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VonRohan de Rijk

#79 Dankbarkeit. Dankbaarheid. Gratitude.

Lesezeit: 2 Minuten

Letzte Woche ging es um die Fortschritte, die mein Lebensprojekt gemacht hat. Sich immer wieder einmal vor Augen zu führen, wo man gerade steht, ist sinnvoll und sicherlich bringen diese Meilensteine einen weiter, weil man weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist, oder man findet heraus, dass eine Kurskorrektur nötig ist.

Danke für das Hier und Jetzt

Es ist gut, an die Zukunft zu denken. Es ist gut zu wissen, was man möchte und vielleicht sogar den Weg gefunden hat, dieses in naher Zukunft zu erreichen.
Wenn wir es uns eingestehen, dann hängen wir ziemlich häufig in der Zukunft und noch häufiger in der Vergangenheit.
Was ist mit dem Hier und Jetzt?
Dem Moment, der nur einen Moment dauert, und dann vom nächsten Moment abgelöst wird?

Menschen können es nicht

Der Mensch schafft es sehr schlecht, Seiner im Augenblick bewusst zu werden und Dankbarkeit für den Augenblick oder das, was man geschafft hat, zu empfinden.
Das Erreichte zählt nicht, es muss höher, weiter, größer und was weiß ich noch alles sein. Aber, wann lehnt sich der Mensch einmal zurück und ist dankbar für den Moment und für das, was er in den Jahren oder Jahrzehnten erreicht, erlebt oder auch überlebt hat?
Selten. Nie. Wieso? Wir leben nach vorn.

Wer mag schöne Gefühle?

Wer sagt schon nein, wenn man Glück fühlen kann oder andere Sachen, die das Leben toll machen.
Sollte Dankbarkeit nicht dazugehören? Oder ist alles schon so selbstverständlich geworden, dass dafür nicht einmal ein kurzer Augenblick Zeit ist.
Packen wir uns mal an die eigene Nase.
Das Leben ist schnell geworden, es fordert, es überschwemmt einen, meist mit nutzlosen Informationen oder Sachen, die man unbedingt besitzen muss, was meiner Ansicht in dem einen oder anderen Fall dasselbe ist.
Dabei haben wir etwas in uns, das uns zufrieden, stolz, glücklich und stark macht und, aufgepasst: Es kostet keinen roten Heller (Pfennig mit einer Beimischung aus Kupfer entstanden ca. 1180).

Warum fällt es uns schwer, dankbar zu sein

Vielleicht sind wir das eine oder andere Mal dankbar. Aber immer? Soviel passiert auch nicht im Leben, dass man jeden Tag dankbar sein muss und Wiederholungen sind echt langweilig.
Müssen es immer die großen Dinge, die Big Points sein, für die es sich lohnt den Sockel des Hochmuts zu verlassen und dankbar zu sein.
Die Selbstverständlichkeit in unserem Leben hat in dieser Rubrik keinen Platz.
Dankbar wegen Essen? Es gibt doch Supermärkte.
Dankbar, dass man in Ruhe schlafen kann? Wer sollte einen den stören?
Dankbar, dass man am Leben ist? So grausam ist die Natur da draußen nun auch nicht.

Der Tellerrand ist nicht weit

Auch in Deutschland gibt es Menschen, die nicht genug zu essen haben, und ein Flug nach Afrika, in den Urlaub, dauert auch nur ein paar Stunden. Welcher Erdteil ist ziemlich oft von Hungersnöten betroffen? Ja, genau.
Der ruhige Schlaf, das Überleben. Es ist immer wieder Krieg auf dieser Welt. Mal ist er fern und unbemerkt, mal nah und sprengt jede Titelseite. Wären diese Menschen nicht dankbar für einen ruhigen Schlaf? Wissen sie, wer morgen an die Tür klopft, um einen das Licht auszublasen?

Jeder ein bisschen ist viel

Wenn jeder nur ein wenig dankbarer und achtsamer durch die Welt stolpern würde, dann wäre schon viel erreicht. Der Einzelne muss nicht viel tun. Es kumuliert sich über die Masse und die Masse hat immer schon den Einzelnen geschlagen.
Also kurz und knapp:
Danke. Dank je. Thank you.

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VonRohan de Rijk

#64 Pseudonymes Banking

Lesezeit: 3 Minuten

Pseudonym a.k.a. Künstlername: Ein Pseudonym (in bestimmten Zusammenhängen auch Aliasname, auch nom de plume) ist der fingierte Name einer Person, insbesondere eines Urhebers (oder mehrerer Urheber) von Werken. Das Pseudonym wird anstelle des bürgerlichen Namens (Realname, Orthonym, Onymität) verwendet und dient meist zur Verschleierung der Identität. (Quelle: Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudonym).
Soviel zum Einstieg. Wie ich in einen meiner vorherigen Podcasts bzw. Blogbeiträge geschrieben habe, ist Rohan de Rijk nicht mein richtiger Name. Es ist also ein Pseudonym.

Geld muss fließen

Ich möchte mit meinen Werken Geld verdienen. Wer hätte das gedacht. Auch ein Künstler braucht nun einmal den schnöden Mammon, um zu leben.
“Der Corpsepaint Killer”, mein aktueller Thriller, habe ich bei Amazon veröffentlicht. Amazon zahlt mir also Geld, wenn sie Bücher oder E-Books für mich verkaufen. Soweit so richtig.

