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VonRohan de Rijk

#73 Bespaßung für den Erfolg

Lesezeit: 2 Minuten

Wer was werden will, braucht eine starke Community.
So tönt es aus allen Kanälen, die etwas von Social-Media-Marketing zu verstehen glauben. Dabei wird die Stärke der Community, der Wille dem Projekt Input zu geben, als der heilige Gral des Erfolges angesehen.

Der Künstler, das unkommunikative Wesen

Ist es wirklich das, was zwischen Erfolg und Scheitern steht? Kann man als Einzelner überhaupt eine starke Community aufbauen?
Wie machen es die anderen? YouTube hat gezeigt, dass dies geht. Aber ist es wirklich so? Werden die Tuber nicht ab einer gewissen Größe durch Profis gefördert? Agenturen steuern die Community, erstellen Pläne und vermarkten ihre Schäfchen.

Ich wollte es machen, aber…

Irgendwie habe ich eine Sperre, ein Mediaplan war angedacht. Den habe ich auch angefangen, aber scheinbar schaffe ich es nicht, diesen vehement durchziehen. Woran liegt das? Eine gute Frage, die ich mir hier stelle. Ist ein solcher Plan zu wenig spontan, ist er nicht kreativ genug, um einmal ausscheren zu können? Wahrscheinlich von allen ein wenig.

Wo ist meine Community?

Die zwei Künstler in meiner Brust brauchen auch unterschiedliche Communitys.
Der Schriftsteller kann sicherlich seine Leser mit auf die Reise zu einem neuen Buch nehmen. Dies geht aber nur bedingt. Wer will schon im Prozess des Schreibens wissen, wer nachher der Übeltäter und wer der Gute ist. Hier verlagert sich die Community meist in den Bereich kurz vor der Veröffentlichung und länger nach der Veröffentlichung.
Anders sieht es mit den NFT aus. Hier geht es nicht um das Erleben einer Geschichte, sondern um ein Projekt, mit dem der geneigte User sogar Geld, vielleicht sogar sehr viel Geld verdienen kann. Hier ist eine Intervention seitens der Community vielleicht sogar extrem wichtig, zumal auch noch Einfluss in Richtung “Goodies” genommen werden kann, also den Zusatznutzen zu dem eigentlichen NFT.

Kunst, Kommerz, Community

Die drei Schlaglichter der NFT-Branche. Dahinter verbirgt sich aber die Frage: Was will die Community noch? Und da kommen wir wieder zum Titel. Ist es nur die Bespaßung? Als Erstes muss man die Spreu vom Weizen trennen. Wo? Im Discord-Server. Dies ist der Ort, wo man sich in der NFT-Szene trifft. Aber was kommt einem als Erstes unter. Genau: Gestalten, die gar kein Interesse an der Kunst haben, sondern einem mit obskuren Angeboten das Blaue vom Himmel versprechen.
So denkt man bei jedem neuen User: Spitz pass auf. Was sicherlich richtig, aber auch nicht immer von Vorteil ist, wenn man die User direkt von Anfang an misstrauisch begutachten muss. Aber so ist es nun einmal.

Die Zeit für den Spaß

Brot- und Butterjob, künstlerische Tätigkeit, ein wenig Freizeit mit der Familie auch, ja Schlaf gibt es auch noch. Ich frage mich, wie man das als Solo-Artist alles schaffen soll? Ich denke, es ist nicht zu schaffen. Aber wo geht der Zug dann hin, wenn die gepriesene, starke Community unter diesen Voraussetzungen nicht zustande kommen kann?

Allgemein statt speziell

Was ist, wenn man nicht über ein Team verfügt. Dann bleibt einem nur die Möglichkeit, über die Person anstatt über das Projekt bekannt zu werden. Die Community wird sich dann eher auf Twitter, Instagram und Facebook als auf Discord abspielen. Vielleicht ist dies ein Weg für die vielen kleinen NFT-Künstler ohne ein Riesenbudget.
Eins darf nicht in den Hintergrund treten: Die Kunst. Dies ist der Dreh- und Angelpunkt für mich.

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VonRohan de Rijk

#72 Ent Täuschung

Lesezeit: 2 Minuten

Was ist eine Enttäuschung und warum habe ich es falsch geschrieben?
Erster Teil der Antwort: “Eine Enttäuschung bezeichnet das Gefühl, einem sei eine Hoffnung zerstört oder auch unerwartet ein Kummer bereitet worden.” Quelle Wikipedia

Zweiter Teil der Antwort (und der dauert etwas länger):
Natürlich habe ich das Wort bewusst und mit voller Absicht falsch geschrieben.

Die Ent Täuschung

Man startet ein Projekt. Was an sich eine gute Sache ist. Man möchte, dass dieses Projekt erfolgreich ist oder wird und im besten Fall den einen oder anderen Euro in die Tasche spült. Was an sich eine gute Sache ist.
Manchmal kollidieren aber Vorstellung und Wirklichkeit miteinander. Man könnte jetzt sagen: “Willkommen im Leben”.
Man fragt sich: Was habe ich falsch gemacht?
Man ist enttäuscht.

