Monatsarchiv September 2021

VonRohan de Rijk

#44 Gendern: Krude Gemeinschaftsintegration durch krude Worte

Lesezeit: 2 Minuten

Hallo liebe Leser/Hörer, Leserinnen/Hörerinnen, Diverse/Diversinnen
Dieser Podcast/Blog ist an alle BürgerInnen, an alle Bürger:innen, an alle Bürger*innen gerichtet
Ich bin gegen das Gendern. Nicht weil ich auf männliche Formen von Wörtern oder die männliche Ansprache in Texten, Briefen und anderen geschriebenen oder gesprochenen Abhandlungen stehe.
Nein, ich möchte Texte oder besprochene Beiträge ohne krude Verrenkungen lesen oder hören.

Gendern als Stottern

Die kleine Pause, die einem kleinen Stottern gleichkommt, signalisiert, dass der Redner das Gendern ernst nimmt. OK. Wenn sich ein Unternehmen, das mit dem Erlernen einer Sprache wirbt, sich diesem anschließt, dann klingt das, mit Verlaub gesagt, nicht mehr vertrauenswürdig.
Warum muss diese künstliche Pause sein?
• Ich habe an alle Geschlechter gedacht, deshalb bin ich ein Guter.
• Weil man das heute so macht. Ich bin ein Guter.

Dann bin ich kein Guter

Ich finde, dass sich jeder in seinem Geschlecht oder seinem Gefühl, wie sein Geschlecht zu bewerten ist, ausleben sollte. Nur so kann geistige Gesundheit für jeden Einzelnen entstehen. Und, die Gesellschaft soll jeden so akzeptieren, wie er ist. Wenn sie dies nicht kann, dann muss sie es lernen und zwar im Hirn und Herzen und nicht in Wörtern.
Aber muss ich das mit Worten ausdrücken, mit Worten die verstümmelt klingen?
Ich, für meine Person, sage nein.

Ich kann auf das Maskulinum verzichten

Wörter müssen für mich nicht maskulin sein. Mit feminim habe ich kein Problem. Und für diejenigen, die ihre männlichen Felle wegschwimmen sehen, hier ein Vorschlag zur Güte:
Alle fünf Jahre wechseln wir von der femininen Schreibweise zur maskulinen und fünf Jahre später wieder zurück.
Belebt auch die Wirtschaft, die von diesen Änderungen lebt.

Aber jetzt zum Aufhänger

Der Grund für diesen Blog/Podcast war ein Beitrag in TikTok, in dem es darum geht, Schulbücher zu gendern. Wenn man gendern aus beruflichen Gründen mitmachen muss, OK. Aber hier ist Schluss.
Es geht um Kinder. Es geht um Kinder, die die Sprache in Wort und besonders in Schrift erst lernen müssen und dann werden sie mit Wortkonstrukten, wie oben, konfrontiert.
Wie soll ein Kind vernünftig schreiben lernen?

Wer erklärt es ihnen

Wer von den Lehrern macht sich die Mühe, den Kindern zu erklären, wieso und warum man so komisch schreibt?
Wird das Binnen I für manche zum Stolperstein?
Ist der Doppelpunkt oder das Sternchen für manche ein Rechnen mit Buchstaben?
Verstehen Kinder oder sollen Kinder in dem Alter schon verstehen, warum Erwachsene so einen Mist machen?

Und dann gibt es noch die richtigen Leidtragenden

Was ist mit den Kinder, die eine Lernschwäche haben?
Was ist mit den behinderten Kindern, aber auch Erwachsenen, die auf leichte Sprache angewiesen sind?
Was ist mit den Mitbürgern, deren erste Sprache nicht Deutsch ist?
Hier hat die Gesellschaft wieder einmal Außenseiter geschaffen.
Um es mit den Worten von Gilbert Baker, dem Erfinder der Regenbogenfahne, zu sagen:

“Der Regenbogen ist perfekt, weil er unsere Vielfalt bei Ethnien, Gender, Alter und all diesen Dingen widerspiegelt. Außerdem ist es eine natürliche Fahne – sie kommt vom Himmel!”

Und ich sage:

“Die Akzeptanz des anderen geht nicht einher mit der Verstümmelung von Worten. Aber wer bin ich. Macht euch selber ein Bild.”

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VonRohan de Rijk

#43 Rohan, Du bist vielleicht eine Marke

Lesezeit: 2 Minuten

Jetzt spinnt er komplett!
Marke will der werden.
Das Tempo-Taschentuch der Literatur.
Die Maggi-Buchstabensuppe unter den Schriftstellern.

Äh nee, so nicht.

So ist das nicht gemeint. Mit Marke meine ich mich als Schriftsteller. Ich möchte dafür stehen, dass meine Schreibe Qualität hat.

