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VonRohan de Rijk

E#35 Selfpublishing: Der Erfolg in den eigenen Händen – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Zeit, diesen Schritt zu tun. Ich habe mehr als vier Monate auf die einzelnen Antworten von Literaturagenten gewartet. Die Absagen kann ich an zwei Fingern abzählen. Ergebnis 10:2. Schade. Ich erwarte nicht, dass man eine Analyse bekommt, warum das Werk nicht in Frage kommt, aber eine Absage, von mir aus auch als Textbaustein, sollte drin sein. Na gut ist nicht so.

Der Agent an sich ist schweigsam

Die letzten Agenten haben noch Zeit, sich bis Ende September zu melden.
Ich werde jetzt aber schon die Vorbereitungen für das Selfpublishing starten. Sollte doch ein positiver Bescheid eintrudeln, kann ich mich immer noch entscheiden.
Aber jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Selfpublishing.
Selfpublishing bedeutet, alles selber machen. Man kann sich ein Lektorat, ein Korrektorat und einen Designer einkaufen.

Geld, Money, Kohle, Zaster, Pinke Pinke

Ich habe mal so mit dem groben Daumen gerechnet: Es würden ungefähr 4.000 Euro über den Tisch des Hauses gehen.
Dieses Geld möchte ich mir sparen.
Ich höre jetzt schon die Wehklagen im Hintergrund, aber es ist eine Menge Geld.
Korrektorat/Lektorat: Ich habe mit drei verschiedenen Rechtschreibprüfungen und zwei verschiedenen Leuten drüber geschaut. Ja, es kann sich immer ein Fehler einschleichen, aber bis das Buch endgültig auf dem Markt erscheint, wird es noch ein paar Runden mit Prüfungen geben.
Cover: Ich komme aus dem Bereich der Mediengestaltung und traue mir zu, ein Cover zu kreieren.

Jetzt geht es erst richtig los

Was fällt noch so an. Der Buchsatz. Das Buch muss natürlich gut gesetzt sein. Die Absätze müssen stimmen, es dürfen nicht zu viel Wörter hintereinander stehen, am Ende der Zeile getrennt werden usw.

Das Marketing muss angekurbelt werden. Was gehört alles dazu:
Leserunde bei Lovelybooks
Buchtrailer
Landingpage mit allen Informationen zum Buch und zu mir
Zeitungen müssen angesprochen werden
Buch-Blogger werden angeschrieben
usw.

Wie ihr seht, ist dies eine ganze Menge. Und wir reden hier von Arbeit, die vor oder kurz nach der Veröffentlichung stattfindet.
Jetzt muss der Ball noch hochgehalten werden.
Wie das?

Kauft Leute, kauft ein

Zum Beispiel durch Lesungen. Die Leser müssen einen Geschmack davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehört übrigens auch ein Appetizer in Form von “Blick ins Buch”. Ein paar Seiten zum Probelesen.

Man versucht, das Buch in Bibliotheken unterzubringen. Was übrigens bei “Schnee am Strand” gelungen ist.

Zu einer Veröffentlichung gehört aber auch eine vernünftige Steuerabrechnung. Langweilig. Ja, das ist es. Aber wer Geld verdient, muss auch Vater Staat ein bisschen viel daran teilhaben lassen.

Ich nehm euch mit auf die Reise

Ich denke, dass ich in den nächsten Episoden das eine oder andere noch erzählen werde.
Rechtschreibung ist nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hake ich bei der Covergestaltung noch einmal ein. Denn das ist meistens die erste Berührung mit dem Buch. Und wie bei einem Blind-Date: Der erste Eindruck entscheidet.

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VonRohan de Rijk

E#34 Inspiration durch Distanz – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Als Schriftsteller erstellt man Welten, erfindet Geschichten und wenn man im Thriller-Gewerbe unterwegs ist, dann gehört Töten zum Daily-Doing.
Aber irgendwann ist der Akku leer. Die Meditation will nicht greifen, der Urlaub ist in weiter ferne oder die Arbeit stresst einfach nur.

Flow away

Da kann es passieren, man schreibt, man ist im Flow und dann knallt man gegen eine Wand. Aus dem Nichts heraus. Dann weiß ich, für heute ist Schluss.
Aber was tun, wenn man gar keine Ideen mehr hat?
Kann man dem vorbeugen?
Ich hasse nichts mehr, als wenn es mit der Geschichte nicht weitergeht.
Dann lenke ich mich ab. Entweder mit Handwerken. Dann baut man mal eben oder nicht eben eine Wendeltreppe.
Freudscher Verschreiber, ich habe Wendlertreppe geschrieben.

Die Kunst der anderen Künste

Früher habe ich sehr viel gemalt und sogar Ausstellungen bestritten. Die war eine Phase, die sicherlich wiederkommt.
Als schlechtester Gitarrenspieler des Universums (inklusive aller Alienansammlungen) versuche ich mich mit Spielen abzulenken. Meistens gebe ich auf und widme mich wieder dem Schreiben.
Auch eine Möglichkeit.

Bilder, mal nicht im Kopf.

Wie ihr seht, kann man seine Kreativität im Schreiben mit anderen künstlerischen Aktivitäten nähren. Dazu gehört bei mir auch das gelegentliche Fotografieren. Als eingefleischter Photoshop Fan werden die Bilder dann auch bearbeitet, kombiniert und/oder verfremdet.
Das kommt mir auch bei meinem Buch-Covern zugute. In der letzten Episode hatte ich beschrieben, was alles zu einem Selfpublisher dazugehört. Wenn man sich mit Photoshop auskennt, dann kann man sein Cover auch selber machen. Die Gemeinde rät natürlich davon ab, aber ich habe es gelernt und warum sollte man nicht auf diesem Weg den einen oder anderen Taler sparen.

Distanz – lernen mit der Leere umzugehen

Die Distanz zum Schreiben oder zur Kunst ist nie sonderlich groß, aber ich musste mir irgendwann eingestehen, dass ich sie brauche. Genauso wie ich Spaziergänge am Meer brauche, um mir die Geschichten durch den Kopf gehen zu lassen.
Vielleicht kennt ihr noch andere Mittel. Ich denke diese Ablenkung ist auch wichtig, um ins Gleichgewicht zu kommen.
Diese Distanz kann man auch auf Beziehungen anwenden. Mal ein Wochenende allein etwas machen, das befruchtet die Beziehung.
Aber die Inspiration kommt immer noch nicht?
Was tun?

Die Antennen nach außen richten

Mich bei anderen Künstlern umschauen. Vielleicht findet sich dort der nächste Kick. Natürlich sollte man nie Eins zu Eins kopieren. Und nicht falsch verstehen, hier geht es nicht um das stehlen von anderen Ideen, sondern um Inspiration vielleicht mit einem Teil, das ein anderer Künstler geschaffen hat und mich anregt, weiter zu denken.
Gehen wir die Sache doch einmal anders an. Musikalisch. Es gibt 12 Töne. Im Groben und Ganzen. Daraus entsteht die ganze Musik. Da sind Dopplungen vorgesehen.
Wie viele deutsche Wörter gibt es? Ich habe mehrer Quellen bemüht: Unter dem Strich sind es ca. 500.000. Für den Standard-Gebrauch werden ca. 75.000 verwendet. Es ist in der Literatur eigentlich schwerer, Doppelungen zu erschaffen als in der Musik.
Noch einmal: Urheberrecht ist eines der wichtigsten Rechte in der Kunst. Lasst euch inspirieren, aber mehr auch nicht.

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VonRohan de Rijk

E#33 Wie alles begann – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Wie wird man Schriftsteller?
Wie ihr euch denken könnt, kommt so etwas nicht aus heiterem Himmel. „Man könnte aus Langeweile doch mal ein Buch schreiben” oder der absolute Klassiker: „Man trägt vor Freunden eine grottenschlechte und dazu noch überaus langweilige Geschichte vor, und die Menschen sind freundlich und empfehlen einem, doch ein Buch darüber zu schreiben.”
So genau war es bei mir nicht.

Exzessiv without end

Seit ich lesen kann, habe ich exzessiv gelesen, war Mitglied beim Düsseldorfer Bücherbus.
Ich weiß es noch wie heute: Montag 17 Uhr fuhr das Literaturschlachtschiff die Bücherbus-Haltestelle an. Von der Wohnung meiner Eltern war es eine Minute Fußweg. So war ich der erste an der Automatiktür und konnte mir die neusten Comics und Bücher sichern.
Abgebucht wurde auf alten Pappkarten mit einem Datumsstempel.

Lesen ist Erholung

Im Urlaub waren wir meist in unserem Campingwagen in der Eifel. In der dortigen Bibliothek hatte ich auch einen Ausweis. Also ging es in den Ferien mit einer Tasche bewaffnet in die auswärtige Schatzkammer der Literatur.
Während sich andere hinter ihre Gesundheit auf steilen asphaltierten Straßen mit klapprigen Rädern ruinierten, habe ich in der Hängematte gelesen, ein kühles Getränk in der Hand und habe gelesen. Dem Alter geschuldet war es nur Wasser mit Eiswürfeln.
Zu dieser Zeit gab es nichts Besseres, als in die Geschichten von Enid Blyton und den fünf Freunden einzutauchen.
Besonders wenn sie die Ferien bei Georginas Eltern verbracht haben und dort die Insel besucht haben.
So gingen die Jahre ins Land. Ich beschloss, eines Tages mit dem Schreiben anzufangen.

Schreiben ist Maloche

Ab diesem Zeitpunkt merkte ich, dass Lesen die einfachere Übung ist.
Natürlich habe ich es mir von Anfang an gegeben und mit einem Buch angefangen. Andere sind bescheidener und schreiben erst einmal Kurzgeschichten. Spoiler: Die folgten später.
Das erste Werk habe ich an Literaturagenten geschickt und leider nur Absagen bekommen. Dämpfer, die jeder Schriftsteller kennt. Also habe ich beschlossen, erst einmal kleinere Brötchen, äh Geschichten zu backen (schreiben). Das funktionierte besser. Die ersten Lesungen ergaben sich und auch Veröffentlichungen. Das erste Buch liegt noch heute in der Schublade. Ich denke, dort wird es bleiben, bis die Schublade oder die Erde das Zeitliche segnet.
Dann begann ich mit „Schnee am Strand”. Schreiben ist ein Prozess in dem man sich entwickelt, leidet, verzweifelt und weitermacht.