Aber dann kam das große ABER

Damit das Geld fließen kann, braucht Amazon eine Kontoverbindung. Wieder mal, so weit so gut.
Jetzt kommt das große ABER, der Haken an der Geschichte. Mein Konto läuft auf meinem Realnamen und kann mit dem Pseudonym nichts anfangen. Also kein Geld. Amazon hat Bescheid gesagt und jetzt fängt es an, spannend zu werden.
Ich weiß nicht, ob mein Weg der Königsweg ist, vielleicht hätte man es anders machen können. Habe ich nicht. Wollte ich nicht. Aber jetzt wird es spannend.

Deutschland deine Wüste

Bevor ich also ein Konto (auf meinen Künstlernamen) eröffnet habe, habe ich mich erst einmal bei den Banken umgesehen. Das geht heute online. Was manchmal gut, was manchmal schlecht ist.
Als ich meine Auswahl zusammen hatte, habe ich diese Banken angeschrieben, wie sie es mit einem Pseudonym handhaben würden.
Ich muss noch mal etwas einschieben: Mein Pseudonym habe ich mir in meinen Ausweis eintragen lassen (wie das in eurer Stadt geht, müsst ihr beim Bürgeramt erfragen. Jeder macht das anders). Dadurch, dass das Pseudonym im Ausweis steht, kann ich auch mit meinem Künstlernamen unterschreiben (sicherlich keine juristisch korrekte Ausdrucksweise).

So wartet auf Antwort

Die Eingangsbestätigungen der Banken kamen sehr schnell. In jeder Mail wurde immer und immer wieder auf das erhöhte Maß an Mails hingewiesen, die es durch die Bank zu bearbeiten galt. OK, dauert halt so lang, wie es dauert, und dauert und dauert.
Gewartet habe ich bestimmt im Schnitt ein bis zwei Wochen. Da ich auch noch etwas anderes zu tun habe, habe ich die Zeit nicht gestoppt. Vielleicht sind es viele Mails, die eine Bank zu beantworten hat, oder mein Anliegen ist so extravagant, dass man nicht schnell antworten konnte.

Das Ergebnis

Ich möchte hier keine Schleichwerbung machen. Es gab nur eine Bank, die eine Kontoeröffnung mit einem Pseudonym nicht von vorneherein ausgeschlossen hat. Also habe ich dort ein Konto eröffnet. Ich dachte, sei mal ein Schlauer und habe mich mit dem Pseudonym und als zweite Person mit meinem Realnamen angemeldet. Es kommt, wie es kommen musste: Die Video-Verifizierung hat das ganze Vorhaben zunichte gemacht.

Aufgeben ist keine Option

Also nochmal geschrieben und nochmal gewartet. Man riet mir, die Kontoeröffnung nur mit dem Pseudonym durchzuführen. Mit Skepsis im Nacken habe ich es gemacht. Und? Es hat funktioniert.
Nach einigen Anläufen habe ich jetzt ein Konto, das auf den Namen meines Pseudonyms lautet.

Nur noch mal zur Wüste

Wie kann es sein, dass die Anmeldung bei einer Bank funktioniert und bei einer anderen nicht? Heute gibt es genug Künstler, die nicht unter ihrem richtigen Namen auftreten, da sollte eine Bank ein wenig flexibler sein. Na gut in der Werbung sind sie es: Aber im Real Life?

Nochmal

Würde ich es nochmal machen?
Ich würde mir immer und immer wieder ein Pseudonym zulegen. Man gönnt sich ein wenig Exotenstatus. Ja, es gibt Hindernisse in einer Welt, die nur auf die Konformität der Massen ausgelegt ist. Manchmal ist es nervig, aber ich sehe das Ganze als Spiel an. Und Spiele will ich gewinnen.

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VonRohan de Rijk

#55 Grummeln für den Fortschritt

Lesezeit: 2 Minuten

Grummeln für den Fortschritt
Was soll ich machen? Mit schlechter Laune soll ich im Leben weiterkommen?
Nein, natürlich ist dies nicht so gemeint.
Hier geht es darum, den Fortschritt immer weiter voran zu treiben und zwar mit einer Form der Unzufriedenheit.

Ist das nichts dasselbe nur mit anderen Buchstaben?

Mitnichten. Ich könnte auch sagen, was kann ich noch tun. Aber ehrlich, so eine Aussage holt keine Sau hinter dem Kamin hervor. Auch stelle ich nicht in Frage, was ich getan habe. Wer das Podcast-Roulette in der Episode 54 gehört hat, kann sich noch erinnern, dass es mit den Jugendsünden nicht so dolle bestellt war. Entweder ich hatte keine oder ich habe es nicht als Sünde, sondern als Meilenstein empfunden.

Stehen bleiben ist der Tod

Wer rastet, der rostet. Uralter Spruch. Der hat schon eine Bartwickelmaschine im Keller. Aber und jetzt kommt das große Aber: Da ist was dran. Geistig und körperlich geht der Verfall zügiger voran, wenn ich mich nur der Couch hingebe und Wein und Chips in mich reinschütte.

