Lebens. Klingt einfach, aber versucht diesen Sinn einmal zu leben.
Vielleicht wird das Häufchen Zellen, genannt Mensch, daran wachsen, eine mentale Stärke erreichen, sich über Konventionen hinwegsetzen, einen eigenen Willen haben oder aber daran zugrunde gehen.

“Das passiert, wenn ich den Neid überwunden habe?”, fragt Thomas der Ungläubige.
Eine Lego-Stadt besteht auch nicht nur aus einem Stein, aber jeder Stein, und dazu gehört Neid, Angst und vielleicht sogar die sieben Todsünden, baut das Leben, dein Leben.
Mach was draus.
Jetzt steige ich in meinen Porsche und bin weg.

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Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese.
Groucho Max

Am Anfang war das weiße Blatt

Wir werden in die Welt geschmissen, als weißes Blatt. Gehen wir einmal davon aus, dass dies stimmt und die Genetik keine wesentliche Rolle dabei spielt, wer wir sind oder was aus uns werden wird. Dann müsste die gesamte Menschheit, acht Milliarden Typen und Typinnen, alle denselben Startpunkt haben und Chancengleichheit nicht nur ein Konstrukt auf dem Papier.

The difference between Dem und Dem

Woher kommen dann die Unterschiede, die aus dem einen einen Professor und aus dem anderen einen Pfandflaschensammler machen?
Ziehen wir wieder das weiße Blatt der Geburt hinzu und fangen ein wenig an, darauf zu malen und nennen das Ganze Prägung.
Vielleicht zeigt das eine Blatt einen Stinkefinger. Also der Ausdruck, des “nicht gewollt” sein. Dies ist nicht von der Hand zu weisen. Wie viele Kinder werden ungewollt in die Gesellschaft geworfen und bekommen dieses immer und immer wieder zu spüren. Wie viele Kinder, die dieses Schicksal erleiden und erleiden werden, werden immer wieder auf “Start” geschickt, ohne 2000 Euro einzuheimsen. Immer und immer wieder werden sie versuchen, das Leben auf die Art zu meistern, wie ihre Eltern es vorgelebt bekommen haben oder wie es die Gesellschaft einem diktiert.
Nehmen wir uns ein anderes weißes Blatt und bemalen es mit Liebe und Fürsorge.
Ich brauche den Weg nicht weiter aufzuzeichnen. Bei manchen Menschen hat sich die Chancengleichheit schon mit dem ersten Atemzug pulverisiert.

Der Kindergarten, die Schule, die Klamotten

Die Differenzierung geht weiter. Unfürsorge zeigt sich dann, wenn die Kinder schon sehr und damit meine ich sehr früh im Kindergarten, man nennt es so niedlich Krippe, abgeladen werden. Andere Sprösslinge werden erst mit vier Jahren abgegeben und dann mit einer langen Eingewöhnungsphase verwöhnt. Hier kennt die Chancengleichheit keine gesellschaftlichen Abgründe, vielleicht sind es sogar diejenigen, die ihre Kinder zu früh abladen, die am meisten Geld in der Kita haben.
Dieses Bild wird in der Schule wieder ein ganz anderes sein. Die Eltern, die ihre Kinder zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft erziehen möchten, werden diese aber auch schon früh dem Druck eben dieser Gesellschaft aussetzen. Leistung ist alles und wenn es nicht funktioniert, dann muss über Nachhilfeunterricht nachgeschärft werden. Versagen ist keine Option. Kinder aus bildungsfernen Haushalten, der Mist stammt nicht von mir, bekommen die andere Seite der Medaille zu Gesicht. Vernachlässigung, Desinteresse, Chancenungleichheit auf Kosten der Kinder, egal von welcher Seite man es betrachtet.
Schimpf und Schande über die Länder, die eine Schuluniform fordern. Uniformität in diesem Alter? Das ist der Gipfel der Entsagung von der Individualität der Jugend. Gut wenn man einmal davon absieht, dass immer und immer wieder der gleiche Unterrichtsstoff über die Schüler ausgeschüttet wird, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wo die Neigungen des Individuums liegen, das in der Schule aber bloß kein Individuum sein darf.
Back to the Klamotten. Kinder, die aus der Rotkreuz-Tüte angezogen werden, haben keine Chance. Die Leistung zählt, die Klamotte zählt und die Lehrer schauen zu. Untätig, wo doch allerorts die Chancengleichheit postuliert wird.

