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VonRohan de Rijk

#44 Gendern: Krude Gemeinschaftsintegration durch krude Worte

Lesezeit: 2 Minuten

Hallo liebe Leser/Hörer, Leserinnen/Hörerinnen, Diverse/Diversinnen
Dieser Podcast/Blog ist an alle BürgerInnen, an alle Bürger:innen, an alle Bürger*innen gerichtet
Ich bin gegen das Gendern. Nicht weil ich auf männliche Formen von Wörtern oder die männliche Ansprache in Texten, Briefen und anderen geschriebenen oder gesprochenen Abhandlungen stehe.
Nein, ich möchte Texte oder besprochene Beiträge ohne krude Verrenkungen lesen oder hören.

Gendern als Stottern

Die kleine Pause, die einem kleinen Stottern gleichkommt, signalisiert, dass der Redner das Gendern ernst nimmt. OK. Wenn sich ein Unternehmen, das mit dem Erlernen einer Sprache wirbt, sich diesem anschließt, dann klingt das, mit Verlaub gesagt, nicht mehr vertrauenswürdig.
Warum muss diese künstliche Pause sein?
• Ich habe an alle Geschlechter gedacht, deshalb bin ich ein Guter.
• Weil man das heute so macht. Ich bin ein Guter.

Dann bin ich kein Guter

Ich finde, dass sich jeder in seinem Geschlecht oder seinem Gefühl, wie sein Geschlecht zu bewerten ist, ausleben sollte. Nur so kann geistige Gesundheit für jeden Einzelnen entstehen. Und, die Gesellschaft soll jeden so akzeptieren, wie er ist. Wenn sie dies nicht kann, dann muss sie es lernen und zwar im Hirn und Herzen und nicht in Wörtern.
Aber muss ich das mit Worten ausdrücken, mit Worten die verstümmelt klingen?
Ich, für meine Person, sage nein.

Ich kann auf das Maskulinum verzichten

Wörter müssen für mich nicht maskulin sein. Mit feminim habe ich kein Problem. Und für diejenigen, die ihre männlichen Felle wegschwimmen sehen, hier ein Vorschlag zur Güte:
Alle fünf Jahre wechseln wir von der femininen Schreibweise zur maskulinen und fünf Jahre später wieder zurück.
Belebt auch die Wirtschaft, die von diesen Änderungen lebt.

Aber jetzt zum Aufhänger

Der Grund für diesen Blog/Podcast war ein Beitrag in TikTok, in dem es darum geht, Schulbücher zu gendern. Wenn man gendern aus beruflichen Gründen mitmachen muss, OK. Aber hier ist Schluss.
Es geht um Kinder. Es geht um Kinder, die die Sprache in Wort und besonders in Schrift erst lernen müssen und dann werden sie mit Wortkonstrukten, wie oben, konfrontiert.
Wie soll ein Kind vernünftig schreiben lernen?

Wer erklärt es ihnen

Wer von den Lehrern macht sich die Mühe, den Kindern zu erklären, wieso und warum man so komisch schreibt?
Wird das Binnen I für manche zum Stolperstein?
Ist der Doppelpunkt oder das Sternchen für manche ein Rechnen mit Buchstaben?
Verstehen Kinder oder sollen Kinder in dem Alter schon verstehen, warum Erwachsene so einen Mist machen?

Und dann gibt es noch die richtigen Leidtragenden

Was ist mit den Kinder, die eine Lernschwäche haben?
Was ist mit den behinderten Kindern, aber auch Erwachsenen, die auf leichte Sprache angewiesen sind?
Was ist mit den Mitbürgern, deren erste Sprache nicht Deutsch ist?
Hier hat die Gesellschaft wieder einmal Außenseiter geschaffen.
Um es mit den Worten von Gilbert Baker, dem Erfinder der Regenbogenfahne, zu sagen:

“Der Regenbogen ist perfekt, weil er unsere Vielfalt bei Ethnien, Gender, Alter und all diesen Dingen widerspiegelt. Außerdem ist es eine natürliche Fahne – sie kommt vom Himmel!”

Und ich sage:

“Die Akzeptanz des anderen geht nicht einher mit der Verstümmelung von Worten. Aber wer bin ich. Macht euch selber ein Bild.”

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VonRohan de Rijk

#43 Rohan, Du bist vielleicht eine Marke

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt spinnt er komplett!
Marke will der werden.
Das Tempo-Taschentuch der Literatur.
Die Maggi-Buchstabensuppe unter den Schriftstellern.

Äh nee, so nicht.

So ist das nicht gemeint. Mit Marke meine ich mich als Schriftsteller. Ich möchte dafür stehen, dass meine Schreibe Qualität hat.

Ich: Marke, Buch: Produkt

Warum dieses Thema?
Ich muss mich selber und natürlich meine Bücher auf dem Markt etablieren. Das geht nicht von Heute auf Morgen oder Übermorgen oder … Lassen wir es gut sein. Gesehen zu werden ist wie Hüpfen in der Menge, wer hoch hüpft, wird vielleicht gesehen.
Der eine muss trainieren, der andere nimmt sich ein Trampolin mit.

Krummer Gedanke

Krummer Gedanke wäre, um bei dem Bild des Hüpfens zu bleiben (fragt bitte nicht, warum ich dieses Beispiel gewählt habe, ich bin nur sehr mäßig sportlich), der eine versucht es aus eigener Kraft, der andere trickst.
Für mich ist es wichtig, authentisch rüberzukommen. Das gilt für mein Leben, für die Nicht-Erziehung meines Sohnes und auch für die Arbeitswelt.

Pandemische Härte

Keine Angst, hier geht es nicht um Maßnahmen, Masken, Impfungen usw.
Hier geht es darum, dass ich in der Pandemie mich noch mehr gefunden habe. Aber auch zum Teil härter geworden bin.
Nein, kein Fiesling. Je mehr Werte wegfallen, desto mehr habe ich mich gefragt, was sind meine Werte und ich habe dann nach diesen Werten gehandelt.

Hart aber nicht unfair

Was hat das zu bedeuten?
Ich setze meine Wünsche, Gedanken, Forderungen mit einer gewissen Härte und Geradlinigkeit durch. Das bedeutet, dass man aneckt, aber die Leute wissen dann auch, wo die Grenzen sind. Und zwar meine, wo ich einwillige oder zu Kompromissen bereit bin, auf der anderen Seite, wo ihre Grenzen sind, die sie besser nicht überschreiten sollen (nicht als Drohung gemeint).