Älter, aber weit entfernt von alt.

Das Experiment habe ich mit, wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit 52 Jahren angefangen. Zu Zeiten meiner Eltern war man geistig und moralisch schon mit einem Bein unter den Radieschen. Und was mache ich? Ich fange an etwas zu wagen. Ein Experiment. Warum? Weil ich nicht mehr so leben möchte. Ich habe Leben gerettet, Brötchen gebacken, programmiert und gelehrt, habe geleitet und dicke Bretter gebohrt und jetzt will ich mehr vom Leben.

Kein Tschakka aber viele Ideen

Ich probiere im Moment viel aus. Habe Ideen und lasse mich vielleicht auch mal (ver)leiten. Aber genau das zeigt mir: Irgendwas geht immer. Manchmal muss man es nur und natürlich wollen. Hier ist auch die Unzufriedenheit im Spiel. Ich will das eine nicht und das andere funktioniert nicht so schnell wie ich es will. Bravo. Jetzt wäre es doch an der Zeit, sich seinem Schicksal zu ergeben und mich zur Rente weiter in Lohn und Brot zu knechten.

Pech gehabt, nicht mit mir.

Ich will den Fortschritt. Ich werde ihn bekommen. In meinem Leben fällt der Groschen (frühere deutsche Währung, 10 Pfennig wert) meistens ein bisschen später, aber dann. Deshalb werde ich so lange unzufrieden sein, bis ich mein Ziel erreicht habe. Naja, wären nicht dort schon wieder andere Ideen und Wünsche, die das Ziel noch ein wenig Richtung Horizont verschieben. A neverending story und das ist gut so.
Also grummelt euch zum Erfolg.

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VonRohan de Rijk

#52 – 1 Jahr, 4 Quartale, 12 Monate, 52 Wochen, 365 Tage

Lesezeit: 2 Minuten

Mit dieser Folge ist der Podcast “Rohan´s 13 Minutes” genau ein Jahr alt.
Jede Folge gab es eine neue Woche. Nun ja vielleicht doch eher anders herum.

Projekt mit Wendung

Eigentlich wollte ich nur aus der Literaturszene berichten. Was gab es dort Neues, Was Berichtenswertes.
Eigentlich wollte ich die Hörer nur an dem teilhaben lassen, was ich besonders spannend finde, dem “Aufschlag der Woche”.
Weder das “Tor des Monats” noch andere Ballsportarten haben damit auch nur im Geringsten etwas zu tun.
Für mich ging es darum, dass ich den ersten Satz eines Buches spannend finde.
Wie will einem der Autor in die Geschichte ziehen.
Wer selber schreibt, der weiß, dass der erste Satz schwierig ist.
Vielleicht wird darin zu viel hinein orakelt, was überhaupt nicht notwendig ist. Sei’s drum. Ich finde es spannend.

Dann kam die Wende, dann kam Episode 20

Der Startschuss fiel vor 32 Episoden. Man(n) überlegt lange hin und her, ob man das Konzept schon nach 19 Episoden umkrempeln kann, vielleicht sogar sollte. Aber ich habe mich dabei gut gefühlt und es dann einfach mal gemacht.
Bauchgefühltraining ist in der heutigen Zeit wichtig und sollte mehr Raum als rationales Denken einnehmen.

Der Podcast als Lebensbegleiter

Wie jeder Schriftsteller möchte ich mich auch nur meiner Kunst widmen und am liebsten den Brot- und Butterjob an den Nagel hängen.
Ich habe verschiedene Szenarien beleuchtet, wie so ein Leben aussehen könnte. Aber alle Überlegungen konnten den Bedürfnissen nicht standhalten und würden, wenn durchgeführt, das Leben radikal verschlechtern.
Wer will das schon.

Simplifikation: Lösung durch Umkehrung

Dann habe ich alles einmal um 180 Grad gedreht. Was sich so simpel anhört, bedarf eines: Erstmal drauf kommen.
Der Plan: Geld “verdienen” und dann schreiben, ohne, dass ich auf den Gewinn vom Verkauf der Bücher angewiesen bin.
Der Plan steht, die Ausführung schreitet voran und dies ist es, worum es sich bei “Rohan´s 13 Minutes” dreht.
Natürlich erzähle ich euch, wie ich es mache, allerdings, und das muss sein, sind einige Aspekte nebulös. Zum einen mache ich keine Anlageberatung, zum anderen erzähle ich nicht, wie viel Geld in die einzelnen Investitionen geflossen sind. Allerdings erzähle ich euch, ob die Investments im Plus oder Minus sind. Dies ist unschädlich und gehört einfach dazu, wenn man mit Aktien, ETFs (Exchange-Traded Fund) und ETPs (Exchange-Traded Product) hantiert.

