Monatsarchiv Januar 2022

VonRohan de Rijk

#62 Kostet kostenlos mehr?

Lesezeit: 2 Minuten

Ich liebe Open Source. Ein Haufen Enthusiasten erstellt Software und bietet es kostenlos an. Cool. Dass diese Art der sozialen Hilfeleistung auch einen humanitären Charakter hat, sieht man an der Software NVDA. NVDA ist ein Open Source Sreenreader, also eine Vorlesesoftware, mit der blinde oder sehbehinderte Menschen mit dem Computer arbeiten können, indem die Software den Bildschirminhalt vorliest.
Menschen, die nicht in einem sozialen Staat leben wie in Deutschland, bekommen so die Chance, am und mit dem Computer zu arbeiten.

Warum kostet es mehr?

Aber warum dann dieser Beitrag, wenn alles so Friede, Freude Eierkuchen ist?
In meinem Fall kann man von Gewohnheit sprechen.
Rückblende!
Seit 1994 arbeite ich mit Photoshop, damals noch in der Version 3, heute in der Version 23. Natürlich können die Open Source-Programme sehr viel, aber sie schlagen nicht den Dinosaurier und auch nicht meine Gewohnheit.

Und es geht weiter

Die neuesten Kollektionen meiner NFTs sind vektorbasiert, aber noch nicht auf OpenSea zu sehen. Dies bedeutet, dass nicht einzelne Bildpunkte a.k.a. Pixel gesetzt werden, sondern Pfade, die dann die Grafik ergeben. Natürlich habe ich erst einmal die kostenlose Variante ausprobiert, um Vektoren zu erstellen und gar nicht so schlecht damit gefahren. Aber es kommt, wie es kommen muss, man erreicht einen Punkt, da will man mehr, oder die Funktion, die man benötigt, ist in “Kostenlos” nicht enthalten. Gierig wie ich nun einmal bin, trafen direkt beide Zustände auf mich zu.

Die Rückkehr zum Platzhirschen

Man könnte es fast schon erraten, dass Adobe für dieses Problem auch ein Programm im Köcher hat. Da ich in der Vergangenheit auch schon mit Illustrator (ich bekomme kein Geld von Adobe) gearbeitet habe, habe ich rasend schnell die Ergebnisse erzielt, die ich mir vorgestellt habe.

Open Source doch nichts?

Nein. Im Gegenteil. Ich habe nur zwei Beispiele rausgesucht, die vielleicht ein wenig unfair sind. Zum einen haben die Kauf- äh mittlerweile Abo-Programme jahrelangen Entwicklungsvorsprung und zum anderen habe ich (und arbeite immer noch) im Profibereich gearbeitet. Dort gelten Photoshop und Illustrator als Industriestandard. Man kommt nicht drum herum. Aber: Meine Webseite läuft auf WordPress. Kostenlos und ich bin hoch zufrieden. Super Programm und mit den Plugins, von denen die meisten auch kostenlos sind (zumindest in der Lite-Version), kann man einen professionellen Auftritt innerhalb kürzester Zeit erschaffen.

Die zwei Herzen

Jawohl auch hier die zwei Herzen. Der Revoluzzer, der gegen die Vormacht der großen Programme auch gerne zu Open Source greift. Auf der anderen Seite der nüchterne Kalkulator, dem das Einarbeiten und die Akzeptanz von fehlenden Features nicht geheuer ist.

Der Weg des Königs

Der Weg des Königs ist und wird für mich auch immer gespalten bleiben. Aber wenn man das Beste aus beiden Welten für sich benutzt, dann bin ich mir sicher, dass das Resultat dem entspricht, was sich die Synapsen ausgedacht haben.