Knüppelhartes Kreuz

Wer von unten kommt und nach oben möchte, der muss einen langen Atem haben und viel, sehr viel Arbeit aufwenden, um sich von dem zu lösen, was er von zu Hause mitbekommen hat.
Hier steht nicht der finanzielle Background der Eltern im Vordergrund, es geht einzig und allein darum, wie der Mensch erwachsen geworden ist. Die beste Schulbildung nützt nichts, wenn die Empathie ein verdorrtes Pflänzchen ist. Aber mit Empathie und wenig Bildung kommt man auch nicht sonderlich weit.
Es ist schwer, aus einem weißen Blatt einen Menschen auf seinem Weg zu begleiten, der sowohl das eine als auch das andere bekommen soll. Viele, wenn nicht sogar alle, die diesen Weg gehen, merken, dass dieser Weg nicht nur steinig, sondern auch verdammt einsam und “Chancengleichheit” nur eine Worthülse ohne Inhalt ist.

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Gib das, was dir wichtig ist, nicht auf, nur weil es nicht einfach ist.
Albert Einstein

Geduld, Kraft und eine Menge Spucke

Wenn man sich einmal auf den Algorithmus eingegroovt hat, dann überschütten einen die Sozialen Medien mit Erfolgsmeldungen, von jungen Menschen, die vorher so durch ihr Leben gestruggelt sind und mit einem Mal den Dukaten scheißenden Esel gefunden haben. Chapeau. Respekt. Oder doch nur billige Bauernfängerei?

Faktor Geduld

Ein Faktor, der bei den meisten Menschen unterentwickelt ist. Geduld. Ja, so auch bei mir. Wie oft musste ich innehalten, um mir klarzumachen, dass weder die Erde noch ein Business an einem oder zwei Tagen erschaffen werden kann. Es ist schwer zu glauben, wo es doch so viele Beweise in den Medien gibt. TikToker, die ihre Kontoauszüge in die Kamera halten. Kann das alles getürkt sein? Wenn ich gutgläubig bin, dann halte ich diese Papiere für die wahrste aller Münzen. Aber bin ich gutgläubig? Naiv? Oder lasse ich mich davon verarschen?
Sicher nicht. Alles braucht Zeit und Zeit ist hier mit Geduld gleichzusetzen. Ein Business braucht Zeit zu wachsen. Ich, Du brauchst Zeit zu wachsen. Zeit, um Fehler zu machen. Zeit, um über das, was man macht, nachzudenken, und um sich dann zu verbessern. Geduld ist damit ein Faktor für Wachstum. Und wer heute noch glaubt, dass das Debüt eines Schriftstellers wirklich sein erstes Buch ist, dass ein Musiker aus dem Nichts auftaucht und ready für die großen Bühnen ist, der sollte sich auf Ostern und Weihnachten freuen, denn dann kommt der Osterhase und der Weihnachtsmann.