„Schnee am Strand“ zu früh, zu spät, zu was weiß ich.

Auch von „Schnee am Strand” wollten die Literaturagenten nichts wissen. Ist es der richtige Weg. Diese Frage stellte ich mir immer und immer wieder. Aber es ist die falsche Frage gewesen. Richtig wäre: Wie bringe ich das Buch auf den Markt.
Was habe ich getan. Ich habe mir einen Selfpublisher-Verlag gesucht, habe das Cover entworfen (und später geändert; macht dies nie, investiert Zeit ins Cover; Änderungen kosten nämlich genau diese), den Buchsatz selber gemacht.
Ich habe eine Leserunde bei Lovelybooks arrangiert, Buchblogger angeschrieben, eine Landing-Page erstellt.
Jetzt stehe ich mit meinem neuen Buch wieder an dieser Schwelle. Und wieder herrscht Stille im Lager der Agenten. Ist dies der Weg?

Agent oder nicht Agent, das ist hier die Frage.

Wieder stelle ich mir die Frage, aber die Antwort lautet: Bin ich auf einen Agenten angewiesen?
Die Zeit, die man auf Antworten wartet, kann auch in eine professionelle Vorbereitung gehen.
Vielleicht bleibe ich Selfpublisher?
Mit dieser Frage entlasse ich euch heute.
Ach ja: Auch heute bin ich noch ein Extrem-Leser. Zwischen 30 bis 40 pro Jahr müssen sein.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#32 Das Gesetz der Anziehung: Magnetismus für den Erfolg? – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht es um das Gesetz der Anziehung. Das Gesetzt wird auch Resonanzgesetz genannt und geht ursprünglich auf das Jahr 1877 und da auf die russische Okkultistin Helena Petronova Blavatsky zurück.
Was aber genau ist das Gesetz der Anziehung?
Wenn man über dieses Gesetz liest, dann kommt man zu einer übergeordneten Definition: Man geht davon aus, dass gleiches und gleiches sich anzieht, das heißt also Reichtum würde Reichtum anziehen.

Anziehung im Sprichwort

Ein altes deutsches Sprichwort besagt: Gleiches und gleiches gesellt sich gern.
Rein von der Definition stellen sich die ersten Fragen. Wie würde das Gesetz bei mir funktionieren, wenn ich nicht reich bin? Wenn ich nicht reich bin, kann ich es nicht anziehen. Dafür muss ich erst mal reich sein.

Huhn oder Ei das ewige Problem

Hier haben wir das Henne-Ei-Problem und deswegen ich glaube, dass man sich von einer anderen Seite dem Ganzen nähern muss.
Eine weitere Annahme dieses Grundsatzes, obwohl das „Gesetz“ gemeint ist, ist, dass die Innere und die Äußere Einstellung sich so an das gewünschte anpasst, dass es herbeigeführt wird.

Auch eine getriebene Sau: positives Denken.

Vor ein paar Jahrzehnten wurde eine Sau durchs Dorf getrieben, die sich positiv denken nannte.
So in der Art würde das jetzt auch gehen mit dem Gesetz der Anziehung.
Erstmals bekannt gemacht durch eine Okkultistin und wenn man nach dem Gesetz der Anziehung googelt, findet man auch sehr viele esoterische Seiten.

Wieder einmal eine Schublade gefunden

Ist es jetzt genau da, wo ich das einordnen muss? Ist es die Schublade, wo ich das Gesetz reinpacke oder ist dahinter noch mehr?
Es reicht auch, wenn du ein Körnchen Wahrheit darin ist oder einer Idee, wie ich mit so einer Art „Gesetzt“ umgehen kann. Gesetz ist natürlich auch immer etwas wo man an die Juristerei denkt, dass auch Konsequenzen haben kann.
Oder ein Naturgesetz: Eine Sache folgt dem Gesetz und muss dementsprechend genauso und immer so ablaufen. Ob das jetzt genau so ist, glaube ich nicht. Aber an das Körnchen Wahrheit da glaube ich dran.

Coach, Lebensberatung oder so ähnlich

Wer schon einmal bei einem Coach oder einer Lebensberatung war, hat wahrscheinlich das eine oder andere Mal von dem Gesetz der Anziehung gehört. Diese zwei Personengruppen benutzen dieses „Gesetz“ oder diesen Grundsatz, damit die Leute eine positive Lebensführung oder eine positive Einstellung zum Leben bekommen sollen.
Was natürlich jetzt nicht verkehrt ist.
Positives Denken ist nicht verkehrt, dies sollte natürlich in Maßen Geschehen.
Was bedeuten diese Maße?
Was soll das heißen: Mit dem positiven Denken oder dem Gesetz der Anziehung konditioniere ich mich darauf, dass ich z.B. reich werde oder eine hübsche Frau treffe.
Es nützt aber nichts, wenn ich mich auf die Couch lege, die Augen zu mache und denke jetzt bekomme ich Geld, Frau, Auto, Boot, Pferd.

Die richtige Anwendung kann zum Ziel führen

Ich habe eine positive Einstellung dazu und das Gesetz der Anziehung wird das schon in meinem Leben bringen.
Ist das richtig?
Nein. Ein vernünftiger Coach würde jetzt sagen: Eine positive Lebenseinstellung kann es auch in dein Leben zu ziehen. Alles wunderbar. Dafür muss man erst einmal wissen, was möchte ich überhaupt?
Was möchte ich in meinem Leben erreichen?
Dann ist das Gesetz der Anziehung eine Handlungsaufforderung.

Komme ins Tun, dann tut dat wat für Dich.

Weil ohne Handlung, ohne dass ich ins Tun komme funktioniert überhaupt gar nichts. Ich kann mich nicht mein Leben lang hinsetzen und mir ein Leben erträumen. Ich habe für diesen schönen Moment tolle innere Bilder, aber mehr auch nicht.
Möchte ich diese Bilder auch Wirklichkeit werden lassen, dann muss ich was tun. Das ist genau wie ich in der letzten Episode gesagt habe: Die Chance kommt im Blaumann daher.
Genauso ist es mit dem Gesetz der Anziehung. Ich kann nett, ich kann freundlich sein und das muss natürlich aus dem Inneren rauskommen, aber ich muss trotzdem etwas tun, ich muss rausgehen, ich muss schauen, wenn ich eine Frau kennenlernen will, dann muss ich mich mit Frauen treffen.
Dann muss ich schauen, ob mir eine gefällt und dann ins tun kommen.
Möchte ich reich werden und dann muss ich mir überlegen, was will ich machen?  Suche ich mir einen Job, studiere ich und gehe dann irgendwo hin, wo ich reich werden kann oder investiere ich in Aktien in Immobilien?
Das kann ich machen. Dann wird auch das Gesetz der Anziehung mich eher dahingehend stärken, dass ich merke: Ich mache etwas. Ich komme meinem Ziel näher. Das ist das was zählen sollte.

Komm ich mit dem Gesetz ins Tun?

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wende ich dieses Gesetz an?
Ich habe jetzt die ganze Zeit davon erzählt davon, was es für Vorteile hat, dass es Nachteile gibt und ich muss sagen: Ich wende es an, aber in einer Abwandlung, die ich schon beschrieben habe.
Ich fokussiere was ich gerne machen möchte: Das heißt schreiben und vom Schreiben leben.
In einer ruhigen Minute kann man sich das mal ruhig visualisieren, es ist nicht verkehrt sich das Ganze wieder mal bewusst werden zu lassen und dann mit dem Tun, in der in der äußeren Welt wieder in Einklang zu bringen.

Aufbaumaßnahme in schlechten Zeiten

Ich habe auch mal schlechte Zeiten, wo ich denke, scheiße, es funktioniert alles nicht. Die Ziele, die ich mir gesetzt habe, das wird nicht erreicht. Das Ziel, was ich mir gesetzt habe ist auch viel zu groß. Auch das ist normal, das gehört auch zum Leben dazu. Mal hat man gute Tage und auch wieder mal an der ganzen Sache verzweifelt.
Jetzt splitte ich das Ganze ein bisschen auf, wie ich das für mich mache.

Nichts geht über Ziele

Als allererstes muss man ein Ziel haben, so wie im beim Zocken, einen Endgegner muss man als Ziel haben.
Wie groß oder wie klein ist egal. In der heutigen Zeit, wenn man sich genug dahinterklemmt und sich Mittel und Wege ausdenkt, kann man auch sehr viel schaffen.
Ich habe von Edison gesprochenen, in einer der Episoden. Edison hat 9.000 Versuche gebraucht, die Glühbirne dann ans Leuchten zu bringen, aber er hat’s geschafft. Mit jedem Mal hat er wieder einen Versuch ausgeschlossen, ist immer einen Schritt näher an das Ziel herangekommen.

Teile so wird Dir leichter gegeben

Um das Ziel zu erreichen sind sehr sehr viele kleine Schritte nötig. Konfuzius sagte einmal: “Auch ein Weg von 1000 Schritten beginnt mit dem ersten Schritt.“
Also, was machen wir als erstes?
Wir nehmen uns kleine Ziele? Warum kleine Ziele?
Das ist relativ simpel. Kleinere Ziele kann ich erreichen und erreichen bedeutet, ich habe einen Erfolg, ein Erfolgsgefühl. Ich merke es funktioniert, ich komme meinem (großem) Ziel näher und zwar in kleinen Zwischenschritten.

Meilensteine sind erreichbare Ziele

Als ich früher noch programmiert habe, wurden die Projekte in Meilensteine unterteilt. Man kann keine Software von A bis Z durchprogrammieren und alles gut.
Man braucht kleine Abschnitte die sich dann zu einem großen Ganzen zusammensetzen.
Die kleinen Zwischenschritte sind wichtig, weil ich einen Erfolg habe, ich habe etwas abgeschlossen, ich bin positiv eingestellt und diese positive Einstellung und damit schließt sich auch der Kreis zum Gesetz der Anziehung.
Ich merke, dass ich es schaffe. Ich gebe mir durch den Erfolg den nächsten Push weiterzumachen. Natürlich kann es auch Rückschläge geben, aber Rückschläge, sind auch wieder Wegweiser die zeigen, vielleicht habe ich etwas falsch gemacht.
Mal ein bisschen hier an den Stellschrauben mal ein bisschen dort drehen. Man muss experimentieren damit es funktioniert.