Ich: Marke, Buch: Produkt

Warum dieses Thema?
Ich muss mich selber und natürlich meine Bücher auf dem Markt etablieren. Das geht nicht von Heute auf Morgen oder Übermorgen oder … Lassen wir es gut sein. Gesehen zu werden ist wie Hüpfen in der Menge, wer hoch hüpft, wird vielleicht gesehen.
Der eine muss trainieren, der andere nimmt sich ein Trampolin mit.

Krummer Gedanke

Krummer Gedanke wäre, um bei dem Bild des Hüpfens zu bleiben (fragt bitte nicht, warum ich dieses Beispiel gewählt habe, ich bin nur sehr mäßig sportlich), der eine versucht es aus eigener Kraft, der andere trickst.
Für mich ist es wichtig, authentisch rüberzukommen. Das gilt für mein Leben, für die Nicht-Erziehung meines Sohnes und auch für die Arbeitswelt.

Pandemische Härte

Keine Angst, hier geht es nicht um Maßnahmen, Masken, Impfungen usw.
Hier geht es darum, dass ich in der Pandemie mich noch mehr gefunden habe. Aber auch zum Teil härter geworden bin.
Nein, kein Fiesling. Je mehr Werte wegfallen, desto mehr habe ich mich gefragt, was sind meine Werte und ich habe dann nach diesen Werten gehandelt.

Hart aber nicht unfair

Was hat das zu bedeuten?
Ich setze meine Wünsche, Gedanken, Forderungen mit einer gewissen Härte und Geradlinigkeit durch. Das bedeutet, dass man aneckt, aber die Leute wissen dann auch, wo die Grenzen sind. Und zwar meine, wo ich einwillige oder zu Kompromissen bereit bin, auf der anderen Seite, wo ihre Grenzen sind, die sie besser nicht überschreiten sollen (nicht als Drohung gemeint).

Die Marke ist Rohan als Ganzes

So möchte ich das Ganze verstanden wissen. Vielleicht ist Marke außerhalb des Schriftstellers nicht ganz richtig. Aber die Trennung ist nicht immer möglich. Weil ich ich bin.

Wie weit das Spiel geht

Vielleicht gibt es irgendwann Hoodies, Caps, Shirts mit meinem Namen, mit dem Namen der Bücher oder eine große Weisheit, die ich vom Stapel gelassen habe. Dies würde auch unter dem Begriff Marke fallen.

Aber, mir ist es wichtig, dass, wenn man meinen Namen hört oder liest, dass man an Bücher denkt, die für meine Kreativität, meinen Stil zu erzählen stehen.

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VonRohan de Rijk

#42 Werbung kaufen, verkaufen durch Werbung

Lesezeit: 2 Minuten

Die Welt weiß viel, aber die Welt weiß nicht alles. Sagen wir einmal: Ein neues Produkt kommt auf dem Markt. Sagen wir einmal: Es wäre “Der Corpsepaint Killer”, mein neuer Thriller. Ich bin mir sicher, dass der Großteil der Leute noch nicht von dem Buch gehört hat.

Also was tun?

Man könnte hoffen, dass es eines Tages durch einen Zufall bekannt wird.
Man kann es auch bleiben lassen.
Wenn es solche Zufälle gibt, dann sind sie so rar gesät, dass man vergessen, kann auch nur eine Synapse mit Hoffnung zu befeuern.

Kaufe Werbung, werde bekannt

Es wird mir nichts anderes übrigbleiben, als den einen oder anderen Euro in die Hand zu nehmen und Werbung zu schalten.
Für “Schnee am Strand habe ich dies nicht getan”, jetzt Frage ich mich: Warum eigentlich nicht?

Die Arten bekannt zu werden

Was für Möglichkeiten habe ich, mein Buch in die Welt hinaus zu tragen?
Ein vergleichsweise kostengünstige Möglichkeit, aber dafür mit einer Prise Ungewissheit, sind Leserunden.
Zufälligerweise habe ich gerade die Bewerbungsphase bei Lovelybooks gestartet. Kleiner Tipp am Rande: Fristende ist der 13.09.202, wer Lust hat, ist herzlich willkommen.
Ach ja: Die Prise Ungewissheit. Natürlich freue ich mich bei Leserrunden über Rezensionen in den verschieden Portalen. Aber es kann auch passieren, dass die nicht ganz so positiv ausfallen, wie ich es mir wünsche.
Damit muss ich leben. So ist das Spiel.

Jetzt ran an das Portemonnaie

Jetzt werden die Euros fällig. Bezahlte Werbung.
Ich bin mit Facebook am liebäugeln, obwohl es nicht mehr das Portal der ersten Wahl ist (wenn man jung und spundig ist), so denke ich doch, dass sich immer noch ein Teil meiner Zielgruppe dort herumtreibt.
Kosten, Werbeform und Länge werde ich jetzt die Tage ausloten und dann, wohl oder übel, die Geldbörse öffnen und eine Überweisung Richtung Menlo Park tätigen.