Faktor Kraft

Hanteltraining macht fit und vielleicht sogar schöne Muskeln, aber mit dem Aufbau eines Business hat das herzlich wenig zu tun. Geduld und Kraft bedingen sich. Manchmal. Sie können dich aber fies und gemein gegeneinander ausspielen.
Kraft ist der Faktor, auch mal an seine Grenzen zu gehen. Auch mal zu vergessen, dass die Blase nahe am absoluten Füllstand ist, also das Pissen vergessen. Eine Nacht durchzuarbeiten, obwohl der Brot- und Butterjob wartet. Aber auch die mentale Kraft zu haben, weiter zu machen. Rückschläge auszuhalten, diese zu analysieren und zu einem Vorteil umzuwidmen.
Das hört sich einfach an, aber wenn nichts passiert (keine Verkäufe), wenn die Kacke sprichwörtlich am Kochen ist, dann trennt sich die Spreu vom Weizen. Bist du ein mentaler Lauch, fliegt die Flinte ins Korn und du jagst einem anderen Messias des schnellen Geldes hinterher und hinterher und hinterher.
Aber wenn du der Arnold Schwarzenegger des Durchhaltens bist, dich schonungslos reflektierst, dann wirst du Erfolg haben (schonungslos heißt hier nicht Selbstbeleidigung, sondern der Sache dienend). Denn, es ist wie immer, am Ende werden die Schweine fett.

Faktor Spucke

Als die Handwerker noch nicht mit arbeitsschutzrelevanten Handschuhen aufwarten konnten, war die Spucke eine Art von Kleber. Aber auch die Wundheilung spielt mit dem Saft des Mundes eine wichtige Rolle. Jeder Businessman und jede Businesswomen hat sich schon die eine oder andere Blessur davongetragen und so könnte, nein, so ist der Faktor Spucke im übertragenen Sinne ein Heiler und gleichzeitig eine Aufforderung an sich selber, diese ganze Sache weiter anzugehen. Ich meine hier aber nicht eine ungezügelte Härte zu seinem Business oder noch schlimmer zu sich selbst. Sondern die übertragene Forderung: Jetzt erst recht. Weiter, das Schwein ist noch nicht fett genug.

Musculus durchhaltus

Spart euch die Zeit: Diesen Muskel werdet ihr in keinem Anatomiebuch finden. Es ist die bildliche Analogie für das Zusammenspiel der drei Faktoren: Geduld, Kraft und Spucke.
Ja: Man kann diesen Muskel trainieren. Besonders geeignet sind Sparringspartner, die einen auf dem Weg begleiten und wo sie nur können unterstützen und wenn es sein muss auch mal trösten. Liebe Grüße gehen raus an meine Frau Daniela.
Man kann sich optimieren, sich den Kopf zerbrechen, wie es besser laufen soll, aber, wenn man es braucht, kann man sich schlecht selber in den Arsch treten. Real-Life und im übertragenen Sinne. Arschtreten ist nicht negativ, sondern als ein sehr starker Motivator zu verstehen. Warum schlägt ein Boxtrainer seinen Schützling? Richtig, um ihn zu pushen. Als Herdentier, das der Mensch nun einmal ist, kann es von Vorteil sein, wenn man einen Menschen an seiner Seite hat, der den Musculus durchhaltus ordentlich fordert.

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Alles bleibt anders.
Rohan de Rijk

Grober Klotz vs. Zarter Stoff

Schauen wir uns das Seelengerüst eines Künstlers an, so finden wir einen eher zart besaiteten Menschen als einen unbehauenen Klotz. Wobei die Spannbreite enorm sein kann. Es fällt aber auf, dass der Künstler im Allgemeinen eher zart besaitet ist und überproportional einen Hang zu bewusstseinserweiternden Substanzen oder Flüssigkeiten entwickelt. Stellt sich die Frage, ist diese Affinität für die Erweiterung oder Dämpfung gedacht?

Überschießende Kreativität

Das Gehirn ist ein elendes Plappermaul. Nicht nur bei Künstlern, sondern bei jedem der Spezies Homo sapiens. Beweisbar durch Gespräche mit anderen Betroffenen, also jedem Menschen, der über diesen meistens lästigen Makel der Gattung Mensch Auskunft geben möchte, was nicht immer der Fall ist, da vielleicht eine gewisse Peinlichkeit mit diesem Thema einhergeht. Der Starke könnte auf ein Mal gewöhnlich und schwach erscheinen.
Wenn ich aus berufenem Munde sprechen darf: Bei mir rattern so viele Ideen, Projekte und künstlerische Fragmente (was immer das auch sein mag) durch die Hirnschale, dass ich dem Ganzen öfter mal Einhalt gebieten muss. Wer jetzt glaubt, dass es eine Beichte für den Gebrauch von Substanzen oder Flüssigkeiten ist, der irrt.

