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VonRohan de Rijk

Podcast E#25 Immobil, aber trotzdem fexibel – Rohan´s 13 Minutes (Transkription)

Lesezeit: 6 Minuten

Bevor wir mit dem heutigen Thema anfangen, möchte ich noch mal etwas aus der Episode 24 berichtigen, und zwar hatte ich in der Minute 7:42 gesagt, dass man sich die Werte für einen Fond zusammenstellen kann, das ist natürlich nicht richtig. Fond-Gesellschaften bzw. der Fondmanager stellen die Werte zusammen und bilden daraus einen Fond und diesen Fond kann man sich dann kaufen und darin investieren.
Wollte ich nur noch mal berichtigen, damit das halt auch alles seine Richtigkeit hat.
Sorry noch mal dafür.

Die dritte Säule zum Ziel

Kommen wir zur heutigen Säule und das wird auch die letzte Säule sein, und zwar sind es die Immobilien und für mich die selbstbewohnten Immobilien. Dazu zählt allerdings nicht das Ferienhaus, was ich dann mal angeführt habe, also im Grunde genommen ist das Ferienhaus für mich der Beweis, dass es funktioniert.
Das es ist auch ein Traum, den ich schon Runabout 20-25 Jahre hatte, ein eigenes Ferienhaus am Meer, wo man sich dann gut gehen lassen kann.
Was habe ich gemacht? Ich habe dann mit Aktien gehandelt, gespart, gemacht, getan, damit ich mir das Ferienhaus kaufen kann und dementsprechend haben wir jetzt zwei Häuser. Das mag sich vielleicht ein bisschen abgehoben anhören, aber für mich ist es der Beweis, dass, wenn ich etwas möchte, und in dem Sinne taktisch vorgehen und das Geld dahingehen zusammenspare, dass das halt auch funktioniert.

Geld ausgeben, spart Geld

Eine Immobilie hört sich erstmal nach Geld ausgeben an.
Was es natürlich im Endeffekt auch ist. Um eine Immobilie, sei es eine Eigentumswohnung oder ein Haus zu erlangen, muss ich erstmal Geld in die Hand nehmen und Geld ausgeben. Aber sind wir mal ehrlich, bei einer Miete muss ich das genauso tun und am Monatsende ist das Geld futsch. Das heißt, ich habe es verwohnt. Und wenn man sich das mal über die Jahre und Jahrzehnte zusammenrechnet, wie viel Geld in eine Mietwohnung investiert wurde, dann frage ich mich, ob das nicht besser in eine Immobilie investiert wäre. Die wenigsten Leute, und dazu gehöre ich auch, können das Haus direkt komplett und in bar bezahlen. Das bedeutet, dass im Endeffekt, dass man das Ganze finanzieren muss. Das heißt, also die Rate für das Haus kann man schon mit einer Miete gleichsetzen. Nur, bei der Miete verwohne ich dann das Geld und mit der Rate gehe ich dann immer ein Stückchen näher da dran, dass mir das Haus komplett gehört. Und wenn mir das Haus komplett gehört, was bleibt dann übrig?

Jetzt wird es richtig billig

Im Grunde genommen muss ich nur noch die laufenden Kosten des Hauses tragen, das heißt also Gas, Wasser, Scheiße.
Was ich natürlich auch in der Miete zahlen muss.
Ich muss das Haus versichern.
Was der Vermieter auch umlegt auf die Miete und auf alle Fälle muss man an die Stadt auch noch mal ein Stück Steuern zahlen.
Das wird auch auf die Miete umgelegt.
Das heißt, also, als Hausbesitzer oder als Mieter, komme ich nicht um diese Kosten drum herum.
Am Anfang habe ich gesagt, dass es sich für mich nur lohnt, eine selbstbewohnte Immobilie als Wertzuwachs anzusehen.
Warum ist das so?
Also im Grunde genommen kann man doch sagen: Hey, die Mieten steigen und all sowas, und eigentlich brauche ich ja da nichts zu tun, der Mieter wohnt da drinnen und die Gelder fließen.

Die schöne heile Welt?

Das ist in einer schönen heilen Welt sicherlich richtig. Aber ich habe genug Bekannte, die Eigentum vermietet haben, oder deren Eltern Eigentum vermietet haben, und die haben sehr viel Ärger, bis hin zur kompletten Verwüstung durch Mietnomaden erfahren und genau das ist es, was ich nicht möchte, weil, dann muss ich wieder, um für den Erhalt der Immobilie zu sorgen, Geld reinstecken.
Im Endeffekt soll die Immobilie mir ja dabei helfen, mich für die Zukunft zu wappnen, um dann auch von dem Geld, das ich erwirtschaften möchte oder erwirtschaften werde, leben zu können.
Das ist halt nicht so, wenn ich immer mit einem Auge drauf gucken muss, was macht der Mieter mit meinem Eigentum.
Und versucht heute mal, einen Mieter, egal was der auch macht, auf die Straße zu setzen.
Das ist unmöglich oder fast unmöglich bzw. das ist sehr zeitaufwendig und in dem Sinne kann derjenige halt immer noch die Wohnung verwohnen und die Miete schuldig bleiben.
Also es lohnt nicht.

Beispiel gefällig?

Das schlimmste Beispiel von Bekannten: Die Eltern haben die Wohnung komplett renoviert und nach zwei Jahren sind die ausgezogen und die haben sogar die Kabel aus den Wänden gerissen. Entschuldigung, so stelle ich mir das nicht vor und es geht hier da drum, dass ich persönlich für mich mein Vermögen anspare, so dass ich nur noch als Schriftsteller arbeiten kann, und diesen Stress, den möchte ich mir definitiv nicht antun.
Deswegen auch nur selbstbewohntes Eigentum.
Ich habe für mich persönlich so eine kleine Positiv-Negativ-Liste gemacht, natürlich, wo Licht ist, ist auch Schatten. Das ist natürlich auch bei einer Immobilie , aber der Vergleich, der ist schon sehr in Richtung positiv.