Ich bestimme die Größe

Jedes Ziel oder Zwischenziel kann gleich großer sein. Aber, ich mir auch mal ein richtig dickes dazwischen können. Vielleicht passiert etwas im Leben wo man eins, zwei, drei, vier oder auch fünf Ziele überspringen kann.
Man muss natürlich am Ball bleiben und das Experimentieren und die Freude daran das Ziel zu erreichen, das denke ich mal sollte gegeben sein und dann merkt man auch, dass das Gesetz der Anziehung, wenn man positiv reingeht. Wenn man sucht, dann merkt man einmal, dass man findet.

Auf einmal tat sich der Weg auf

Es werden Wege aufgezeigt an die man nicht dachte. Ich denke mal dieses Körnchen Wahrheit in dem Gesetz der Anziehung, wenn wir die ganze Esoterik mal außen vorlassen, das ist nämlich genau das was ich anwende und das ist es auch, was ich merke, was funktioniert und wenn etwas nicht funktioniert, dann wird sie über Bord geworfen. Dann wird sich eine neue Chance ergeben. Die eine Tür zu die andere auf, das kennt man auch als Spruch.
Wie hat Steve Jobs gesagt: stay foolish, sei verrückt, sei neugierig. Das ist auch ein Weg um Erfolg zu haben. Es ist egal in was ob ich einen Fußballverein gründen will, ob ich Milliardär werden will, was auch immer, mit der richtigen Einstellung wird man auch schaffen.

 

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VonRohan de Rijk

Podcast E#31 Das bedingungslose Grundeinkommen: Chance oder schnöde Illusion – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 4 Minuten

Vor ein paar Episoden habe ich das bedingungslose Grundeinkommen gesprochen, bzw. es eigentlich nur angesprochen und heute ist es soweit. Ich würde es genau heute zum Thema machen.
Was ist überhaupt das bedingungslose Grundeinkommen?
Was macht man zuerst? Natürlich bei Wikipedia nachschauen und Wikipedia sagt:
Das bedingungslose Grundeinkommen abgekürzt BGE ist ein sozialpolitisches Finanztransferkonzept, Finanztransferkonzept super, nachdem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche vom Staat ausgezahlte finanzielle Zuwendung erhält, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Eine Transferleistung.

Das hört sich gut an, aber was ist es genau?

Brechen wir das ganze mal runter.
Es gibt Geld für Nada, fürs nichts tun, einfach so. Das hört sich erstmal gut an. Finde ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber im Endeffekt ist das natürlich ein Finanztransferkonzept, dass folgende Leistungen entfallen lässt:
Es wird keine Sozialleistung und kein Arbeitslosengeld mehr geben und auch kein Kindergeld.

Ich will das Grundeinkommen testen. Aber wie?

Es gibt einen Verein, der Grundeinkommen verlost (https://www.mein-grundeinkommen.de/). Dieses Grundeinkommen beträgt monatlich 1.200 € und wird für ein Jahr verlost. Gar nicht schlecht.
1.200 € jeden Monat, für jeden. Kinder gehören auch dazu. Ich habe mich ein bisschen eingelesen, sollte das Grundeinkommen irgendwann, in ferner Zukunft, mal kommen, würden Kinder wahrscheinlich weniger bekommen.
Wieviel? Keine Ahnung. Auf alle Fälle unter Summe X. Bleiben wir mal bei 1200 €, dann darunter.

Deutschland Deine Kinder

Da stellt sich mir die Mutmaßung an: Deutschland bekannt als kinderfeindliches Land. Das Kind oder die Kinder zählen dann wieder nicht als vollwertiger Bürger und es gäbe weniger Geld eben für diese Kinder. Ich lasse diese Aussage einfach mal im Raum stehen.
Ungerecht. Man sollte ein bisschen mehr draufsetzen, dass Kinder unsere Zukunft sind.

Die positiven Aspekte des Grundeinkommens

Wie würde uns das Grundeinkommen zugutekommen?
Was würde ich mit dem Grundeinkommen machen?
Ich könnte zum Beispiel das Geld in meine Aktien, in meine ETFs stecken und schauen, dass sich das Geld vermehrt. Dies würde meinen Plan beschleunigen.
Das wäre Weg Nummer eins.
Weg Nummer zwei wäre, ich würde weiter so arbeiten oder man könnte sich überlegen, dass man nur noch 30 Stunden oder halbtags arbeitet.
Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, dass Grundeinkommen einzusetzen, ich schreibe dann die halbe Woche, die ich durch das Geld gewonnen habe.

Möglichkeiten bringen Ideen

Das finde ich gar nicht schlecht, weil schon zwei Möglichkeiten mehr auf tun, um dem Ziel näher zu kommen.
Ich habe vorhin auch von dem Verein „Mein Grundeinkommen“ gesprochen. „Mein Grundeinkommen“ verlosen die Grundeinkommen, also sie verlosen ein Jahr Grundeinkommen. Letztes Mal haben sie, glaube ich, 25 Grundeinkommen verlost.
Die Gewinner wurden befragt und die fühlten sich mit dem Gewinn befreiter. Einige haben sich ihre Wünsche erfüllt, teilweise haben sie kleine Nebengewerbe eröffnet.
Das Grundeinkommen befreit die Leute und für mich als Künstler ist so etwas geil zu hören, wenn jemand seinen Traum ausleben kann und nicht nur am Zipfel von einer Firma hängt, sondern Geld zur absolut freien Verfügung hat.

Grundeinkommen = Wohlbefinden = gesünder

In diesem Interview haben die Befragten auch gesagt, das sind sie gesundheitlich besser fühlen. Ich finde, dass gar nicht schlecht dafür, denn das nimmt den Druck raus. Gerade in der heutigen Zeit, kurz vor der Bundestagswahl, kommt die Rente mit 68 Rente oder mit 70 ins Spiel. Auf der anderen Seite Work-Life-Balance, wo ist die da gegeben? Für den Arsch ist die. Die gibt es überhaupt gar nicht.

Rente oder mit 600 Euro ist man nicht arm

48% kriegst du als Rente in Deutschland. Ich glaube Österreich zahlt um die 100%. Das habe ich jetzt nachgesehen, ist nur eine Erinnerung aus dem Hinterkopf. Die Politik denkt immer sie erfindet sich neu, aber dann, wenn es darum geht, den alten Menschen Geld auszuzahlen, dann bleibt es immer bei dem alten scheiß. Das ist das, was ist mir so richtig auf die Nerven geht, dass man nicht einfach mal die Eier in der Hose hat und sagt, ich mache jetzt mal was anderes. Ich mache jetzt mal ein Grundeinkomme. Das würde natürlich die Republik komplett umkrempeln. Das Rentensystem. Ja und ist es mal nicht so, dass auch die Arbeitswelt sich umgekrempelt hat?

Sagen wir mal, das ist eine Dampfmaschine.

Es gibt keine Dampfmaschinen mehr. Es gibt Computer. Wir sind mittlerweile eine Dienstleistungsgesellschaft. Im August ist eine Feldstudie zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen angelaufen. Mit von der Partie sind das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, der Verein mein Grundeinkommen, den ich hier schon öfters genannt habe, das Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern und die Universität Köln.
Was ist Ziel der Studie bzw. wie sieht erstmal diese Studie aus?
Also es sind 120 Teilnehmer gesucht worden. Man konnte sich bewerben, das habe ich auch gemacht und es wurden Teilnehmer unter verschiedenen Kriterien ausgewählt, sodass es wahrscheinlich, wie die Studie dann auch festgelegt wurde, verschiedene Alters- und Einkommensgruppen gibt.

Die Studie und ein Ziel das nicht erreicht werden kann

Ziel der Studie ist oder bzw. Verlauf der Studie ist, dass die 120 Teilnehmer jeweils, für drei Jahre, 1.200 € bedingungsloses Grundeinkommen bekommen. Dazu gibt es eine Vergleichsgruppe von 1.380 Personen. Man möchte wissen, wie es aussieht, wie sich das bedingungslose Grundeinkommen auf Leben der Menschen auswirkt.
Erster Kritikpunkt: 120 Menschen in der Studie, da bekommt man überhaupt Ergebnis. Gut.
Rechnen wir das mal ein bisschen nach: 120 Teilnehmer haben wir, die bekommen drei Jahre lang, also 36 Monate, 1.200 € jeden Monat überwiesen. Macht in diesem 36 Monaten genau 5.184.000 €.

Kritik gibt es wie Sand am Meer und die Lösung sind die Perlen darin

Warum nicht mal einer Studie mit mehreren tausend Leuten durchführen. Wäre kein Problem.
Nur wer finanziert das? Ich habe es so ein geistiges Schulterzucken.
Ich weiß allerdings, was aus der Studie herauskommen wird: Eine Lebensveränderung wird es in dem Sinne nicht geben, dass Leute ihren Job aufgeben, weil, dass Geld wird endlich gezahlt. Nach drei Jahren ist Schluss. Man muss schon einen ziemlich beschissenen Job haben, um zu sagen, so jetzt kündige ich den Dreck, jetzt habe ich drei Jahre Zeit um mir was zu suchen.
So etwas wird es unter Garantie geben, aber die Zahl die wird relativ gering sein. Worauf es wahrscheinlich wieder hinaus läuft: Die Studie wird wieder aussagen, dass das Grundeinkommen nicht das bietet, was die ganzen Anhänger sich davon versprechen.
Das ist eigentlich schade. Auch der Gründer von DM macht sich immer noch stark für das bedingungslose Grundeinkommen.

Fanboy des bedingungslosen Grundeinkommens

Ich bin großer Fan davon, denn ich glaube auch, dass es die Gesellschaft verändern wird. Das heißt eine Oma, die heute mit ihrer Rente am Minimum kratz, kriegt noch 1.200 € obendrauf.
Den Menschen wird es besser gehen. Wir hätten mehr Kaufkraft. Ich weiß nicht was mit den Renten passieren wird. So tief möchte ich da auch nicht einsteigen. Da ich nur 13 Minuten Zeit habe und das ist ein Riesen Thema ist. Allerdings, was ich euch ans Herz legen möchte. Schaut mal bei „Mein Grundeinkommen“.