Ich bin Team “Zarter Stoff”

Was sind die Zugangsvoraussetzungen für das Team “Zarter Stoff”: Für den Triple-A-Pass (All Access Area) benötigt man die Fähigkeit, schnell beleidigt zu sein, wenn Kritik an einem geübt wird. Nachtragend zu sein ist auch keine schlechte Eigenschaft. Aber wenn man den “Zarten Stoff” in seiner Königsdisziplin beherrschen will, dann ärgert man sich noch Jahre danach über das, was man gesagt oder nicht gesagt hat, oder das, was man getan oder nicht getan hat.
Wie man sieht, ist Team “Zarter Stoff” eher ein harter Stoff, wenn man in Frieden leben will. Die meisten Künstler leben nicht in Frieden, sondern wehren sich immer wieder gegen die Dämonen aus der Vergangenheit oder lassen sich von diesen Dämonen die Zukunft vorausorakeln.

Der Nutzen ist groß und die Kosten auch

Wenn es eine Betriebswirtschaftslehre in Bezug auf Kreativität geben würde, wie sähe eine Kosten-Nutzen-Rechnung aus?
Wenn wir davon ausgehen, dass Kreativität eng an die Sensibilität geknüpft ist, und im Umkehrschluss diese Sensibilität den Künstler immer wieder in die seelischen Abgründe schubst, dann muss auf der Nutzen-Seite ein enorm riesiges Plus stehen, damit man die Kosten, sprich die seelisch Grausamkeit, mit die der Mensch sich selbst verstümmelt, aushalten kann.
Ich finde lange Sätze toll, aber das Ergebnis ist doch ganz einfach: Je erfolgreicher der Künstler ist, desto eher kann man die negativen Folgen ertragen.
Soweit die Theorie.
In der Praxis höre ich die Mitglieder des Club 27 aus ihren Gräbern heulen und schreien.

Das Eine nicht ohne das Andere

Aber habe ich eine Wahl? Sind diese beiden Zustände meiner Selbst so miteinander verknüpft, dass ich keine Wahl habe?
Die Antwort fällt schwer, da ich nur aus meiner Perspektive sprechen kann, und ja, das Eine geht nicht ohne das Andere. Um noch ein wenig tiefer zu bohren: Man hat sich nicht selbst gemacht, muss aber mit den Konsequenzen leben, die das Team “Zarter Stoff” mit sich bringt.

Die Hornhautdiät

Man könnte versuchen, sich diese negativen Eigenschaften abzugewöhnen. Ein ganz persönliches Clickertraining mit einem Leckerli als Belohnung. Eine Hornhaut anschaffen gegen die Kritiker oder andere nervige Gestalten. Man kann versuchen, die negativen Gedanken ziehen zu lassen. Könnte funktionieren. Aber machen wir uns nichts vor: Keine Hornhaut und auch kein Clickertraining hilft gegen die Schnelligkeit unseres Gehirns, dass uns im Bruchteil eines Bruchteils die Unzulänglichkeiten unserer Vergangenheit schonungslos vor die geistigen Füße wirft und schon kann man alle Anstrengungen auf den Müll werfen. Man hängt wieder am Fliegenfänger der Selbstzweifel.

Schulterzucken als Fazit

Wenn man es schafft, die “Fehler” der Vergangenheit mit einem Schulterzucken dorthin zu verbannen, wo sie hingehören, nämlich in die Vergangenheit, dann hat man einen Teilsieg errungen. Und mal ganz ehrlich: Die Vergangenheit kann man nicht mehr ändern (außer mit einer Zeitmaschine), warum soll man sich immer und immer wieder mit dem Gewesenen geißeln?
Und meistens sind die Leute, die einen am meisten kritisieren, diejenigen, die am meisten neiden. Nach Oscar Wilde ist sowieso der Neid die höchste Form der Anerkennung.