Jetzt bekommen wir Fleisch an die Knochen

Wenn wir das Wort “Enttäuschung” einmal genauer betrachten, wird auch meine Schreibweise ein wenig deutlicher. Ent und Täuschung.
Es gibt viele solcher Wortkombinationen z. B. entgraten. Wir haben einen Grat weggenommen (wo immer er sich auch befunden hat).
Jetzt fällt der Groschen (war jedenfalls bei mir so). Die Täuschung ist weggefallen. Ich habe mir etwas vorgemacht.

Was könnte das sein?

Was habe ich mir vorgemacht. Beispiele: schneller Erfolg, schnelles Geld, schneller Ausstieg aus dem Brot- und Butterjob.
Tickt das Leben so? Leider nein.

Die Sicht so klar

Auf dem Boden der Tatsachen aufgeschlagen bleiben einem zwei Möglichkeiten (vielleicht gibt es mehr, aber für mich sind es zwei).
Möglichkeit Nummer eins wäre sich die Wunden zu lecken, sich zu bedauern und sich in die Höhle der Erfolglosen zurückzuziehen.
Möglichkeit Nummer zwei: Die Tatsache akzeptieren, dass das Spiel nun mal so und nicht anders läuft. Sich hinsetzen und überlegen, wie man sein Projekt mit diesen Spielregeln auf die Erfolgsspur bringen kann.
Faktoren akzeptieren. Die da wären Zeit (kann ich schlecht akzeptieren, aber muss ich wohl). USP, der Unique Selling Point (siehe letzten Blog). Das muss nicht der ganz große Wurf sein. Hier kann Kreativität das Geld oder was man mit Geld für USPs (z. B. Donald Trump für einen Werbespot einkaufen) generieren kann, schlagen.

Speicheldrüsen aktivieren und das Ergebnis in die Patschehändchen

Oder anders ausgedrückt: Ordentlich in die Hände spucken und anpacken. Ein Bildnis, dass ich immer wieder gerne verwende, ist, dass der Erfolg im Blaumann daherkommt. Also mit Arbeit verbunden ist. So ist es, so wird es immer sein, man muss nur für sich selber entscheiden, ist es Arbeit, die ich gerne mache (dann reinhauen), oder Arbeit, die ich eher ungerne mache (Social-Media-Werbung, muss sein, mache ich) oder ist die Ablehnung so groß, dann kann ich es direkt sein lassen, denn es wird nie ein Ergebnis dabei herauskommen.

Gut gebrüllt

Gutgeschrieben, gut erkannt, aber ich tappe auch immer in diese Falle hinein. Vielleicht muss das so sein. Vielleicht ist dies auch die Waagschale, die einem zeigt, ob man hinter dem Projekt steht oder nicht. Man träumt von Sekt und bekommt Selters eingeschenkt. Nutze ich die Chance mit der Option auf Sekt oder nicht?
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen (mein Gott, so viele alte Sprüche).

Ich habe mich entschieden. Die Täuschung ist weg. Ich sehe klar. Ich will es. Ich mache es.

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VonRohan de Rijk

#71 Wo ist mein USP?

Lesezeit: 2 Minuten

Was ist denn jetzt schon wieder USP? Manchmal hat man das Gefühl, die Welt besteht nur noch aus Abkürzungen.
USP bedeutet Unique Selling Point, also das, was einen von der Konkurrenz abhebt, wenn man verkauft, sich vermarktet oder irgendwie in dieser Welt eine hellere Kerze sein möchte.

Brauche ich das?

Dies ist die große Frage. Wie kann ich mich als Schriftsteller oder NFT-Artist von den anderen abheben? Bevor wir weiter überlegen: Eine ketzerische Frage: Muss ich das überhaupt?
Die Antwort ist nicht ganz einfach. Überlegen wir mal. Wo stehe ich und wo möchte ich hin? Wenn ich mit dem, was ich mache, zufrieden bin und keine (monetären) Ambitionen habe, dann muss ich mich nicht um einen USP kümmern.
Möchte ich mehr, dann stellt sich trotzdem die Frage: Brauche ich das?

Die krampfhafte Suche

Ich habe mich entschieden, ich habe (monetäre) Ambitionen. Ich möchte mit meiner Kunst Geld verdienen. Jetzt brauche ich dringend einen USP, sonst verschluckt mich die Masse der Katzenliteratur oder die der Affenbilder.
Aber ist es nicht so, wenn man etwas krampfhaft will oder krampfhaft danach sucht, dann passiert nichts oder schlimmstenfalls, das Gegenteil?
Also erst mal chillen und die Sache in Ruhe angehen.

Wo könnte ich einzigartig sein?

Dies ist die Frage aller Fragen und schon wieder kommt der Ketzer in mir durch und ich stelle zum zweiten Mal die Frage: Muss ich das überhaupt?
Als erstes muss man, in dem, was man macht, gut sein. Es gibt so viel Schund auf dieser Welt. Ja, auch ich kann hier die Kritiker hören: Auch Schrott verkauft sich. Gut, das stimmt, aber möchte ich das? Ganz klar: Nein! Qualität setzt sich durch, vielleicht ein wenig langsamer als gedacht, die Leute müssen halt erst einmal Schrott konsumieren, um zu wissen, was gut ist.
Halten wir fest: Punkt eins beim USP ist Qualität.

