#92 Wenn ich Bundeskanzler wäre – Part 2

#92 Wenn ich Bundeskanzler wäre - Part 2

Lesezeit: 4 Minuten

Die Anforderungen an eine lebenswerte Bundesrepublik Deutschland hören nicht auf, deshalb heute der zweite Teil. Aber dies ist alles nur ein kleines Tröpfchen auf einem superheißen Stein. Und wie es bei guten Spannungsbögen nun mal so ist: Das Beste, oder das, was mir am meisten am Herzen liegt, kommt zum Schluss.

Grüner Strom wird gefördert

Da ist man grüner und schaltet Kohlekraftwerke an, weil man nicht weiterweiß. Identität kann schon einmal das Schwert des Damokles sein. Aber als Politiker ist man es gewohnt, dumm dazustehen.
Fiktive Partei: Es wird konsequent auf grünen Strom gesetzt. Neubauten müssen mit Solarstrom geplant werden. Alternative Energien werden auf Herz und Nieren geprüft und bei einer positiven Bilanz eingesetzt. Alles, was der Umwelt schadet, wird eingestampft, so dass es auch in Pseudokrisen nicht mehr zu gebrauchen ist.

Die deutsche Sprache und Kunst werden gefördert

Das Land der Dichter und Denker, was war das noch für eine schöne Zeit ohne das Gendersternchen, in dem der fiktive Winnetou in den Sonnenuntergang reiten konnte, seinen Bruder schlitzen konnte, um das Blut zu mischen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis “Brauner Bär” auf immer in den Annalen der Eisgeschichte verwindet. Und was kommt als Nächstes, was missfällt einer immer beleidigten Minderheit?
Einschub: Gleichberechtigung ist wichtig und ich frage mich, wieso dies überhaupt ein Thema sein muss. Es geht hier lediglich um die Verstümmelung des Wortschatzes.
Fun Fact: Man nimmt an, dass es in den Tiefen des Genderwahnsinns ein Wort gibt, dass Krankenschwesterin heißt.
Fiktive Partei: Jedwede Wortverstümmelung wird zurückgenommen. Die Gleichberechtigung wird dort vollzogen, wo sie nicht von wahnwitzigen Wortakrobaten benutzt wird, um etwas darzustellen, was die Mehrheit nicht will. Der Vollzug findet beim Lohn, bei Karrierechancen usw. statt.

Es wird eine Demokratie geben, die eine verpflichtende Volksabstimmung vorsieht

Das Volk in einer Demokratie entscheidet, welche Partei ihre Bedürfnisse für vier oder fünf Jahre vertreten soll. So soll es sein, aber die Demokratie ist in Wirklichkeit eine Diktatur, in der das Volk den Despoten wählt.
Fiktive Partei: Politiker können gewählt werden, so weit so gut. Entscheidungen gehen aber vom Volk aus. Diese werden per Wahl entschieden. Diese Wahlen sind für die Bevölkerung mit Eintritt ins Wahlalter verpflichtend. Die Hürden für die Volksabstimmung sind niedrig. Über niederschwellige, aber sichere Verfahren wird sich der Bürger an der Wahl beteiligen können. Es werden permanente Wahllokale bereitgestellt oder die Stimme kann per Computer oder Mobilgerät abgegeben werden. Entscheidungen, die eine Mehrheit erlangen, sind durch die Politiker umzusetzen. Die Kontrolle der Wahl, die richtige und verständliche Fragestellung und das Ergebnis der Umsetzung wird von einer unabhängigen Kommission vorgenommen.