Die Marke ist Rohan als Ganzes

So möchte ich das Ganze verstanden wissen. Vielleicht ist Marke außerhalb des Schriftstellers nicht ganz richtig. Aber die Trennung ist nicht immer möglich. Weil ich ich bin.

Wie weit das Spiel geht

Vielleicht gibt es irgendwann Hoodies, Caps, Shirts mit meinem Namen, mit dem Namen der Bücher oder eine große Weisheit, die ich vom Stapel gelassen habe. Dies würde auch unter dem Begriff Marke fallen.

Aber, mir ist es wichtig, dass, wenn man meinen Namen hört oder liest, dass man an Bücher denkt, die für meine Kreativität, meinen Stil zu erzählen stehen.

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VonRohan de Rijk

# E40 Passives Einkommen: Idee – Reich – Hängematte

Lesezeit: 2 Minuten

Heute will ich mal schauen, wie ich meinen Geldspeicher auffüllen kann.
Ich habe immer noch meine Mission, mein Ziel.

Bei der Recherche bei den Boys aus Menlo Park ist immer wieder das passive Einkommen aufgeploppt.

Aktiv passiv sein

Passiv hört sich schon mal nach nichts tun an. Gar nicht verkehrt. Eigentlich ist der Mensch, und wenn ich könnte, ein faules Stück Gen-Material. Und passiv ist auch laut Duden nicht tatkräftig, aber laut Wikipedia die Leideform. Die sollen das nicht so negativ sehen, denn es geht hier immerhin um Einkommen fürs Nichtstun.

Was denn nun

Worum handelt es sich nun beim passiven Einkommen?
Laut nicht gesicherter Definition handelt es sich dabei um eine Unternehmung, die, wenn einmal in Gang gesetzt, ohne oder mit nur wenig zu tun Geld generiert.

Passt. So habe ich gedacht. Was für Unternehmungen kommen in Frage?
Auch hier ist das Internet erstaunlich auskunftsfreudig. Mein Eindruck ist aber eher: Hier hat Mann und Frau brav von einander abgeschrieben. Die Auskünfte unterscheiden sich nur marginal.

Womit kann man Hängemattengeld verdienen?

Eine Empfehlung, man sollte ein E-Book schreiben. Ok, denkt sich derjenige, der Schriftsteller ist, also ich: So passiv ist das Ganze ganz und gar nicht. Ehe das Gegenteil. Wie ihr in den letzten Podcast-Folgen nachhören konntet, ist das jede Menge Arbeit. Gut, wenn das Buch draußen ist und das Marketing gemacht ist und die Lesungen absolviert wurden, dann, aber auch nur dann, kann man mal ans Passive denken. Aber halt: Ein Buch ist kein Buch und mit dem ersten verdient man nicht so viel Geld also noch eins schreiben. Passiv ist ab jetzt wirklich dahin.

Aber es gibt noch andere Möglichkeiten

Aber hallo gibt es die. YouTube-Video drehen. Logisch, beim ersten Video stehen die Werbekunden auf der Matte.

Eine Immobilie kaufen und vermieten. Halt! Wollte man nicht Geld verdienen und nicht welches ausgeben? Und was ist mit den Mietnomaden. Auch dies hatte ich schon mal beleuchtet, als ich mein Experiment vorgestellt hatte.

Aber nicht jeder Tipp ist Mist

Es gibt auch Tipps die gut sind, aber sie sind nicht wirklich ein Geheimtipp. Die Rede ist von Aktien oder ETFs. Die treuen Zuhörer werden hellhörig. Ja genau, das sind die Dinger, wo ich mein Geld investiert habe.

Da bin ich dabei, dat ist klar

Also habe ich schon bewusst oder unbewusst passives Einkommen generiert (wenn man die Aktien mit Gewinn verkauft).

Was von dem Wunsch übrig bleibt

Die Hängematte muss erstmal im Schrank bleiben. Buchverkäufe bringen Geld, sind aber alles andere als passiv.

Aktien und ETFs bringen Geld, wenn man sie mit Gewinn verkauft. Dazwischen fließt aber kein Geld. Ok, vielleicht die Dividende, aber da muss man schon einiges an Geld investiert haben, um davon gut leben zu können.

Es bleibt, wie es ist

Umsonst gibt es nichts. Geld fürs Rumgammeln ist illusorisch. Aber wenn man möchte und eine Nische oder etwas gefunden hat, wo man richtig Bock drauf hat, dann kann es mit einem kleinen, mittleren oder manchmal auch großen Zubrot klappen.

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VonRohan de Rijk

E#38 Von 0 auf 100 – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich hatte nur eine vage Idee von meinem Buch-Cover im Kopf. Nichts Genaues, eher eine amorphe Vision.
Dies war Tag Eins. Ich habe also Gevatter Google befragt, weil ich wissen wollte, wo der Trend hingeht.

Nicht kopieren, sondern inspirieren

Trend hört sich nach Masse an, aber ich schaue auch, ob es sich lohnt, den Trend zu brechen oder nur Teile zu nutzen.
Das Ergebnis sollte auf alle Fälle 100% Rohan sein.
Um es kurz zu machen, einen Trend habe ich übernommen. Und zwar sind die Schriften klar, deutlich und groß geworden.

Damals war alles anders

Bei “Schnee am Strand” war es noch eine Schriftart, die wie in Metall eingeritzt aussah. Was mir auch heute noch gefällt, aber wiederholen wollte ich mich nicht.

Die Suche beginnt

Ihr kennt es vielleicht, man hat keine Ahnung, wo der Weg hinführt, aber man weiß ganz genau, was nicht geht. Und so habe ich mich auf die Suche nach der Schrift, den Grafiken und der Farbe gemacht.
Dank meines Adobe-Abos kann ich die Profi-Schriften von Adobe benutzen und dort gibt es einige, die mein Beuteschema erfüllt haben. Nichtsdestotrotz habe ich bestimmt 10 verschiedene Schriften ausprobiert. Sicher ist sicher.

Mach Dir mal ein Bild vom Bild

Schwieriger wurde es bei der Grafik. Dank Pixabay und Pexels gibt es Anbieter, die Profi-Fotos für die kommerzielle Verwendung kostenlos zur Verfügung stellen.
Also Seemannsköpper in die medialen Fluten.
Auch hier heißt es immer wieder probieren, analysiere, fantasieren und eliminieren. Letztendlich ist bin ich fündig geworden.