Nicht monetär exhibitionischtisch

Warum dies alles in einem Podcast.
Zum einen, das klingt vielleicht ein wenig egoistisch: Wenn ich darüber berichte, bleibe ich dabei, den Plan umzusetzen.
Zum anderen und das ist mindestens ein gleich starker Antrieb: Vielleicht gibt es in den Weiten des Internets genauso Menschen wie mich. Brot- und Butterjob erhält einen am Leben, füllt den Magen und wärmt. Aber ich will mehr vom Leben. Hinter der Routine spüre ich Kreativität, die vom Job gemeuchelt wird.
Es ist an der Zeit, neue Wege zu gehen. Die Arbeit, wie wir sie kennen, zerbröselt sich. Die Gesellschaft differenziert sich und zu guter Letzt, gibt es immer mehr alternative Wege, Geld zu verdienen, ohne dabei körperlich oder seelisch darauf zugehen.

Ding Dong neue Runde

Darum werde ich weiter machen, weiter berichten, weiter auf das Ziel zusteuern.
So und jetzt blase ich erst einmal die Geburtstagskerzen aus.

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VonRohan de Rijk

#43 Rohan, Du bist vielleicht eine Marke

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt spinnt er komplett!
Marke will der werden.
Das Tempo-Taschentuch der Literatur.
Die Maggi-Buchstabensuppe unter den Schriftstellern.

Äh nee, so nicht.

So ist das nicht gemeint. Mit Marke meine ich mich als Schriftsteller. Ich möchte dafür stehen, dass meine Schreibe Qualität hat.

Ich: Marke, Buch: Produkt

Warum dieses Thema?
Ich muss mich selber und natürlich meine Bücher auf dem Markt etablieren. Das geht nicht von Heute auf Morgen oder Übermorgen oder … Lassen wir es gut sein. Gesehen zu werden ist wie Hüpfen in der Menge, wer hoch hüpft, wird vielleicht gesehen.
Der eine muss trainieren, der andere nimmt sich ein Trampolin mit.

Krummer Gedanke

Krummer Gedanke wäre, um bei dem Bild des Hüpfens zu bleiben (fragt bitte nicht, warum ich dieses Beispiel gewählt habe, ich bin nur sehr mäßig sportlich), der eine versucht es aus eigener Kraft, der andere trickst.
Für mich ist es wichtig, authentisch rüberzukommen. Das gilt für mein Leben, für die Nicht-Erziehung meines Sohnes und auch für die Arbeitswelt.

Pandemische Härte

Keine Angst, hier geht es nicht um Maßnahmen, Masken, Impfungen usw.
Hier geht es darum, dass ich in der Pandemie mich noch mehr gefunden habe. Aber auch zum Teil härter geworden bin.
Nein, kein Fiesling. Je mehr Werte wegfallen, desto mehr habe ich mich gefragt, was sind meine Werte und ich habe dann nach diesen Werten gehandelt.

Hart aber nicht unfair

Was hat das zu bedeuten?
Ich setze meine Wünsche, Gedanken, Forderungen mit einer gewissen Härte und Geradlinigkeit durch. Das bedeutet, dass man aneckt, aber die Leute wissen dann auch, wo die Grenzen sind. Und zwar meine, wo ich einwillige oder zu Kompromissen bereit bin, auf der anderen Seite, wo ihre Grenzen sind, die sie besser nicht überschreiten sollen (nicht als Drohung gemeint).

Die Marke ist Rohan als Ganzes

So möchte ich das Ganze verstanden wissen. Vielleicht ist Marke außerhalb des Schriftstellers nicht ganz richtig. Aber die Trennung ist nicht immer möglich. Weil ich ich bin.

Wie weit das Spiel geht

Vielleicht gibt es irgendwann Hoodies, Caps, Shirts mit meinem Namen, mit dem Namen der Bücher oder eine große Weisheit, die ich vom Stapel gelassen habe. Dies würde auch unter dem Begriff Marke fallen.

Aber, mir ist es wichtig, dass, wenn man meinen Namen hört oder liest, dass man an Bücher denkt, die für meine Kreativität, meinen Stil zu erzählen stehen.

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# E39 „Der Corpsepaint Killer“ der neue Thriller von Rohan de Rijk

Lesezeit: 2 Minuten

Mein neuer Thriller ist draußen.
“Der Corpsepaint Killer” Corpsepaint bedeutet übersetzt Leichenbemalung und kommt ursprünglich aus der Black-Metal-Subkultur.
Der Thriller hat aber nichts mit Heavy Metal zu tun. Das wäre zu stereotyp.
Ein bisschen über den Inhalt plaudern? Da habe ich eine bessere Idee. In der Linkliste findet ihr die Webseite zum Buch mit einem Appetizer, ein Stück des ersten Kapitels.

Die letzten Stunden vor dem Start

So wie sie immer aussehen. Alles ist in Hektik. Nichts, das man nicht geplant hätte. Dazu schreibe ich zu lange und bin zu lange im Projektgeschäft tätig um hier nicht alles aufgelistet zu haben.

Wünsche und Technik sind Zeitfresser

Der Wunsch, alles bis ins kleinste Detail schön zu machen, kostet zumal die Technik, die einem immer wieder einen richtig fetten Strich durch die Rechnung macht.
Trailer erstellen. Genauso viel Plan gehabt wie mit dem Cover, nämlich gleich Null.
Um mir es so richtig zu geben, habe ich das Filmchen (übrigens auch auf der Website zu bewundern) mit einem neuen Videoschnittprogramm gemacht.
1 Millionen Regler und 1 Millionen Einstellmöglichkeiten.