Geht noch mehr?

Qualität ist ein Eckpfeiler (zumindestens für mich). Was braucht es noch, um seinen Kopf aus der Masse zu strecken?
Man muss auf einem anderen Sektor berühmt sein (YouTube?) und dann kann man seine anderen Produkte an den Mann und die Frau bringen. Super Idee, mit nur einem klitzekleinen Riesen Haken: Um auf, sagen wir YouTube, berühmt zu sein oder zu werden, brauche ich auch wieder einen USP.
Katze und Schwanz beißen sich.
Also doch ein USP suchen.

Das Rad nicht neu erfinden, aber besser machen

Jeder versucht, berühmt und reich zu werden. Das bedeutet für mich: Sehr, sehr viele Ideen sind schon umgesetzt worden, um aus der Masse zu stechen.
Aber muss ich jedes Mal etwas Neues erfinden, um Aufmerksamkeit zu erlangen?
Ich denke nein. Es reicht auch, vorhandene Ideen zu nehmen und sie etwas zu verfeinern. Sozusagen das Salz in der Suppe.
Aber wie finden?

Meditation und Brainstorming

Suchen könnte hier nicht ganz so eine gute Idee sein. Jedenfalls für mich. Ich bevorzuge lieber die Meditation und das Brainstorming. Natürlich wird viel Ausschuss erzeugt, aber es werden auch schräge Ideen geboren, die es vielleicht sogar am Ende werden. Open Mind, das ist es, was ich brauche.
Alte Strukturen und ausgelatschte Pfade sind erst mal nicht die erste Wahl für mich, das heißt nicht, dass ich einen ausgelatschten Pfad nicht mit Ideen neu pflastern kann.
Oder um es mit Steve Jobs zu sagen:

“Stay hungry. Stay foolish.”

Mehr kann dem nichts mehr hinzufügen. Wie der USP für mich aussieht, werde ich berichten, sobald ich ihn gefunden habe.

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VonRohan de Rijk

#68 Mentale Bastelei

Lesezeit: 3 Minuten

Ich muss es mir eingestehen: Ich bin nicht immer ein positiv denkender Mensch. Manchmal macht sich die Verzweiflung breit, wenn eine Sache nicht so läuft, wie ich es will. Woran liegt das? Nun, ich bin zum einen sehr ungeduldig. Was ich heute will, muss schon am besten gestern in mein Leben getreten sein. Ideen, die nicht einen sofortigen Erfolg hinter sich herziehen, verhageln mir auch meine Gedanken.
Kommt man so weiter?

Was speaken die Speaker?

Speaker sind in. Gefühlt ist jeder heute ein Speaker oder hat etwas zu sagen (damit meine ich Content der in Richtung “wie werde ich dies und das” geht).
Ich habe mir in der letzten Zeit Gary Vaynerchuk und Bodo Schäfer angehört. Die beiden haben nachweislich geschäftlichen Erfolg.
Ein Speaker, der nur redet und in “Armut” lebt, wer will denen vertrauen.

Messias oder wertvolle Tipps

Muss man den Aussagen der Speaker folgen? Nun hier liegt mal wieder der Hase im Pfeffer. Sind es Tipps und Methoden, die einleuchten, denen man folgen kann oder bin ich verzweifelt, dass ich alles mache, was die Speaker von sich geben?
Nun, das muss jeder selber wissen.
Was mich bewogen hat, einigen Tipps zu folgen, ist die Tatsache, dass es nicht die Tipps sind, sondern, dass die Speaker das angesprochen haben, was ich vorher schon immer gemacht habe, aber dies leider nicht regelmäßig.

Meditation, Spaziergänge, Visualisierung

Diese drei Sachen habe ich schon vorher gemacht. Wie gesagt nicht regelmäßig und was man nicht regelmäßig macht, wird nicht zur Regel. Also, es wird leicht vergessen und von den Irren und Wirren des Alltags verdrängt.
Der Buddhismus spricht von 30 Wiederholungen an 30 Tagen, andere sprechen von 90 Tagen. Was wahr ist, weiß ich nicht. Aber eins weiß ich:

Wie blöd kann man sein

Ja, wie blöd kann man sein. Ich habe Meditation gemacht, ich bin Spazieren gegangen und habe visualisiert und ich hatte Erfolge dadurch. Das heißt, ich war positiver eingestellt (Meditation), ich hatte Ideen (Spaziergänge) und konnte meine Wünsche für die Zukunft spezifizieren (Visualisierung).
Was fehlte in diesem ganzen Konglomerat? Richtig! Die Stetigkeit der Ausführung.

Schluss mit lustig

Dies muss sich ändern und zwar nicht á la erster Januar, sondern es muss eine Stetigkeit Einzug halten.
Erwarte ich sofortigen Nutzen?
Nein, ich erwarte anhaltenden Nutzen.
Nutzen, der sich auf die Befindlichkeit, die Kreativität und die Verwirklichung meiner Ziele auswirkt.
Ich habe gemerkt, dass ich so nicht weiterkomme.
Die Lage für Aktien, ETFs und Kryptos ist jetzt günstig, wenn man kaufen möchte, für den Vermögensaufbau nicht wirklich. NFTs gibt es wie Sand am Meer, hier muss eine Idee her, die sich von den Großen absetzt. Ich bin nun mal (fast) eine One Man Show, aber wer sagt, dass man in dem Business nicht mitspielen kann?
Viele. Sehr viele.
Aber, auf die höre ich nicht.