Die Liste der Entscheidung

Also im Endeffekt ist es so, man muss keine Miete zahlen. Natürlich halt auch die Rate, aber die Rate erhöht im Endeffekt den Anteil, an dem euch dann diese Immobilie gehört.
Die Miete ist am Monatsende weg. ich habe es verbraucht. Genau, wenn ich mir irgendwas einkaufe und ich futter das Ganze auf, ist es weg. Ich muss es neu kaufen, das heißt, also wenn ihr euch mal ausrechnen mögt, was ihr an Miete zahlt.
Das Geld ist im Endeffekt weg.
Die zweite positive Sache ist, ich habe keine Mietsteigerung, das heißt, also der Vermieter kann im gewissen Rahmen die Miete anheben, tut er das, bin ich natürlich dazu verpflichtet, diese zu zahlen. Respektive, ich kann natürlich dagegen vorgehen. Dann habe ich auch wieder Ärger.
Dieses Problem habe ich nicht, wenn ich mein Haus finanziere, das heißt also, ich habe, je nachdem wie mein Vertrag aussieht, 10 bis 20 Jahre die gleiche Rate. Ich kann auch mit dem Geld wirtschaften, weil ich genau weiß, über einen relativ langen Zeitraum brauche ich nicht mehr zu zahlen.
Die nächste positive Eigenschaft: Ich habe keinen Vermieter. Das bedeutet, Schäden, die auftreten, müsste ich ja im Grunde genommen den Vermieter melden, respektive vielleicht auch selber beheben, je nachdem wie der Mietvertrag aussieht.
Aus eigener Erfahrung muss ich sagen: Es ist sehr zäh, wenn man an den falschen Vermieter gerät, dass der die Sachen repariert.
Zuerst war natürlich immer, und das habe ich öfters erlebt, die Schuldfrage bei mir respektive mir und meiner Frau. Wir wären mit der Wohnung nicht vernünftig umgegangen, weil dort Schimmel aufgetreten ist.
Wie sich natürlich herausstellt hat, sind wir vernünftig umgegangen. Das Haus war so erbärmlich isoliert, dass Schimmel auftreten musste.
Aber bis zu diesem Zeitpunkt gab es sehr viel Ärger, sehr viel Streit und das kann man sich mit einer eigenen Immobilie wirklich schenken.
Der letzte positive Grund ist, ich weiß nicht, ob es das in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten noch geben wird, aber im Moment steigen die Immobilienpreise. Das heißt, während ich selber wohne und mir Vermögen durch die Immobilie anschaffe, wird die Immobilie auch immer mehr wert, das heißt, also, wenn ich die Immobilie pflege, was ich auch mit einer Wohnung tun muss, ist es nicht nur so, dass die Immobilie mir dann irgendwann hört, sondern, ich habe dann auch noch eine Wertsteigerung drin.
Wie weit das gehen wird? Keine Ahnung, aber im Moment ist es so und das ist auch ein positiver Grund, sich eine Immobilie anzuschaffen.

Der kurze Gedanken an den Schatten

Wo Licht ist, ist auch Schatten, das heißt, also es gibt natürlich auch negative Punkte, das heißt, alle Reparaturen oder alle Schäden, die im Haus auftreten, muss ich selbst bezahlen.
Das kann unter Umständen relativ teuer werden. Besonders, wenn es sich um den Keller oder um das Dach handelt, also überall da, wo das Haus mit Feuchtigkeit in Berührung kommt.
Das muss man mit einkalkulieren. Wenn man das nicht möchte. Okay, dann ist es halt so, da muss man die Finger von einer Immobilie lassen, weil, das geht dann halt damit einher, aber ich muss sagen nach fast 14 Jahren Immobilienbesitz: Es hält sich in Grenzen.
Mal taucht mehr auf, mal weniger, aber es ist stemmbar.
Wenn man eher den Nomaden in sich hat, ist natürlich eine Immobilie oder eine selbstbewohnte Immobilie auch nichts, weil ein Umzug oder ein Wegziehen ist natürlich immer mit Mehraufwand verbunden.
Man muss Kredite ablösen.
Man muss ich einen Käufer suchen und es ist auch sehr viel Papierkram.
Das heißt, wenn man sagt ok, hier kann ich mir vorstellen, für den Rest oder für einen sehr großen Teil meines Lebens zu wohnen, dann ja zur Immobilie, ansonsten nein.

Die Grundsteine sind gelegt

Die drei Säulen Aktien, ETS und Immobilie, das sind die Grundsteine, auf dem ich dann aufbaue und schaue, wann es dann soweit ist, dass ich meinen Bro- und Butte- Job kündigen kann und nur noch als Schriftsteller arbeiten werde.
Das habe ich euch vorgestellt, ab und zu wird es mal ein Update geben.
Vielleicht gibt es auch irgendwas Neues, wo man sagen kann. Hey, dann gibt es vielleicht auch etwas, wo man noch Geld generieren kann, aber jetzt werden wir uns auch wieder dem Schriftstellerleben zuwenden und schauen, wie man sich dort positionieren kann. Was ich natürlich möchte, dass das Buch, die Bücher auf den Markt kommen und wenn ich da mein Mediaplan gucke, dann gibt es da in der nächsten Zeit auch richtig spannende Themen. Ok, ich glaube das war jetzt eine ziemlich lahme Werbung, aber ja, es geht weiter und ich hoffe, ihr begleitet mich auf meinem Weg.

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