Sanft und grell

Bei den Farben habe ich mich für ein sanftes Blau und für die Schrift um ein aufsehenerregendes Grün entschieden. Sollte sich doch ein Buchhändler für Selfpublishing-Titel entscheiden, dann soll mein Buch hier schreien.

Der Bau des Covers

Ihr habt es erraten, auch beim Zusammenbau geht es wieder mehr übers Probieren als Studieren.
Als der erste Tag sich dem Ende entgegen neigte, was das Cover so gut wie fertig.
Von 0 auf 100.

Der Abschluss kommt zum Schluss

Am nächsten Tag nur noch den Klappentext und das Feld für den Barcode angebracht und fertig war die Laube.
Habe eine Tüte Lob bekommen und da ist es.

Na gut: Zeigen kann ich es Euch erst ab dem 23.08. Schaut mal bei meiner Webseite oder Social-Media-Kanälen vorbei, dort mache ich Werbung in eigener Sache.

Ach ja, wo wir bei Werbung sind. Das Buch wird am Kindle Storyteller-Wettbewerb 2021 teilnehmen, nur mal so.

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VonRohan de Rijk

E#37 Try and Error – es findet sich immer ein Weg – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt ist es so weit, ich gehe ins Medias Res. Das Buch wird gesetzt.
Natürlich schaut man sich die Konkurrenz an. Das ist gut, aber vielleicht auch ein Dilemma.
Ich habe Augenspionage betrieben und etwas gefunden, was ich für gut erachte. Eine riesige Kapitelnummer, eine Verortung des Kapitels, das sich von der Nummer ästhetisch abhebt und der erste Buchstabe, der sich über drei Zeilen an den Text anschmiegt.

Das muss ich haben, anders geht es nicht

Als Künstler ist man auch ein Schöngeist. Dies möchte man auch seinen Lesern zugutekommen lassen. Also: Wie hat es dieser Schriftsteller angestellt. Das Programm heißt Vellum und die Enttäuschung kam stehenden Fußes. Nur für den Mac erhältlich.

Ich besitze nur Dosen

Kurz zur Erklärung: Dosen werden die PCs von Mac-Besitzern genannt.
Ich habe auf Macs gelernt, aber mir waren die Computer immer zu teuer und die Nachrüstung geht gegen Null.
Nun gut, Apple verdient nicht schlecht mit dieser Taktik.

Kommen wir zurück

Muss ich mir einen Mac kaufen, um mein E-Book perfekt zu setzen? By the Way: Es würde mich mindestens 1.200 Euro kosten.
Nein. Denn Amazon hat Kindle Create. Installiert, ausprobiert. Sieht toll aus.
Wenn ich auf die Überschrift schiele, muss jetzt ein dickes Aber, der Haken, kommen.

Tage der Verzweiflung

Es kam, wie ich es mir nicht erträumt hatte. Es funktionierte so lange, bis ich fast fertig war. Dann war die Datei dahin. Nun, nicht so gut.
Ich habe das Original, mittlerweile in Word und nicht in Papyrus (wegen der Korrekturgänge), überprüft. Formate gelöscht und neu zugewiesen, gelöscht und neu zugewiesen.
Aber am Ende musste ich mir eingestehen: mit Kindle Create wirst du nicht glücklich.
Wie soll es weitergehen?
Mir blieben nur noch zwei Möglichkeiten:
Ich bastele mir eine Word-Formatvorlagen, damit ich denselben Look ´n´ Feel bekomme oder ich kaufe mir den angebissenen Apfel.

Try and Error geht weiter

Ich habe mich aus finanziellen Gründen für Word entschieden. Dies bedeutet erst einmal mehr Arbeit und das Ende ist trotzdem offen. Wird es so aussehen, wenn ja, dann ist es gut. Wenn nein, werde ich wohl zum Mac greifen.
Dann zählt nicht mehr das Finanzielle, sondern, dann werde ich meine Nerven schonen und die Zeit spielt auch noch eine gewichtige Rolle.

Das eine aber nicht das andere

Professionelles Selfpublishing ist so zeitaufwendig, dass das neue Buch erst einmal zurückstecken muss. Aber was gut werden will, braucht auch ein wenig mehr als nur Aufmerksamkeit.

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E#36 Werbung makes the world go around – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe mich entschieden für meinen Podcast Werbung schalten zu lassen. Mein Podcast-Hoster bietet seit neuestem die Möglichkeit, aber nur wenn der Inhalt (Meta-Daten) zum Inhalt passen.
Warum macht man das?

Werbung macht nicht reich, nicht glücklich, aber…

Werbung ist ein probates Mittel die Kosten für das Hosting und die Produktion von Podcasts ein wenig abzufedern.
Der größte Posten, wenn man Podcasts produzieren will, ist die Soft- und Hardware.
Wenn man nicht unbedingt etwas vom Grabbeltisch kauft, liegen die Kosten bei ungefähr 1.000 €. Es soll auch gut klingen.
Kleiner FunFact am Rande: Der Raum, in dem ich aufnehme, ist an seiner höchsten Stelle 5,60 Meter hoch. Jeder, der sich ein wenig mit Akustik auskennt, kann sich vorstellen, dass die Aufnahmen nicht sauber in den Computer kommen kann.

Wie schaffe ich es, dass die Schallwellen keine Dummheit machen?

Die einfachste und teuerste Methode wäre eine schallgedämmte Kabine gewesen. Letztendlich ist es aber ein Schaumstoffwürfel, den ich über das Mikro stülpe, geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen.

Back to the Content

Aber kommen wir zurück zur Werbung: Diese wird nur am Anfang und am Ende eingeblendet und zerstört nicht den Podcast. Leider gibt es andere Beispiele, nicht nur im TV sondern auch auf Videoportalen, wo der Inhalt nicht gerade intelligent zerstückelt wird.

Selfpublisher-Update

Ich habe mich für einen Anbieter entschieden. Ich werde mein nächstes Buch über Kindle Direct Publishing, also über Amazon, veröffentlichen.
Habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht?
Nein. Aber nach den Erfahrungen mit “Schnee am Strand” wollte ich einen anderen Publisher ausprobieren.
Natürlich streiten sich die Geister über Amazon.
Aber tun sie das nicht immer?
Ich werde berichten, wie es mit KDP läuft.

Anleitung, Anleitung, Anleitung

Fangen wir doch an mit dem was mir positiv aufgefallen ist: Amazon stellt sehr viele Anleitungen und Tools zur Verfügung. Wie sinnvoll die sind und ob sie letztendlich zum Ziel führen wird die Zeit zeigen.