Die Vergifter

Die negativen Menschen, die einem die Idee ausreden wollen (obwohl sie Null, Zero, Nada Ahnung haben), sind für viele der Stein des Untergangs.
Meine Ideen teile ich mit Menschen, die mich verstehen. Die wissen, wie ich ticke und die auf meiner Seite stehen. Es sind wenige, sehr wenige, aber ich weiß, dass deren Meinung ehrlich und durchdacht ist.
Übrigens spricht Napoleon Hill in seinem Buch “Denke nach und werde reich” genau von so einer Truppe.
Meine ist Brainpool, Evaluierung und Durchführung zugleich.

Nicht der heilige Gral

Man darf nicht dem Glauben erliegen, dass sich alles zu dem wendet, was ich möchte, wenn ich meditiere, laufe, visualisiere. Aber ich habe eben das Gegenteil behauptet. Richtig. Es ist der Weg dahin. Die Ideen muss ich noch bewerten, richtig vermarkten und so weiter und so weiter. Es ist nur der Startpunkt oder auch das nächste Level, das ich damit erreiche. Aber von nichts tun, kommt auch nichts.
Dies alles ist nur der Beschleuniger, von dem, was ich auf den Weg bringe.
Ideen ohne Umsetzung bringen keine Ergebnisse.
Visualisieren ohne Umsetzung bringt keine Ergebnisse.
Aber wenn ich diese “Tools” benutze, dann kann ich mit Aktion, sei es Schreiben, sei es NFT oder Aktien, Ergebnisse erzielen und dies (vielleicht) besser und (vielleicht) schneller als ohne.
Die Information ist ohne Gewähr.

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VonRohan de Rijk

#65 Den Stier bei den Hörnern gepackt

Lesezeit: 3 Minuten

Es kommt immer mal wieder, wie es kommen musste. Man hangelt sich von Fehler zu Fehler zu Fehler. Hat man den einen ausgemerzt, so fordert der nächste die ganze Aufmerksamkeit ein.

Der Fehler Dein bester Freund

Kurz mal präzise werden: Die NFT-Collection “Code 19/5/24” war fertig. 10.000 verschiedene Grafiken habe ich mir von einem Stückchen Code generieren lassen. Nun muss die Masse noch auf OpenSea, also der Plattform, wo ich meine NFTs verkaufe. Händisch ist das nicht zu machen, es sei denn, aber lassen wir den Vergleich. Es ist nicht in einer realistischen Zeit zu schaffen. Aber, auch hierfür gibt einen Code. Mir nichts Dir nichts den Code angepasst (das muss man), und freudig darauf gewartet, dass der Reigen endlich losgehen kann.
Fehler über Fehler prasselten auf mich ein. Ausgemerzt und weiter. So ist das nun mal in der Computerei und so wird es auch immer bleiben. Aber dann kann der große Knaller. Die Software konnte die Collection nicht finden. Aber sie war doch da. Haare raufen half nichts, der Fehler musste gefunden werden.
Ich mache es kurz: Keine Ahnung, woran es liegt. Der Tag war im Eimer. Ich verzweifelt. Aber, und das habe ich in den Jahren gelernt: Ein neuer Tag, ein neuer Versuch, eine neue Hoffnung.

Jetzt muss es der Stier richten

“Code 19/5/24” ist immer noch nicht am Start. Aber, ich habe eine Entscheidung getroffen. Will ich NFT-Artist sein oder nicht. Wenn ja, dann richtig. Wenn nein, dann war es das.
Ich habe mich für ja entschieden.
Um das Ganze auf Profilatschen zu stellen, habe ich angefangen einen Marketingplan und einen Mediaplan zu erstellen. Ich hatte meine ganze Collection bis dato immer als Unterseite von rohan-de-rijk.de angepriesen. Damit sollte jetzt Schluss sein. Website und eigene Domain mussten her. Ich hatte schon einmal mit “Symbol Taurus” für Amazon Bücher erstellt. Da ich Sternzeichen Stier bin, hat mir dieser Name gefallen, und er wird jetzt die richtige Würdigung erlangen. “Symbol Taurus” wird der Name werden, unter dem ich die NFTs veröffentliche.

Nägel mit Köpfe

Was macht der gelernte Web-ITler? Er bestellt sich erst einmal eine Domain mit diesem stiergeprägten Wunschnamen. Da ich gierig bin, wurden es gleich fünf an der Zahl. Nun gut, das Angebot beinhaltete fünf Domains. Warum nicht. Dazu gab es noch ein großes Stückchen Webpräsenz und ein paar Datenbanken. Es wird Arbeit machen, die Webseite so zu gestalten, dass sie hochprofessionell aussieht. Es ist nicht schwierig, habe ich schon oft gemacht, aber es ist nun mal Arbeit. Aber: Ich bin heiß darauf.

Was will uns das Leben damit sagen?