Der Nächste im Bunde

Bleiben wir da, wo ich “Der Corpsepaint Killer” veröffentlicht habe. Bei Amazon.
Der Versandriese bietet verschiedene Möglichkeiten der Werbung. Im Moment werde ich diese aber noch nicht nutzen.
Warum, fragt ihr euch?
Hat etwas mit Verkaufspsychologie zu tun.
Würdet ihr, sagen wir mal, ein Buch kaufen, wenn es keine Rezensionen gibt?
Einschub: Irgendwie komisch, früher, also damals vor langer, langer Zeit, ging man in den Laden, befummelte ein Produkt oder blätterte in einem Buch und entschied selber: Kaufen oder liegen lassen. Heute ist die Rezension die Produktentscheidung. Ich nehme mich da nicht aus.

Kommen wir zum Thema zurück

Ich habe beschlossen, bei Amazon erst Werbung zu schalten, wenn ich ein paar Rezensionen habe, die positiv sind.

Ob es noch weitere Werbeschaltungen geben wird und wo ich welche schalten würde, das müssen die Ergebnisse bringen.

Hierzu halte ich euch auf dem Laufenden.

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VonRohan de Rijk

#41 Die Vermessung des Erfolgs

Lesezeit: 2 Minuten

Wie kann ich Erfolg messen?
Unter uns und hier stimme ich Wikipedia zu: Erfolg ist, wenn man die persönlichen Ziele, die man sich gesteckt hat, erreicht.

Posen mit Erfolg

Das reicht bei Weitem nicht, wenn man als Schriftsteller erfolgreich sein will. Hier muss gemessen, verglichen und bewertet werden.
Wie viele Bücher habe ich an den Mann, an die Frau, an das Dritte Geschlecht (fügt hier eure persönliche Definition ein) gebracht. War ich mit diesem Buch besser mit dem vorherigen. Wie lange war in an der Spitze der Spiegel-Bestsellerliste. Oder anders herum: Mann muss es erst einmal in diese Ranking bringen.

Was tun sprach der Schreiberling

Wie ich schon berichtet habe, habe ich mich für Amazon entschieden oder besser gesagt für Kindle Direct Publishing (KDP). KDP gibt einen ein paar Tools an die Hand, an derer man sehen kann, wie viele Bücher verkauft oder wie viele Seiten gelesen worden sind. Das ist messbar, ist dies aber ein Erfolg?

Die vielen Seiten des Erfolgs

Gehen wir mal ins Eingemachte: Ich möchte, dass sich das Buch verkauft und ich gutes Geld damit verdiene und einige Aufmerksamkeit in der Szene erlange. Wir haben das Ziel definiert.
Das Buch ist seit einigen Tagen auf dem Markt. Es wurde schon gekauft, es wurde schon gelesen. Das kann ich in den KDP-Tools sehen. Gemessen an der Zeit und dass ich noch nicht das riesen Standing in der Szene habe, werte ich es als Erfolg.

Erfolg ist ein Weg und nicht ein fester Zustand

Was mache ich jetzt mit diesen Werten aus dem Tool. Ich freue mich. Klar: Weder bin ich dadurch meinen experimentellen Ziel einen riesigen Schritt näher gekommen noch hat es meiner Bekanntheit einen Push gegeben.
ABER: Der erste Schritt ist getan. Das Ganze gibt mir weiter Kraft, Leserunden zu organisieren, Buchblogger anzuschreiben und was mir marketingtechnisch noch so alles einfällt.
Ich höre Stimmen, die jaulen: Hätteste auch so gemacht. Wer berühmt werden will, darf nicht heulen oder sich ins Boxhorn jagen lassen. Übrigens ein schöner alter Begriff. Das mag ich. Da wird mir ganz blümerant ums Schriftsteller-Herz.

Hätte ich auch so gemacht

Hätte ich auch so gemacht. Ein ganz klares Ja. Aber ist es nicht schöner, aus dem Trog des Erfolges schon mal ein wenig zu naschen? Gebt es zu, ihr würdet es auch machen.

Wenn diese Episode des Podcast raus kommt, dann habe ich schon die Bewerbungsphase für eine Leserunde bei Lovelybooks gestartet und jetzt beginnt die eigentliche Vermessung des Erfolges. Ich komme mit dem Leser, der Leserin und hier setzt ihr wieder eure Bezeichnung für das dritte Geschlecht ein, in Kontakt. Gut oder schlecht. Verriss oder riesen Lob. Das wird die Zeit zeigen. Aber den Erfolg kann man auch in den Aussagen der Leute vermessen und das ist genauso viel wert wie ein Taler im Sparstrumpf.

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