Der letzte Durchgang

Zurzeit ist das Manuskript im letzten Korrekturdurchgang. Ich nutze die Zeit um schon einmal Gedanken um das Cover und den Buchtrailer zu machen.
Es ist viel Arbeit, man sammelt viele Erfahrungen, die Lernkurve ist manchmal steil, aber es rockt.

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VonRohan de Rijk

E#33 Wie alles begann – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Wie wird man Schriftsteller?
Wie ihr euch denken könnt, kommt so etwas nicht aus heiterem Himmel. „Man könnte aus Langeweile doch mal ein Buch schreiben” oder der absolute Klassiker: „Man trägt vor Freunden eine grottenschlechte und dazu noch überaus langweilige Geschichte vor, und die Menschen sind freundlich und empfehlen einem, doch ein Buch darüber zu schreiben.”
So genau war es bei mir nicht.

Exzessiv without end

Seit ich lesen kann, habe ich exzessiv gelesen, war Mitglied beim Düsseldorfer Bücherbus.
Ich weiß es noch wie heute: Montag 17 Uhr fuhr das Literaturschlachtschiff die Bücherbus-Haltestelle an. Von der Wohnung meiner Eltern war es eine Minute Fußweg. So war ich der erste an der Automatiktür und konnte mir die neusten Comics und Bücher sichern.
Abgebucht wurde auf alten Pappkarten mit einem Datumsstempel.

Lesen ist Erholung

Im Urlaub waren wir meist in unserem Campingwagen in der Eifel. In der dortigen Bibliothek hatte ich auch einen Ausweis. Also ging es in den Ferien mit einer Tasche bewaffnet in die auswärtige Schatzkammer der Literatur.
Während sich andere hinter ihre Gesundheit auf steilen asphaltierten Straßen mit klapprigen Rädern ruinierten, habe ich in der Hängematte gelesen, ein kühles Getränk in der Hand und habe gelesen. Dem Alter geschuldet war es nur Wasser mit Eiswürfeln.
Zu dieser Zeit gab es nichts Besseres, als in die Geschichten von Enid Blyton und den fünf Freunden einzutauchen.
Besonders wenn sie die Ferien bei Georginas Eltern verbracht haben und dort die Insel besucht haben.
So gingen die Jahre ins Land. Ich beschloss, eines Tages mit dem Schreiben anzufangen.

Schreiben ist Maloche

Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass Lesen die einfachere Übung ist.
Natürlich habe ich es mir von Anfang an gegeben und mit einem Buch angefangen. Andere sind bescheidener und schreiben erst einmal Kurzgeschichten. Spoiler: Die folgten später.
Das erste Werk habe ich an Literaturagenten geschickt und leider nur Absagen bekommen. Dämpfer, die jeder Schriftsteller kennt. Also habe ich beschlossen, erst einmal kleinere Brötchen, äh Geschichten zu backen (schreiben). Das funktionierte besser. Die ersten Lesungen ergaben sich und auch Veröffentlichungen. Das erste Buch liegt noch heute in der Schublade. Ich denke, dort wird es bleiben, bis die Schublade oder die Erde das Zeitliche segnet.
Dann begann ich mit „Schnee am Strand”. Schreiben ist ein Prozess in dem man sich entwickelt, leidet, verzweifelt und weitermacht.

„Schnee am Strand“ zu früh, zu spät, zu was weiß ich.

Auch von „Schnee am Strand” wollten die Literaturagenten nichts wissen. Ist es der richtige Weg. Diese Frage stellte ich mir immer und immer wieder. Aber es ist die falsche Frage gewesen. Richtig wäre: Wie bringe ich das Buch auf den Markt.
Was habe ich getan. Ich habe mir einen Selfpublisher-Verlag gesucht, habe das Cover entworfen (und später geändert; macht dies nie, investiert Zeit ins Cover; Änderungen kosten nämlich genau diese), den Buchsatz selber gemacht.
Ich habe eine Leserunde bei Lovelybooks arrangiert, Buchblogger angeschrieben, eine Landing-Page erstellt.
Jetzt stehe ich mit meinem neuen Buch wieder an dieser Schwelle. Und wieder herrscht Stille im Lager der Agenten. Ist dies der Weg?

Agent oder nicht Agent, das ist hier die Frage.

Wieder stelle ich mir die Frage, aber die Antwort lautet: Bin ich auf einen Agenten angewiesen?
Die Zeit, die man auf Antworten wartet, kann auch in eine professionelle Vorbereitung gehen.
Vielleicht bleibe ich Selfpublisher?
Mit dieser Frage entlasse ich euch heute.
Ach ja: Auch heute bin ich noch ein Extrem-Leser. Zwischen 30 bis 40 pro Jahr müssen sein.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#31 Das bedingungslose Grundeinkommen: Chance oder schnöde Illusion – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 4 Minuten

Vor ein paar Episoden habe ich das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen, bzw. es eigentlich nur angesprochen und heute ist es soweit. Ich würde es genau heute zum Thema machen.
Was ist überhaupt das bedingungslose Grundeinkommen?
Was macht man zuerst? Natürlich bei Wikipedia nachschauen und Wikipedia sagt:
Das bedingungslose Grundeinkommen abgekürzt BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, Finanztransferkonzept super, nachdem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Eine Transferleistung.

Das hört sich gut an, aber was ist es genau?

Brechen wir das ganze mal runter.
Es gibt Geld für Nada, fürs nichts tun, einfach so. Das hört sich erstmal gut an. Finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber im Endeffekt ist das natürlich ein Finanztransferkonzept, dass folgende Leistungen entfallen lässt:
Es wird keine Sozialleistung und kein Arbeitslosengeld mehr geben und auch kein Kindergeld.

Ich will das Grundeinkommen testen. Aber wie?

Es gibt einen Verein, der Grundeinkommen verlost (https://www.mein-grundeinkommen.de/). Dieses Grundeinkommen beträgt monatlich 1.200 € und wird für ein Jahr verlost. Gar nicht schlecht.
1.200 € jeden Monat, für jeden. Kinder gehören auch dazu. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, sollte das Grundeinkommen irgendwann, in ferner Zukunft, mal kommen, würden Kinder wahrscheinlich weniger bekommen.
Wieviel? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unter Summe X. Bleiben wir mal bei 1200 €, dann darunter.