Linkliste:
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
https://www.mein-grundeinkommen.de/

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VonRohan de Rijk

Podcast E#30 Alles braucht ein bisschen Pflege – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Ich denke, das wird heute der bis dato heißeste Podcast des Jahres, das liegt nicht unbedingt am Thema, sondern an den gefühlten 100 Grad, die in meinem Podcast-Studio herrschen.
Das Thema heute: Alles braucht ein bisschen Pflege. Damit ist nicht die Dusche gemeint, damit ist nicht die Autowäsche gemeint. Damit ist gemeint, dass ein Buch, ein Podcast oder Podcast-Folge ein bisschen Pflege, ein bisschen Zuwendung brauchen.

Lass und ins Doing gehen

Wie macht man so etwas?
Die Pflege und die Zuwendung haben so ein bisschen was mit Werbung zu tun und Werbung ist auch eine Form von Auffindbarkeit. Was macht es uns einfacher, ein Buch oder ein Podcast in der Masse auffinden zu lassen?
Das sind Metadaten.
Hört sich jetzt sehr nach Hokuspokus, vielleicht würde ich das doch nicht so sagen. Es ist eher technisch.
Was sind überhaupt Metadaten?
Metadaten beschreiben die Eigenschaften eines Objektes, das heißt ein Buch oder einen Podcast.
Beispiel: Mein „Buch Schnee am Strand“ – die Eigenschaften des Buches besagen, dass es ein Thriller ist? Wenn ich jetzt die Metadaten „Thriller“ eingebe und jemand sucht danach und ich Glück habe, findet er das Buch „Schnee am Strand“, weil ich „Thriller“ als Metadaten dem Buch mit auf den Weg gegeben habe.

Quantität ist doch manchmal besser

Dem Podcast und beim Buch habe ich natürlich mehr Metadaten angegeben. Beim Podcast wären das: Literatur, Schriftsteller, Autor, Bücher, Unterhaltung, Wissen, Kultur, Kunst, News, Leben, Geld, Börse, Aktien, Immobilien, Lifestyle, Ziele, Familie, Frau, Kind.
Das ist jetzt alles, was meinen Podcast und die einzelnen Folgen im Groben beschreiben.
Das ist ziemlich viel, aber diese ganzen Themen kommen irgendwann oder ab und zu und in loser Reihenfolge immer mal wieder dran, deswegen nehme ich dieses als Metadaten-Keywords auf und die werden dann dem Podcast auf den Weg gegeben.

Wer suchet, der findet

Wenn ihr einen Podcast sucht mit Literatur, Schriftsteller, Autor oder whatever, also eines von denen, dann besteht zum Teil eine sehr große Chance, dass ihr auf meinen Podcast trefft.
Natürlich sollten diese Metadaten und auch die Keywords etwas mit dem Podcast oder mit dem Buch zu tun haben, weil sonst könnte ich diese braune Brause, dieses Schnellrestaurant mit dem goldenen Bögen oder den Handy-Hersteller, Computer-Hersteller mit dem angebissenen Obst nehmen, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Nicht machen

Ist verboten, wenn z.B. Google die Metadaten ausliest und die haben nichts mit der Sache zu tun, dann rutscht man auch mit dem Ranking nach unten.
Dann hat man nämlich genau das erreicht, was man nicht erreichen wollte, nämlich keine Aufmerksamkeit bzw. Aufmerksamkeit möchte man erreichen und mit dieser geklauten Werbung versucht man auf den Zug des Erfolgs von anderen Unternehmen aufzuspringen, obwohl die gar nichts mit einem zu tun haben, dann hat man schlechte Karten.

Hardware ist kein Metadaten-Inhalt

Wenn ich einen Computer von dem angebissenen Obst und darauf den Podcast einspreche, dann ist das dämlich dann zu sagen, das nehme ich auch noch als Keyword. Das war jetzt der Ausflug in die Metadaten-Keywords.
Aber was hat das jetzt mit Pflege zu tun?
Im Grunde genommen gebe ich die Meta-Daten einmal ein, für den Podcast, für das Buch und dann wird das immer wieder genommen.
Eigentlich nicht. Beim Buch macht man das weniger, im Moment, wo ich das Buch hoste, gebe ich die Keywords ein. Diese kann man auch ändern, aber nicht in dem Maße, dass es sich lohnt.
Beim nächsten Buch, wenn es als Selfpublishing rauskommt, werde ich mir höchstwahrscheinlich einen anderen Anbieter suchen. Dann spielt das eher wieder eine Rolle. Dort könnte man dann auch Keywords kaufen, so dass die Leute eher auf das Buch aufmerksam gemacht werden.
Und da ist es wichtig, und jetzt kommen wir zur Pflege, dass das auch mal angepasst wird.

Der neue Start: Episode 20

In Episode 20 habe ich einen Relaunch des Podcast gemacht. Vorher habe ich euch erzählt, was in der Welt der Literatur los ist, ich habe euch den ersten Satz aus Büchern vorgelesen und irgendwann habe ich gedacht, das kann nicht alles gewesen sein. Ich will euch an meinem Leben teilhaben lassen und an dem, wie ich es gestalte, und wie ich versuche, mit Aktien, mit Büchern, mit Ideen so viel Geld zu verdienen, dass ich komplett als Schriftsteller arbeiten kann. Das war jetzt auch wieder ein kleiner Ausflug.
Ich habe den Podcast geändert und dementsprechend (mich hat gerade das Aufnahmeprogramm geärgert), dementsprechend habe ich natürlich auch die Metadaten angepasst, das heißt, ich habe hier Pflege betrieben, weil die Ausrichtung des Podcasts sich geändert hat. Zwar nicht riesig, aber doch so, dass es sich gelohnt hat zu überlegen, welche neuen Meta-Daten nehme ich. Die dann auch den Inhalt genauer beschreiben und genauer umzirkeln. Ich möchte natürlich von den Leuten gefunden werden, die sich für dieses Thema interessieren.

Ein wenig mit den Statistiken orakeln

Was auch zur Pflege gehört ist die Beobachtung der Statistiken.
Das was ich eben beim Buch über die Meta-Daten gesagt habe, mit dem Kaufen von Keywords und das dann mehr Leute darauf zugreifen, dass wird mit den Statistiken dargestellt.
Auch der Podcast würde mit Statistiken untermauert. Hier werden zwar Abonnenten angezeigt, aber ich habe gelernt, dass es nicht unbedingt auf die Abonnenten vom Podcast ankommt, aber ich muss halt auch schauen, wie viel Hörer habe ich, wie viel Mal wird der Podcast runtergeladen, wann brechen die Leute ab und dann einfach mal überlegen. Ist es das Thema, was die Leute abbrechen lässt, bin ich es, bin ich zu langweilig, ist das Thema zu langweilig vorgetragen oder ist es einfach so, dass die Leute sich durch die ganzen Podcasts zappen und nur mal reinhören.

Doch vielleicht nicht meins?

Das ist nicht meins und weiter. Also mehr oder weniger Podcast-Hopping betreiben. Das gilt es herauszufinden. Vielleicht kann ich neue Keywords einbinden oder was noch tun ist, um das Buch oder den Podcast weiter nach vorne zu bringen.
Ein sich Keywords oder Metadaten ausdenken, damit ist es nicht getan. Das Netz ist dynamisch. Die Leute sind dynamisch und deswegen darf man nicht stehen bleiben.

Die hohe Kunst des Findens

Es ist eine sehr hohe Kunst, in der Masse gefunden zu werden. Es gibt kein Patentrezept. Wenn ich eine Firma habe, die schon vorher einen Namen hatte, ist es natürlich relativ einfach.
Am besten ist es, man bleibt mit den Keywords bei dem Thema, was man wirklich verkörpern will, und bietet den Leuten Qualität. Hierzu gehören auch Themen, die wirklich interessieren, auch wenn es auch nur eine kleine Gruppe ist.
Es ist ein tolles Gefühl, wenn man sich vorstellt, dass da draußen Leute sitzen, die sagen, warum mache ich das nicht auch. Einfach mal bisschen Geld investieren. Mal schauen, was ist mein Traum ist, was kann ich machen?
Ich merke, ich schweife wieder ab, aber das ist auch Thema des Podcasts. Das ist nicht nur eine voyeuristische Außenschau, vielleicht ist es auch eine Innenschau für mich, aber es soll auch anregen, nicht nur zuschauen, sondern einfach auch mal machen.
Das wichtige in der heutigen Zeit
Das ist wichtig, gerade in der heutigen Zeit, wo es sehr sehr viele Möglichkeiten gibt, um sich fortzubilden, Geld zu investieren, Content zu generieren, selber was auf die Beine zu stellen.
Man muss natürlich das nicht direkt Influencer werden. Es gibt sehr geile YouTube Channels, wo einfach nur Sachen gebaut oder erklärt werden. Sei es, Gitarre spielen. Sei es, mit Holz zu arbeiten. Es ist einfach der Wahnsinn.
Um bekannt zu werden und vielleicht darüber sogar Geld zu verdienen, muss man immer dranbleiben und dazu gehört zum Beispiel auch das Drumherum des Podcast. Diesen zu pflegen oder die Bücher zu pflegen oder eine Webseite, das bedeutet auch immer wieder, etwas Neues zu generieren, denn Stillstand ist in der heutigen mediengeschwängerten Zeit echt der Tod.

Schwitzen für den Fortschritt
Deswegen sitze ich auch bei gefühlten 100 Grad wie in einer finnischen Sauna und mache den Podcast, weil er immer am Donnertag erscheint. Das ist auch gut so, denn da draußen sitzen Leute, die wollen den Podcast hören und das gibt mir auch den Ansporn weiterzumachen.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#29 The burning man – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht es um das Thema „brennen“. Das hat nichts mit Pyromanie zu tun oder mit Feuerwehr. Es geht einfach darum, brenne ich für meine Sache für mein Projekt, ja oder nein?
Es ist vielleicht schädlich, dich zu brennen, ist es vielleicht nötig zu brennen? Was bedeutet dieses Thema und man hört das natürlich sehr oft und ich benutze es auch sehr oft, wenn ich auf der Arbeit gefragt werde oder das besonders im privaten Bereich, was Schriftstellertum für mich bedeutet, was das Podcasten für mich bedeutet. Dann sage ich einfach, ich brenne dafür.