Wieder ist es so, dass einem das Leben eine Aufgabe gestellt hat. Nur derjenige, der beißt und sich der Aufgabe stellt kommt weiter.
Kurzer Einschub. Ich hatte über diese Ansicht eine Diskussion mit meiner Frau. Sie vertritt diese auch, brachte aber einen Aspekt zur Sprache, der nicht von der Hand zu weisen ist.
Vielleicht markieren solche Hindernisse auch das Ende einer Sache. Vielleicht gibt das Schicksal einem zu verstehen, sich anderen Dingen zuzuwenden. Diese Ansicht ist auch richtig. Wie will man wissen, was das Schicksal, universelle Energie, von mir aus auch Gott für einen vorgesehen hat? Nobody knows. Dies wird immer das große Geheimnis des Lebens bleiben. Wir werden immer wieder an Kreuzungen stehen und uns fragen müssen: rechts, links, geradeaus.

Mein Weg ist klar

Ich habe mich entschieden. Ich habe Bock auf Schreiben, ich habe Bock auf Grafiken, also NFTs (jedenfalls dieser Teil von NFTs) und ich habe Bock auf Kunst, also werde ich den Weg weitergehen. Ja, ich werde ihn sogar intensivieren, mehr, professioneller.

Das Experiment nimmt Fahrt auf

Ich wollte weg von meinem Brot- und Butterjob. Als ich dieses kundgetan habe, entwickelte sich etwas. Erst halb diffus (das Schreiben war ja schon da) und jetzt klar und deutlich. Und mal sehen, wohin mich der Stier führen wird.

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VonRohan de Rijk

#63 Der etwas andere Klimawandel: Krypto Winter

Lesezeit: 2 Minuten

Alle, die in die Kryptowährung investiert haben, merken es seit einiger Zeit: Der Kurs kennt nur noch die südliche Richtung.
Man spricht auch vom Krypto-Winter.

Der lange, lange Winter

Analysten gehen davon aus, dass sich die Kryptos, insbesondere der Bitcoin, eine lange Zeit nicht erholen werden. So geschehen in den Jahren 2017 und 2018. Aber nicht nur die Kryptos sind betroffen, sondern auch die Aktien und ETFs.
Dies bedeutet für mein Experiment, dass das Geld bzw. das Geld, was sich durch Aktiengewinne auf dem Konto (und nicht in meiner Geldbörse) befindet, geschmolzen ist.

Der Grund liegt auf der Hand

Jetzt fragt sich der geneigte Investor: Warum ist das so?
Zu allererst: Ich bin kein Analyst, kann aber immer noch 1 und 1 zusammenzählen.
Was hat in den letzten, sagen wir 24 Monaten, der Wirtschaft in Deutschland und weltweit am meisten geschadet?
Richtig. Corona.
Ich will keine Diskussion anfangen, ob dies alles gerechtfertigt war und immer noch ist. Da muss sich jeder seine (hoffentlich) eigene Meinung bilden.
Aber Fakt ist, wenn Läden geschlossen haben, Menschen entlassen oder zur Kurzarbeit verpflichtet werden, ist das nicht gerade zuträglich für die Wirtschaft.

Der Winter ist nicht nur Krypto

Was ich mit meinem Lebensexperiment bezwecken möchte, ist auf der einen Seite “egoistisch”, da es in erster Linie mich und meine Familie betrifft. Aber. Und dies ist ein großes ABER, eine Gesellschaft, die gespalten, verarmt und ohne Hoffnung ist, in der ist das Leben nicht sonderlich lebenswert.
So ist der Krypto-Winter nur eine symbolische kalte Fackel im gesamtgesellschaftlichen Wirken.
Kann vielleicht dieser Kälteeinbruch eine Veränderung hervorrufen, die allen nützlich ist?

Bedingungsloses Grundeinkommen als Heilsbringer

Kurz mal was zum Gruseln. In den sozialen Medien werden immer wieder die Theorien verbreitet, dass die Politik die Menschen abhängig machen will. Für mich ist das Blödsinn. Abhängigkeit bedeutet Kosten. Geld ist genau dies, was die Industrie aber auch die Behörden und dadurch die Politik einsparen will. Wenn ich jetzt Menschen finanzieren muss, weil ich diese an der kurzen Leine halte, dann hat es sich mit der Wirtschaft erledigt. Nur eine einkommensstarke Bevölkerung kann konsumieren. Eigentlich logisch. Konsum bringt Steuern und Steuern ist das Allheilmittel in Deutschland. Das sind meine Gedanken dazu.
Kommen wir zum Grundeinkommen. Jetzt könnten die Menschen, den Corona, eher die Corona-Maßnahmen, böse mitgespielt haben, von einem Grundeinkommen profitieren und sich so das Leben wieder ein Stück lebenswerter gestalten.

Kein Geld, keine gute Psyche

“Geld allein macht nicht glücklich”, alter Spruch mit einem großen Kern an Wahrheit. Aber so wie der Mensch mit seiner Umwelt verknüpft ist, genauso wichtig ist der Lebensunterhalt, also Geld. Und Geld hat manche Träume der Menschen verwirklicht, die jetzt, binnen kurzer Zeit, zerstört worden sind. Und das macht was mit den Menschen. Zuerst das unbekannte Corona, dann vielleicht Arbeitslosigkeit, Schließung des eigenen Geschäftes oder Einschränkungen, die einen Betrieb nicht mehr am Leben erhalten können.
Dies wirkt sich auf die Psyche aus. Vielleicht nur für eine kurze Zeit, vielleicht aber auch für immer.