Deutschland Deine Kinder

Da stellt sich mir die Mutmaßung an: Deutschland bekannt als kinderfeindliches Land. Das Kind oder die Kinder zählen dann wieder nicht als vollwertiger Bürger und es gäbe weniger Geld eben für diese Kinder. Ich lasse diese Aussage einfach mal im Raum stehen.
Ungerecht. Man sollte ein bisschen mehr draufsetzen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Die positiven Aspekte des Grundeinkommens

Wie würde uns das Grundeinkommen zugutekommen?
Was würde ich mit dem Grundeinkommen machen?
Ich könnte zum Beispiel das Geld in meine Aktien, in meine ETFs stecken und schauen, dass sich das Geld vermehrt. Dies würde meinen Plan beschleunigen.
Das wäre Weg Nummer eins.
Weg Nummer zwei wäre, ich würde weiter so arbeiten oder man könnte sich überlegen, dass man nur noch 30 Stunden oder halbtags arbeitet.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Grundeinkommen einzusetzen, ich schreibe dann die halbe Woche, die ich durch das Geld gewonnen habe.

Möglichkeiten bringen Ideen

Das finde ich gar nicht schlecht, weil schon zwei Möglichkeiten mehr auf tun, um dem Ziel näher zu kommen.
Ich habe vorhin auch von dem Verein „Mein Grundeinkommen“ gesprochen. „Mein Grundeinkommen“ verlosen die Grundeinkommen, also sie verlosen ein Jahr Grundeinkommen. Letztes Mal haben sie, glaube ich, 25 Grundeinkommen verlost.
Die Gewinner wurden befragt und die fühlten sich mit dem Gewinn befreiter. Einige haben sich ihre Wünsche erfüllt, teilweise haben sie kleine Nebengewerbe eröffnet.
Das Grundeinkommen befreit die Leute und für mich als Künstler ist so etwas geil zu hören, wenn jemand seinen Traum ausleben kann und nicht nur am Zipfel von einer Firma hängt, sondern Geld zur absolut freien Verfügung hat.

Grundeinkommen = Wohlbefinden = gesünder

In diesem Interview haben die Befragten auch gesagt, das sind sie gesundheitlich besser fühlen. Ich finde, dass gar nicht schlecht dafür, denn das nimmt den Druck raus. Gerade in der heutigen Zeit, kurz vor der Bundestagswahl, kommt die Rente mit 68 Rente oder mit 70 ins Spiel. Auf der anderen Seite Work-Life-Balance, wo ist die da gegeben? Für den Arsch ist die. Die gibt es überhaupt gar nicht.

Rente oder mit 600 Euro ist man nicht arm

48% kriegst du als Rente in Deutschland. Ich glaube Österreich zahlt um die 100%. Das habe ich jetzt nachgesehen, ist nur eine Erinnerung aus dem Hinterkopf. Die Politik denkt immer sie erfindet sich neu, aber dann, wenn es darum geht, den alten Menschen Geld auszuzahlen, dann bleibt es immer bei dem alten scheiß. Das ist das, was ist mir so richtig auf die Nerven geht, dass man nicht einfach mal die Eier in der Hose hat und sagt, ich mache jetzt mal was anderes. Ich mache jetzt mal ein Grundeinkomme. Das würde natürlich die Republik komplett umkrempeln. Das Rentensystem. Ja und ist es mal nicht so, dass auch die Arbeitswelt sich umgekrempelt hat?

Sagen wir mal, das ist eine Dampfmaschine.

Es gibt keine Dampfmaschinen mehr. Es gibt Computer. Wir sind mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft. Im August ist eine Feldstudie zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen angelaufen. Mit von der Partie sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, der Verein mein Grundeinkommen, den ich hier schon öfters genannt habe, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität Köln.
Was ist Ziel der Studie bzw. wie sieht erstmal diese Studie aus?
Also es sind 120 Teilnehmer gesucht worden. Man konnte sich bewerben, das habe ich auch gemacht und es wurden Teilnehmer unter verschiedenen Kriterien ausgewählt, sodass es wahrscheinlich, wie die Studie dann auch festgelegt wurde, verschiedene Alters- und Einkommensgruppen gibt.

Die Studie und ein Ziel das nicht erreicht werden kann

Ziel der Studie ist oder bzw. Verlauf der Studie ist, dass die 120 Teilnehmer jeweils, für drei Jahre, 1.200 € bedingungsloses Grundeinkommen bekommen. Dazu gibt es eine Vergleichsgruppe von 1.380 Personen. Man möchte wissen, wie es aussieht, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Leben der Menschen auswirkt.
Erster Kritikpunkt: 120 Menschen in der Studie, da bekommt man überhaupt Ergebnis. Gut.
Rechnen wir das mal ein bisschen nach: 120 Teilnehmer haben wir, die bekommen drei Jahre lang, also 36 Monate, 1.200 € jeden Monat überwiesen. Macht in diesem 36 Monaten genau 5.184.000 €.

Kritik gibt es wie Sand am Meer und die Lösung sind die Perlen darin

Warum nicht mal einer Studie mit mehreren tausend Leuten durchführen. Wäre kein Problem.
Nur wer finanziert das? Ich habe es so ein geistiges Schulterzucken.
Ich weiß allerdings, was aus der Studie herauskommen wird: Eine Lebensveränderung wird es in dem Sinne nicht geben, dass Leute ihren Job aufgeben, weil, dass Geld wird endlich gezahlt. Nach drei Jahren ist Schluss. Man muss schon einen ziemlich beschissenen Job haben, um zu sagen, so jetzt kündige ich den Dreck, jetzt habe ich drei Jahre Zeit um mir was zu suchen.
So etwas wird es unter Garantie geben, aber die Zahl die wird relativ gering sein. Worauf es wahrscheinlich wieder hinaus läuft: Die Studie wird wieder aussagen, dass das Grundeinkommen nicht das bietet, was die ganzen Anhänger sich davon versprechen.
Das ist eigentlich schade. Auch der Gründer von DM macht sich immer noch stark für das bedingungslose Grundeinkommen.

Fanboy des bedingungslosen Grundeinkommens

Ich bin großer Fan davon, denn ich glaube auch, dass es die Gesellschaft verändern wird. Das heißt eine Oma, die heute mit ihrer Rente am Minimum kratz, kriegt noch 1.200 € obendrauf.
Den Menschen wird es besser gehen. Wir hätten mehr Kaufkraft. Ich weiß nicht was mit den Renten passieren wird. So tief möchte ich da auch nicht einsteigen. Da ich nur 13 Minuten Zeit habe und das ist ein Riesen Thema ist. Allerdings, was ich euch ans Herz legen möchte. Schaut mal bei „Mein Grundeinkommen“.

Linkliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
https://www.mein-grundeinkommen.de/

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Podcast E#30 Alles braucht ein bisschen Pflege – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Ich denke, das wird heute der bis dato heißeste Podcast des Jahres, das liegt nicht unbedingt am Thema, sondern an den gefühlten 100 Grad, die in meinem Podcast-Studio herrschen.
Das Thema heute: Alles braucht ein bisschen Pflege. Damit ist nicht die Dusche gemeint, damit ist nicht die Autowäsche gemeint. Damit ist gemeint, dass ein Buch, ein Podcast oder Podcast-Folge ein bisschen Pflege, ein bisschen Zuwendung brauchen.

Lass und ins Doing gehen

Wie macht man so etwas?
Die Pflege und die Zuwendung haben so ein bisschen was mit Werbung zu tun und Werbung ist auch eine Form von Auffindbarkeit. Was macht es uns einfacher, ein Buch oder ein Podcast in der Masse auffinden zu lassen?
Das sind Metadaten.
Hört sich jetzt sehr nach Hokuspokus, vielleicht würde ich das doch nicht so sagen. Es ist eher technisch.
Was sind überhaupt Metadaten?
Metadaten beschreiben die Eigenschaften eines Objektes, das heißt ein Buch oder einen Podcast.
Beispiel: Mein „Buch Schnee am Strand“ – die Eigenschaften des Buches besagen, dass es ein Thriller ist? Wenn ich jetzt die Metadaten „Thriller“ eingebe und jemand sucht danach und ich Glück habe, findet er das Buch „Schnee am Strand“, weil ich „Thriller“ als Metadaten dem Buch mit auf den Weg gegeben habe.

Quantität ist doch manchmal besser

Dem Podcast und beim Buch habe ich natürlich mehr Metadaten angegeben. Beim Podcast wären das: Literatur, Schriftsteller, Autor, Bücher, Unterhaltung, Wissen, Kultur, Kunst, News, Leben, Geld, Börse, Aktien, Immobilien, Lifestyle, Ziele, Familie, Frau, Kind.
Das ist jetzt alles, was meinen Podcast und die einzelnen Folgen im Groben beschreiben.
Das ist ziemlich viel, aber diese ganzen Themen kommen irgendwann oder ab und zu und in loser Reihenfolge immer mal wieder dran, deswegen nehme ich dieses als Metadaten-Keywords auf und die werden dann dem Podcast auf den Weg gegeben.

Wer suchet, der findet

Wenn ihr einen Podcast sucht mit Literatur, Schriftsteller, Autor oder whatever, also eines von denen, dann besteht zum Teil eine sehr große Chance, dass ihr auf meinen Podcast trefft.
Natürlich sollten diese Metadaten und auch die Keywords etwas mit dem Podcast oder mit dem Buch zu tun haben, weil sonst könnte ich diese braune Brause, dieses Schnellrestaurant mit dem goldenen Bögen oder den Handy-Hersteller, Computer-Hersteller mit dem angebissenen Obst nehmen, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Nicht machen

Ist verboten, wenn z.B. Google die Metadaten ausliest und die haben nichts mit der Sache zu tun, dann rutscht man auch mit dem Ranking nach unten.
Dann hat man nämlich genau das erreicht, was man nicht erreichen wollte, nämlich keine Aufmerksamkeit bzw. Aufmerksamkeit möchte man erreichen und mit dieser geklauten Werbung versucht man auf den Zug des Erfolgs von anderen Unternehmen aufzuspringen, obwohl die gar nichts mit einem zu tun haben, dann hat man schlechte Karten.

Hardware ist kein Metadaten-Inhalt

Wenn ich einen Computer von dem angebissenen Obst und darauf den Podcast einspreche, dann ist das dämlich dann zu sagen, das nehme ich auch noch als Keyword. Das war jetzt der Ausflug in die Metadaten-Keywords.
Aber was hat das jetzt mit Pflege zu tun?
Im Grunde genommen gebe ich die Meta-Daten einmal ein, für den Podcast, für das Buch und dann wird das immer wieder genommen.
Eigentlich nicht. Beim Buch macht man das weniger, im Moment, wo ich das Buch hoste, gebe ich die Keywords ein. Diese kann man auch ändern, aber nicht in dem Maße, dass es sich lohnt.
Beim nächsten Buch, wenn es als Selfpublishing rauskommt, werde ich mir höchstwahrscheinlich einen anderen Anbieter suchen. Dann spielt das eher wieder eine Rolle. Dort könnte man dann auch Keywords kaufen, so dass die Leute eher auf das Buch aufmerksam gemacht werden.
Und da ist es wichtig, und jetzt kommen wir zur Pflege, dass das auch mal angepasst wird.

Der neue Start: Episode 20

In Episode 20 habe ich einen Relaunch des Podcast gemacht. Vorher habe ich euch erzählt, was in der Welt der Literatur los ist, ich habe euch den ersten Satz aus Büchern vorgelesen und irgendwann habe ich gedacht, das kann nicht alles gewesen sein. Ich will euch an meinem Leben teilhaben lassen und an dem, wie ich es gestalte, und wie ich versuche, mit Aktien, mit Büchern, mit Ideen so viel Geld zu verdienen, dass ich komplett als Schriftsteller arbeiten kann. Das war jetzt auch wieder ein kleiner Ausflug.
Ich habe den Podcast geändert und dementsprechend (mich hat gerade das Aufnahmeprogramm geärgert), dementsprechend habe ich natürlich auch die Metadaten angepasst, das heißt, ich habe hier Pflege betrieben, weil die Ausrichtung des Podcasts sich geändert hat. Zwar nicht riesig, aber doch so, dass es sich gelohnt hat zu überlegen, welche neuen Meta-Daten nehme ich. Die dann auch den Inhalt genauer beschreiben und genauer umzirkeln. Ich möchte natürlich von den Leuten gefunden werden, die sich für dieses Thema interessieren.

Ein wenig mit den Statistiken orakeln

Was auch zur Pflege gehört ist die Beobachtung der Statistiken.
Das was ich eben beim Buch über die Meta-Daten gesagt habe, mit dem Kaufen von Keywords und das dann mehr Leute darauf zugreifen, dass wird mit den Statistiken dargestellt.
Auch der Podcast würde mit Statistiken untermauert. Hier werden zwar Abonnenten angezeigt, aber ich habe gelernt, dass es nicht unbedingt auf die Abonnenten vom Podcast ankommt, aber ich muss halt auch schauen, wie viel Hörer habe ich, wie viel Mal wird der Podcast runtergeladen, wann brechen die Leute ab und dann einfach mal überlegen. Ist es das Thema, was die Leute abbrechen lässt, bin ich es, bin ich zu langweilig, ist das Thema zu langweilig vorgetragen oder ist es einfach so, dass die Leute sich durch die ganzen Podcasts zappen und nur mal reinhören.