Wenn, dann geb ich es mir richtig

Diesmal waren es zwei Tage und der Film war fertig. Highlights: Wollte die Musik selber machen. Bass hat scheiße geklungen, weil Elektronik nicht richtig geerdet.
Also Plan B.

Film in MP4 konvertieren. So soll es sein. Codec war buggy. Also erst einmal in .mov konvertiert, externen Konverter geladen und endlich das Zielformat anvisiert.
Muss man auch erst einmal draufkommen, dass dies der Weg der Wege sein muss. Danke Google und danke YouTube.

Ende gut, Moment es ist noch nicht zu Ende

Wer jetzt meint, Beine hoch und mit einem kleinen Piccolöchen feiern, der irrt aber so etwas von.
Jetzt fängt das Marketing an. Zeitung, Blogger, Social-Media.
Ist euch schon mal aufgefallen, dass Social-Media nur noch Spaß oder Hetzte verträgt. So ist ein bisschen Reklame in eigener Sache funktioniert nicht. Vielleicht auch nur bei mir.

Nichts desto trotz

Die gehört alles zum Leben eines Selfpublishers dazu, also nicht beschweren, weiter in die Hände spucken und das Baby groß rausbringen.

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VonRohan de Rijk

E#37 Try and Error – es findet sich immer ein Weg – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt ist es so weit, ich gehe ins Medias Res. Das Buch wird gesetzt.
Natürlich schaut man sich die Konkurrenz an. Das ist gut, aber vielleicht auch ein Dilemma.
Ich habe Augenspionage betrieben und etwas gefunden, was ich für gut erachte. Eine riesige Kapitelnummer, eine Verortung des Kapitels, das sich von der Nummer ästhetisch abhebt und der erste Buchstabe, der sich über drei Zeilen an den Text anschmiegt.

Das muss ich haben, anders geht es nicht

Als Künstler ist man auch ein Schöngeist. Dies möchte man auch seinen Lesern zugutekommen lassen. Also: Wie hat es dieser Schriftsteller angestellt. Das Programm heißt Vellum und die Enttäuschung kam stehenden Fußes. Nur für den Mac erhältlich.

Ich besitze nur Dosen

Kurz zur Erklärung: Dosen werden die PCs von Mac-Besitzern genannt.
Ich habe auf Macs gelernt, aber mir waren die Computer immer zu teuer und die Nachrüstung geht gegen Null.
Nun gut, Apple verdient nicht schlecht mit dieser Taktik.

Kommen wir zurück

Muss ich mir einen Mac kaufen, um mein E-Book perfekt zu setzen? By the Way: Es würde mich mindestens 1.200 Euro kosten.
Nein. Denn Amazon hat Kindle Create. Installiert, ausprobiert. Sieht toll aus.
Wenn ich auf die Überschrift schiele, muss jetzt ein dickes Aber, der Haken, kommen.

Tage der Verzweiflung

Es kam, wie ich es mir nicht erträumt hatte. Es funktionierte so lange, bis ich fast fertig war. Dann war die Datei dahin. Nun, nicht so gut.
Ich habe das Original, mittlerweile in Word und nicht in Papyrus (wegen der Korrekturgänge), überprüft. Formate gelöscht und neu zugewiesen, gelöscht und neu zugewiesen.
Aber am Ende musste ich mir eingestehen: mit Kindle Create wirst du nicht glücklich.
Wie soll es weitergehen?
Mir blieben nur noch zwei Möglichkeiten:
Ich bastele mir eine Word-Formatvorlagen, damit ich denselben Look ´n´ Feel bekomme oder ich kaufe mir den angebissenen Apfel.

Try and Error geht weiter

Ich habe mich aus finanziellen Gründen für Word entschieden. Dies bedeutet erst einmal mehr Arbeit und das Ende ist trotzdem offen. Wird es so aussehen, wenn ja, dann ist es gut. Wenn nein, werde ich wohl zum Mac greifen.
Dann zählt nicht mehr das Finanzielle, sondern, dann werde ich meine Nerven schonen und die Zeit spielt auch noch eine gewichtige Rolle.

Das eine aber nicht das andere

Professionelles Selfpublishing ist so zeitaufwendig, dass das neue Buch erst einmal zurückstecken muss. Aber was gut werden will, braucht auch ein wenig mehr als nur Aufmerksamkeit.

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VonRohan de Rijk

E#36 Werbung makes the world go around – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Ich habe mich entschieden für meinen Podcast Werbung schalten zu lassen. Mein Podcast-Hoster bietet seit neuestem die Möglichkeit, aber nur wenn der Inhalt (Meta-Daten) zum Inhalt passen.
Warum macht man das?

Werbung macht nicht reich, nicht glücklich, aber…

Werbung ist ein probates Mittel die Kosten für das Hosting und die Produktion von Podcasts ein wenig abzufedern.
Der größte Posten, wenn man Podcasts produzieren will, ist die Soft- und Hardware.
Wenn man nicht unbedingt etwas vom Grabbeltisch kauft, liegen die Kosten bei ungefähr 1.000 €. Es soll auch gut klingen.
Kleiner FunFact am Rande: Der Raum, in dem ich aufnehme, ist an seiner höchsten Stelle 5,60 Meter hoch. Jeder, der sich ein wenig mit Akustik auskennt, kann sich vorstellen, dass die Aufnahmen nicht sauber in den Computer kommen kann.