Sprichwort ist nicht immer Wahrheit

Wer von euch Kinder hat und auch mal solche Sprichwörter oder solche Umgangsphrasen benutzt, der wird dann erstmal, gerade bei ich brenne dafür, in große Kinder-Augen gucken und denken, oh mein Gott, fackelt er sich jetzt ab oder nicht. Aber es ist im Grunde genommen ein Sprichwort dafür, dass man eine Sache extrem geil findet, dass man da praktisch seine Berufung gefunden hat.
Da hat sich dann dieses „Ich brenne dafür“ scheinbar eingebürgert.
Andere brandtechnische Umschreibung wäre dann „Ich bin Feuer und Flamme dafür.“ Also scheint man dahingehende Neigungen gerne mit Hitze und Brand zu deklarieren.

Wieso, weshalb, warum?

Aber was heißt das jetzt? Wenn ich etwas mag, wenn ich jetzt etwas erzeugen möchte, erstellen möchte, schaffen möchte oder erschaffen möchte, muss ich dann dafür brennen?
Brenne ich wirklich dafür? Ist es jetzt wirklich meins oder macht man das gerne?
Muss ich dann dafür brennen, um zu sagen, das ist jetzt mein Ding?
Also nein, muss man natürlich nicht. Man sollte natürlich in sich hineinhorchen, ob man Dinge gerne macht, ob man Dinge macht, die ein bisschen unangenehm sind, das muss man natürlich irgendwo selbst entscheiden.

Lampenfieber ist auch eine Art von Brennen

Wenn ich den Podcast aufnehme, bin ich ein bisschen flatterig, das ist so eine Art Lampenfieber. Wie erzähle ich, wie komme Worten rüber. Stottere ich zu viel? Kann ich das Thema, das ich anspreche, auch so rüberbringen, dass es verstanden wird?
Hat nichts damit zu tun, dass man nicht dafür brennt oder dass man, just in dem Moment, so ein klein wenig Widerwillen hat. Was Lampenfieber so in der Art ist.
Da kommt auch schon wieder die Hitze ins Spiel. Das ist einfach ein Erregungszustand, den ich sehr gerne benutze, um mich zu fokussieren.

Leistung kann temperaturunabhängig sein

Aber natürlich kann man auch tolle Leistung bringen und mit Herz dabei sein, ohne dafür zu brennen. Man hat Hochs und man hat Tiefs. Ich schreibe unheimlich gerne, aber man kommt auch irgendwann mal nicht dazu. Wie letzte Woche, wo ich die Treppe aufgebaut habe. Da habe ich einfach das Schreiben sein lassen müssen, weil die Zeit vom Tag endlich ist. Der Tag hat nur 24 Stunden und ab und zu muss man arbeiten, ab und zu schlafen und dann bleibt nicht viel übrig. Aber jetzt kommt wieder der innere Drang, mich wieder hinzusetzen und für das neue Buch zu plotten und zu schauen, wie kann man diese Geschichte kreativ umsetzen. Das ist dann ein Brennen dafür. Man hat Phasen, da möchte man gerne mal ein bisschen Handarbeit äh handwerkliche Arbeit machen und dann schreibe ich auch wieder gerne. Und man sollte sich wirklich nicht davon leiten lassen, dass man auf einmal nicht mehr dafür brennt.
Was ist mit mir los?
Habe ich jetzt vielleicht meine Ideale verloren?
Ist es vielleicht doch nicht das, was ich möchte?
Nein, das ist irgendwo auch das Leben. Das Leben bedeutet auch Phasen und manchmal kommt etwas in die Phase rein, was vielleicht für den Moment wichtiger ist, das heißt nicht, dass ihr nicht da innerlich brennt.

Unterm Strich ist abgerechnet

Unterm Strich werdet ihr, was auch immer ihr gerne macht, immer und immer wieder durchdenken. Auch wenn ihr irgendetwas anderes macht. Dann werden euch Ideen kommen und das muss nicht sein, dass ihr stocksteif dasitzt und denkt, jetzt muss ich für das, wofür ich brenne, eine Idee haben.
Jetzt on point komm schon.
Dann erzwingt ihr etwas und das funktioniert meistens nicht. Und gerade auch, wenn man sich solche Fragen stellt, solche Vermutungen anstellt, könnte man das auch wieder in Richtung Zwang sehen.
Wenn ich etwas gerne mache, muss ich das dann zwanghaft machen?
Ist das dann schon ein Zwang, wenn ich es gerne mache?
Ist es ein Zwang, es weiter zu tun, obwohl ich just in dem Moment etwas anderes machen möchte?
Nein. Tu das, was du tun möchtest. Und das mache ich auch. Wenn mir im Moment nicht nach schreiben ist, dann kann da auch nichts Gutes bei rauskommen.

Manches muss erledigt werden

Den Podcast muss ich wöchentlich rausbringen. Aber manchmal hadere ich damit.
Welches Thema bespreche ich heute? „Ich brenne dafür“ ist vor einer Stunde entstanden und vor genau 61 Minuten wusste ich noch nicht, was ich sagen sollte, worum es sich die Woche handeln sollte.
Lass es einfach auf dich zukommen und genau diese Erwartungshaltung, vielleicht würde ich es auch nicht Erwartungshaltung nennen. Einfach mal sich zurücknehmen und schauen, was passiert. Das bringt dich auch weiter. Ist es mit Erfolg verknüpft, wenn ich für etwas brennen oder etwas gerne mache?

Brennen zum Erfolg?

Ich glaube nicht. Nee. Wenn ich etwas gerne mache, wenn wirklich mein Herz daran hängt, meine Leidenschaft, dann brauche ich den Erfolg auch gar nicht. Dann muss ich auch oder dann bin ich auch damit zufrieden. Es ist wie mit dem Podcast: Wieviel Hörer ich habe, natürlich möchte ich viele haben, aber, ich habe lieber 10 oder 100 oder 1.000 Hörer, wo das Gesagte ankommt, als eine Million, die das nur so im Vorbeigehen hören.
Es ist genauso wie mit den Büchern, ich möchte die Leute erreichen und mit den Geschichten, oder das, was ich im Podcast sage, was bewegen. Und da ist es mir lieber, es sind weniger Leute und ich bewege etwas, als so eine Art Massenware und Fast Food Snacks so nebenher zu laufen.

Gedanken sind keine schmalen Leitplanken

Ich lasse mich nicht einengen von Gedanken. Wenn ich einmal für etwas brenne, brauche ich dies aber nicht für immer machen. Jetzt könnte man meinen: man hat nicht dafür gebrannt.
Es gab Sachen, wo ich sage, das fand ich vollkommen geil, das war mein Ding. Es kann aber auch, aus welchem Grund auch immer, von jetzt auf gleich irgendwann vorbei sein.
Dann ist das auch okay. Das ist das Leben und das Leben muss man das so nehmen und dann wird etwas anderes kommen, dann sollte es nicht so sein. Das klingt ein bisschen esoterisch, aber ich habe in meinem Leben festgestellt, erzwingen kann man erstmal gar nichts.
Wenn man irgendwo eine vermeintliche Niederlage hatte, oder wie du das Ding auch immer titulieren wolltest, in der Zukunft hat sich immer wieder gezeigt, dass es für etwas gut war.
Genau wie diese Niederlage dafür gut war, dass ich jetzt hier stehe. Und zwar mit allem, was ich habe.
Was ich auch dazwischen gemacht habe. Das ist so eine Sache, wie: Ich stehe auf einer Kreuzung, auf einmal klopfte mir das Schicksal auf die Schulter, dass ich nach rechts oder nach links gehen soll.
Durch einen vermasselten Test, durch eine Prüfung, die ich nicht bestanden habe, wie auch immer. Man sieht im Grunde genommen erstmal diese Zukunft nicht und es bleibt einem nichts anderes übrig, als genau diese Richtung zu bestreiten und auf einmal merkt man, hey, das ist eigentlich doch der bessere Weg gewesen.

Hätte, wäre, wenn.

Hätte ich diese Prüfung oder was auch immer bestanden, wäre ich nicht nach rechts, sondern nach links gegangen, wer weiß, wie dann das Leben ausgesehen hätte.
Genauso ist es mit „Ich brenne für etwas“ und auf einmal merkte ich, dass es vielleicht doch erlischt. Vielleicht war es in diesem Moment nicht der richtige Zeitpunkt, aber das ist es auch etwas, wo man in sich reinhören muss und ich muss zugeben, das ist sauschwer. Eine der schwersten Sachen überhaupt. In diesem Moment abwarten. Mal gucken, wofür es gut ist.
Vielleicht kommt ja doch noch was raus.
Vielleicht habe ich hier früher gebrannt.
Vielleicht war es nicht das Richtige.
Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich weiß ganz genau, dass hier drin noch das kleine Feuerchen lodert, mache weiter und vielleicht kommt es zu einem richtigen Knall, ein richtiges Feuer, dass dann später, zu einem anderen Zeitpunkt, wo sich das Leben verankert und richtig ausgerichtet hat, entfaltet und dann knallt es.
Also man muss gechillt bleiben.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#28 Der Handwerker und die Meditation – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 6 Minuten

Die heutige Folge ist mit: „Der Handwerker und die Meditation“ untertitelt, das hat jetzt auf den ersten Blick nicht sonderlich viel damit zu tun, was es mit Kunst, was es mit Lebenstraumerfüllung zu tun hat. Aber im Laufe des Podcasts werdet ihr sehen, dass es doch sehr wohl etwas damit zu tun hat.
Vielleicht hätte man das Ganze auch Untertiteln können mit: „Wie überlebe ich die Meditation“.
Meditation generell ist nicht tödlich, das wollen wir einfach mal hier festhalten, aber die Form wie ich zu meinem Meditationsplatz, Meditationsraum komme, die habe ich mir dann doch schon ein wenig überdacht. Zumal in meinem Schreibzimmer, Podcast-Zimmer, Musikzimmer steht dann an der Wand ein Kubus, da drin ist eine Toilette und genau da drüber über diesen Kubus, das sind roundabout 3 Quadratmeter, da ist dann so eine Plattform, wo ich meditiere.