Wenn ihr auch zum Team “Zarter Stoff” gehört, lasst euch nicht unterkriegen und frönt der Kreativität. Denn Kreativität ist ein unschätzbar hohes Gut.

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I hold key to my own success
Suckers that step will be put to rest
Ohh, I hold the key to my own success
The suckers that step will catch a bullet in their chest
Prodigal Son by Kid Rock

Geboren als weißes Blatt

Ob wir wollen oder nicht, wir sind in diese Welt geworfen worden. Eine 100%ige Tatsache, sonst könntest du das hier nicht lesen.
Geboren werden wir ohne Vorurteile: Weiß oder Schwarz ist uns egal. Wie haben alle die gleichen Chancen, wenn man von der Genetik und der Erziehung, also dem Umfeld, einmal absieht.
Als Kind hat man Träume, Wünsche, Hoffnungen. Nichts scheint unmöglich und dann, blöderweise, wird man erwachsen. Die Träume sind ausgeträumt, die Wünsche sind ersetzt worden durch die Bedürfnisse, die die Gesellschaft diktiert und die Hoffnung, die eigentlich als letztes vom sinkenden Schiff springen soll, hat als erstes ins Gras gebissen.

Willkommen in einer Welt, in der wir nicht leben wollen

Wer die obigen Aufzählungen für zu pessimistisch hält, der möge ab jetzt mit offenen Augen durch die Welt gehen. Auf der einen Seite haben wir die Medien, die uns das Leben von Celebrities näherbringen, jenseits aller Wirklichkeit. Das unsigre Ego schrumpft. Ein Medium weiter wird die Welt mit Worten in Schutt und Asche gelegt. Hurra, wir erleben das Ende der Welt mit. Generationen wurden mit Prophezeiungen überflutet, aber unsere Generation hat die Ehre, die medial heraufbeschworene Apokalypse mitzuerleben.

Die Selbstbestimmung als Relikt vergangener Zeiten

Die Aussichten sind trüb, höchst unabwendbar schlecht, wie soll man da für sich ein kleines Quäntchen Glück reklamieren?
Selbst ist der Mann, selbst ist die Frau und selbst auch der Diverse.
Wir halten den Schlüssel zu unserem Glück in den eigenen Händen. Wer jetzt schaut, steht mit leeren Händen da. Aber wo versteckt sich der Schlüssel und hört es sich nicht sooo einfach an? Schlüssel ins Schloss rein, nach links oder rechts gedreht und schon ist das Glückhorn aus dem armseligen Käfig befreit, bereit sich über dich zu ergießen. So die Theorie.

Erst die Akzeptanz und dann so etwas wie ein Videospiel

Es fällt schwer zu akzeptieren, dass das eigene Handeln und nur das eigene Handeln, Glück und den Erfolg bringen kann. Der Mensch, der versucht, das Glück zu finden, wird oft genug die Gemeinde, die Umstände und alles andere dafür verantwortlich machen, dass die Bemühungen immer und immer wieder torpediert werden und eigentlich sowieso nicht funktionieren. Zumindest bei einem selbst.
Dabei ähnelt der Weg zum Glück, zum Reichtum oder was man immer im Leben erreichen will, einem Videospiel.
Der Anfang ist einfach. Man sammelt hier und da Gegenstände, die sich im Laufe des Spiels eintauschen oder benutzen lassen. Die Level werden härter, die Aufgabe schwieriger, man erleidet Rückschläge, aber man beißt sich durch, in einem Spiel weiß man, dass es ein Ziel gibt, dass am Ende des Spiels der Sieg winkt, ganz egal, wie lange man es versucht hat. Dann ist er da, der Boss-Gegner, ein übler Zeitgenosse, aber dahinter ist das Ziel. Also nur noch den Knaben ausknocken und man hat es geschafft.
Könnten wir das nicht auch auf das reale Leben anwenden?
Nur mal so ketzerisch gefragt.