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VonRohan de Rijk

#61 Eine kleine Geschichte von Kilometerkieseln und Todeslinien

Lesezeit: 2 Minuten

Projekt und Experiment. Alles Aufgaben mit einem Endpunkt. Ein Projekt muss mal zu Ende gehen und ein Experiment kann man auch nicht bis zur nächsten Eiszeit ausdehnen (oder vielleicht doch), besonders wenn es sich um das Lebensexperiment handelt.
Das professionelle Projektmanagement hat da so einige Buzzwords im Köcher, die einen vor Ehrfurcht erschaudern lassen (oder auch nicht). Siehe in die Überschrift: Gut, ich habe sie ein wenig abgewandelt, aber, das ist doch genau das, was immer und immer wieder gefordert wird.

Die Zeit als Feind

Wir haben keine Zeit. Coffee to go, essen wenn wir unterwegs sind, und natürlich die Arbeit muss schon gestern fertig sein. Aber was bringt das Ganze?
Werden Projekt besser durch Beschleunigung?
Hilft die Todeslinie gegen den Schlendrian?
Nein.
Vielleicht.
Dinge brauchen Zeit zu reifen. Dies ist kein blöder Spruch. Erst mit der Zeit tun sich Probleme in Projekten auf, an die noch niemand gedacht hat. Dies ist nicht so daher gesagt, sondern real erlebtes Wissen. Einfach mal zurücklehnen und über das Projekt oder das Experiment nachdenken. Diese investierte Zeit ist Gold wert und führt zu besseren Erfolgen als immer nur das stumpfe Daranarbeiten.

Real vs. Unreal

Wer bestimmt die Deadline (außer bei den eigenen Projekten)? Meistens der Kunde. Hat der Kunde ein Gespür, was es bedeutet ein, sagen wir mal, IT-Projekt durchzuziehen? Meistens nein. Fachfremd, in Teilen geizig und unrealistisch was die Zeit betrifft. Man schaue sich doch nur die Projekte der Landes- und Bundesregierungen an. Termingerecht? Vielleicht. Gut programmiert? Wurde der Zeitplan eingehalten? Wenn, ja, dann zu welchem Preis. Auch hier rede ich aus Erfahrung.
Hinter der glänzenden Fassade, die eine Ankündigung, sagen wir eines neuen Verfahrens, mit sich bringt, steckt viel Schweiß, Tränen und noch mehr Wut, denn die Zeit reicht nicht und auch wieder Erfahrung: Der “Kunde” kommt ums Eck und setzt die Deadline noch ein ganzen Stück nach vorne.

Techniken helfen nur begrenzt

Kanban, agil und wie die ganzen Buzzwords auch immer heißen mögen, haben sicherlich die Projekte beeinflusst. Haben sie sie besser gemacht. Vielleicht. Der Mensch ist nicht dafür geschaffen, sich immer an enge Regeln zu halten. Er nimmt mal gerne die eine oder andere Abkürzung, um zum Ziel zu kommen.
Richtig so. Nur wer den Geist und den Mut hat, Regeln zu brechen, wird diese hinterfragen und besser werden.

Als Künstler schafft man das nicht

Warum dieser Beitrag. In meinem Brot- und Butterjob habe ich Meilensteine, Deadlines, Kanban und agil mitbekommen. Warm geworden bin ich nicht damit. Es ist ein Unwohlsein, das es nie zulässt, mit den Methoden zufriedenstellend zu arbeiten.
Ein wohl geordnetes Chaos schafft mir den Raum und besonders die Zeit nachzudenken. Ein Maß an Unordnung (vielleicht auch Faulheit Sachen sofort wegzuräumen) kalkuliere ich mit ein. So stelle ich mir meine Projekte und das Experiment vor. Aus dem Chaos Neues erschaffen.
Kommt es euch bekannt vor.
Könnte am Urknall liegen.

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VonRohan de Rijk

#60 10.000 Charaktere – der Weg zur Riesenkollektion

Lesezeit: 2 Minuten

Mein NFT-Projekt nimmt Fahrt auf. Einige kleinere Kollektionen habe ich schon zum Verkauf angeboten. Ich weiß, ihr wollt es nochmal hören: einige sind nicht jugendfrei. Von diesen wird es noch in paar mehr geben bzw. die Bestehenden werden erweitert. Wer sie sich schon angesehen hat (https://opensea.io/Rohan_de_Rijk), der weiß, dass ich das besondere mag.