Doch vielleicht nicht meins?

Das ist nicht meins und weiter. Also mehr oder weniger Podcast-Hopping betreiben. Das gilt es herauszufinden. Vielleicht kann ich neue Keywords einbinden oder was noch tun ist, um das Buch oder den Podcast weiter nach vorne zu bringen.
Ein sich Keywords oder Metadaten ausdenken, damit ist es nicht getan. Das Netz ist dynamisch. Die Leute sind dynamisch und deswegen darf man nicht stehen bleiben.

Die hohe Kunst des Findens

Es ist eine sehr hohe Kunst, in der Masse gefunden zu werden. Es gibt kein Patentrezept. Wenn ich eine Firma habe, die schon vorher einen Namen hatte, ist es natürlich relativ einfach.
Am besten ist es, man bleibt mit den Keywords bei dem Thema, was man wirklich verkörpern will, und bietet den Leuten Qualität. Hierzu gehören auch Themen, die wirklich interessieren, auch wenn es auch nur eine kleine Gruppe ist.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich vorstellt, dass da draußen Leute sitzen, die sagen, warum mache ich das nicht auch. Einfach mal bisschen Geld investieren. Mal schauen, was ist mein Traum ist, was kann ich machen?
Ich merke, ich schweife wieder ab, aber das ist auch Thema des Podcasts. Das ist nicht nur eine voyeuristische Außenschau, vielleicht ist es auch eine Innenschau für mich, aber es soll auch anregen, nicht nur zuschauen, sondern einfach auch mal machen.
Das wichtige in der heutigen Zeit
Das ist wichtig, gerade in der heutigen Zeit, wo es sehr sehr viele Möglichkeiten gibt, um sich fortzubilden, Geld zu investieren, Content zu generieren, selber was auf die Beine zu stellen.
Man muss natürlich das nicht direkt Influencer werden. Es gibt sehr geile YouTube Channels, wo einfach nur Sachen gebaut oder erklärt werden. Sei es, Gitarre spielen. Sei es, mit Holz zu arbeiten. Es ist einfach der Wahnsinn.
Um bekannt zu werden und vielleicht darüber sogar Geld zu verdienen, muss man immer dranbleiben und dazu gehört zum Beispiel auch das Drumherum des Podcast. Diesen zu pflegen oder die Bücher zu pflegen oder eine Webseite, das bedeutet auch immer wieder, etwas Neues zu generieren, denn Stillstand ist in der heutigen mediengeschwängerten Zeit echt der Tod.

Schwitzen für den Fortschritt
Deswegen sitze ich auch bei gefühlten 100 Grad wie in einer finnischen Sauna und mache den Podcast, weil er immer am Donnertag erscheint. Das ist auch gut so, denn da draußen sitzen Leute, die wollen den Podcast hören und das gibt mir auch den Ansporn weiterzumachen.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#29 The burning man – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht es um das Thema „brennen“. Das hat nichts mit Pyromanie zu tun oder mit Feuerwehr. Es geht einfach darum, brenne ich für meine Sache für mein Projekt, ja oder nein?
Es ist vielleicht schädlich, dich zu brennen, ist es vielleicht nötig zu brennen? Was bedeutet dieses Thema und man hört das natürlich sehr oft und ich benutze es auch sehr oft, wenn ich auf der Arbeit gefragt werde oder das besonders im privaten Bereich, was Schriftstellertum für mich bedeutet, was das Podcasten für mich bedeutet. Dann sage ich einfach, ich brenne dafür.

Sprichwort ist nicht immer Wahrheit

Wer von euch Kinder hat und auch mal solche Sprichwörter oder solche Umgangsphrasen benutzt, der wird dann erstmal, gerade bei ich brenne dafür, in große Kinder-Augen gucken und denken, oh mein Gott, fackelt er sich jetzt ab oder nicht. Aber es ist im Grunde genommen ein Sprichwort dafür, dass man eine Sache extrem geil findet, dass man da praktisch seine Berufung gefunden hat.
Da hat sich dann dieses „Ich brenne dafür“ scheinbar eingebürgert.
Andere brandtechnische Umschreibung wäre dann „Ich bin Feuer und Flamme dafür.“ Also scheint man dahingehende Neigungen gerne mit Hitze und Brand zu deklarieren.

Wieso, weshalb, warum?

Aber was heißt das jetzt? Wenn ich etwas mag, wenn ich jetzt etwas erzeugen möchte, erstellen möchte, schaffen möchte oder erschaffen möchte, muss ich dann dafür brennen?
Brenne ich wirklich dafür? Ist es jetzt wirklich meins oder macht man das gerne?
Muss ich dann dafür brennen, um zu sagen, das ist jetzt mein Ding?
Also nein, muss man natürlich nicht. Man sollte natürlich in sich hineinhorchen, ob man Dinge gerne macht, ob man Dinge macht, die ein bisschen unangenehm sind, das muss man natürlich irgendwo selbst entscheiden.

Lampenfieber ist auch eine Art von Brennen

Wenn ich den Podcast aufnehme, bin ich ein bisschen flatterig, das ist so eine Art Lampenfieber. Wie erzähle ich, wie komme Worten rüber. Stottere ich zu viel? Kann ich das Thema, das ich anspreche, auch so rüberbringen, dass es verstanden wird?
Hat nichts damit zu tun, dass man nicht dafür brennt oder dass man, just in dem Moment, so ein klein wenig Widerwillen hat. Was Lampenfieber so in der Art ist.
Da kommt auch schon wieder die Hitze ins Spiel. Das ist einfach ein Erregungszustand, den ich sehr gerne benutze, um mich zu fokussieren.