Wie schaffe ich es, dass die Schallwellen keine Dummheit machen?

Die einfachste und teuerste Methode wäre eine schallgedämmte Kabine gewesen. Letztendlich ist es aber ein Schaumstoffwürfel, den ich über das Mikro stülpe, geworden. Und ich finde das Ergebnis kann sich hören lassen.

Back to the Content

Aber kommen wir zurück zur Werbung: Diese wird nur am Anfang und am Ende eingeblendet und zerstört nicht den Podcast. Leider gibt es andere Beispiele, nicht nur im TV sondern auch auf Videoportalen, wo der Inhalt nicht gerade intelligent zerstückelt wird.

Selfpublisher-Update

Ich habe mich für einen Anbieter entschieden. Ich werde mein nächstes Buch über Kindle Direct Publishing, also über Amazon, veröffentlichen.
Habe ich mir die Entscheidung leicht gemacht?
Nein. Aber nach den Erfahrungen mit “Schnee am Strand” wollte ich einen anderen Publisher ausprobieren.
Natürlich streiten sich die Geister über Amazon.
Aber tun sie das nicht immer?
Ich werde berichten, wie es mit KDP läuft.

Anleitung, Anleitung, Anleitung

Fangen wir doch an mit dem was mir positiv aufgefallen ist: Amazon stellt sehr viele Anleitungen und Tools zur Verfügung. Wie sinnvoll die sind und ob sie letztendlich zum Ziel führen wird die Zeit zeigen.

Der letzte Durchgang

Zurzeit ist das Manuskript im letzten Korrekturdurchgang. Ich nutze die Zeit um schon einmal Gedanken um das Cover und den Buchtrailer zu machen.
Es ist viel Arbeit, man sammelt viele Erfahrungen, die Lernkurve ist manchmal steil, aber es rockt.

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E#35 Selfpublishing: Der Erfolg in den eigenen Händen – Rohan´s 13 Minutes

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Zeit, diesen Schritt zu tun. Ich habe mehr als vier Monate auf die einzelnen Antworten von Literaturagenten gewartet. Die Absagen kann ich an zwei Fingern abzählen. Ergebnis 10:2. Schade. Ich erwarte nicht, dass man eine Analyse bekommt, warum das Werk nicht in Frage kommt, aber eine Absage, von mir aus auch als Textbaustein, sollte drin sein. Na gut ist nicht so.

Der Agent an sich ist schweigsam

Die letzten Agenten haben noch Zeit, sich bis Ende September zu melden.
Ich werde jetzt aber schon die Vorbereitungen für das Selfpublishing starten. Sollte doch ein positiver Bescheid eintrudeln, kann ich mich immer noch entscheiden.
Aber jetzt erst einmal volle Konzentration auf das Selfpublishing.
Selfpublishing bedeutet, alles selber machen. Man kann sich ein Lektorat, ein Korrektorat und einen Designer einkaufen.

Geld, Money, Kohle, Zaster, Pinke Pinke

Ich habe mal so mit dem groben Daumen gerechnet: Es würden ungefähr 4.000 Euro über den Tisch des Hauses gehen.
Dieses Geld möchte ich mir sparen.
Ich höre jetzt schon die Wehklagen im Hintergrund, aber es ist eine Menge Geld.
Korrektorat/Lektorat: Ich habe mit drei verschiedenen Rechtschreibprüfungen und zwei verschiedenen Leuten drüber geschaut. Ja, es kann sich immer ein Fehler einschleichen, aber bis das Buch endgültig auf dem Markt erscheint, wird es noch ein paar Runden mit Prüfungen geben.
Cover: Ich komme aus dem Bereich der Mediengestaltung und traue mir zu, ein Cover zu kreieren.

Jetzt geht es erst richtig los

Was fällt noch so an. Der Buchsatz. Das Buch muss natürlich gut gesetzt sein. Die Absätze müssen stimmen, es dürfen nicht zu viel Wörter hintereinander stehen, am Ende der Zeile getrennt werden usw.

Das Marketing muss angekurbelt werden. Was gehört alles dazu:
Leserunde bei Lovelybooks
Buchtrailer
Landingpage mit allen Informationen zum Buch und zu mir
Zeitungen müssen angesprochen werden
Buch-Blogger werden angeschrieben
usw.

Wie ihr seht, ist dies eine ganze Menge. Und wir reden hier von Arbeit, die vor oder kurz nach der Veröffentlichung stattfindet.
Jetzt muss der Ball noch hochgehalten werden.
Wie das?

Kauft Leute, kauft ein

Zum Beispiel durch Lesungen. Die Leser müssen einen Geschmack davon bekommen, was sie erwartet. Dazu gehört übrigens auch ein Appetizer in Form von “Blick ins Buch”. Ein paar Seiten zum Probelesen.

Man versucht, das Buch in Bibliotheken unterzubringen. Was übrigens bei “Schnee am Strand” gelungen ist.

Zu einer Veröffentlichung gehört aber auch eine vernünftige Steuerabrechnung. Langweilig. Ja, das ist es. Aber wer Geld verdient, muss auch Vater Staat ein bisschen viel daran teilhaben lassen.