Nebentätigkeiten von Politikern sind genehmigungspflichtig

Was interessiert mich die Politik, wenn ich meine vom Steuersklaven bezahlte Zeit in einem oder besser noch mehreren Aufsichtsräten verbringen kann. Die restliche Zeit des Tages werde ich meinem Lobby-Hobby nachgehen und Dementi über mein desaströses Verhalten können meine Untergebenen formulieren.
Fiktive Partei: Alle und damit sind alle Nebentätigkeiten von Politikern gemeint, sind genehmigungspflichtig. Eine unabhängige Kommission entscheidet darüber, ob der Nebentätigkeit stattgegeben wird oder nicht. Generell auszuschließen sind Nebentätigkeiten in Aufsichtsräten und als Pharma-Lobbyist. Verstöße werden wie bei jedem Arbeitnehmer geahndet.

Renovierung und Digitalisierung des Schulsystems

Das Fehlen von Klopapier könnte man, wenn man wollte, als eine Nachlässigkeit des Putzdienstes auffassen. Tastaturen in Computerlaboren, die schlichtweg nicht vorhanden sind oder denen Tasten fehlen, sind nicht zu tolerieren. Lehrer, die sich redlich bemühen, den Aushilfsadmin zu geben, sind an der Tagesordnung und in der restlichen (außerhalb der Schule) Welt ein No-Go. Gebäude, die langsam vor sich hin schimmeln oder in einer anderen Art und Weise sich dem Verfall hingeben, sind keine Ausnahme, sondern an der Tagesordnung.
Fiktive Partei: Das föderalistische Schulsystem wird aufgelöst und an den Bund übergeben. Es darf nie wieder einen Flickenteppich wie zu den miesen Zeiten von C 19 geben.
Schulgebäude werden einen Grundriss haben, der sich an den modernen Gegebenheiten des Lernens und der Technik orientiert. Toiletten und andere hochfrequentierte Bereiche werden modular aufgebaut, um diese bei Bedarf schnell austauschen zu können. Vorteil: Eine Baugenehmigung reicht. Alle 10 Jahre wird der Grundriss auf seine Tauglichkeit überprüft und ggf. angepasst.

In allen Jahrgangsstufen werden sowohl das Frühstück als auch das Mittagessen umsonst angeboten. So werden auch Kinder versorgt, in denen das Elternhaus dies nicht leisten kann.

Der Unterrichtsstoff wird modernisiert. Die Kinder lernen den modernen Umgang mit Geld. Dazu gehören der Aufbau des Finanzsystems und der Umgang mit Aktien, ETFs und Kryptowährung, diese werden per Musterdepot aufgebaut und von den Schülern betreut.

Die freigeistige Begleitung der Schüler wird gefördert. Dazu gehört das Entwickeln von Empathie, Resilienz und der Umgang mit Konflikten und deren Lösung.

Der Unterricht wird auf die Neigung der Schüler zugeschnitten und das stereotype Lernen wird abgeschafft.
Sind diese Punkte realistisch?
Ich habe einige Punkte, die mir auf der Seele brennen, auseinandergenommen und meine Wunschvorstellungen in die verschiedenen Themen gegossen.
Wie realistisch sind solche Veränderungen?
Manchmal sind Veränderungen nur über einen langen Zeitraum möglich, aber manchmal kann man die Ziele auch schnell umsetzen. Wichtig hierbei ist nur, dass man etwas tut und das, was man tut, gut überlegt ist und in die richtige Richtung geht. Die richtige Richtung ist das Wohl des Menschen. Druck und Nötigung, denen wir zurzeit ausgesetzt sind, haben keinen Bestand. Ich gebe zu, die Deutschen sind harmlose Demonstranten. Aber es ist wie mit den Katzen, man kann sie ärgern, zurückdrängen und irgendwann endet die Rückwärtsweg, dann gibt es nur noch eine Richtung: Nach vorne, koste es, was es wolle. Ist es das, was die Politiker beabsichtigen? So dumm kann kein Mensch sein. Diese Situationen sind nicht mehr beherrschbar.

Ich hoffe, dass wir eines Tages aufwachen und die Hohlköpfe von Politikern Geschichte sind und die Menschheit (nicht nur die Deutschen) so leben können, dass das Leben nicht immer ein Dagegen beinhaltet.

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