Es geht noch größer

Kollektionen, die sich mehr als gut verkaufen, haben 10.000 Charaktere. Irgendwie scheint sich diese Zahl als die goldene Masse herauskristallisiert zu haben. 10.000. Hört sich viel an, ist es auch.
Hier muss ich ehrlich sein: Diese Masse an Charakteren kann und will man nicht einzeln erstellen. Auch wenn man flinke Finger hat und einigermaßen mit Photoshop umgehen kann: es funktioniert nicht ohne einen Hang zum Masochismus.

Also was tun sprach, nein nicht Zeus

Automatisierung heißt hier der Schlüssel zum Erfolg. Aber nicht falsch verstehen. Ein Automatismus oder neudeutsch KI kann nur bedingt die Grafiken erstellen, die ich haben möchte, die einen Anspruch an Ästhetik haben. Also muss ich mir schon die “Mühe” machen und Kombinationen einer Grafik erstellen. Bisschen Fleisch auf die Knochen. Die haben einen Charakter und eine Vielzahl an sagen wir mal an Pullis. Dann habe ich die Pullis auf einer gesonderten Ebene gespeichert. Der Automatismus ist jetzt nur noch dafür da, die verschiedenen Pullis mit verschiedenen Hintergründen mit verschiedenen Accessoires mit verschiedenen Irgendwas zu kombinieren.

Selbst gemacht, aber die Maschine fügt zusammen

Der Computer bzw. der Algorithmus fügt am Ende nur noch das zusammen, was zusammengehört. So einfach ist das, aber nicht die einzige Schwierigkeit auf dem Weg zu einer Riesenkollektion.

Wie bekomme ich die Masse geuploadet

Einzelne Grafiken von Kollektionen kann man von Hand hochladen. Kleines Beispiel gefällig? Meine Kollektion “8-bit Retro Fruits” (https://opensea.io/collection/8-bit-retro-fruits) besitzt 156 einzelne Grafiken. Diese hochzuladen, mit Stichwörtern zu versehen, zu bepreisen und letztendlich zum Verkauf anzubieten, hat zwei Tage gekostet. Roundabout 16 Stunden Arbeit. Das war schon hart an der Grenze. Jetzt stellt euch einmal 10.000 Grafiken vor.

Genau richtig geraten: Automatismus

Auch hier wird es nicht ohne einen Automatismus funktionieren. So ist es nun mal, aber wenn einem der Computer oder genauer gesagt ein Programm die Arbeit abnimmt, bin ich der Letzte, der “Ach nö” sagt.

So weit so gut

Jetzt habt ihr einen kleinen Einblick davon erhalten, welche Arbeit mir in den nächsten Tagen und Wochen noch bevorsteht. Richtig: ich bin ganz am Anfang. Aber ich werde täglich auf Twitter (@Rohan_de_Rijk), Instagram (@rohan_de_rijk) und TikTok (@rohan_de_rijk) über den Fortschritt des Projektes berichten und wenn es dann fertig ist, hat die ganze Welt die Möglichkeit, sich einen kleinen oder mehrere Teile des Projektes zu sichern.

NFT als Gelddruckmaschine

NFT-Grafiken kann man für kleines (Krypto)Geld kaufen und bei ein wenig Glück, einen satten Gewinn einstreichen, wenn man diese Grafik weiterverkauft. Ob dies bei meiner Kollektion auch so sein wird, entscheidet die Gemeinde. Vielleicht habt ihr Lust, wenn die Bunnys, oh nein, ich habe gespoilert, gelauncht sind, ein Teil dieser Gemeinde zu sein.
Bis dahin werde ich ihn loser Folge im Blog und im Podcast darüber berichten. Updates erhaltet ihr auch auf Twitter (@Rohan_de_Rijk), Instagram (@rohan_de_rijk) und TikTok (@rohan_de_rijk).