Steigen für die Erleuchtung

Wie komme ich dahin? Bis dato habe ich das immer über eine Anlegeleiter gemacht. Das heißt 2,60 Meter hoch kraxeln, dann gucken, dass man dann über ja über die Kante kommt, man kriecht da eher hin wie ein Kleinkind und mehr oder weniger kriecht man dann auch so zurück.
Das ist nicht sonderlich komfortabel und je älter man wird, ist es wahrscheinlich auch eher gefährlich, dass man irgendwann mal abschmiert und dann 2,60 Meter weiter unten mal ganz gepflegt aufschlägt.

Schmerz gehört nicht zur Erleuchtung

Das ganze hört sich schmerzhaft an, ist es wahrscheinlich auch und es ist genau eine Erfahrung in meinem Leben, die ich nicht machen möchte. Dementsprechend habe ich mich dann entschlossen, auf diese Anlegeleiter zu verzichten und mir eine Wendeltreppe anzuschaffen und die dann auch dorthin zu bauen.
Macht das Zimmer ein bisschen kleiner, aber sie steht jetzt schon fast und es wirkt schon relativ edel. Allerdings muss ich sagen, die Wendeltreppe sieht toll aus und die Anleitung ist eine richtige Katastrophe. Man liest ja immer oder man sieht es dann halt auch mal auf YouTube oder whatever, dass dann über das schwedische Möbelhaus hergezogen wird, dass die ganzen Sachen so schwer aufzubauen sind und und und und. Und ich sage euch: Nein, nein, nein, nein. Die Anleitung von dieser Wendeltreppe ist das wirklich das reinste Armageddon. Das Ganze hat auch eher etwas mit Rätselraten als mit Aufbauen zu tun.
Ich kann verstehen, denn solche Treppen werden immer verkauft, von weiß ich nicht 2,50 Meter bis 2,80 Meter ist dann die Geschosshöhe, dass man da so eine Varianz einbauen muss ist klar, aber es ist nichts vorkonfektioniert. Alles muss geschraubt, gesägt werden. Die Anleitung ist eher so wie ein hin gekrickeltes Kinderbuch zu verstehen und, tut mir leid: Die Treppe ist toll. Sie ist stabil. Aber ich glaube Leute, Anleitungen schreiben, dass müsst ihr erst noch mal lernen.

Ich sage nicht, wer es war

Ich werde jetzt auch hier nicht die Firma nennen, es sind sicherlich nicht die Ersten und die Einzigen und auch nicht die Letzten, die so einen Mist unter die Bevölkerung bringen.
Die dann Tage und vielleicht sogar Wochen mit Rätselraten davorstehen. So ist dann aus dem Wochenende, das ich mir dann gegeben habe, die Treppe aufzubauen, mittlerweile, ich glaube anderthalb, zwei Wochen geworden. Natürlich muss man unter der Woche wieder arbeiten und wenn man einmal irgendwie dabei ist, dann möchte man das auch in einem durchziehen und da reicht die Zeit unter der Woche nicht aus.

Der Zeitplan einer Baustelle

Ich glaube, jeder von euch kennt das, der schon mal eine Wohnung renoviert hat oder saniert oder kleinere Projekte gemacht hat, der Zeitfaktor, der geht echt flöten, da kann man auch so großzügig versuchen zu rechnen und zu planen, irgendwie geht es dann doch in die Hose.
Deswegen, Deadline setzen ist relativ schlecht oder schwer, vielleicht muss man dafür auch Handwerker sein, vielleicht muss man das auch Jahre lang gemacht haben, um die ganze Sache einschätzen zu können. Bin ich nicht, ich bin auch nicht verpflichtet, das an einem Wochenende fertig zu machen.

Aus Schreibstube wird Warehouse

Der Raum sieht mittlerweile eher aus wie so ein Warenlager im Baumarkt und das möchte ich dann doch irgendwann einmal auflösen, um wieder schreiben zu können und vielleicht auch wieder mal, zur Abwechslung, Musik machen zu können. Wenn ich jetzt den Podcast hier einspreche, sitze ich mehr oder weniger zwischen Schreibtischen eingekeilt, umgeben von gelben Säcken ausgepackten Kartons und Werkzeug.
So genug rumgeheult. Im Endeffekt wollte ich auf die Treppe haben. Um dann hat er gefahrlos hochzugehen, um zu meditieren.
Was hatte Meditation jetzt mit Kunst zu tun?
Meditation fördert erstmal, dass man selber ruhiger wird, gelassener wird und auch das Stresslevel abgesenkt wird.
Was heißt das jetzt?
Wenn man sich dann das Stresslevel wie so einen Graphen, so eine Kurve vorstellt, hat man, wenn man, jetzt in der Pandemie-Zeit, glaube ich eher schon ein erhöhtes Stresslevel, das heißt, also dieser Grundstress ist wahrscheinlich immer vorhanden. Das heißt, also ich gehe raus, die Leute, die machen ein paar Schritte von einem weg, als ob man den letzten Rins hat.
Maske auf, Maske zu, hier desinfizieren dort desinfizieren. Test, nicht Test und all sowas, bei mir ist es so, dass ich eine Aversion dagegen habe.
Das erhöht den Stresslevel und diese Grundlinie sage ich mal, die kann man mit einer Meditation sehr gut auch runter bekommen. Auf der anderen Seite kann man natürlich auch ein Thema nehmen und da drüber meditieren, das heißt, also um das eine Thema die Gedanken kreisen lassen, ohne dass man versucht, abzuschweifen oder anderen Gedanken, negative Gedanken dann den Vorhang zu geben.

Die Veränderung als Vorteil nutzen

Für mich hat das Ganze auch einen weiteren Vorteil, ich werde wieder mal mein Zimmer umbauen müssen. Was ich eigentlich auch ganz gerne mag, immer mal so einen anderen View zu kriegen, so einen anderen Blick, so ein anderes Aussehen vom Zimmer zu bekommen. Man guckt beim Schreiben mal woanders hin und das verändert auch den Blickwinkel, die Kreativität. Man sieht auf einmal vielleicht irgendetwas anderes, man ist in einer etwas ungewohnten und neuen Situation und das fördert für mich auch die Kreativität.

Wer hat´s auch gemacht? Der Robbie.

Dabei muss ich immer an den Film „Club der toten Dichter“ mit Robbie Williams denken, der dann irgendwann vor seiner Klasse mal auf den Schreibtisch geklettert ist und gesagt hat: „Ich habe mich auf den Schreibtisch gestellt, um mir klarzumachen, dass wir auch alles aus einer anderen Perspektive sehen müssen.“
Macht das einfach mal.
Gut, vielleicht nicht unbedingt auf einen Tisch oder bloß nicht auf einen Drehstuhl. Das geht dann Twisted nach unten.
Aber versucht einfach mal irgendwo einen Perspektivenwechsel zu machen und ihr werdet sehen, es sieht nicht nur anders aus, man bekommt auch ein anderes Gefühl dafür. Für die Sache, für seinen Raum und vielleicht auch für das Leben. Dahingehend mal die Perspektive ändern.
Und da schließt sich natürlich auch wieder für mich der Kreis, wo ich sage, mein Lebensziel ist, zu schreiben, und vielleicht nicht unbedingt Geld damit zu verdienen, aber die Freiheit zu haben, dieses zu tun und das ist natürlich auch eine Perspektive, die anders ist. Die auch betrachtet werden muss und wenn man anfängt, diese Perspektive zu betrachten, kommen einen auf einmal Gedanken, Ideen und vielleicht auch Möglichkeiten. Besonders Möglichkeiten, wie man das Ganze anstellen kann.

Versprochen ist versprochen, dass Grundeinkommen kommt. Als Podcast.

Ich werde auch irgendwann mal in einem der nächsten Podcasts, ich weiß nicht, welche Folge, auf das bedingungslose Grundeinkommen eingehen, wo ich ein absoluter Fan von bin. Lasst euch überraschen, ich werde mir nochmal meine Gedanken machen, ich werde auch mal ein bisschen nachforschen, noch mal, was das alles hundertprozentig bedeutet, weil man muss das ja schon mit vernünftigen Fakten unterfüttern.
Ach so, eins noch, Perspektivenwechsel: Ich mache das gerne, wenn ich durch Städte gehe, besonders durch niederländische Städte, weil die natürlich von ihrem Charme noch mal weit weit vorne sind oder weit mehr vorne sind als deutschen Städte oder einige deutsche Städte und lass einfach mal den Blick nach oben schweifen, das heißt also nicht irgendwo, ich habe keine Ahnung wie hoch meine Augen sind, ich bin 1,90. Vielleicht 1,75. Ich habe das nie nachgemessen oder 1,80 whatever, das heißt, also nicht nur auf Höhe der Augen, den Blick mal schweifen lassen. Einfach auch mal nach oben gucken, was passiert da, was ist da, wie fühlt sich das an? Und ich habe das schon echt spannende Sachen gesehen und das ist auch etwas was die Kreativität fördert, auch mal in etwas Kleines reingucken oder die kleinen Dinge entdecken und das ist genau das, wenn man schreibt, auch solche Sachen in einem Buch zu beschreiben. Das gibt eine gewisse Lebendigkeit.