Das Leben ist kein Ponyhof und Glück gibt es nicht auf Knopfdruck

Das Glück und der Erfolg kommen meist im Blaumann daher und schälen sich erst nach und nach aus der Arbeitskleidung, um dann im feinen Zwirn das Leben zu genießen. Aber wer meint, die faule Haut würde auch den Erfolg bringen, der wird immer und immer erfolglos nach einer schnellen Methode suchen, die ihm das Bankkonto so im Vorbeigehen füllt.
Der Schlüssel liegt wie so oft in den Worten
Dehnen wir das Thema ein wenig aus. Worte, die gesagt werden, können nicht zurückgenommen werden. Deshalb ist diese Aneinanderreihung von Buchstaben ein wichtiges wie auch ein mächtiges Mittel.

Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick oder soll ich noch einmal vorbeikommen.
Unbekannter, erfolgloser Gigolo

Hier wären richtige Worte der Schlüssel zum Glück, nämlich ein heißes Girl abzuschleppen. Unser Gigolo hat die Situation nicht verstanden und vielleicht nicht mal eine Absage kassiert, sondern nur eisiges Schweigen.

Worte bringen Geld

Bringen wir Schlüssel zum Erfolg und Wörter zusammen, so erhalten wir die Keywords. Was an den Haaren herbeigezogen scheint, ist das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, das Gewünschte zu finden. Hier spielt es keine Rolle, ob dies eine Suchmaschine oder ein Onlineshop ist. Die richtige Wahl von Keywords ist der Schlüssel zum Erfolg. Wohl bedacht und zielgerichtet. So schließt sich der Kreis vom Allgemeinen Schlüssel zum Glück bis zu den speziellen Keywords, die den Erfolg in der digitalen Welt bringen.

Der Schlüsselbund als Fazit

Der Schlüssel zum Erfolg hat viele Väter oder Mütter oder Eltern (wie es euch beliebt). Er ist aber immer nur ein Synonym für den Glauben an sich selbst, an die Intelligenz, mit Menschen zu kommunizieren und die Raffinesse, das, was man anbieten möchte, so genau zu beschreiben, dass der Suchende es auch findet.
Sammelt die Schlüssel an einem Ring und es wird euch – in allen Situationen – an nichts fehlen.

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Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!
Weisheit der Dakota-Indianer

Was interessiert mich das Geschwätz von gestern

Ein kurzer Rückblick auf den Blog “#107 Reite ich ein totes Pferd?”
Ich habe mich auf den Prüfstand gestellt und festgestellt, dass NFTs immer noch ein Thema für mich sind, ich die Technik dahinter spannend finde.
Jetzt könnte man meinen, wenn man sich die Zwischenüberschrift zu Gemüte führt, dass mein Fähnchen sich gedreht hat und ich NFTs für, na sagen wir mal, mäßig bis gar nicht erfolgreich halte.
Das ist falsch. NFTs werden eine Zukunft haben. Die Killeranwendung, mit Grafiken schnell das große Geld zu machen, ist mit dem Hype gestorben, oder zumindest soweit geschrumpft, dass man im Kreise des Social Media Universums nicht mehr darüber spricht. Eine Parallelität zum Neuen Markt Anfang der 2000er ist zu erkennen. Alles wird gehypt, es wird das schnelle Geld gemacht und puff, die Blase platzt. Die Branche hat sich danach neu aufgestellt. Einige Heroen sind verschwunden, andere dazu gekommen, der Börse hat dies langfristig nicht geschadet. So sehe ich das mit den NFTs. Gesundschrumpfen, die Zugangstechniken vereinfachen und NFTs sind wieder fit für die Zukunft. Wie immer, ich habe keine Glaskugel.

Die Ungeduld des Wartenden

Ich möchte Geld verdienen (wer nicht), um als freischaffender Geist durch die Gefilde dieser Welt zu ziehen. Habe ich Zeit dafür? Muss ich haben. Ohne Zeit kein Wachstum, ohne Wachstum kein Geld. Also setze ich auf die Parallelität, um Zeit zu überbrücken, Geld zu verdienen und das Gespenst der Ungeduld im Zaum zu halten.