Leistung kann temperaturunabhängig sein

Aber natürlich kann man auch tolle Leistung bringen und mit Herz dabei sein, ohne dafür zu brennen. Man hat Hochs und man hat Tiefs. Ich schreibe unheimlich gerne, aber man kommt auch irgendwann mal nicht dazu. Wie letzte Woche, wo ich die Treppe aufgebaut habe. Da habe ich einfach das Schreiben sein lassen müssen, weil die Zeit vom Tag endlich ist. Der Tag hat nur 24 Stunden und ab und zu muss man arbeiten, ab und zu schlafen und dann bleibt nicht viel übrig. Aber jetzt kommt wieder der innere Drang, mich wieder hinzusetzen und für das neue Buch zu plotten und zu schauen, wie kann man diese Geschichte kreativ umsetzen. Das ist dann ein Brennen dafür. Man hat Phasen, da möchte man gerne mal ein bisschen Handarbeit äh handwerkliche Arbeit machen und dann schreibe ich auch wieder gerne. Und man sollte sich wirklich nicht davon leiten lassen, dass man auf einmal nicht mehr dafür brennt.
Was ist mit mir los?
Habe ich jetzt vielleicht meine Ideale verloren?
Ist es vielleicht doch nicht das, was ich möchte?
Nein, das ist irgendwo auch das Leben. Das Leben bedeutet auch Phasen und manchmal kommt etwas in die Phase rein, was vielleicht für den Moment wichtiger ist, das heißt nicht, dass ihr nicht da innerlich brennt.

Unterm Strich ist abgerechnet

Unterm Strich werdet ihr, was auch immer ihr gerne macht, immer und immer wieder durchdenken. Auch wenn ihr irgendetwas anderes macht. Dann werden euch Ideen kommen und das muss nicht sein, dass ihr stocksteif dasitzt und denkt, jetzt muss ich für das, wofür ich brenne, eine Idee haben.
Jetzt on point komm schon.
Dann erzwingt ihr etwas und das funktioniert meistens nicht. Und gerade auch, wenn man sich solche Fragen stellt, solche Vermutungen anstellt, könnte man das auch wieder in Richtung Zwang sehen.
Wenn ich etwas gerne mache, muss ich das dann zwanghaft machen?
Ist das dann schon ein Zwang, wenn ich es gerne mache?
Ist es ein Zwang, es weiter zu tun, obwohl ich just in dem Moment etwas anderes machen möchte?
Nein. Tu das, was du tun möchtest. Und das mache ich auch. Wenn mir im Moment nicht nach schreiben ist, dann kann da auch nichts Gutes bei rauskommen.

Manches muss erledigt werden

Den Podcast muss ich wöchentlich rausbringen. Aber manchmal hadere ich damit.
Welches Thema bespreche ich heute? „Ich brenne dafür“ ist vor einer Stunde entstanden und vor genau 61 Minuten wusste ich noch nicht, was ich sagen sollte, worum es sich die Woche handeln sollte.
Lass es einfach auf dich zukommen und genau diese Erwartungshaltung, vielleicht würde ich es auch nicht Erwartungshaltung nennen. Einfach mal sich zurücknehmen und schauen, was passiert. Das bringt dich auch weiter. Ist es mit Erfolg verknüpft, wenn ich für etwas brennen oder etwas gerne mache?

Brennen zum Erfolg?

Ich glaube nicht. Nee. Wenn ich etwas gerne mache, wenn wirklich mein Herz daran hängt, meine Leidenschaft, dann brauche ich den Erfolg auch gar nicht. Dann muss ich auch oder dann bin ich auch damit zufrieden. Es ist wie mit dem Podcast: Wieviel Hörer ich habe, natürlich möchte ich viele haben, aber, ich habe lieber 10 oder 100 oder 1.000 Hörer, wo das Gesagte ankommt, als eine Million, die das nur so im Vorbeigehen hören.
Es ist genauso wie mit den Büchern, ich möchte die Leute erreichen und mit den Geschichten, oder das, was ich im Podcast sage, was bewegen. Und da ist es mir lieber, es sind weniger Leute und ich bewege etwas, als so eine Art Massenware und Fast Food Snacks so nebenher zu laufen.

Gedanken sind keine schmalen Leitplanken

Ich lasse mich nicht einengen von Gedanken. Wenn ich einmal für etwas brenne, brauche ich dies aber nicht für immer machen. Jetzt könnte man meinen: man hat nicht dafür gebrannt.
Es gab Sachen, wo ich sage, das fand ich vollkommen geil, das war mein Ding. Es kann aber auch, aus welchem Grund auch immer, von jetzt auf gleich irgendwann vorbei sein.
Dann ist das auch okay. Das ist das Leben und das Leben muss man das so nehmen und dann wird etwas anderes kommen, dann sollte es nicht so sein. Das klingt ein bisschen esoterisch, aber ich habe in meinem Leben festgestellt, erzwingen kann man erstmal gar nichts.
Wenn man irgendwo eine vermeintliche Niederlage hatte, oder wie du das Ding auch immer titulieren wolltest, in der Zukunft hat sich immer wieder gezeigt, dass es für etwas gut war.
Genau wie diese Niederlage dafür gut war, dass ich jetzt hier stehe. Und zwar mit allem, was ich habe.
Was ich auch dazwischen gemacht habe. Das ist so eine Sache, wie: Ich stehe auf einer Kreuzung, auf einmal klopfte mir das Schicksal auf die Schulter, dass ich nach rechts oder nach links gehen soll.
Durch einen vermasselten Test, durch eine Prüfung, die ich nicht bestanden habe, wie auch immer. Man sieht im Grunde genommen erstmal diese Zukunft nicht und es bleibt einem nichts anderes übrig, als genau diese Richtung zu bestreiten und auf einmal merkt man, hey, das ist eigentlich doch der bessere Weg gewesen.

Hätte, wäre, wenn.

Hätte ich diese Prüfung oder was auch immer bestanden, wäre ich nicht nach rechts, sondern nach links gegangen, wer weiß, wie dann das Leben ausgesehen hätte.
Genauso ist es mit „Ich brenne für etwas“ und auf einmal merkte ich, dass es vielleicht doch erlischt. Vielleicht war es in diesem Moment nicht der richtige Zeitpunkt, aber das ist es auch etwas, wo man in sich reinhören muss und ich muss zugeben, das ist sauschwer. Eine der schwersten Sachen überhaupt. In diesem Moment abwarten. Mal gucken, wofür es gut ist.
Vielleicht kommt ja doch noch was raus.
Vielleicht habe ich hier früher gebrannt.
Vielleicht war es nicht das Richtige.
Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich weiß ganz genau, dass hier drin noch das kleine Feuerchen lodert, mache weiter und vielleicht kommt es zu einem richtigen Knall, ein richtiges Feuer, dass dann später, zu einem anderen Zeitpunkt, wo sich das Leben verankert und richtig ausgerichtet hat, entfaltet und dann knallt es.
Also man muss gechillt bleiben.

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