Kreative Übungen ohne Zwang und Muskelkater

Das Ganze soll sich jetzt nicht anhören nach: „Macht man mal ein paar kreative Übung, steigt auf dem Tisch guckt nach oben. Whatever.“ Bei mir passiert das automatisch und dieser Automatismus ist eigentlich etwas, wo man aufmerksam ist, man ist neugierig. Man bleibt neugierig und das ist glaube ich auch das, was ein geistig auch fit hält und neben Kreativität und wie man sich einrichtet, das ist für einen auch selbst etwas Globales.
Wie fühle ich mich wohl?
Was muss ich tun, mich wohlzufühlen und wo möchte ich hin und dann auch mal kreative Ansätze finden, um das Ziel zu erreichen. Ich glaube, das macht einen auch als Mensch aus und das unterscheidet einen vielleicht auch, ich würde das jetzt nicht abwertend sagen, aber von den Lemmingen, die sich dann einfach draußen treiben lassen, ohne ein richtiges Ziel im Leben zu haben. Das ist natürlich jetzt ein bisschen heftig, vielleicht haben die Leute Ziele, vielleicht sind die Ziele auch klein, vielleicht kommt einem das auch selber vor, dass man selber nur große Ziele hat.
Was immer. Ich bin nicht hier, um da zu urteilen, aber manchmal habe ich das Gefühl, wenn man mit den Leuten spricht, dass das Leben nur vor sich hinplätschert.
Ich weiß nicht ,wie es euch geht, ich möchte auf alle Fälle eine Spur hinterlassen und diese Spur soll nicht nur Leute erfreuen, diese Spur soll auch mich erfreuen.
Ich glaube, wenn man das schafft, dann ist man auf einem guten Weg.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#27 Chancen nutzen, Chancen schaffen – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Das heutige Thema lautet: Chancen nutzen und Chancen schaffen. Es ist natürlich der Weg, den ich bestreiten möchte, um kreativ zu sein und die Freiheit zu haben, dementsprechend ist es auch so, dass ich mir die Freiheit mit Geld erkaufen muss. Da ich von Geburt an nicht reich bin, auch nicht im Lotto gewonnen habe oder irgendwo eine riesige Erbschaft bekommen habe oder die im Hintergrund arbeitet, muss ich solange es geht, noch für Geld arbeiten.
Die Aktien fühlen sich pudelwohl, aber um dann noch ein bisschen Fleisch draufzukriegen, bleibt mir nichts anderes übrig als zu arbeiten. Und ihr kennt das sicherlich, irgendwann wird jemand auf euch zukommen, sei es ein Arbeitskollege, sei es der Chef oder jemand aus dem privaten Umfeld und macht euch in Anführungszeichen ein Angebot.

Wann ist eine Chance eine Chance

Die Frage ist, ist ein Angebot eine Chance? Vielleicht.
Es kommt immer irgendwo drauf an. In der Arbeitswelt ist es natürlich so, wenn man gefragt wird, möchtest du dieses und jenes machen, könnte dies natürlich eine Chance sein.
Aber, und das ist meine Erfahrung über auch die ganzen Jahre mittlerweile auch Jahrzehnte: Chancen kommen im Blaumann daher.
Das heißt Chancen oder eine Chance bedeutet zu 99 Prozent, wenn nicht sogar höher, Arbeit und teilweise auch richtig viel Arbeit. Neben einem mehr an Arbeit kann natürlich auch eine Chance Veränderung bedeuten und vielleicht ist das Wort „verändern“ auch ein bisschen negativ besetzt, aber Veränderung kann ja auch etwas Positives sein. Das ist ein Schritt nach vorne oder es kann ein Schritt nach vorne sein.
Auf einmal hat man eine Leitungsfunktion, da muss man natürlich auch sagen, möchte man das, da muss man ganz klar sagen, das ist ein Abwägen, das, was ich als Chance angeboten bekomme, ist auch etwas, das ich auch wirklich tragen kann?
Nicht jedes Angebot, jede Chance, die offeriert wird, ist auch immer und immer wieder ein Abwägen. Ist es das, was ich leisten kann, ist es das, was ich möchte, das heißt, also z.B. eine Leitungsposition.

Bin ich der Typ dazu

Möchte ich dann den Leuten sagen, mach dieses, mach jenes, mach welches.
Kann ich das überhaupt?
Kann ich auch den Druck aushalten?
Weil, je höher ich steige, umso mehr Druck bekomme ich von oben und muss ihn dann versuchen, nach unten abzudämpfen.
Das sind Sachen, die ich schon mitgemacht habe, und ich muss sagen, die Chancen, die ich da hatte, die habe ich genutzt, die haben mich auch dazu gebracht, dass ich heute da bin, wo ich bin.
In einer Leitungsposition.

Der Blaumann – ein Synonym für die Chance

Allerdings, dieser Blaumann, den die Chance mir mitgegeben hat, der war dann schon arg dreckig, weil ich teilweise durch sehr sehr viel Mist waten musste, bis die Arbeit oder halt doch die Chance so anerkannt wurde, wie es jetzt im Moment ist.
Neben den Chancen, die an einen herangetragen werden, kann man sich natürlich auch seine eigenen Chancen schaffen, wie würde das z. B. aussehen?
Bleiben wir in der Arbeitswelt, das wäre z. B. in eine Abteilung bisschen über den Tellerrand hinausblicken. So ein bisschen schauen, was machen die anderen Kollegen, was könnte man noch einbringen, wo könnte man noch seinen Wirkungskreis erweitern oder ein bisschen Glaskugel spielen, wo könnte das mit der Abteilung hingehen.
Gerade, wenn man im Technikbereich arbeitet, mit Computer, Internet und sowas, dann kann man immer noch mal ein Auge aufhalten. Oder nur aufhalten und schauen, wo geht das hin.
Was ist die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird? Und vielleicht ist es ja etwas für mich. Dann kann ich damit natürlich auch zu meinem Vorgesetzten gehen und sagen, so wir können dieses und jenes machen, also ich gehe jetzt nicht auf genaue Beispiele ein.
Da habe ich natürlich wieder die Möglichkeit, mich zu profilieren und daraus dann halt im nächsten Gespräch auch zu sagen, so, du hast gesehen, was ich kann.
Du hast gesehen, dass ich mir Gedanken mache und ich verkaufe hier meine Arbeitskraft an dich und deswegen möchte ich mehr Geld haben und jeder Chef, der was auf sich hält, der wird auch das Potenzial erkennen.

Bei Geld hört der Chef nicht hin

Natürlich zieren sich alle. Aber im Endeffekt wird man sich wahrscheinlich auf ein höheres Salär einigen. Damit hat man seine Chance geschaffen, damit hat man seine Chance dann im Endeffekt auch in Geld umgewandelt. Allerdings bietet so eine „Chance schaffen“ auch immer wieder das Potenzial zu sehen, hier wird meine Arbeit, hier wird meine Leistung nicht gewertet.

Wenn die Chance in die Hose geht, entstehen neue Chancen

Was mache ich dann, möchte ich das weiter machen, möchte ich dann immer so arbeiten, vielleicht habe ich jetzt auch genau dadurch, dass ich versuche, mir eine Chance zu schaffen, mir ein anderes Tor aufgemacht und so sagt man, ich suche mir einen anderen Job, das heißt also, was ich eben schon sagte, eine Chance bedeutet halt auch immer Veränderung und vielleicht ist es auch so, dass ich etwas erschaffen möchte, gegen eine Mauer laufe und diese Mauer habe ich eigentlich vorher nicht bemerkt, aber es ist genau das, was ich nicht möchte. Hier werde ich nicht glücklich. Hier muss ich irgendwo raus, und dadurch habe ich dann halt auch Veränderung geschaffen und diese Veränderungen können ganz immens sein.

Die Welt braucht Visionäre

Bleiben wir noch ein bisschen bei den Visionären.
Ich habe mir mal 2 rausgesucht. Es ist einmal Edison und einmal Steve Jobs und ja, diese beiden Erfinder und auch Visionäre haben etwas geschaffen, was die Welt verändert hat. Ohne Edison wären wir wahrscheinlich immer noch um Kerzen geschart. Vielleicht hätte das auch jemand anders erfunden aber, der Mann hat sich hingesetzt, mit seinem Ehrgeiz und mit seinem Glauben daran, eine Glühbirne zu erschaffen.
Ich habe nachgelesen: Er hat roundabout 9.000 Versuche gebraucht, bis er die Glühbirne zur Marktreife gebracht hat. Und ein Mitarbeiter von ihm sprach ihn mal an und sagte, es müsste doch eigentlich langsam reichen, er hätte jetzt mehrere Hundert, Tausend Versuche gehabt und nichts hätte funktioniert, das kann doch gar nicht funktionieren.
Er hat dann so ungefähr geantwortet: Mit jedem Misserfolg oder mit jedem missglückten Experiment bin ich einen Schritt näher dran.
Genau diese Form von Resilienz muss man auch haben, wenn man für sich etwas sehen möchte oder für sich etwas sieht und die Zukunft sieht.
Der andere, Steve Jobs, hatte Ideen, Visionen und hat sie auch bis ins Kleinste ausgearbeitet. Man kann alles beschreiben. Er hat dann auch teilweise die Maschinen noch einfärben lassen, damit sie schön in der Halle aussehen.
Es ist ein absoluter Wahnsinn, wie kleinteilig er dann auch an den ganzen Sachen rumgefeilt hat. Wer das gerne mal lesen möchte, dem empfehle ich das Buch, die Autobiographie oder die Biografie von Steve Jobs, da ist das alles genau aufgezählt, was er war oder wie getrieben er auch war.

Die Luft der Getriebenen

Dieses getrieben sein, gepaart mit einem langen Atem, genau das ist es auch, was man als Schriftsteller braucht. Wenn man sich umhört, keiner hatte sofort den extremen Erfolg gehabt. Es gab immer eine Vorgeschichte, auch wenn es so rausgestellt wurde: „Er hat sich gerade hingesetzt, drei Seiten auf dem Butterbrotpapier geschrieben und dann war sein Buch Bestseller.
Die Leute haben alle eine Vorgeschichte und das gibt einen auch im wieder Mut weiterzumachen. Sich umzusehen. Chancen zu nutzen. Einfach mal schauen, was auf einen zukommt. Das auch zu bewerten: Ist es gut für mich, ist es nicht gut für mich?
Einfach mal Sachen auch auszuprobieren. Das heißt, eine Chance zu nutzen, bedeutet nicht, das Ganze bis zum Ende durch zu treiben. Ich kann ja auch sagen: „Nee, das funktioniert für mich hier nicht mehr und deswegen lasse ich es sein.“
Das ist auch ein gutes Recht von einem und es zeugt auch davon, dass ich weiß, was für mich gut ist oder bzw. ich lerne auf meinem Weg, was gut für mich ist.