Nun stecke ich ein neues Eisen in das Feuer

Geldverdienen, unabhängig werden und vielleicht sogar Reichtum erlangen ist ein Vorhaben, das in den meisten Fällen nur mit mehreren Eisen im Feuer zu bewerkstelligen ist.
Ein solches Eisen habe ich nun hinzugefügt und warte auf den Ertrag.

Kunst auf dem Kunstmarkt

Ich habe mich entschlossen, auf Etsy einen Shop (https://symboltaurus.etsy.com) zu eröffnen. Wo kann man besser Kunstwerke verkaufen, als auf einer Plattform, die Kunst vertreibt und oder nur Kreative beherbergt (schönes altes Wort). Was wie eine Abkehr von den NFTs klingt, ist nur eine logische Erweiterung meines Dunstkreises. Ich gehe den Weg, den ich schon so oft beschrieben habe. Nur ist es diesmal nicht die Kreuzung, wo ich mich entscheiden muss, ob es links oder rechts oder vielleicht geradeaus weitergeht. Es ist eine Gabelung, die in einer Parallelen aufgeht. Beide Wege können gleichzeitig beschritten werden. Dies heißt nicht, dass irgendwann, wenn sich der eine Weg als der bessere herauskristallisiert, der andere vernachlässigt wird. Aber dies ist eine Melodie der Zukunft.

Entwicklung bedeutet Entscheidung zu Gunsten des Ziels

Ist mir die Zweigleisigkeit schwergefallen? Für ein paar Minuten schon, aber dann hat sich etwas eingestellt, das man nicht unbedingt mit einem Mann verbindet: Das Bauchgefühl. Genau dieses Bauchgefühl schrie “Mach es”. Und ich machte es. Manchmal müssen Entscheidungen lange gären, bis man sich zu einer Entscheidung durchringen kann, manchmal ist es eine Sache von wenigen Minuten. Egal wie lange es dauert, wenn es dem Ziel zuträglich ist (und nur dann), dann sollte man sich nicht scheuen, Schlussstriche zu ziehen, parallele Wege zu beschreiten oder sich auch mal anders zu orientieren. Alles und damit meine ich wirklich alles, ist eine Vorbereitung auf das anvisierte Ziel. Sackgassen fühlen sich miserabel an, aber in ihnen wohnt die Erkenntnis, dass man sich irren kann und vielleicht auch mal irren muss.

100%ig Hans im Glück

Stellen wir uns einmal vor, wir wären auf den Namen Hans getauft und hätten im Leben nur Glück. Alles und wirklich alles, was wir anpacken, verwandelt sich in Gold, Geld und Glück. Hätten wir ein erfülltes Leben? Vielleicht. Man kennt es nicht anders. Aber wächst man im Leben? Ich meine damit das geistige Wachstum, die Reife und die Weisheit des Alters.
Nein. Widerstände kennt man nicht. Und ist eine Niederlage, die man letztendlich in einen Sieg verwandelt, nicht schöner, als die Permanenz des ewigen Glückes?

Geisteshaltung

Für den Wandel von Niederlagen zu glorreichen Siegen bedarf es einer ganz bestimmten Geisteshaltung. Dazu gehören Selbstvertrauen, der absolute Wille, das Wissen, was das Ziel ist, und nicht zuletzt die Erkenntnis, dass man für sein Ziel kämpfen muss. Das Universum (setzt hier den Gott eurer Glaubensrichtung ein) testet. Ist der Erdenwurm bereit für das gesteckte Ziel? Stellen wir ihm ein Bein, wenn sich das Menschlein wieder aufrichtet und auf das Ziel zusteuert, dann darf er es haben, dann hat er es verdient.
Merke: Vor dem großen Sieg kommt meistens eine riesige Niederlage als Prüfung für den Homo sapiens.

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