Nur ein Synonym

So ist der Krypto-Winter nur ein Synonym für die Eiszeit, in der die Gesellschaft sich befindet: Und das weltweit.

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VonRohan de Rijk

#61 Eine kleine Geschichte von Kilometerkieseln und Todeslinien

Lesezeit: 2 Minuten

Projekt und Experiment. Alles Aufgaben mit einem Endpunkt. Ein Projekt muss mal zu Ende gehen und ein Experiment kann man auch nicht bis zur nächsten Eiszeit ausdehnen (oder vielleicht doch), besonders wenn es sich um das Lebensexperiment handelt.
Das professionelle Projektmanagement hat da so einige Buzzwords im Köcher, die einen vor Ehrfurcht erschaudern lassen (oder auch nicht). Siehe in die Überschrift: Gut, ich habe sie ein wenig abgewandelt, aber, das ist doch genau das, was immer und immer wieder gefordert wird.

Die Zeit als Feind

Wir haben keine Zeit. Coffee to go, essen wenn wir unterwegs sind, und natürlich die Arbeit muss schon gestern fertig sein. Aber was bringt das Ganze?
Werden Projekt besser durch Beschleunigung?
Hilft die Todeslinie gegen den Schlendrian?
Nein.
Vielleicht.
Dinge brauchen Zeit zu reifen. Dies ist kein blöder Spruch. Erst mit der Zeit tun sich Probleme in Projekten auf, an die noch niemand gedacht hat. Dies ist nicht so daher gesagt, sondern real erlebtes Wissen. Einfach mal zurücklehnen und über das Projekt oder das Experiment nachdenken. Diese investierte Zeit ist Gold wert und führt zu besseren Erfolgen als immer nur das stumpfe Daranarbeiten.

Real vs. Unreal

Wer bestimmt die Deadline (außer bei den eigenen Projekten)? Meistens der Kunde. Hat der Kunde ein Gespür, was es bedeutet ein, sagen wir mal, IT-Projekt durchzuziehen? Meistens nein. Fachfremd, in Teilen geizig und unrealistisch was die Zeit betrifft. Man schaue sich doch nur die Projekte der Landes- und Bundesregierungen an. Termingerecht? Vielleicht. Gut programmiert? Wurde der Zeitplan eingehalten? Wenn, ja, dann zu welchem Preis. Auch hier rede ich aus Erfahrung.
Hinter der glänzenden Fassade, die eine Ankündigung, sagen wir eines neuen Verfahrens, mit sich bringt, steckt viel Schweiß, Tränen und noch mehr Wut, denn die Zeit reicht nicht und auch wieder Erfahrung: Der “Kunde” kommt ums Eck und setzt die Deadline noch ein ganzen Stück nach vorne.

Techniken helfen nur begrenzt

Kanban, agil und wie die ganzen Buzzwords auch immer heißen mögen, haben sicherlich die Projekte beeinflusst. Haben sie sie besser gemacht. Vielleicht. Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, sich immer an enge Regeln zu halten. Er nimmt mal gerne die eine oder andere Abkürzung, um zum Ziel zu kommen.
Richtig so. Nur wer den Geist und den Mut hat, Regeln zu brechen, wird diese hinterfragen und besser werden.

Als Künstler schafft man das nicht

Warum dieser Beitrag. In meinem Brot- und Butterjob habe ich Meilensteine, Deadlines, Kanban und agil mitbekommen. Warm geworden bin ich nicht damit. Es ist ein Unwohlsein, das es nie zulässt, mit den Methoden zufriedenstellend zu arbeiten.
Ein wohl geordnetes Chaos schafft mir den Raum und besonders die Zeit nachzudenken. Ein Maß an Unordnung (vielleicht auch Faulheit Sachen sofort wegzuräumen) kalkuliere ich mit ein. So stelle ich mir meine Projekte und das Experiment vor. Aus dem Chaos Neues erschaffen.
Kommt es euch bekannt vor.
Könnte am Urknall liegen.

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VonRohan de Rijk

#59 Der nächste Schritt zum Ziel: NFT

Lesezeit: 2 Minuten

NFT – Non-Fungible Token. Laut Wikipedia ein nicht ersetzbares digital geschütztes Objekt. Das können Grafiken, Filme, Musikstücke oder Texte sein. Sie werden in der Blockchain gespeichert und sind damit einzigartig.

Und was soll das Ganze

Wie passen NFTs nun in meinen Plan?
Ganz einfach. Man kann diese NFTs erwerben. Zum Beispiel auf der Webseite opensea.io, wo ich auch gelistet bin. Man erwirbt also dieses digitale Objekt und ist dann der Besitzer.