Das Wissen um einen selber

Was heute gut für mich ist, kann morgen anders sein, aber von Punkt A nach Punkt B findet immer noch Leben statt und in diesem Leben lerne ich. Bewerte mich und so weiß ich dann, ob diese Chance dann wirklich in Wochen, Monaten, Jahren auch gut für mich ist.
Dementsprechend, einfach Augen Ohren offenhalten, bewerten, schauen, einfach mal machen und einfach mal mutig sein.
Und wie es immer im Leben ist: Alles hat seinen Preis, das heißt die Chance, genau das, was ich am Anfang gesagt habe, kommt zu einem sehr sehr hohen Prozentsatz im Blaumann daher. Deshalb sollte man sich auch nicht vor der Arbeit scheuen, denn vielleicht ist es genau die eine Chance, die dein Leben oder mein Leben in so geilen Bahnen lenkt, die man sich gar nicht so vorgestellt hat.
Nach der Chaostheorie ist es der Schmetterling irgendwo in China, der einen Sturm heraufbeschwört.
So kennt es auch jeder von seinem Leben, wäre man auf dieser Kreuzung irgendwo anders abgebogen, wäre das Leben ganz anders verlaufen.
So kannst es auch mit der Chance sein.

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VonRohan de Rijk

Podcast E#26 Zwischen den Büchern – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

In den letzten drei Episoden habe ich euch erzählt, wie ich meinem Ziel monetär näherkommen möchte bzw. es erreichen möchte und zwar über Aktien ETFs und Immobilien. Damit soll jetzt erstmal Schluss sein. Sollte es da irgendwelche Neuigkeiten geben, sollte ich schauen, ob es noch andere Möglichkeiten gibt, Geld sich vermehren zu lassen, dann würde ich das auch noch mal mit aufnehmen. Das heißt auch nicht, dass ich in meinem Job nicht schaue, dass ich weiterkomme, weil der Weg bis das alles greift, bis das Geld da ist, ist lang. Und wenn sich die Möglichkeit bietet, wie es sie im Moment tut, dass ich vielleicht sogar mehr Geld verdienen kann durch Höhergruppierung, dann werde ich das annehmen, weil, je mehr Geld ich habe, umso mehr kann ich investieren.

Die kleine Bestandsaufnahme

Das sollte es jetzt erstmal gewesen sein. Jetzt widmen wir uns wieder ein Weg der Schriftstellerei. Auch hier noch mal eine kleine Bestandsaufnahme für diejenigen, die später sich dazu geschaltet haben. Mein letztes Projekt, sprich Buch, ist abgeschlossen. Ihr müsst natürlich verstehen, ich kann im Moment euch noch nicht den Titel nennen, obwohl es mir in den Fingern juckt, es raus zu posaunen und jetzt schon mal die Werbetrommel zu rühren.
Geht leider Moment noch nicht. Fakt ist, ich habe sieben Literaturagenten angeschrieben, von denen sich bis dato leider noch keiner gemeldet hat. Allerdings, wenn ich mir dann durchlese, dass sie sich ein bis vier Monate Zeit nehmen, um das Buch zu begutachten, dann kann es halt im Endeffekt auch noch nicht zu einer Antwort gekommen sein. Die dann hoffentlich irgendwann bald mal eintrudelt.

Auf die Auswahl kommt es an

Die Literaturagenten habe ich natürlich ausgewählt nach den ganz Großen, weil, wo möchte man anfangen?
Natürlich an der Spitze.
Ich habe dann auch mal eine sehr junge Agentur oder bzw. zwei sehr junge Agenturen angeschrieben. Vielleicht ist es ja da der Weg. Die Großen werden wahrscheinlich auch überschüttet und sind übersättigt und die nehmen wahrscheinlich auch nur noch Leute an, die schon einen gewissen Erfolg haben. Vielleicht funktioniert es mit den kleineren.
Der Einstieg würde sicherlich über kleinere Agentur auch einfacher werden, als wenn man in die großen Agenturen geht und dort wahrscheinlich schon festgefahrene Strukturen hat.
Ruft eine große Agentur, werde ich natürlich auch dahin gehen. Wäre ja schön blöd, es nicht zu tun.

Zwischen den Büchern

Die heutige Episode ist mit „Zwischen den Büchern“ übertitelt. Es ist einfach so das Gefühl, was ich auch mal so näherbringen möchte, wie man so aufgestellt ist zwischen zwei Projekten.
Das eine Projekt ist abgeschlossen. Man weiß im Moment noch nicht so ganz, wo die Fahrt hingeht: Werde ich dann von dem Verlag angenommen? Oder geht das Ganze zum Selfpublishing?
Aber gleichzeitig fängt man schon wieder an, ein neues Buch zu plotten. Eine kurze Zwischengrätsche, wenn ihr nicht wisst, was plotten ist.
Plotten ist im Grunde genommen das Handlungsgerüst der Geschichte. Alles wird in Kapitel unterteilt und man schaut, wo man Spannungsbögen einbaut. Wo die Geschichte einen Twist kriegt. Das ist im Grunde genommen das Plotten.
Da bin ich jetzt dran und das vorherige Projekt ist dann in dem Sinne ein bisschen auf Eis gelegt, bis ich dann sage, ok, es hat sich kein Literaturagent gemeldet und dann geht das Ganze ins Selfpublishing.
Respektive, wenn sich einer meldet, dann ist der Weg vorgezeichnet mit der Agentur. Genau dieser Zustand, der fühlt sich seltsam an, das ist doch das eigene Baby, man gibt es so ein bisschen aus der Hand, legt es auf Eis.

Zwei Jahre einer Beziehung

Man war mit den Figuren zwei Jahre unterwegs gewesen, hat die Geschichte aufgebaut, hat den ein oder anderen sogar umgebracht und jetzt ist das erst einmal zu Ende und man fängt was Neues an, das heißt also, man kreiert neue Figuren, kreierten neue Welten und es fühlt sich noch so ein bisschen fremd an. Man fremdelt damit. Wo wird das hingehen? Die Puzzlesteine passen noch nicht ganz zusammen. Man feilt an den Charakteren, das ist im Moment die Situation, die ich durchlebe.
Es fühlt sich komisch an, wie kann man das beschreiben: So wie die Rau-Nächte zwischen Weihnachten und Neujahr. Wo so eine komische Stille eintritt zwischen den zwei Big Bang Stars gegen Jahresende, ja, so fühlt es sich an. Es ist wieder Fisch noch Fleisch, man traut sich noch nicht so richtig ran, die Geschichte komplett durch zu plotten. Man hat immer noch Ideen.
Ich muss sagen, in der heutigen Zeit, da spiele ich auf die Pandemie an, fällt es mir sehr schwer, irgendwo einen klaren Kopf zu bewahren und sich einfach mal raus zu setzen in den Garten und zu sagen: Jetzt lassen wir uns einfach mal die Geschichte durchdenken.
Früher Richtung Holland, Meer entlang spazieren gegangen, Füße ins Wasser, Wind in die Nase. Natürlich Nase in den Wind. Das funktioniert im Moment nicht.
Die Weite ist einfach dafür geschaffen, um den Geist auch mal fliegen zu lassen, mal ordentlich den Turbo anzuwerfen und zu schauen: Wo geht die Geschichte hin.
Funktioniert nicht.
Man ist eingesperrt, man ist kastriert in seiner Lebensweise und da muss ich sagen, fällt es mir ein bisschen schwerer, wirklich die Fantasie in die Geschichte zu legen. Und mit schwerer meine ich, es funktioniert, aber es funktioniert relativ langsam.

Jammern ist erlaubt

Das Ganze hört sich jetzt wieder so ein bisschen nach jammern an, aber ich glaube, wer kreativ unterwegs ist, der braucht auch einen bestimmten Input, respektive, der hat sich ja auch etwas zurechtgelegt, denn er weiß, wenn ich das mache, dann komme ich in einen Flow. Und aus dem Flow kommen die Gedanken, die Kreativität, die Ideen. Dann fließt das.
Ich weiß nicht, vielleicht ist es bei jedem anders. Vielleicht ist es auch bei Musikern anders. Wie die dann ihre Ideen bekommen. Vielleicht mit improvisieren? Wie auch immer, bei mir sind es die Spaziergänge am Meer, das absolute Alleinsein. Im Buddhismus nennt man das Schweige-Retreat, was heißt, auch mal so ein paar Tage die Schnauze halten, nicht oder wenig mit Leuten reden, sondern einfach so eine Art innere Einkehr, Reinigung, alles mal abfallen lassen und dann fangen die Gedanken an, sich zu formieren.
Mir geht es so, das fühle ich und ich merke, dass es funktioniert. Das ist dann halt auch mein Weg.

Die drei Wochen nach den drei Wochen nach den drei Wochen

Wahrscheinlich müssen wir ihn noch mal drei Wochen und dann noch mal drei Wochen durch und dann haben wir alles hinter uns und alles wird irgendwann wieder gut.
Eigentlich wollte ich die Pandemie-Kacke nicht so in meinem Podcast reinziehen lassen, aber im Gesamtkontext des Lebens kommt man im Moment nicht drum rum.
Es bleibt spannend, aber eins gilt: Nicht aufgeben, immer weitermachen und wenn man dann halt das eine oder andere Kapitel, das habe ich auch schon gemacht, wieder in die Tonne gekloppt und neu schreiben muss, dann ist das halt so. Dann soll es nicht so sein, weil, was richtig ist, das bleibt auch bei einem.

Das Schreibprogramm gönnt sich ein Update

Zum Schluss noch ein kleines Update, ich hatte in einer der Episoden, ich weiß es gar nicht mehr welche das war, ein paar Schreibprogramme vorgestellt.
Ich habe jetzt, weil ich gerade mit dem Plotten dran bin, das neue Papyrus 11 geholt.
Ich muss sagen, es gibt es sehr viele Vorlagen für das Plotten, die man benutzen kann, um auch zu sehen, welche Sachen ich möchte. Ob die 3-Akt-Metode. Ob ich Thriller oder Romance schreibe.
Das haben die echt gut gemacht. Ich, derjenige, der eigentlich so ein bisschen drauf war, ich habe die grobe Geschichte, und schreib dann einfach mal drauf los. Ich merke jetzt, dass eine gewisse Vorbereitung sein muss. Es hat mir echt dabei geholfen, oder ich versuche es, diese Hilfe immer noch in Anspruch zu nehmen. Ich bin auch zufrieden und im Grunde genommen gibt es auch noch obendrauf den neuen Duden Korrektor, als nicht der größte Grammatik- und Rechtschreib-Freund ist das auch ganz gut so, weil die Korrekturen um einiges besser geworden sind.
Ich hatte vorher die Version 8 und habe jetzt lange überlegt, aber ab und zu muss man auch mal seine Software updaten, um wieder auf dem Stand der Dinge zu sein.

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