Ich nehm euch mit auf die Reise

Ich denke, dass ich in den nächsten Episoden das eine oder andere noch erzählen werde.
Rechtschreibung ist nicht sonderlich interessant, aber vielleicht hake ich bei der Covergestaltung noch einmal ein. Denn das ist meistens die erste Berührung mit dem Buch. Und wie bei einem Blind-Date: Der erste Eindruck entscheidet.

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Podcast E#29 The burning man – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 5 Minuten

Heute geht es um das Thema „brennen“. Das hat nichts mit Pyromanie zu tun oder mit Feuerwehr. Es geht einfach darum, brenne ich für meine Sache für mein Projekt, ja oder nein?
Es ist vielleicht schädlich, dich zu brennen, ist es vielleicht nötig zu brennen? Was bedeutet dieses Thema und man hört das natürlich sehr oft und ich benutze es auch sehr oft, wenn ich auf der Arbeit gefragt werde oder das besonders im privaten Bereich, was Schriftstellertum für mich bedeutet, was das Podcasten für mich bedeutet. Dann sage ich einfach, ich brenne dafür.

Sprichwort ist nicht immer Wahrheit

Wer von euch Kinder hat und auch mal solche Sprichwörter oder solche Umgangsphrasen benutzt, der wird dann erstmal, gerade bei ich brenne dafür, in große Kinder-Augen gucken und denken, oh mein Gott, fackelt er sich jetzt ab oder nicht. Aber es ist im Grunde genommen ein Sprichwort dafür, dass man eine Sache extrem geil findet, dass man da praktisch seine Berufung gefunden hat.
Da hat sich dann dieses „Ich brenne dafür“ scheinbar eingebürgert.
Andere brandtechnische Umschreibung wäre dann „Ich bin Feuer und Flamme dafür.“ Also scheint man dahingehende Neigungen gerne mit Hitze und Brand zu deklarieren.

Wieso, weshalb, warum?

Aber was heißt das jetzt? Wenn ich etwas mag, wenn ich jetzt etwas erzeugen möchte, erstellen möchte, schaffen möchte oder erschaffen möchte, muss ich dann dafür brennen?
Brenne ich wirklich dafür? Ist es jetzt wirklich meins oder macht man das gerne?
Muss ich dann dafür brennen, um zu sagen, das ist jetzt mein Ding?
Also nein, muss man natürlich nicht. Man sollte natürlich in sich hineinhorchen, ob man Dinge gerne macht, ob man Dinge macht, die ein bisschen unangenehm sind, das muss man natürlich irgendwo selbst entscheiden.

Lampenfieber ist auch eine Art von Brennen

Wenn ich den Podcast aufnehme, bin ich ein bisschen flatterig, das ist so eine Art Lampenfieber. Wie erzähle ich, wie komme Worten rüber. Stottere ich zu viel? Kann ich das Thema, das ich anspreche, auch so rüberbringen, dass es verstanden wird?
Hat nichts damit zu tun, dass man nicht dafür brennt oder dass man, just in dem Moment, so ein klein wenig Widerwillen hat. Was Lampenfieber so in der Art ist.
Da kommt auch schon wieder die Hitze ins Spiel. Das ist einfach ein Erregungszustand, den ich sehr gerne benutze, um mich zu fokussieren.

Leistung kann temperaturunabhängig sein

Aber natürlich kann man auch tolle Leistung bringen und mit Herz dabei sein, ohne dafür zu brennen. Man hat Hochs und man hat Tiefs. Ich schreibe unheimlich gerne, aber man kommt auch irgendwann mal nicht dazu. Wie letzte Woche, wo ich die Treppe aufgebaut habe. Da habe ich einfach das Schreiben sein lassen müssen, weil die Zeit vom Tag endlich ist. Der Tag hat nur 24 Stunden und ab und zu muss man arbeiten, ab und zu schlafen und dann bleibt nicht viel übrig. Aber jetzt kommt wieder der innere Drang, mich wieder hinzusetzen und für das neue Buch zu plotten und zu schauen, wie kann man diese Geschichte kreativ umsetzen. Das ist dann ein Brennen dafür. Man hat Phasen, da möchte man gerne mal ein bisschen Handarbeit äh handwerkliche Arbeit machen und dann schreibe ich auch wieder gerne. Und man sollte sich wirklich nicht davon leiten lassen, dass man auf einmal nicht mehr dafür brennt.
Was ist mit mir los?
Habe ich jetzt vielleicht meine Ideale verloren?
Ist es vielleicht doch nicht das, was ich möchte?
Nein, das ist irgendwo auch das Leben. Das Leben bedeutet auch Phasen und manchmal kommt etwas in die Phase rein, was vielleicht für den Moment wichtiger ist, das heißt nicht, dass ihr nicht da innerlich brennt.