Analog zu…

Analog zu, sagen wir, einer Kunstgalerie. Dort werden Bilder ausgestellt und zum Kauf angeboten. Man kann sich dort ein Bild gönnen und ist damit der Besitzer. Man kann es sofort oder später auch wieder verkaufen. Und, wenn die Götter des Geldes einem gewogen sind, einen Gewinn damit machen.
Genauso läuft es mit den NFTs.

Ich kenne da einen tollen Trick

Rechte Maustaste, Grafik speichern und ich habe das Bild. Wofür bezahlen?
Genau hier liegt der Unterschied: Man besitzt dieses Bild nicht, nur weil man es sich aus dem Internet besorgt hat. Würde man es zum Beispiel auf seiner Webseite einbinden, hätte man eine Urheberrechtsverletzung begangen und der Künstler kann Schadensersatz fordern.

Nicht so bei einem NFT

Kaufe ich ein NFT, also ein digitales Objekt, kann ich es verwenden. Ich kann es aber auch, analog zu einem Gemälde, verkaufen und Gewinn erzielen.

Künstler oder Spekulant

Ich habe mich für den Künstler entschieden. Dies bedeutet aber nicht, dass ich nicht in der Zukunft NFTs kaufe und auf eine Wertsteigerung hoffe. Übrigens, die Wertsteigerung habe ich selber in der Hand. Ich kann das NFT für einen Kurs anbieten, den ich mir ausgedacht habe. Wenn sich ein Käufer findet, dann hat man einen Deal. Wie in Real-life. Gezahlt wird mit Kryptowährung, meistens mit Ethereum.

Jetzt zum Künstler

Wie gesagt, habe ich mich für die Kunst entschieden. Ich stelle Grafiken zum Verkauf. Einige sind nicht jugendfrei. Ah ich merke, ihr wollt mal nachschauen. Opensea.io und dann nach Rohan de Rijk suchen.

Collections und Projekte

Nachdem ich schon einige (nicht jugendfreie) Collections erstellt habe, (ja den Köder musste ich euch noch mal zuwerfen) habe ich Blut geleckt. Kunst und Geld verdienen ist eben mein Ding. Worte und Bilder genauso und ich merke, dass es das ist, was ich machen möchte.

Bauchgefühl

Das immer beschworene Bauchgefühl. Der Mensch der Moderne scheint es verlernt zu haben, dabei ist genau dieses Gefühl eines der besten Ratgeber überhaupt. Keine Ratio, keine negativen Gedanken und Miesmacher oder Neider. Wenn ich mir meine Grafiken ansehe, dann finde ich sie einfach nur schön. Kein Narzissmus, sondern einfach nur ein tolles Gefühl.

Nimm mich mit auf die Reise

Es wird noch einige Collections geben. Große, sehr große. Ich werde hier und auf den sozialen Medien immer wieder darüber berichten. Does und dont´s und wie die NFTs mir bei meinem Lebensplan helfen können oder werden.

Es wird spannend

NFTs sind neu, NFTs werden gehypt, aber ich denke, NFTs werden einen festen Platz im Kunstmarkt bekommen.
To be continued…

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#58 Raus aus der Komfortzone – ein Rückblick

Lesezeit: 2 Minuten

Am 14.07.2021 habe ich mein Lebensexperiment gestartet. Ich will wahnsinnige 750.000 Euro erwirtschaften, um nie wieder einem Brot- und Butterjob nachgehen zu müssen. Am 14.07. habe ich meine Komfortzone mehr und mehr verlassen.

Wandel ist ein seltsames Gefühl

Veränderungen wollen wir alle. Veränderung ist gut, erhält die Welt am Leben und macht das Leben interessant. Aber auf einmal ist sie da, die Veränderung und sie fühlt sich seltsam an. So unbestimmt, vielleicht nicht richtig. Die Stimme im Kopf zetert, warnt, heult, malt dunkeldüstere Szenarien. Wir (Ich) zweifeln. Das ist Veränderung. Sie kommt nicht mit einem Piccolöchen und einer Konfettikanone daher.

Eigentlich ein Gewohnheitstier

Genau diese Gefühle lassen uns selten die Komfortzone verlassen. Aber warum? Immer das Gleiche machen, schauen, essen usw., das ist stinklangweilig und dafür wurde das Leben, von wem auch immer, nicht erfunden.

Machen, zweifeln, verbessern

Nach dem 14.07. habe ich angefangen zu überlegen, was man machen kann, um die Summe an Geld zu erreichen. Aktien und ETFs sind mittlerweile eine Oldschool-Art, Geld zu vermehren. Sei es mal dahingestellt, dass die Kurse schwanken, man ins Minus gerät oder auf das falsche Pferd gesetzt hat. Wenn man aufmerksam ist, dann wird schon fast garantiert hinten ein Gewinn rausschlagen.
Aber es geht noch mehr.

Vielleicht ist doch was dran

Ich habe in einem meiner Folgen nicht gut über das passive Einkommen gesprochen. Ich werde hier ein wenig zurückrudern müssen.
Ja: Es stimmt, was ich gesagt habe, die ausgetretenen Pfade des passiven Einkommens sind nicht gerade, wenn überhaupt, mit Geld gepflastert. Aber man kann seine Kreativität einsetzen und neue Pfade betreten. Es muss nicht gleich eine bahnbrechende Erfindung sein. Alte Schläuche mit besserem, neuem Wein können einen auch schon einmal die Kassen füllen.