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VonRohan de Rijk

#59 Der nächste Schritt zum Ziel: NFT

Lesezeit: 2 Minuten

NFT – Non-Fungible Token. Laut Wikipedia ein nicht ersetzbares digital geschütztes Objekt. Das können Grafiken, Filme, Musikstücke oder Texte sein. Sie werden in der Blockchain gespeichert und sind damit einzigartig.

Und was soll das Ganze

Wie passen NFTs nun in meinen Plan?
Ganz einfach. Man kann diese NFTs erwerben. Zum Beispiel auf der Webseite opensea.io, wo ich auch gelistet bin. Man erwirbt also dieses digitale Objekt und ist dann der Besitzer.

Analog zu…

Analog zu, sagen wir, einer Kunstgalerie. Dort werden Bilder ausgestellt und zum Kauf angeboten. Man kann sich dort ein Bild gönnen und ist damit der Besitzer. Man kann es sofort oder später auch wieder verkaufen. Und, wenn die Götter des Geldes einem gewogen sind, einen Gewinn damit machen.
Genauso läuft es mit den NFTs.

Ich kenne da einen tollen Trick

Rechte Maustaste, Grafik speichern und ich habe das Bild. Wofür bezahlen?
Genau hier liegt der Unterschied: Man besitzt dieses Bild nicht, nur weil man es sich aus dem Internet besorgt hat. Würde man es zum Beispiel auf seiner Webseite einbinden, hätte man eine Urheberrechtsverletzung begangen und der Künstler kann Schadensersatz fordern.

Nicht so bei einem NFT

Kaufe ich ein NFT, also ein digitales Objekt, kann ich es verwenden. Ich kann es aber auch, analog zu einem Gemälde, verkaufen und Gewinn erzielen.

Künstler oder Spekulant

Ich habe mich für den Künstler entschieden. Dies bedeutet aber nicht, dass ich nicht in der Zukunft NFTs kaufe und auf eine Wertsteigerung hoffe. Übrigens, die Wertsteigerung habe ich selber in der Hand. Ich kann das NFT für einen Kurs anbieten, den ich mir ausgedacht habe. Wenn sich ein Käufer findet, dann hat man einen Deal. Wie in Real-life. Gezahlt wird mit Kryptowährung, meistens mit Ethereum.

Jetzt zum Künstler

Wie gesagt, habe ich mich für die Kunst entschieden. Ich stelle Grafiken zum Verkauf. Einige sind nicht jugendfrei. Ah ich merke, ihr wollt mal nachschauen. Opensea.io und dann nach Rohan de Rijk suchen.

Collections und Projekte

Nachdem ich schon einige (nicht jugendfreie) Collections erstellt habe, (ja den Köder musste ich euch noch mal zuwerfen) habe ich Blut geleckt. Kunst und Geld verdienen ist eben mein Ding. Worte und Bilder genauso und ich merke, dass es das ist, was ich machen möchte.

Bauchgefühl

Das immer beschworene Bauchgefühl. Der Mensch der Moderne scheint es verlernt zu haben, dabei ist genau dieses Gefühl eines der besten Ratgeber überhaupt. Keine Ratio, keine negativen Gedanken und Miesmacher oder Neider. Wenn ich mir meine Grafiken ansehe, dann finde ich sie einfach nur schön. Kein Narzissmus, sondern einfach nur ein tolles Gefühl.

Nimm mich mit auf die Reise

Es wird noch einige Collections geben. Große, sehr große. Ich werde hier und auf den sozialen Medien immer wieder darüber berichten. Does und dont´s und wie die NFTs mir bei meinem Lebensplan helfen können oder werden.

Es wird spannend

NFTs sind neu, NFTs werden gehypt, aber ich denke, NFTs werden einen festen Platz im Kunstmarkt bekommen.
To be continued…

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