Unterm Strich ist abgerechnet

Unterm Strich werdet ihr, was auch immer ihr gerne macht, immer und immer wieder durchdenken. Auch wenn ihr irgendetwas anderes macht. Dann werden euch Ideen kommen und das muss nicht sein, dass ihr stocksteif dasitzt und denkt, jetzt muss ich für das, wofür ich brenne, eine Idee haben.
Jetzt on point komm schon.
Dann erzwingt ihr etwas und das funktioniert meistens nicht. Und gerade auch, wenn man sich solche Fragen stellt, solche Vermutungen anstellt, könnte man das auch wieder in Richtung Zwang sehen.
Wenn ich etwas gerne mache, muss ich das dann zwanghaft machen?
Ist das dann schon ein Zwang, wenn ich es gerne mache?
Ist es ein Zwang, es weiter zu tun, obwohl ich just in dem Moment etwas anderes machen möchte?
Nein. Tu das, was du tun möchtest. Und das mache ich auch. Wenn mir im Moment nicht nach schreiben ist, dann kann da auch nichts Gutes bei rauskommen.

Manches muss erledigt werden

Den Podcast muss ich wöchentlich rausbringen. Aber manchmal hadere ich damit.
Welches Thema bespreche ich heute? „Ich brenne dafür“ ist vor einer Stunde entstanden und vor genau 61 Minuten wusste ich noch nicht, was ich sagen sollte, worum es sich die Woche handeln sollte.
Lass es einfach auf dich zukommen und genau diese Erwartungshaltung, vielleicht würde ich es auch nicht Erwartungshaltung nennen. Einfach mal sich zurücknehmen und schauen, was passiert. Das bringt dich auch weiter. Ist es mit Erfolg verknüpft, wenn ich für etwas brennen oder etwas gerne mache?

Brennen zum Erfolg?

Ich glaube nicht. Nee. Wenn ich etwas gerne mache, wenn wirklich mein Herz daran hängt, meine Leidenschaft, dann brauche ich den Erfolg auch gar nicht. Dann muss ich auch oder dann bin ich auch damit zufrieden. Es ist wie mit dem Podcast: Wieviel Hörer ich habe, natürlich möchte ich viele haben, aber, ich habe lieber 10 oder 100 oder 1.000 Hörer, wo das Gesagte ankommt, als eine Million, die das nur so im Vorbeigehen hören.
Es ist genauso wie mit den Büchern, ich möchte die Leute erreichen und mit den Geschichten, oder das, was ich im Podcast sage, was bewegen. Und da ist es mir lieber, es sind weniger Leute und ich bewege etwas, als so eine Art Massenware und Fast Food Snacks so nebenher zu laufen.

Gedanken sind keine schmalen Leitplanken

Ich lasse mich nicht einengen von Gedanken. Wenn ich einmal für etwas brenne, brauche ich dies aber nicht für immer machen. Jetzt könnte man meinen: man hat nicht dafür gebrannt.
Es gab Sachen, wo ich sage, das fand ich vollkommen geil, das war mein Ding. Es kann aber auch, aus welchem Grund auch immer, von jetzt auf gleich irgendwann vorbei sein.
Dann ist das auch okay. Das ist das Leben und das Leben muss man das so nehmen und dann wird etwas anderes kommen, dann sollte es nicht so sein. Das klingt ein bisschen esoterisch, aber ich habe in meinem Leben festgestellt, erzwingen kann man erstmal gar nichts.
Wenn man irgendwo eine vermeintliche Niederlage hatte, oder wie du das Ding auch immer titulieren wolltest, in der Zukunft hat sich immer wieder gezeigt, dass es für etwas gut war.
Genau wie diese Niederlage dafür gut war, dass ich jetzt hier stehe. Und zwar mit allem, was ich habe.
Was ich auch dazwischen gemacht habe. Das ist so eine Sache, wie: Ich stehe auf einer Kreuzung, auf einmal klopfte mir das Schicksal auf die Schulter, dass ich nach rechts oder nach links gehen soll.
Durch einen vermasselten Test, durch eine Prüfung, die ich nicht bestanden habe, wie auch immer. Man sieht im Grunde genommen erstmal diese Zukunft nicht und es bleibt einem nichts anderes übrig, als genau diese Richtung zu bestreiten und auf einmal merkt man, hey, das ist eigentlich doch der bessere Weg gewesen.

Hätte, wäre, wenn.

Hätte ich diese Prüfung oder was auch immer bestanden, wäre ich nicht nach rechts, sondern nach links gegangen, wer weiß, wie dann das Leben ausgesehen hätte.
Genauso ist es mit „Ich brenne für etwas“ und auf einmal merkte ich, dass es vielleicht doch erlischt. Vielleicht war es in diesem Moment nicht der richtige Zeitpunkt, aber das ist es auch etwas, wo man in sich reinhören muss und ich muss zugeben, das ist sauschwer. Eine der schwersten Sachen überhaupt. In diesem Moment abwarten. Mal gucken, wofür es gut ist.
Vielleicht kommt ja doch noch was raus.
Vielleicht habe ich hier früher gebrannt.
Vielleicht war es nicht das Richtige.
Vielleicht war es nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich weiß ganz genau, dass hier drin noch das kleine Feuerchen lodert, mache weiter und vielleicht kommt es zu einem richtigen Knall, ein richtiges Feuer, dass dann später, zu einem anderen Zeitpunkt, wo sich das Leben verankert und richtig ausgerichtet hat, entfaltet und dann knallt es.
Also man muss gechillt bleiben.

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