Aber, auch hier ist der Erfolg nicht garantiert

Die Welt kocht. Morgens, mittags, abends, die Welt kocht.
Immer wird die weltbeste Köchin zitiert, also Oma. Was lag da nicht näher, als ein Kochbuch zum Selbstausfüllen zu kreieren. Ist nicht schwer und Amazon bietet mittlerweile sogar gebundene Bücher an.
Als ich angefangen habe, konnte man schon Weihnachten am Horizont erahnen, also dachte ich: “Ein tolles Weihnachtsgeschenk”.

Ein Wochenende, das Veränderung bringt

Also habe ich mich hingesetzt und mit Photoshop den Inhalt und das Cover (es sollten mehrere werden) entworfen.
Irgendwann ist man auch abends mit seiner Selbstkritik am Ende und findet das Werk einfach nur schön.
Flugs bei Amazon hochgeladen, bis der Freigabeprozess durch ist, dauert es die eine oder andere Stunde.
Die Bücher waren oben und irgendwie habe ich auf die Taler gewartet.

Shockers-Paradise

Dann kam der Schock. 4-5 Wochen Lieferzeit. Was sich bis heute nicht geändert hat. So wird das nichts. In der Zeit der überschnellen Lieferung ist die das Todesurteil. Es soll an der Weihnachtszeit und der schlechten Rohstoffversorgung liegen, sagte man mir. Vielleicht wird es noch was, wer weiß.

So geht das Jahr

2021 liegt in den letzten Zügen. Wir sind gebeutelt worden. Zu Recht oder zu Unrecht: Macht euch selber Gedanken darum. Mein Experiment wird weitergehen. Auch wenn die Sachen, die ich angegangen bin, bis dato noch nicht den Riesenerfolg verzeichnen konnten, so hat es mir doch gezeigt, dass es Mittel und Wege gibt. Jeder Misserfolg ist ein Schritt weiter zum Erfolg. Es ist schwer, sich den Spruch zu gönnen, aber mit ein bisschen Lebenserfahrung weiß man, dass genau darin die Wahrheit liegt.

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VonRohan de Rijk

#55 Grummeln für den Fortschritt

Lesezeit: 2 Minuten

Grummeln für den Fortschritt
Was soll ich machen? Mit schlechter Laune soll ich im Leben weiterkommen?
Nein, natürlich ist dies nicht so gemeint.
Hier geht es darum, den Fortschritt immer weiter voran zu treiben und zwar mit einer Form der Unzufriedenheit.

Ist das nichts dasselbe nur mit anderen Buchstaben?

Mitnichten. Ich könnte auch sagen, was kann ich noch tun. Aber ehrlich, so eine Aussage holt keine Sau hinter dem Kamin hervor. Auch stelle ich nicht in Frage, was ich getan habe. Wer das Podcast-Roulette in der Episode 54 gehört hat, kann sich noch erinnern, dass es mit den Jugendsünden nicht so dolle bestellt war. Entweder ich hatte keine oder ich habe es nicht als Sünde, sondern als Meilenstein empfunden.

Stehen bleiben ist der Tod

Wer rastet, der rostet. Uralter Spruch. Der hat schon eine Bartwickelmaschine im Keller. Aber und jetzt kommt das große Aber: Da ist was dran. Geistig und körperlich geht der Verfall zügiger voran, wenn ich mich nur der Couch hingebe und Wein und Chips in mich reinschütte.

Älter, aber weit entfernt von alt.

Das Experiment habe ich mit, wenn ich mich nicht verrechnet habe, mit 52 Jahren angefangen. Zu Zeiten meiner Eltern war man geistig und moralisch schon mit einem Bein unter den Radieschen. Und was mache ich? Ich fange an etwas zu wagen. Ein Experiment. Warum? Weil ich nicht mehr so leben möchte. Ich habe Leben gerettet, Brötchen gebacken, programmiert und gelehrt, habe geleitet und dicke Bretter gebohrt und jetzt will ich mehr vom Leben.

Kein Tschakka aber viele Ideen

Ich probiere im Moment viel aus. Habe Ideen und lasse mich vielleicht auch mal (ver)leiten. Aber genau das zeigt mir: Irgendwas geht immer. Manchmal muss man es nur und natürlich wollen. Hier ist auch die Unzufriedenheit im Spiel. Ich will das eine nicht und das andere funktioniert nicht so schnell wie ich es will. Bravo. Jetzt wäre es doch an der Zeit, sich seinem Schicksal zu ergeben und mich zur Rente weiter in Lohn und Brot zu knechten.

Pech gehabt, nicht mit mir.

Ich will den Fortschritt. Ich werde ihn bekommen. In meinem Leben fällt der Groschen (frühere deutsche Währung, 10 Pfennig wert) meistens ein bisschen später, aber dann. Deshalb werde ich so lange unzufrieden sein, bis ich mein Ziel erreicht habe. Naja, wären nicht dort schon wieder andere Ideen und Wünsche, die das Ziel noch ein wenig Richtung Horizont verschieben. A neverending story und das ist gut so.
Also grummelt euch zum Erfolg.

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