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VonRohan de Rijk

#58 Raus aus der Komfortzone – ein Rückblick

Lesezeit: 2 Minuten

Am 14.07.2021 habe ich mein Lebensexperiment gestartet. Ich will wahnsinnige 750.000 Euro erwirtschaften, um nie wieder einem Brot- und Butterjob nachgehen zu müssen. Am 14.07. habe ich meine Komfortzone mehr und mehr verlassen.

Wandel ist ein seltsames Gefühl

Veränderungen wollen wir alle. Veränderung ist gut, erhält die Welt am Leben und macht das Leben interessant. Aber auf einmal ist sie da, die Veränderung und sie fühlt sich seltsam an. So unbestimmt, vielleicht nicht richtig. Die Stimme im Kopf zetert, warnt, heult, malt dunkeldüstere Szenarien. Wir (Ich) zweifeln. Das ist Veränderung. Sie kommt nicht mit einem Piccolöchen und einer Konfettikanone daher.

Eigentlich ein Gewohnheitstier

Genau diese Gefühle lassen uns selten die Komfortzone verlassen. Aber warum? Immer das Gleiche machen, schauen, essen usw., das ist stinklangweilig und dafür wurde das Leben, von wem auch immer, nicht erfunden.

Machen, zweifeln, verbessern

Nach dem 14.07. habe ich angefangen zu überlegen, was man machen kann, um die Summe an Geld zu erreichen. Aktien und ETFs sind mittlerweile eine Oldschool-Art, Geld zu vermehren. Sei es mal dahingestellt, dass die Kurse schwanken, man ins Minus gerät oder auf das falsche Pferd gesetzt hat. Wenn man aufmerksam ist, dann wird schon fast garantiert hinten ein Gewinn rausschlagen.
Aber es geht noch mehr.

Vielleicht ist doch was dran

Ich habe in einem meiner Folgen nicht gut über das passive Einkommen gesprochen. Ich werde hier ein wenig zurückrudern müssen.
Ja: Es stimmt, was ich gesagt habe, die ausgetretenen Pfade des passiven Einkommens sind nicht gerade, wenn überhaupt, mit Geld gepflastert. Aber man kann seine Kreativität einsetzen und neue Pfade betreten. Es muss nicht gleich eine bahnbrechende Erfindung sein. Alte Schläuche mit besserem, neuem Wein können einen auch schon einmal die Kassen füllen.

Aber, auch hier ist der Erfolg nicht garantiert

Die Welt kocht. Morgens, mittags, abends, die Welt kocht.
Immer wird die weltbeste Köchin zitiert, also Oma. Was lag da nicht näher, als ein Kochbuch zum Selbstausfüllen zu kreieren. Ist nicht schwer und Amazon bietet mittlerweile sogar gebundene Bücher an.
Als ich angefangen habe, konnte man schon Weihnachten am Horizont erahnen, also dachte ich: “Ein tolles Weihnachtsgeschenk”.

Ein Wochenende, das Veränderung bringt

Also habe ich mich hingesetzt und mit Photoshop den Inhalt und das Cover (es sollten mehrere werden) entworfen.
Irgendwann ist man auch abends mit seiner Selbstkritik am Ende und findet das Werk einfach nur schön.
Flugs bei Amazon hochgeladen, bis der Freigabeprozess durch ist, dauert es die eine oder andere Stunde.
Die Bücher waren oben und irgendwie habe ich auf die Taler gewartet.

Shockers-Paradise

Dann kam der Schock. 4-5 Wochen Lieferzeit. Was sich bis heute nicht geändert hat. So wird das nichts. In der Zeit der überschnellen Lieferung ist die das Todesurteil. Es soll an der Weihnachtszeit und der schlechten Rohstoffversorgung liegen, sagte man mir. Vielleicht wird es noch was, wer weiß.

So geht das Jahr

2021 liegt in den letzten Zügen. Wir sind gebeutelt worden. Zu Recht oder zu Unrecht: Macht euch selber Gedanken darum. Mein Experiment wird weitergehen. Auch wenn die Sachen, die ich angegangen bin, bis dato noch nicht den Riesenerfolg verzeichnen konnten, so hat es mir doch gezeigt, dass es Mittel und Wege gibt. Jeder Misserfolg ist ein Schritt weiter zum Erfolg. Es ist schwer, sich den Spruch zu gönnen, aber mit ein bisschen Lebenserfahrung weiß man, dass genau darin die Wahrheit liegt.

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